Klimaerwärmung durch Strassen und Häuser?
Eigentlich wollte ich mich nicht an der Hype-Diskussion “Klimaerwärmung” beteiligen. Da aber nun Al Gore die Massen-Hysterie für seine Zwecke ausnutzt und die Pop-Stars und Fernsehsender bei so viel möglicher Publicity nicht nein sagen wollen, muss ich was dagegen halten.
Solche Hypes, wie gestern im Fernsehen auf fast alle Kanälen zu sehen, hat es immer schon gegeben, waren aber wegen der fehlenden Medienvernetzung und neuen Medien kaum so spürbar. Jetzt wo Fernsehsender und Zeitungen sowohl technisch wie auch politisch, weltweit “gleichgeschaltet” sind, erreicht eine Madonna natürlich an einem Abend zig mehr potentielle Käufer ihrer CDs, macht Al Gore sich bei zig mehr “Sympathisanten” zum Liebling und können sich die Sender super profilieren. Das ist der einzige Sinn und Zweck dieser Übung. Mal abgesehen, davon das die Besucher, wie die Stars ja alle von weit her anreisen mussten und dabei massenhaft CO2 erzeugt haben.
Wie man gemerkt hat, halte ich nichts von der Theorie der vom Menschen durch CO2 erzeugten Treibhausgase und damit verbundenem Einfluss auf die Erderwärmung. Der Anteil des CO2 den wir beeinflussen, ist mit ca. 2-4 Prozent so gering, dass es keine Auswirkung hat ob wir nun daran was ändern oder nicht. Für Politiker und Bürger macht es aber viel. Es werden damit ganze Industrien geschaffen die von den dummen, gutgläubigen Hype-Hinterherläufern bezahlt werden muss. Leider müssen damit auch alle anderen bezahlen, die nicht jedem Hype hinterher laufen.
Ich möchte hier aber eine andere Betrachtung in die Diskussion einbringen. Heute hat fast jeder in seinem Auto, soweit er denn eins fährt, einen Thermometer für die Aussentempratur. Habt ihr das Thermometer schon öfter beobachtet? Besonders wenn man vom Land aus in eine Stadt fährt? Von mir und vielen anderen weiss ich, dass die Temperaturunterschiede zwischen Land und Stadt oft 3-4 Grad betragen. In der Stadt ist es immer wärmer. Besonders als Motorradfahrer merkt man das auch im Winter oder Herbst. Auf dem Land friert man noch und in der Stadt fängt man in seiner dicken Montur zu schwitzen an. Das gleiche Phänomen kann man bei einem Gewitter beobachten. Im Wald, mit normalem Boden, merkt man eine ganz normale Abkühlung durch den fallenden Regen und den Wind. Tritt man auf eine Strasse hinaus, sieht und fühlt man, das die Strasse aufgeheizt und mindestens 3-4 Grad wärmer als im Wald ist. Es dampft dort richtig. Wenn das so ist, haben alle bebauten Flächen, also auch Plätze und Häuser diesen Effekt. Sie speichern Wärme und reflektieren diese über einen relativ langen Zeitraum.
Ich habe mich nun gefragt, wie gross denn der Einfluss dieser Erscheinung auf der gesamten Erde wohl ist. Und, man kann es ganz einfach nachvollziehen.
Ein Institut in der Schweiz hat errechnet, das 2 % der gesamten Fläche in der Schweiz bebaut ist. Dazu zählen alle Häuser, Strassen und Plätze. Also alle Flächen auf denen eine unnatürliche Oberfläche gen Himmel ragt. Wenn das in der Schweiz so ist, dann kann man das ja, Daumen mal Pi, auf die gesamte Erde übertragen.
Die Erde hat eine Oberfläche von 510 Mill. km2, davon sind 144,5 Mill. km2 Land und der Rest ist Wasser. Nimmt man 2 % von 144,5 Mill. km2 so ergibt das 2,9 Mill. km2 bebautes Land. Da sich bebautes Land für die Natur in etwa so verhält wie eine Wüste habe ich einmal bei Wikipedia unter Wüsten nachgesehen. Die grösste Wüste ist die Antarktis mit 13,2 Mill. km2, die nächst grosse ist die Sahara mit 8,7 Mill. km2, die nächste ist schon nur noch 1,6 Mill. km2 gross, sie ist die Australische Wüste.
Wir Menschen haben es also in ca. 60 Jahren geschafft eine Wüste in doppelter grösse der Australischen Wüste auf der Erde zu erstellen. Ein der drittgrössten Wüsten der Erde. Und wir haben es geschafft eine so grosse Wüste zu erstellen in der es 3-4 Grad wärmer ist als auf dem Rest der Erd-Fläche. Wenn das keinen Einfluss auf das Klima hat, was soll es dann haben? Denken Sie daran, in der angeblichen Klimaerwärmung durch CO2 spricht man von einer Auswirkung von 0,1 - 0,4 Grad.
Wenn man sich nun die Luftsäule auf dieser Fläche ausrechnen würde und wie weit hoch die Erwärmung durch die Wärmespeicherung in die Höhe geht, könnte man sich das Volumen der Luftmenge ausrechnen, die eine höhere Temperatur hat. Diese erwärmte Luftmenge hat sicherlich eine viel grössere Auswirkung auf die Erderwärmung und damit auf die Klimaerwärmung als der CO2 Ausstoss. Und, wenn wir es beeinflussen würden, hätte es eine viel grössere Auswirkung auf das Klima.
Nun, sicher sind Wissenschaftler auch schon lange darauf gekommen. Aber warum sollte ein Al Gore sich dafür stark machen? Er wäre unpopulär wenn er für den Abriss der Häuser und den Wiederaufbau unter der Erde plädieren würde. Er wäre unpopulär wenn er verlangen würde Strassen zurück zu bauen oder unter die Erde zu verlegen. Er wäre unpopulär wenn er den Menschen klar machen wollte, das die Oberflächen die wir bauen Wärme absorbieren müssen, wie ein Waldboden oder eine Wiese. Alle würden ihn für verrückt erklären.
Aber das ist nun einmal unsere Medienlandschaft, die es erst seit ca. 20 bis 30 Jahren gibt. Vorher hätten die Menschen gesagt, der Mensch denkt und Gott lenkt.

August 17th, 2007 14:32
“Der Anteil des CO2 den wir beeinflussen, ist mit ca. 2-4 Prozent so gering, dass es keine Auswirkung hat ob wir nun daran was ändern oder nicht.” Leider eine falsche Schlussfolgerung, denn die natürlichen CO2-Quellen und -Senken haben sich wenigstens seit Ende der letzten Eiszeit in Balance befunden und den CO2-Gehalt der Atmosphäre bei ca. 280ppm gehalten. Geht man 800.000 Jahre weit und damit ein paar Eiszeiten zurück, sieht man dass dieser Wert immer zwischen 180ppm (während einer Eiszeit) und maximal 300ppm geschwankt ist.
Seit knapp 250 Jahren greift aber der Mensch in dieses Geschehen durch das Verbrennen fossiler Rohstoffe ein, und er hat nachweislich (dank Isotopenmessungen wirklich unzweifelhaft) den CO2-Gehalt der Atmosphäre auf mittlerweile 380ppm erhöht, ein Wert der seit mindestens 800.000 Jahren nicht einmal annähernd erreicht worden war. Eine noch drastischere Steigerung war beim Methan zu verzeichnen, ebenfalls ein sehr wirksames Treibhausgas, sowie einer Reihe weiterer Treibhausgase.
Dass Städte als Wärmeinseln fungieren, bestreitet niemand, und es ist in der Klimaforschung natürlich auch schon seit Jahrzehnten bekannt. Der direkte Ausstoß von durch Menschen erzeugte Wärme vermag vielleicht in unseren Städten für wärmere Temperaturen sorgen, aber niemals reicht das aus um als Ursache für das schmelzende Eis der Arktis herzuhalten. Dazu gibts im aktuellen IPCC-Bericht auch ein kurzes Kapitel. Auf Seite 185 lesen wir:
“2.5.7 Anthropogenic Heat Release
Urban heat islands result partly from the physical properties
of the urban landscape and partly from the release of heat into
the environment by the use of energy for human activities such
as heating buildings and powering appliances and vehicles
(‘human energy production’). The global total heat flux from
this is estimated as 0.03 W m–2 (Nakicenovic, 1998). If this
energy release were concentrated in cities, which are estimated
to cover 0.046% of the Earth’s surface (Loveland et al., 2000)
the mean local heat flux in a city would be 65 W m–2. Daytime
values in central Tokyo typically exceed 400 W m–2 with a
maximum of 1,590 W m–2 in winter (Ichinose et al., 1999).
Although human energy production is a small influence at the
global scale, it may be very important for climate changes in
cities (Betts and Best, 2004; Crutzen, 2004).”
August 17th, 2007 15:30
Ich habe gerade in einem Geschichtsbuch über die Schweiz gelesen, das vor ca. 150-250 Jahren einige Bauern in der Schweiz, teilweise bis auf 2.500 Meter Höhe in den Bergen gelebt haben. Dort konnten sie sogar Getreide anbauen, so warm war es dort zu dieser Zeit. Das wäre heute dort nicht möglich, weil viel zu kalt. Verglichen mit den hysterischen Versuchen das bisschen heutige Erwärmung als Katastrophe darzustellen, welche wir heute haben, geradezu grotesk. Das ist einfach die Natur. Und erst recht, wenn damit Politiker das Volk ausnutzen wollen oder andere Länder zu einer gemachen Wirtschaftsentwicklung zwingen wollen. Genau so dämlich wie uns seit jahrzehnten Leute weiss machen wollen das Atomkraft gefährlich sei.
Alle „Emerging Markets“, wie China, Indien, Afrika, Süd-Amerika und die ehemalige Sowjetunion wird unser Gequassel wohl wenig interessieren. Erst recht nicht Erbsenzählen. Die werden das machen was ihre Volkswirtschaften weiter bringt. Ob in den winzigen Ländern, wie Deutschland oder der Schweiz, ein Hahn kräht ist denen einfach egal. Und damit ist die Diskussion müssig und Zeitverschwendung. Es steht 5 Milliarden zu 1 Milliarde. Sorry.