Iran, Kappung der Internetkabel behindert Start der Euro-Öl-Börse?
Tags: dollar, euro, Internet, Iran, öl, unterseekabel, USA
Bereits im März 2006 sollte die iranische Öl-Börse auf Basis des Euro eröffnet werden. Die Börse hat für die Wirtschaft der Welt enorme Vorteile. Mit Ausnahme der USA. Endlich könnten alle Länder der Erde unabhängiger vom Dollar mit Öl handeln. Für viele würden die Transaktionen günstiger, weil sie keinen Umtausch (Landeswährung->Dollar) mehr zu finanzieren hätten. Denn sie besitzen bereits Euro - Reserven und betreiben regen Handel mit Ländern die in Euro fakturieren. Noch dazu wünschen sich viele Länder die Unabhängigkeit von den USA, denn grosse Dollar - Reserven binden die Länder an die Wirtschaftsentwicklung der USA. Fällt der Dollar, können sie weniger mit dem Dollar kaufen und umgekehrt. Man schätzt, dass z.B. China bereits eine Dollar - Reserve von 1,3 Billionen Dollar besitzt. Aufgebaut, wegen dem kontinuierlichen Bedarf für Öl und andere Treib- oder Brennstoffe für die Wirtschaft. Für China selbst, wird das aber immer mehr zu einem hohen Risiko. Also versuchen sie Dollar abzustossen und Euro aufzukaufen. Wohl wissend, dass der Handel mit Öl und anderen Energieträgern in Zukunft vermehrt in Euro stattfinden wird.
Die iranische Öl-Börse auf Basis des Euro ist deshalb eine stärkere Waffe gegen die USA als jede Atombombe. Denn wenn verstärkt Öl in Euro gehandelt wird, fällt der Wert des Dollars auf den Gegenwert, den die US-Wirtschaft produziert. Und der ist auf jeden Fall nur ein Bruchteil des heutigen Wertes der Dollar-Währung. Egal wie man dann zukünftig rechnet, das Aussenhandelsdefizit der USA würde in astronomische Höhen steigen. Mit anderen Worten, die Verschuldung der USA in der Welt würde extrem zunehmen und der politische Einfluss würde sich umkehren. Nicht die USA würden auf der Erde bestimmen, sondern ihre Geldgeber. Aus einer imperialistischen Weltmacht würde ein Bittsteller.
Der Iran spielt bei dieser ganzen Betrachtung eine wichtige Schlüsselrolle. Der Iran hat Öl. Der Iran kann und will es verkaufen. Auch in grossen Mengen. Aber er will es nicht an die USA verkaufen und er will nicht in Dollar bezahlt werden. Bisher wird der grösste Teil des auf der Erde gehandelten Öls, in den beiden Öl-Börsen in den USA und London ausschliesslich in Dollar gehandelt (New Yorker NYMEX und die in London ansässige «International Petroleum Exchange» (IPE)). Durch die Eröffnung einer Öl-Börse im Iran auf Basis des Euro würden die Wünsche des Iran und vieler anderer Länder erfüllt. Ausserdem würde durch den Wettbewerb ein erhöhter Druck auf den Öl-Preis entstehen und er würde sinken, was wiederum der ganzen Weltwirtschaft zu gute käme und kommt.
Durch die Querelen, die dem Iran in den letzten Monaten auferlegt wurden (Angriffe durch die USA, Anfeindungen wegen angeblicher Atombomben, Resolution der UNO, etc.), hat sich die Eröffnung der Öl-Börse auf Eurobasis bis zum 01.02.2008 verzögert. Letzte Woche ging sie dennoch in Betrieb. Prompt viel der Ölpreis in London von ca. 92 Dollar auf ca. 89,50 Dollar pro Barrel.
Es gibt Zufälle, die kann es gar nicht geben. Wenn man weiss wie ein Anker eines grossen Schiffes funktioniert. Wenn man weiss wie gross ein Meer ist. Und wenn man weiss wie wahrscheinlich es ist, dass ein Anker eines Schiffes ein Unterseekabel trifft und dann noch so beschädigt, dass es nicht mehr zu verwenden ist. Der weiss auch, dass die Vorkommnisse nach der Eröffnung der Öl-Börse im Iran nicht zufällig sein können. Innerhalb von einer Woche, genau in der Woche vom 28. Januar bis zum 2. Februar 2008 wurden in der Region um den Iran vier, ja vier, Unterseekabel so beschädigt, dass die Internetverbindungen ebenfalls in der Region nur zu ca. 60 % aufrecht erhalten werden konnten. Das entspricht einer Wahrscheinlichkeit, als wenn Sie sechs richtige im Lotto haben und gleichzeitig Weihnachten und Ostern auf einen Tag fällt. Wichtig ist zu wissen, dass heute alle Transaktionen, natürlich auch die einer Öl-Börse im Iran, über das Internet, also auch über diese Unterseekabel gehen müssen. Die Ausfälle haben den Start der Öl-Börse im Iran zumindest ein bisschen behindert.
Wenn ein Schiff einen Anker fallen lässt, fällt er normalerweise senkrecht nach unten. Danach kippt er auf der Stelle um. Durch die Drift des Schiffes oder das gesteuerte Abtreiben wird an der Ankerkette gezogen, so das der Anker auf Grund hinter dem Schiff hergezogen wird. Dabei gräbt sich die Schaufel des Ankers nach ein paar Metern in die Erde ein. Bei rauhem Seegang kann der Weg auch einmal länger sein und der Anker weiter über den Boden oder auch aus seinem Platz gerissen werden, so das er nach wenigen Metern wieder einen Halt findet. Die Wahrscheinlichkeit das ein Anker beim senkrechten Ablassen auf eine Kabel trifft ist so gering, dass sie fast ausgeschlossen werden kann. Selbst wenn, halten diese Kabel diesen Aufschlag aus. Denn sie sind dafür konstruiert sogar Felseinschläge unter Wasser zu überstehen. Also bleibt nur noch die Möglichkeit dass ein Anker beim über den Boden schleifen ein solches Kabel mit sich geschleift hat und es dann zerrissen hat. Diese Wahrscheinlichkeit ist aber noch geringer als die oben genannte, denn meist liegen die Kabel bereits seit Jahren dort und sind mit Geröll und Gestein oder Erde überdeckt und zweitens haben sie natürlich auch ein gewisses Spiel. Im einen Fall würde der Anker darüber hinweg rutschen und im anderen Fall das Kabel ein paar Meter mitziehen. Was beides nicht zu einer ernsthaften Beschädigung führen würde. Natürlich passieren solche Vorkommen immer mal wieder, aber nicht gleichzeitig an vier Kabeln in einem relativ kleinen Gebiet innerhalb einer Woche.
Wir wissen alle, welche Länder sogenannte Tarnkappen - U-Boote besitzt, die ohne von feindlichem Radar/Echolot etc. erkannt zu werden, mit Leichtigkeit an diese Stellen hätten tauchen und die Kabel beschädigen können.
Wohl wissend wird in der Presse erklärt, dass ja Indien der Hauptbetroffene dieser Beschädigungen ist. Denn Indien benutzt diese Kabel in einem grossen Masse mit. Viele Telefonverbindungen zu Call-Centern oder Software - Firmen in Indien sind davon betroffen. Damit kann man schön von der neuen Öl-Börse im Iran ablenken und einen eventuell erwähnten Sabotageakt verniedlichen. Den USA schadet es zusätzlich auch nicht, wenn die Call-Center und Internet-Firmen in Indien mal ein bisschen unter Druck geraten.
Mit einfachen Worten gesagt, ich glaube nicht an die einfache Version der Medien, sondern sehe die Zusammenhänge klar und deutlich vor mir. Es geht um viel Macht und die imperialen Vormachtgelüste der USA. Es wäre nicht das erste mal, dass Mittel angewendet würden, bei denen alles andere, inkl. Menschenleben, ausser Acht gelassen würde. Leider haben die USA dazu in den vergangenen Jahrzehnten zu viele Beispiele geliefert die mehr oder minder als Lug und Betrug aufgedeckt wurden. Die Frage nach dem Motiv bestätigt das.
Quellen: z.B. liberty.li , oelpooler.ch, cnn, winfuture.de, globalresearch.ca, steinbergrecherche.com,
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