Obama wird gewinnen!
Tags: Clinton, Hillary, Obama, Schmutz, Tricks, Wahlkampf
Kaum hat Hillary Clinton ihren harten und verbissenen Kampf zur ersten weiblichen Präsidentin der USA aufgegeben und die Demokraten Barack Obama zum Favoriten ihrer Partei für den Präsidentschaftskandidaten gemacht, da kommen aus der Ecke der Republikaner und ihren nationalistischen Schergen die alten unfairen Methoden zum Vorschein.
Die “ARD” schreibt:
“Dann kommen die Leute fürs Grobe. Stramm rechte Radiotalker wie Rush Limbaugh etwa, der schon vor Wochen gewarnt hat, dass Amerika dem Untergang geweiht sei, falls Obama für die Demokraten antrete.
Im Fernsehen wütet unterdessen Ann Coulter gegen Obama, nennt ihn bei seinem zweitem Vornamen und provoziert so anti-islamische Gefühle: “Es ist schockierend, dass unser nächster Präsident vielleicht Hussein heißt”, so Coulter. Und auch Obamas Frau Michelle ist längst im Fadenkreuz der Dreckschleudern. Seit ihrem Bekenntnis, der Erfolg ihres Mannes mache sie als Erwachsene zum ersten Mal stolz auf ihr Land, wird sie als schlechte Patriotin angegriffen.”
Das kennt die Welt von den Leuten die die USA immer und immer wieder in kriegerische Auseinandersetzungen mit der ganzen Welt gezwungen hat. Das kennt die ganze Welt von den Leuten die vor oder hinter der Waffenindustrie stehen und für Zwischenfälle wie in Columbine sorgen. Die die halbe Welt mit Waffen beliefern und dann ihre eigenen Truppen ausschicken um sie von ihren eigenen Waffen belieferte Gegener, sterben zu lassen. Es sind die gleichen Leute, die Wahlen manipulieren, ob im eigenen oder fremden Ländern. Siehe Bush in Florida.
Die Strategie ist klar. MacCain steht als Kandidat als Saubermann da, die Drecksarbeit wird von den republikanischen Fernsehsendern gemacht. Eine Schmutzkampagne kennen wir schon. Die von dem Pfarrer der Kirche in der Barack Obama Mitglied war. Nun folgte eine gegen seine Frau Michelle, angeblich soll sie bei einem Gottesdienst vor Jahren von “whities” gesprochen haben, was eine abfällige Bemerkung über Weisse ist und man ihr damit Rassismus vorwerfen will.
Fox News schreibt am 5.6.2008 “Time for Barack Obama to Deliver Speech on Sexism?” übersetzt so in etwa, es ist Zeit für Barack Obama eine Rede über Sexsismus zu halten. Im prüden Amerika ein Eklat gegen Obama. In dem Artikel wird darauf hingewiesen, dass ca. 30 % der Hillary Unterstützer Obama nicht unterstützen würden und entweder McCain wählen oder zu hause bleiben würden. Clintons Wahlkampf wäre durch sexistische Äusserungen zu Fall gebracht worden und Obama hätte das zugelassen.
“More than 30 percent of Hillary Clinton’s supporters in Montana and South Dakota last night said they would not vote for Obama in November, they either go McCain or stay home. Many women, in particular, are upset, suggesting that sexism sunk Clinton’s campaign and Obama let it happen. So, what is he to do about it? ” www.foxnews.com/story/0,2933,363466,00.html
Fox News, das mit der New York Times sehr nahe verbunden ist und in der der Artikel auch erschien, schreibt weiter:
“She thinks her problem is she’s a woman, her problem is she’s Hillary Clinton, and some women, by the way are named that and it’s accurate.”
So wird ein unbekannter Mann zitiert, der angeblich über die Strategie von Obama gegen Clinton spricht. Auch die New York Times gibt sich mühe die kritischen Punkte im Wahlampf von Obama heraus zu stellen (www.nytimes.com/2008/06/08/weekinreview/08mabry.html?hp). Einen Artikel titelt sie mit “Color Test - Where Whites Draw the Line”. In dem Artikel wird erst einmal unterstellt, dass Obama “postracial” also “nach rassistisch” sei. Was soviel bedeuten soll, er ist kein Schwarzer der mit dem Rassismus hausieren geht. Weiter wird behauptet, dass Obama nur deshalb die Wahl gegen Clinton gewonnen hat.
“Indeed, some people argue that one of the reasons Mr. Obama was able to defeat Senator Hillary Rodham Clinton was that a large number of white voters saw him as “postracial.”
Natürlich wird auch nicht der Ausfall des Pastors vergessen.
“Clearly, Mr. Obama understands this. Until his former pastor, the Rev. Jeremiah Wright, forced race into the political debate, Mr. Obama rarely dwelt on it. He gave his groundbreaking speech on race only in response to the Wright controversy.”
Es ist auch klar, dass die Robert Murdoch gehörende “New York Post” aus allen Rohren schiesst. BARACK’S BAD BUDS .
Es ist bekannt wem Robert Murdoch in den USA und dem Mittleren Osten nahe steht. Für bestimmte Kreise wäre Barack Obama als Präsident in den USA ein Disaster. Und diese Kreise geben über die ihnen gehörenden Massen-Medien dem Volk Material um ihn schlecht aussehen zu lassen. Die einen machen es ganz subversiv, die anderen ganz frontal. Nach dem Motto, wenn man jemanden schlecht machen will, findet man an jedem Menschen dazu etwas, was man dem Volk vermitteln kann. Die Frage ist, wer hat die Macht es dem Volk zu sagen. Und dazu braucht man sich nur die Besitzverhältnisse der Fernsehsender oder Zeitungen ansehen, sowie die Vergangenheit dieser Leute. Dann weiss man wem sie was schulden und wem sie sich verpflichtet fühlen.
Aber, die Masse der Menschen wird schlauer. Früher konnte Fox und Konsorten dafür sorgen, dass an den Stammtischen ihre Meldung wiedergekäut wurde. Heute denken selbst Arbeiter etwas näher darüber nach, was ihnen an Informationen aufgetischt wird. Sie fragen sich auch immer mehr, zu jedem einzelnen Punkt, wie war das denn bei dem Gegenkandidat? Resultat ist, so trifft auch jede Schmutzkampagne den Schützling, den diese Medien eigentlich an die Macht bringen möchten.
Weiterhin sind die Menschen aufmerksamer geworden. Die grossen Lügen der kürzesten Vergangenheit durch Bush und seine Hintermänner, haben selbst dem letzten, tumben Tölpel bewiesen, dass mit ihnen nur gespielt wird. Instinktiv merken sie, dass es Obama redlich und anständig mit ihnen meint. Das er auch bestimmte Regeln und Abhängigkeiten zu berücksichtigen hat, ist ihnen klar. Das aber ein McCain mehr von Hintermännern gesteuert wird als ein Obama auch. Und sie haben es satt, von einer Clique von grauen Hintermännern von einem Disaster in das nächste gestürzt zu werden.
Deshalb wird Obama gewinnen.
Ähnliche Artikel


