Das Ziel ist Turkmenistan, Afghanistan und Pakistan


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Obama hat es gerade in seiner Grundsatzrede zur Aussenpolitik verkündet. “Der Irak werde nie ein perfekter Ort, und wir haben nicht die Mittel, ihn zu einem zu machen. Wir haben nicht nur in Bagdad Interessen, sondern auch in Kandahar und Karachi, in Tokio und London, in Peking und Berlin” , betonte Obama”. So schrieb der österreichische Standard.

Ich bin mir sicher, in der Aufzählung fehlt aber auch Ashgabat, die Hauptstadt von . Warum, weil diese Länder (, und ) zusammen den “Nahen Osten” von “” trennen. Weil diese Länder von einem grossen Teil des Öl und Gas auf dieser Erde trennen. Weil diese Länder eine Keil im aufstrebenden Osten bilden, der das Wachstum dieser Region beeinflussen kann. Und weil diese Länder zusammen mit dem Irak den Iran einkesseln. Die Türkei ist sowieso schon in Händen der USA.

Wer Einfluss auf diese Länder hat, kann die Entwicklung in , und dem Nahen Osten stark erschüttern. So sehen es auf jeden Fall die USA. Deshalb haben sie schon früh Einfluss in aufgebaut und die Politik beeinflusst. Deshalb haben sie auch die Nato gezwungen in mit zu machen. Und sie werden versuchen die Kämpfe weiter nach zu tragen.

“Nach Obamas Worten ist es inakzeptabel, dass Osama Bin Laden und Ayman al-Zawahiri, die führenden Köpfe Al-Kaidas, sieben Jahre nach den Anschlägen des 11.September noch immer auf freiem Fuß sind. … Sollte er im Oval Office regieren, will er zwei zusätzliche Kampfbrigaden an den Hindukusch entsenden.”

Das sind schon die leisen Vorbereitungen für die Aussendung von mehr Truppen in diese Region.

Die Vorstellung könnte sich mit dem Nahen und Mittleren Osten sowie mit Ländern in Afrika verbinden, ist das Horrorszenario der US-Militärs und Politiker. Dann wäre die Allmacht der USA auf dieser Erde ein für alle mal gebrochen. Eine Verbindung , China, Indien, , , Iran, Irak und Teile von Afrika, wäre die grösste Macht auf Erden. Alle diese Länder haben vieles gemeinsam. Sie befinden sich auf einer sehr ähnlichen wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungsstufe. Sie haben ähnliche historische, religiöse und kulturelle Hintergründe, Interessen und Möglichkeiten, aber sicher ganz andere als die USA.

In diese Bild passt auch der Vorstoss des französischen Präsidenten, mit seinem “”. Nach dem Motto, wenn der Westen sich der Länder im Norden Afrikas und im Nahen Osten nicht annimmt, dann tut es der Osten. Dem muss man Einhalt gebieten. möchte dort Einfluss gewinnen und die Asiaten fern halten. Was er wohl dem syrischen Präsident al-Assad geboten hat, dass er bei diesem Schauspiel mitmacht? Hinter den Kulissen muss da schon einiges gelaufen sein. Wahrscheinlich aber sagen sich alle dort, mal abwarten, es hat seit 1948 schon viele Versuche gegeben die Gegend zu befrieden. Vielleicht können wir ja was aus der EU abstauben. Wenn es jetzt Bush und Obama mit Sarkozys Hilfe nicht schaffen, dann die Asiaten. Die haben aber eine andere Lösung. Und die liegt nicht im Interesse des Westens.

Wer und hilft, bekommt mit dazu. Das müsste jetzt die Devise für den Osten sein.




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