Dummes Europa fällt auf Intriege der USA rein
Tags: Aggressor, amerika, Asien, Deutschland, EU, euro, Europa, Gas, Georgien, irak, Iran, Krieg, Macht, Medien, Oel, pipelines, Politik, Russland, Saakaschwili, Saudi Arabien, UDSSR, USA, Welt, westen, Wünsche
Der Plan war folgender.
Europa und die USA möchte weiterhin dafür sorgen, dass ihre Industrie reichlich und günstig mit Oel und Gas versorgt werden. Die grössten Vorkommen der Erde befinden sich, neben dem Irak und Saudi Arabien, im Iran und im kaspischen Becken. Allerdings ist das die Basis der aktuellen Erkenntnisse. Weitere grosse Vorkommen werden unter dem arktischen Ozean und in Süd-Amerika vermutet.
Damit Oel und Gas vom kaspischen Becken nach Europa und weiter in die USA gelangt sind bestimmte Voraussetzungen nötig. Der Iran ist mit den USA nicht gerade befreundet. Die EU fügt sich dem Willen der USA Sanktionen gegen den Iran aufrecht zu halten, so lange wie der Iran nicht nach der Pfeife der USA tanzt. Die EU macht dabei unterwürfig mit. Aus dem kaspischen Becken kann nur Oel und Gas in den Westen gelangen, wenn man befreundete Länder dort hat, die einem diese Güter auch verkaufen und einem Abtransport langfristig über kostengünstige Pipelines oder Seewege zustimmen.
Viele der dortigen Länder waren nach der Auflösung der UDSSR immer noch gut mit Russland befreundet und hatten viele Verknüpfungen. Zu diesem Zeitpunkt wäre die Äusserung derartiger Wünsche nicht auf fruchtbaren Boden gefallen. Die erste Aufgabe also war, die westliche US - Kultur inkl. Konsum dort einzuführen, damit die Verknüpfungen zu Russland sich langsam auflösten und ein Vertrauen in den Westen speziell den USA entstand. Auf Basis des geringen Wohlstandes, in diesen Ländern, war das ein leichtes Spiel. Aber nicht alle Länder der ehemaligen Sowjetunion liessen sich so leicht beeinflussen.
Georgien war so ein Land. Der ehemalige Präsident Georgiens Schewardnaze wollte weder mit den Russen noch den USA so recht kooperieren. Also sorgte man im Westen für einen Kandidaten der modern, pro westlich eingestellt war und stellte ihn mittels eines Putsches an die Macht. Das war 2003 und Saakaschwili kam an die Macht. Nur war damit das Ziel für USA und EU noch nicht erreicht. Man musste Sicherheit für Investoren schaffen, die sich an den Oel/Gas-Pipelines beteiligen sollten. Mit der ständigen Bedrohung durch Russland, im nahe gelegenen Tschetschenien und den abtrünnigen Provinzen Abschasien und Süd - Ossetiens, war das nicht möglich. Also musste man einen Plan ausarbeiten um diese Region zu befrieden.
Zur gleichen Zeit strebte die EU eine Ausweitung durch die östlichen Länder an und nahm unter anderem Polen mit auf. Wie schon vor dem zweiten Weltkrieg wurde damit die Möglichkeit geschaffen, Polen als Zünglein an der Waage, zwischen Ost und West entscheiden zu lassen. Die irrige Annahme die Politik und Einstellungen in Polen hätten sich in den letzten siebzig Jahren geändert stellt sich jetzt als Bumerang heraus. Anstatt das sich Polen mit den Ländern der EU befreundet, sucht es sich einen grossen Verbündeten ausserhalb der Region - die USA. Die USA ist natürlich hoch erfreut über diesen Umstand, bekommen sie so doch einen Fuss in die EU und einen zwischen Russland und die EU. Was für ein Einfluss. Jetzt musste man das Ganze noch zementieren und den Keil richtig tief einrammen.
Die USA wusste genau, würde es in Georgien einen Krieg mit Russland geben, so würden alle ehemaligen Ostblock-Länder inkl. Polen, die lange unter der Sowjetunion “gelitten”* haben, gegen die Russen sein und für Georgien. Und genau das wollte man. Also musste man diesen Krieg nur ein bisschen provozieren. Was dann auch geschah. Die Russen konnten nicht anders als Abschasien und Süd-Ossetien verteidigen und waren damit in die Falle des medienpolitischen “Aggressors” getappt.
Noch vor zwei Jahren war die Mehrheit der Bevölkerung in Polen gegen einen Raketenschild der USA in Polen. Nachdem ihr ehemaliger Grosspartner Russland, aber angeblich als “Aggressor” gegen eine “ähnliches” Land wie Polen vor ging, drehte sich die Meinung schnell. Die Verträge für den Raketenschild der USA in Polen, wurden innerhalb von Tagen, gegen den Willen oder ohne Abstimmung mit der EU, auf Basis einer Mehrheit der polnischen Bevölkerung unterzeichnet. Polen spielt also mal wieder Schicksal für Europa.
Heute ist der angebliche Aggressor Russland und damals war es Deutschland. Politiker Europas haben nichts gelernt aus der Geschichte.
Ähnliche Artikel


