Die Finanzkrise ist Auswirkung der Wertekrise


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In Deutschland wird auf einer Bank rumgehackt, gerade weil sie ihre Arbeit noch am anständigsten gemacht hat und sogar Signale sendet, die eine bekunden soll. Schon psychologisch ist das Unsin. Tatsächlich haben die staatlichen Landesbanken den grössten Mist betrieben, von ihnen aber hört man nichts. Andere Privatbanken haben unglaubliche Verluste fabriziert, sie scheinen aber in der Diskussion nicht vorzukommen. Der in dieser Angelegenheit liegt darin, den Fehler immer bei den anderen zu suchen. Auf keinen Fall bei der eigenen Truppe. Wenn also Politiker bei öffentlich - rechtlichen Fernsehsendern auftreten, haben sie dass Gefühl bei ihrer Truppe zu sein, weil diese Sender ja praktisch im Besitz der Politiker sind. Also kann man dort ja nur andere, auf keinen Fall aber staatliche Banken, für ein Fehlverhalten verantwortlich machen. Denn staatliche Banken gehören, aus Sicht der Politiker und Fernsehsender ja zur eigenen Truppe.

Interessant ist, dass dabei auch vorkommen und gemeinsam mit den anderen gegen eine Bank wettern. Fühlt sich die Kirche auch zugehörig zur Truppe der Politiker und ör-Fernsehsendern? Denn der wird gerade durch eine christliche Regel erklärt “Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein” - “Anstand”.

Ein weiterer kann aus dieser Situation auch abgeleitet werden. Es sind genau und gerade diese Gruppen, die den über Jahrzehnte zugelassen haben “, Kirche, ”. Es ist sogar so, dass sie diesen herbei geredet haben. Mit jeder perversen Sendung aus den , mit jeder reisserischen Schlagzeile die unter die ging und mit noch so aberwitzigen Lügen und Skandalen in der . Bei den Kirchen möchte ich nur an den Missbrauch von Kindern erinnern. Da sie das zugelassen, nicht abgewehrt oder sogar teilweise gefördert haben, ist ihre Schuld, die dazu beigetragen hat, dass sich auch Banker masslos verhalten haben.

Wenn ein Politiker sich auf der Welt hinstellt und einen beginnt, mit einer , die fast allen Menschen offensichtlich war und keiner von den anderen Ländern greift ein, ist das das Zulassen von Ungerechtigkeiten. Was sollten Banker wohl daraus gelernt haben? Wir dürfen alles? Na klar. Auch alle anderen Menschen haben sich doch nach diesem Desaster von und dem Irak- gefragt, darf ich jetzt auch auf der Autobahn zu schnell fahren ohne bestraft zu werden. Darf ich Steuern hinterziehen? Ist es jetzt nicht mehr so schlimm, den Nachbar zu betrügen? Ein Dealer sagte sich, jetzt ist es auch nicht mehr so schlimm dass ich mit dem Zeug das ich verkaufe andere in den Tod schicke um reich zu werden, oder? Auf jeden Fall haben die schlechten Vorbilder auf der Weltbühne der , und Kirche dazu begetragen, dass der normale Mensch sich schon fragen musste, ob er nicht Nachteile hat, wenn er nicht auch so handelt.

Ich nenne es schon lange “die schleichende Amerikanisierung”. Natürlich meine ich das was aus den zu uns herüber schwappt. Wobei man da wohl sehr fein unterscheiden muss. Es gibt eine die redlich ist. Die sogar überwiegend bewundernswert ist. Aber auch eines das alle Perversitäten erlaubt, und diese schlechten Seiten wurden auf der Welt verbreitet und angenommen. Amerika ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und wir mussten alles mitmachen, wollten alles mitmachen. Wollten profitieren und haben uns prostituiert. Und jetzt sehen wir den Scherbenhaufen. Mit dem Unterschied, dass dieses Spiel nur Leute mit Geld mitmachen konnten, arme Leute hatten keine Wahl - sie müssen es ertragen.

Wenn wir einem Rechtssystem aus den erlauben auf der Welt sein Ungemach zu treiben, dann brauchen wir uns nicht wundern, dass sich die Menschen diese Methoden aneignen. Wenn wir zulassen, dass eine Macht wie die Menschen ohne jegliches Recht in Guantanamo festhält und foltert, dann brauchen wir uns nicht wundern, dass es Terroristen gibt. Wenn wir es zulassen, dass immer weniger Menschen reicher und reicher werden und immer mehr immer ärmer und ärmer - nur weil das ein amerikanischer Traum predigt und die Leute den Wanzt nicht voll genug bekommen können und keine Verantwortung übernehmen wollen. Dann brauchen wir uns nicht wunder dass die ärmeren Leute nicht mehr gerne arbeiten wollen, das sie wütend sind über die Machenschaften dieser Leute, das sie wütend sind auf die Politiker die immer nur Vorteile für die und Nachteile für die Armen schaffen. Sicher man kann nicht alle in einen Topf werfen. Aber man muss auch den redlichen vorwerfen, dass sie keinen Einfluss auf ihre Gattung nimmt. Schliesslich steht ja ihr Ruf auch auf dem Spiel. Es gibt welche, ich weiss es und erkenne das auch an.

Man kann fast sagen, alles was in den entstand wurde hier in mit einer Verzögerung nachgelebt. Kiffen gehört heute in bei den Jugendlichen schon lange zum Alltag. Sex unter Jugendlichen ist schon lange ab zwölf oder dreizehn Jahren normal. Pornos auf DVD, oder im Fernsehen ansehen ist bei vielen ab untersten Altersgruppen alltäglich. Bescheissen ist ein Sport. Stehlen ein Kavaliersdelikt. Andere Häuser anmalen ist Hobby. Autos zerkratzen geschieht unterbewusst. Gangs die sich gegenseitig abschiessen ist auch schwer im kommen. Der ist allgegenwärtig. Und, er kommt hauptsächlich aus den .

Wir wissen schon lange, dass alles was wir der vorleben, irgend wann von ihnen nachgelebt wird. Aus meiner Sicht ist da in den letzten fünfzig Jahren vieles aus den zu uns herüber gekommen und dieses Bewusstsein hat sich in den Köpfen festgesetzt. Aus den Jugendlichen sind Banker geworden und sie leben das nach, was ihnen vorgelebt wurde. “Mein Haus, mein Auto, mein Boot”, (meine Frau), so lautete ein Werbespott noch vor kurzer Zeit von einer deutschen Bank. Die Essenz aus diesen Dingen war die Meinung man müsste “Profit” machen, “alles ist erlaubt, was nicht verboten ist” und “wer zuletzt die Tür zu macht hat verloren”. Die Profanität der Erfolgsrezepte aus den wurde hier gelebt, obwohl sie nicht in den Rahmen des “Alten ” passten.

Die Werte, unsere alten Werte, sind dabei auf der Strecke geblieben. Masshalten, Ehrlichkeit, Vertrauen, Gerechtigkeit, Anstand, Gemeinsamkeit, Zusammenhalten, Seriosität, Zuverlässigkeit …. man kann die Liste ziemlich fortsetzen. 

Wir müssen uns endlich auf alte europäische Tugenden und Werte besinnen und diese leben. Das ist nicht altmodisch oder uncool. Tugenden und Werte sind zeitlos. Sie können immer modern sein und respektiert werden. Wenn ein Kind in seinem Zuhause lernt, dass seine Eltern eine gute Beziehung leben, dann wird es auch später versuchen das nachzuleben. Wenn ein Kind in seinem Umfeld lernt, dass Kiffen schlecht ist, weil man damit sein ganzes Leben beeinflusst, dann wird es eine grössere Chance haben ohne Kiffen zurecht zu kommen. Wenn ein Jugendlicher bei seinen Kollegen und Freunden sieht, dass sie anständig zueinander sind, dann wird er auch versuchen anständig zu ihnen zu sein. Wir müssen stark dagegen ankämpfen, dass Leute meinen “bescheissen ist cool”. Es ist nicht “cool”, weil es der einfachste und gemeinste Weg ist. Anständig sein ist schwerer, aber man hat auch ein viel besseres Gefühl dabei. Man kann  sich selber achten, ist sich selber was wert. Eltern die ihren Kindern solche Dinge nicht beibringen, betrügen ihre eigenen Kinder um einen grossen Teil des Lebens.

Die Finanzkrise ist für mich die Spitze des Eisbergs der Wertekrise. Es ist “die” Auswirkung der Wertekrise. In den nächsten Jahren werden noch andere, uns stark treffenden Krisen eintreten, die auch auf der Wertekrise basieren. Die Kriminalität wird steigen. Die politischen Systeme und das Staatssystem wird angezweifelt werden. Vertrauen wird sinken. Alles das, nur weil die Werte verloren gingen und gehen. Die Informations-Systeme sorgen heute dafür, dass Neuheiten, auch wenn es schlechte sind, in Windeseile verbreitet werden. Das was in Los Angeles “hipp” ist, kennt hier bald jedes Kind. Das hat Vor- und Nachteile. Die Vorteile haben wir gerne genutzt, aber um die Nachteile haben wir uns nicht gekümmert. 

 

 

 

 







 

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