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	<title>Gordian Hense &#187; Welt</title>
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	<description>Wirklich reich ist, der mehr Träume in der Seele hat, als die Realität zerstören kann.</description>
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		<title>Wie wir die Welt verändern</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 15:43:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wir befinden uns in einer Zeit mit enormem Wandel. Nach dem zweiten Weltkrieg befand sich die Welt in einer Art &#8220;Gleichgewicht&#8221;. Osten und Westen war durch politische Systeme gewaltsam getrennt. Der Rest der Welt spielte, ausser zur Ausbeutung, kaum eine Rolle. Auch dort traf Ost auf West. Durch die berühmten &#8220;grünen Wiesen&#8221;, nach dem Krieg, [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-676" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="benjamin franklin" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/06/benjamin_franklin-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />Wir befinden uns in einer Zeit mit enormem Wandel. Nach dem zweiten Weltkrieg befand sich die Welt in einer Art &#8220;Gleichgewicht&#8221;. Osten und Westen war durch politische Systeme gewaltsam getrennt. Der Rest der Welt spielte, ausser zur Ausbeutung, kaum eine Rolle. Auch dort traf Ost auf West. Durch die berühmten &#8220;grünen Wiesen&#8221;, nach dem Krieg, auf denen man beliebig bauen konnte, war dem Wachstum im Westen kaum eine Grenze gesetzt, so das alle Arbeit und Brot hatten, mit ein paar kleinen Ausnahmen versteht sich. Mit dem Fall des eisernen Vorhangs und der &#8220;quasi&#8221; beginnenden Freiheit im Osten, aber auch mit der Entwicklung in dem Rest der Welt hat sich vieles grundlegend geändert.</p>
<p style="text-align: justify;">Wo es früher zwei machtpolitische Zentren gab, die für Regeln auf der Welt zuständig waren, gibt es heute viele. Die Wirtschaft der &#8220;<strong>etablierten</strong>&#8221; Welt, mit um die 1 Milliarde Menschen, bekam und bekommt Konkurrenz vom Rest der Menschheit, von ca. 5 Milliarden Menschen. Gleichzeitig steht es um das demographische Gleichgewicht im Westen so schlecht wie noch nie. Immer mehr Alte sollen von immer weniger Jungen versorgt werden. Und zusätzlich, als wäre das nicht alles noch nicht genug, verroht der Westen in Moral und Können. Jüngste Beispiele aus Finanzen, Politik, Militär und Kirche belegen das uneingeschränkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere Logik beginnt zu greifen, die wir unterbewusst schon immer kannten &#8211; Rationalisierung bedeutet weniger Arbeit. Wenn es also weniger Arbeit gibt und die wenigen Arbeitenden auch noch für viel mehr andere Menschen arbeiten bzw. verdienen sollen, dann kann das irgendwann nicht mehr funktionieren. Viele sagen, ja mit Wachstum fangen wir das auf. Das ist ein Trugschluss. So viel Wachstum kann es gar nicht geben um dieses Ungleichgewicht aufzufangen.</p>
<p style="text-align: justify;">Alle Systeme in unserer westlichen Welt sind aber von dem Kreislauf der Wirtschaft, so wie er fünfzig Jahre funktionierte, abhängig. Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Steuern, Renten, Krankenkasse, Preise, Infrastruktur und viel mehr. Diese Dinge reagieren auf Änderungen stark abhängig. Wenn weniger Arbeitskräfte beschäftig sind, dann wird weniger Steuern gezahlt, wird weniger in die Arbeitslosenkasse gezahlt, weniger in die Rentenkasse oder in die Sozialhilfetöpfe. Aber nicht nur das, es wird auch weniger in der Wirtschaft ausgegeben. Wer nicht zur Arbeit muss, braucht kein S-Bahnticket, grosses Auto oder ähnliches Transportmittel. Er braucht keine Versicherung und bezahlt nicht für Reparaturen. Alle diese Dinge hängen zusammen und liegen zueinander in Abhängigkeit. Dramatische Veränderungen an dem einen Ende verursachen dramatische Auswirkungen am anderen Ende. Oft sogar mit einem Multiplikatoreffekt. Und bisher hat kaum einer daran gedacht daran etwas zu ändern.</p>
<p style="text-align: justify;">Es passieren aus diesen Gründen jetzt schon dramatische Dinge, obwohl die Zeit noch nicht einmal gekommen ist, in der erst richtige Probleme auftreten. Sicher, einiges wird durch gegenläufige, positive Entwicklungen abgefedert, aber nicht alles. Grosse Veränderungen bleiben auf jeden Fall.</p>
<p style="text-align: justify;">Was aber haben wir daraus zu erwarten? Das ist die Frage die wir uns stellen müssen, denn ohne Folgen werden diese Änderungen nicht an uns vorüber ziehen. Nein, es wird für jeden von uns ganz konkrete Auswirkungen haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Gesundheitssystem</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Gesundheitssystem entwickelt immer teurere Behandlungen, Medikamente oder Verhalten, die von einer immer kleiner werdenden Zahl Menschen bezahlt werden muss. Bereits jetzt brechen manche Krankenkassen aufgrund dieser Fehlentwicklung zusammen und machen Bankrot. Wie soll das erst werden wenn die demographische Spitze erreicht wird, so um die Jahre 2040 oder 2050? Wenn über 50 % der Bevölkerung über 60 Jahre alt sein wird. Es wird dann vermutlich an Ausgaben gespart, das bedeutet Entlassungen aus dem Gesundheitswesen, den Versicherungen und angegliederten Institutionen. Medikamente werden nicht mehr zu den heutigen hohen Preisen verkauft werden können, einfach weil die Kassen sie nicht mehr bezahlen können. Die Preise für Medikamente müssen runter. Die Pharmaindustrie wird deshalb Menschen entlassen werden müssen. Viele Patienten werden sich anderen Möglichkeiten zuwenden für Gesundheit zu sorgen. Die Prävention wird ungeahnte Entwicklungen vollziehen. Naturheilmittel oder Nahrungsergänzungen werden boomen. Die vielen Arbeitslosen und Rentner werden die Kassen noch weiter belasten, einmal weil sie in immer grösserer Zahl als Zahler fehlen und weil sie mit versorgt werden müssen. Das System wie es heute existiert wird nicht aufrecht erhalten werden können &#8211; das ist klar. Jedoch tun Politiker heute alles um dieses System zu erhalten. Bis vor ein paar Jahren war es noch möglich ohne Krankenversicherung zu sein (DE/CH), da wurde flux ein Gesetz gemacht und nun müssen alle in den Topf zahlen, der als endloses Loch enden wird. Zölle und Einfuhrbeschränkungen für günstige Medikamente aus dem Ausland wurden verschärft. Niederlassungsbewilligungen für Ärzte wurden reduziert oder nicht erteilt. Auswege daraus gibt es kaum. Die Menschen werden in das alte System gepresst bis es nicht mehr geht. Ein Ausweg kann sein die Beschränkung auf nationale Krankenkassen aufzulösen und diese Beschränkung auf eine grössere Region z.B. die EU auszuweiten. So das jeder in Europa ein Krankenkasse in Europa wählen kann. Gleichzeitig müsste die Zuzahlung zu jeder Behandlung angehoben werden so das notorische Arztgänger nicht mehr auf Kosten Anderer unnötig behandelt werden. Das würde einen enormen Druck auf die Preise für Gesundheitsleistungen erzeugen und der Markt würde die Preise an natürliche Verhältnisse anpassen. Natürlich müssen dazu die Einfuhrbeschränkungen für Medikamente ebenfalls eliminiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Arbeitssystem</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir freuen uns, dass die meisten Unternehmen pro Jahr 10 % Rationalisierung erreichen. Das bedeutet höhere Stückkostendegression, sprich mehr Gewinn für die Unternehmen oder niedrigere Preise für die Kunden &#8211; Sie, wir, die Arbeitnehmer. Das bedeutet auch, das jedes Jahr 10 % weniger Arbeit gebraucht wird, also wir, sie oder Sie. Denn wir, als Gesellschaft bzw. die Anzahl der Kunden und der Bedarf bleibt ja fast gleich oder er geht sogar zurück. Die Bevölkerung wächst ja nicht, sondern sie schrumpft &#8211; hier im Westen. Eine älter werdende Gesellschaft benötigt auch weniger Konsum als eine jüngere. Das liegt in der Natur der Sache. Wie oft kauft man sich ein Sofa in seinem Leben? Wann kauft man sich zum letzten mal ein neues Sofa? Will man mit 70 noch ein iPhone? Die Kundschaft in den &#8220;Emerging Markets&#8221;, also China, Indien, Afrika, Süd-Amerika &#8211; welche noch in einem ausgeglichenen Verhältnis Alt und Jung haben, hat noch nicht das Geld dazu &#8211; uns unsere Produkte im grossen Stil abzukaufen. Bei uns aber &#8211; wer ein iPhone kauft, kauft kein Nokia. Nur weil es neue Produkte gibt, bedeutet das nicht gleichzeitig das mehr verkauft wird. Höchstens mehr von einer Marke, die andere verliert. Logisch? Wir produzieren in der Mehrzahl Produkte die wir an uns selbst verkaufen wollen, aber gleichzeitig reduzieren wir unter uns die Einkommen dazu. Unternehmen stellen gerne junge Leute ein, weil die (angeblich) weniger kosten als ein älterer Mitarbeiter und gleichzeitig noch &#8220;formbar&#8221; sind. Wir drehen uns sozusagen den Hahn selber ab. Wie dumm ist das denn? Und die Selektionskriterien dafür, wer &#8220;ausscheidet&#8221; aus dem System sind vollkommen zufällig. Wen eine Kleinigkeit entwickelt wird, kann das für den Chirurgen wie den Bauarbeiter &#8220;weniger&#8221; Arbeit bedeuten. Mit vorausschauender Bildung können diese Sprünge nicht aufgefangen werden. Arbeitslose sind deshalb in den seltensten Fällen selber schuld an ihrer Situation. Die psychischen Auswirkungen aber bleiben. Krankheiten sind die Folge bis hin zur Belastung des gesamten Umfelds der Person und Gesellschaft. Schon heute ist es so, dass an bestimmten Stellen tausende Fachkräfte fehlen während an anderer Stelle arbeitswillige ohne Arbeit sind. Unternehmen nicht der Staat müssen in Zukunft stärker auf die Ausbildung ihrer Mitarbeiter setzen. Das bedeutet aber andere Bindungsmodelle, weniger Flexibilität und Abhängigkeiten. Die Wirtschaft wird ihr &#8220;Hire and Fire&#8221; &#8211; Modell der letzten Jahre in Zukunft teuer bezahlen müssen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das politische System</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Lobbyisten sind heute die grössten Einflussnehmer auf die politische Entscheidung. Die meisten Politiker sind, weil sie zu weit weg sind vom eigentlichen Geschehen, immer mehr schlecht qualifiziert um die Entscheidungen zu treffen die für die Gesetze des täglichen Lebens gebraucht werden. Weiterhin hat man das Gefühl das Politiker heute nicht mehr &#8220;vorausschauend&#8221; handeln und regieren, sondern eher nach der Methode &#8220;Waldbrandtreter&#8221; &#8211; man tritt auf jedes kleine Feuer (alias Problem) das man gerade so erreichen kann und versucht es damit zu lösen. Zur Planung und Struktur kommt es gar nicht erst. Regieren kommt nicht von dem Wort &#8220;reagieren&#8221; sondern &#8220;Dieses bedeutete im engeren Sinne so viel wie <em>richten</em> bzw. <em>lenken</em> und im weiteren Sinne <em>führen</em>, <em>leiten&#8221; (siehe Wikipedia)</em>. Ausserdem werden Politiker heute von einer Heerschar an Lobbyisten belagert und bearbeitet. Arte, der TV &#8211; Sender, berichtete kürzlich, dass alleine in Brüssel ca. 3&#8217;000 Agenturen im Auftrag der Pharmaindustrie unterwegs sind um die Gesetzgebung in der EU so zu beeinflussen, dass sie keinen Schaden für die Branche anrichtet. Man kann sich vorstellen, dass es ja noch andere gut zahlende Branchen gibt, die das ebenso machen. Automobilindustrie, Maschinenbau, Bauindustrie, Abfallwirtschaft um nur wenige zu nennen. Das ist bei weitem nicht nur in Europa so. Washington lebt davon, dass sämtliche Industriebereiche ihre Interessenvertreter dorthin schicken um die Gesetzgebung zu beeinflussen. In China und Indien wird es ähnlich sein. Wer kann da noch von &#8220;volksnah&#8221; oder &#8220;demokratisch&#8221; sprechen. Durch diese massive Einflussnahme wird das Wort des &#8220;kleinen Mannes&#8221; oder der &#8220;kleinen Frau&#8221; immer weniger an Gewicht haben und die Entscheidungen fallen gezwungener Massen zu ihren Nachteilen aus. Resultat ist, dass die Schere von Arm und Reich noch schneller weiter auseinander gehen wird. Nur eine gesunde Volkswirtschaft lebt von kaufkräftigen Konsumenten. Das läuft diametral entgegengesetzt &#8211; logisch das da irgendwo ein Endpunkt ist, wo die Belastung zu gross wird. Wenn wir hier z.B. für die Medizin den Rückschluss zu oben gesagtem ziehen, bedeutet das, dass Medizin noch teurer wird und damit Gesundheit zu einem Luxusgut nur für Menschen die es bezahlen können.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p><strong>Das bedingungslose Grundeinkommen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Da die Arbeitsplatzgarantie quasi nie mehr gegeben sein wird, da wir ja immer weiter Rationalisieren, muss es erlaubt sein zu fragen &#8220;wovon sollen wir dann alle leben&#8221; wenn wir weiter so rationalisieren? Wir können schlicht keine Kinder auf die Welt bringen und dann sagen &#8220;wie ihr euch ernähren sollt, müsst ihr euch schon selber überlegen&#8221;. Alle Bedingungen und Entwicklungen laufen darauf hinaus, dass Einkommen nicht mehr zwangsweise von Arbeit abhängig sein muss bzw. kann. Wir haben alle gewollt, dass wir immer stärker rationalisieren, damit wir weniger Arbeiten müssen und bessere und billigere Produkte bekommen. Jetzt sind wir so weit. Nun müssen wir aber auch dafür sorgen, dass die Rationalisierung bei allen ankommt. Und das kann in Form eines Grundeinkommens verwirklicht werden. Die &#8220;<a href="http://www.initiative-grundeinkommen.ch/content/home/">Initiative Grundeinkommen</a>&#8221; liefert dazu überzeugende Argumente und einen hervorragenden <a href="http://www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen">Film</a>, der die Logik dahinter erklärt. Das Entscheidende dabei ist, dass das &#8220;bedingungslose Grundeinkommen&#8221; nicht mehr kosten würde, sondern durch eine Umverteilung von Steuern und Abgaben zustande gebracht werden könnte die heute bereits gezahlt werden. Gleichzeitig würde dieses Modell eine Kaufkrafterhöhung für die Wirtschaft bedeuten, die einen enormen Auftragsschub nach sich ziehen würde. Es ist ein guter Weg den Geld-Kreislauf der Volkswirtschaft wieder zu beleben, so wie ein Blutkreislauf bei einem Patienten, der gegen Arterienverkalkung ankämpft. Es wäre eine Anpassung an die aktuelle Lage und keine unüberlegte Neuheit.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">All diesen Problemen und Aufgaben müssen wir uns in den nächsten Jahren stellen, ob wir wollen oder nicht. Wenn wir nichts tun, wird der Wandel um so dramatischer sein und nicht mehr von uns bestimmbar. Es wäre also besser, sich rechtzeitig mit vernünftigen Lösungen auseinander zu setzen als zu warten bis etwas geschieht. Die Erfahrung der Neuzeit zeigt, dass die Menschen sich ihren friedlichen Weg dann selber suchen. So wie ein grosser Teil der Befreiung der DDR durch die Initiative des Volkes gelang, werden oben genannte Probleme dann eben auch so gelöst. Ich persönlich glaube, dass die Gesundheitssystem an der ersten Stelle zu diesem Übergang stehen.</p>

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		<title>Ich liebe Charaktermenschen wie Horst Köhler</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 18:43:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Man missinterpretiert den Rücktritt Horst Köhlers bereits in den Sondersendungen des Fernsehens. Von den amtierenden Berufspolitikern ganz zu schweigen. Aus meiner Sicht, hat Horst Köhler seine gesamte Amtszeiten, eine Meinung des Volkes vertreten. Das ist ein hoher Wert. Für die &#8220;geschlossene Gesellschaft&#8221;, alias Berufspolitiker und Lobbyisten in Deutschland, ist das natürlich, auf Neudeutsch, ein &#8220;No-Go&#8221;. [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-667" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="horst_koehler" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/05/horst_koehler-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" />Man missinterpretiert den Rücktritt Horst Köhlers bereits in den Sondersendungen des Fernsehens. Von den amtierenden Berufspolitikern ganz zu schweigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus meiner Sicht, hat Horst Köhler seine gesamte Amtszeiten, eine Meinung des Volkes vertreten. Das ist ein hoher Wert.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die &#8220;geschlossene Gesellschaft&#8221;, alias Berufspolitiker und Lobbyisten in Deutschland, ist das natürlich, auf Neudeutsch, ein &#8220;No-Go&#8221;. Die Funktionen und die Abläufe in der geschlossenen Gesellschaft aufzudecken, diplomatisch anzudeuten, zu kritisieren, das ist charaktervoll. Ich liebe Charaktermenschen, die sich nicht beugen lassen, die zu einer Weltsicht stehen, die sich nicht von der autokratisch, nach Lobbyismus strebenden &#8220;geschlossenen Gesellschaft&#8221; beeinflussen lassen wollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Horst Köhler war ein besserer Bundespräsident als all seine Vorgänger, da er eben nicht ein &#8220;Berufspolitiker&#8221; ist und war, die sich an der Einhaltung des Systems messen lassen, sondern die aus dem Volk stammen &#8211; oder für es sprechen. Umgekehrt ist es gerade heute wichtig, Politiker zu haben, die sich nicht dem Diktat der Konformität beugen, sondern das &#8220;Richtige&#8221; für das Volk wollen. Das hat Horst Köhler gewollt, das konnte man immer zwischen den Zeilen lesen. Warum das die &#8220;Berufspolitiker&#8221; nicht können, kann ich nicht nachvollziehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Bundespräsident muss die Möglichkeit, als Instanz, haben, Dinge anzusprechen die unabhängig von der Parteipolitik, den grossen, roten Leitfaden einer Gesellschaft darstellen oder sogar vorgeben &#8211; ohne das die im Tagesrhythmus steckenden Berufspolitiker &#8211; mit irgendwas zucken. Sondern diese Anregung einfach mal aufnehmen und in einer ZEN-Sitzung einfliessen zu lassen &#8211; vielleicht um ihre Tagespolitik mal zu ändern. Genau das hat Herr Köhler immer gewünscht. Und bei der unglaublichen Ignoranz der Berufspolitiker, kann ich seinen Rücktritt vollkommen verstehen. Er wurde sozusagen dadurch erzwungen. Wenn ein Bundespräsident über mehrere Jahre Warnrufe ausruft und die Tagespolitik mit Kritik reagiert, muss es so kommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Berufspolitiker in Deutschland stecken so tief in ihrem Mühlrad, dass sie nicht mal den Kopf zum nachdenken herausstrecken können, ohne sich dabei zu verletzen.</p>
<p style="text-align: justify;">

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		<title>Gesundheitsreform in den USA &#8211; Chance für die Welt?</title>
		<link>http://www.hense.com/2010/03/22/gesundheitsreform-in-den-usa-chance-fur-die-welt/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 11:42:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Gesundheitsreform in den USA ist so gut wie beschlossene Sache. Was für ein Segen für die USA und die halbe Welt. Bedeutet sie doch, dass endlich Millionen von US-Bürgern in den Genuss von &#8220;state of the art&#8221; Gesundheitsfürsorge und Prävention gelangen, wie das in Europa schon lange der Fall ist. Die Gesundheitsreform in den [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/03/P031010PS-0707.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-624" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Thank you Obama" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/03/P031010PS-0707-300x168.jpg" alt="Thank you Obama - Yes we can." width="300" height="168" /></a>Die Gesundheitsreform in den USA ist so gut wie beschlossene Sache. Was für ein Segen für die USA und die halbe Welt.</p>
<p style="text-align: justify;">Bedeutet sie doch, dass endlich Millionen von US-Bürgern in den Genuss von &#8220;state of the art&#8221; Gesundheitsfürsorge und Prävention gelangen, wie das in Europa schon lange der Fall ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Gesundheitsreform in den USA bedeutet auch, dass neue Arbeitsplätze in den USA aber auch in anderen Ländern entstehen werden, die die Nachfrage nach medizinischer Versorgung erfüllen können und dürfen. Die Pharmaindustrie müsste sich eigentlich die Hände reiben. Eigentlich deshalb, weil sicher viele Aktien in den Händen von Republikanern liegen. Was für Umsatzzuwächse und Entwicklungen werden diese Unternehmen nun erbringen können, welche Forschung können sie dann betreiben. Bisher mussten sie immer neidisch nach Europa schielen.<span id="more-623"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Auch wird eine komplett neue Versicherungswirtschaft in den USA entstehen, die nun die Versicherungsprodukte für die Gesundheitsvorsorge &#8220;Medicaid&#8221; anbieten und verkaufen kann. Wie finster müssen die Gedankengänge der Gegner der Reform gewesen sein? Welche Machtinteressen habe es geschafft, eine Reform die für alle viel Gutes bringt, in manchen Augen als Feindbild hinzustellen oder sogar als Gegner der Freiheit?</p>
<p style="text-align: justify;">Seien wir doch mal ehrlich. Im Westen herrscht heute wirtschaftlicher Niedergang. Die USA als eines der grössten und wichtigsten Länder in dieser Gruppe, lief in den letzten Monaten auf ein wirtschaftliches Desaster zu. Auslöser war der von den Republikanern geduldete &#8220;Absahnvorgang&#8221; in der Immobilien &#8211; und dann in der Bankenbranche. Das Volk wurde im wahrsten Sinne des Wortes von wenigen &#8220;ausgenommen&#8221; und manche haben es nicht einmal gemerkt. Auch wenn es in den Medien nicht propagiert wurde, die Arbeitslosenzahl nahm in den letzten Monaten stark zu, die Obdachlosenzahl nahm stark zu, die Erwerbslosenzahl (alle die nicht als Arbeitslos gemeldete sind aber nicht obdachlos sind, z.B. weil sie von Gespartem leben) nahm stark zu und die wirtschaftlichen Aussichten wurde immer düsterer. Keiner wollte wahrnehmen, dass in einem Land, das ehemals der &#8220;Führer der Welt&#8221; tituliert wurde, nun rund 36 Millionen Menschen, rund 10 %, ohne Arbeit und Bleibe dastanden. Was für Auswirkungen hätte es gehabt, auch für uns in Europa, wenn diese Wahrheit manifestiert zu Tage getreten wäre. In Form von fehlenden Bestellungen, in Form von Schwäche in Krisengebieten, in Form von politischer Schwäche in Nah-Ost?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wer bekommt schon über Nacht einen neuen Markt mit 32 Millionen Kunden geschenkt?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Gesundheitsreform bietet der Wirtschaft in den USA die Chance sich auf breiter Front aufzufangen. Sie verhindert nachlassende Prosperität mit Handelspartnern und Verbündeten der USA. Sie führt die Wirtschaft in eine positive Spirale nach oben, wovon wir letztendlich alle profitieren. Eine starke Wirtschaft in den USA ist ein guter Handelspartner und letztendlich wird eine prosperierende Gesundheitsbranche in den USA auch seine Auswirkungen auf unsere Gesundheitsbranche haben. Zum Beispiel können Medikamente in grösseren Stückzahlen und damit kostengünstiger hergestellt werden. Forschung und Entwicklung haben eine andere Basis. Und, die Finanzbranche hat ein weiteres dickes Bein auf dem sie stehen kann &#8211; den US-Krankenkassen. Wir müssen nur darauf achten, dass diese Systeme streng kontrolliert werden, damit ein &#8220;Absahnvorgang&#8221; wie unter Bush nie wieder vorkommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Würde man eine &#8220;Chancen-Risiken-Analyse&#8221; zur Gesundheitsreform in den USA machen und alle Handelspartner der USA mit einbeziehen, sind sicherlich die &#8220;Chancen&#8221; in der Überzahl und gleichzeitig erbringt sie etwas Gutes für eine grosse Gruppe von Menschen die es sich nie hätten leisten können in ihre Gesundheit zu investieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Geschichte zur Reform zeigt auch, dass die Gegner der Reform &#8211; vulgo Republikaner &#8211; von einst &#8220;seriösen Geschäftsleuten&#8221; zu &#8220;Geld geilen, ultra Radikalen&#8221; unterster Kategorie geworden sind. Die verbalen Attacken die sie während der Gesetztesvorbereitungen und jetzt, sogar nach dem Entscheid, von sich geben, zeugt von ihrem falschen Verständnis für Demokratie und fehlender Kenntnis über moderne Volkswirtschaften sowie &#8220;nicht verlieren können&#8221;. Es zeugt nicht gerade von Sportsgeist, wenn in Twitter Morddrohungen gegen Obama ausgestossen werden oder die Hälfte der republikanisch geführten Staaten in den USA, gegen das Gesetzt vor Gericht ziehen will.</p>
<p style="text-align: justify;">Die vielen Mitläufer der Gegner der Reform sollten sich auch mal fragen wer ein Interesse daran haben kann, dass nicht 32 Millionen neue Kunden entstehen, das die Arbeitslosenzahl nicht weniger wird und das es eben nicht viele gesunde Arbeitskräfte in den USA geben soll, die nicht von ihren Arbeitgebern abhängig sind? Auch wird es interessant werden, was mit den zig Millionen illegalen Arbeitskräften passiert, die in den USA, wie einst die Sklaven für Hungerlöhne arbeiten müssen und keine Rechte haben. Jedes Unternehmen muss in Zukunft für jeden nicht krankenversicherten Mitarbeiter empfindliche Strafen bezahlen. Das wird spannend. Es könnte deshalb noch so kommen, dass die Steuereinnahmen auf einmal in die Höhe schiessen, weil so viele Illegale offiziell angemeldet werden um der Strafe zu entgehen. Eigentlich ein Seegen, gerade für solche Staaten wie Kalifornien unter einem Republikaner alias Arnold Schwarzenegger, die tief verschuldet sind.</p>

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		<title>Wanderung Vna &#8211; Ramosch &#8211; Weg nach Pra San Peder</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 06:50:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wanderung am 3.1.2010 bei herrlichstem Sonnenwetter. Link zum Webalbum: Klick.]]></description>
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<div id="attachment_580" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://picasaweb.google.com/gordian.hense/VnaRamoschWegNachPraSanPeder?feat=directlink"><img class="size-medium wp-image-580" title="Blick ins Intal" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/01/P1000544-300x225.jpg" alt="Vna-Ramosch-Pra San Peder, Wanderung am 3.1.2010 bei herrlichstem Sonnenwetter." width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Vna-Ramosch-Pra San Peder, Wanderung am 3.1.2010 bei herrlichstem Sonnenwetter.</p></div>
<p>Wanderung am 3.1.2010 bei herrlichstem Sonnenwetter.</p>
<p>Link zum Webalbum: <a href="http://picasaweb.google.com/gordian.hense/VnaRamoschWegNachPraSanPeder?feat=directlink" target="_blank">Klick</a>.</p>

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		<title>Qualitätssicherung für die Politik?!</title>
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		<pubDate>Sun, 04 May 2008 15:57:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kürzlich bekamen wir in unserer kleinen &#8220;Zweimannfirma&#8221; Werbung von einem Beratungsunternehmen, wir müssten so schnell wie möglich ein Kontrollsystem in unserer Firma einführen. Das wäre heute Standard und ganz wichtig für den Erfolg. Man müsste den Vertrieb, die Finanzen und die Organisation nach bestimmten theoretischen Regeln ständig prüfen und verbessern. Dazu würde auch eine Qualitätssicherung [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Kürzlich bekamen wir in unserer kleinen &#8220;Zweimannfirma&#8221; Werbung von einem Beratungsunternehmen, wir müssten so schnell wie möglich ein Kontrollsystem in unserer Firma einführen. Das wäre heute Standard und ganz wichtig für den Erfolg. Man müsste den Vertrieb, die Finanzen und die Organisation nach bestimmten theoretischen Regeln ständig prüfen und verbessern. Dazu würde auch eine Qualitätssicherung gehören. Das Werbeschreiben war so verfasst, dass man glauben sollte, staatliche Stellen schreiben so ein Kontrollsystem vor. Natürlich war das Schreiben nur darauf aus, Angst zu machen und einen Auftrag für das Beratungsunternehmen zu erzeugen. <span id="more-136"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Als ich weiter darüber nachdachte, viel mir auf, dass es für alle möglichen Bereiche heute Kontrollsysteme gibt, ob das die Verkehrsüberwachung ist, die Lebensmittelkontrollen, die Einfuhrkontrollen, die Qualitätssicherungssysteme in den Firmen, Personal-Audits, etc. Überall werden wir von uns selbst oder anderen kontrolliert, überprüft und zur Verbesserung angemahnt. Das Ziel dieser Kontrollen ist, dass wir uns in unserem Verhalten verbessern. Auf der Strasse nicht zu schnell fahren. Unsere Steuern ordentlich und pünktlich zahlen. Keine Straftaten begehen oder uns im Beruf durch Weiterbildung verbessern. Das ganze Leben ist für jeden Einzelnen voll von Kontrollen und Systemen die das Verhalten, unser Verhalten verbessern sollen. Dabei schreiben wir uns, oft indirekt, diese Kontrollsystem vor. In Unternehmen werden Unsummen ausgegeben um Software &#8211; Systeme einzusetzen, die das Risiko minimieren (Risikomanagement) und die Qualität verbessern helfen. Alle haben eines gemeinsam, sie sollen Fehler von vornherein verhindern und wenn sie passieren uns erziehen aus Fehlern zu lernen und diese beim nächsten mal nicht wieder zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber was ist mit der Politik? Gibt es dort auch Kontrollsysteme? Ich meine das nun nicht bezogen auf Wahlen oder Gesetze sondern auf politische Entscheidungen? Gibt es Kontrollsystem, zum Beispiel eine Qualitätssicherung, für politische Entscheidungen? Wenn es sie gäbe und man die Frage &#8220;War es richtig, dass die USA den Krieg gegen den Irak führt&#8221; unter diesem Gesichtspunkt analysiert, was käme wohl dabei heraus?</p>
<p style="text-align: justify;">Der Krieg wird die USA ca. 3 Billionen Dollar kosten, selbst für ein so grosses Land wie die USA kein Pappenstiel. Es sind bereits jetzt ca. 2000 US-Soldaten und ca. 1,5 Millionen Zivilisten dort gestorben. Was würden die wohl in einer Pro-/Kontra &#8211; Waage wiegen? Die USA haben sich durch die Einnahme ihrer Rolle gegen den Islam, Milliarden Menschen auf der Erde zum Feind gemacht. Was für finanzielle und wirtschaftliche Folgen wird das in den nächsten hundert Jahren für die USA haben? All diese Dinge hätte man vorher, systematisch in einer &#8220;Worst- und Best Case&#8221; &#8211; Analyse ermitteln und den Bürgern nennen können. Sie sind es ja schliesslich, die dafür materiell und immateriell vorher und hinterher zahlen müssen und zwar lange noch nachdem Mr. Bush Präsident war.</p>
<p style="text-align: justify;">Vorstände müssen sich gegenüber ihren Aktionären verantworten, wenn sie die falschen Entscheidungen getroffen haben. Die schlimmste Bestrafung ist der Rausschmiss oder der Knick in der Karriere bis hin zur Verurteilung vor einem Gericht. Wie ist das bei Politikern, die Entscheidungen für ihr Volk treffen und dabei nachweislich Fehler machen? Jeder, in welcher Position er sich heute auch befindet, wird heute auf irgendeine Weise kontrolliert und muss sich bei Fehlverhalten verantworten, meist wird er dann auch bestraft, damit er den Fehler nicht noch einmal macht. Nur in der Politik ist das nicht so. Die USA haben schon so viele Kriege geführt und sie haben immer noch nicht gelernt, dass sie damit fast nichts durchsetzen können. Jedenfalls stehen die Vorteile in keinem Verhältnis zum Aufwand und den menschlichen Verlusten.</p>
<p style="text-align: justify;">In den Niederlanden hat eine Beratungsfirma zusammen mit Universitäten ein Computer-Programm entwickelt, welches die Folgen einer politischen Entscheidung berechnen kann und die Kosten sowie die Auswirkungen auswirft. In vielen Fällen, wenn Politiker einen Vorschlag machen, wird dieses Programm angewendet und der Politiker muss zu den Ergebnissen Stellung beziehen. Durch den Einsatz dieser Software ist die Zahl der Gesetzesvorlagen und Vorschläge um eine grosse Zahl zurück gegangen und die, die zur Entscheidung kommen, sind meist gut und besser durchdacht als früher. Politiker haben dort erkannt, dass sie die Folgen ihrer Vorschläge genauer unter die Lupe nehmen müssen als früher und alle möglichen Nachteile, an die sie früher selber nicht gedacht hatten, nun von einer Software genannt bekommen. Das tut dem ganzen Land gut.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Status der Kontrollsysteme in der Politik liegt, in den meisten Fällen, im Gegensatz zu Wirtschaft und denen für die Bürger, um Jahrzehnte zurück, wenn es sie überhaupt gibt oder sie angewendet werden. Obwohl die Politik über viel mehr Menschen, Entscheidungen mit viel grösserem materiellem Einsatz treffen muss als z.B. Unternehmen. Noch dazu, gehören die Gelder die sie zu vergeben haben, nicht ihnen oder sie haben keine eigenen Verluste bei Fehlentscheidungen. Ein gutes Beispiel ist hier zur Zeit der EU-Vertrag. Einige wenige Politiker wollen über die Köpfe von rund 300 Millionen Bürgern eine Entscheidung treffen, die für &#8220;immer&#8221; gelten soll und entscheidende Veränderungen herbeiführt. Was für ein demokratisches Grundverständnis müssen diese Politiker haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich finde es wird Zeit das wir Bürger dafür sorgen, dass die Politik sich an bestimmte Kontrollsysteme zu halten hat und diese immer wieder angewendet werden, damit die politischen Entscheidungen zum Wohl des Volkes getroffen werden. Und zwar bevor die Fehler passieren.</p>

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