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	<title>Gordian Hense</title>
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	<description>Wirklich reich ist, der mehr Träume in der Seele hat, als die Realität zerstören kann.</description>
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		<title>Beschreibung des Films &#8220;Inside Job&#8221; von Charles H. Ferguson</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 13:31:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeiten sind betrüblich. Die westlichen Industrienationen stehen vor einem Scherbenhaufen. Die Medien und Politiker schauen bewusst oder unbewusst weg. Die Leidtragenden sind, wie immer, die anständigen Leute die ihr ganzes Leben in normalen Berufen gearbeitet haben. Leider wird in der Öffentlichkeit wenig dafür getan die Dinge aufzuklären und wirkliche Lösungen und Regeln zu finden, [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;"><img class="alignright size-full wp-image-1106" style="border-style: initial; border-color: initial; margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px; border-width: 0px;" title="inside-job" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2011/10/inside-job.jpg" alt="" width="350" height="519" />Die Zeiten sind betrüblich. Die westlichen Industrienationen stehen vor einem Scherbenhaufen. Die Medien und Politiker schauen bewusst oder unbewusst weg. Die Leidtragenden sind, wie immer, die anständigen Leute die ihr ganzes Leben in normalen Berufen gearbeitet haben. Leider wird in der Öffentlichkeit wenig dafür getan die Dinge aufzuklären und wirkliche Lösungen und Regeln zu finden, die einmal das Dilemma in dem wir uns befinden auflöst und gleichzeitig für die Zukunft Regeln schafft, damit solche Dinge nicht mehr passieren können.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Gute Arbeit von Charles Ferguson</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Charles H. Ferguson hat mit seinem Film &#8220;Inside Job&#8221; ein bisschen dazu beigetragen, dass für die breite Gesellschaft Licht in das Dunkel kommt. Leider wird der Film nicht oft genug im Fernsehen zu passenden Zeiten gesendet. Wer ihn sonst sehen will muss ihn kaufen oder illegal im Internet runter laden. Ausserdem gibt es nur eine englische Version, eine mit deutschen Untertiteln kursiert im Web. Der Film ist 108 Minuten lang und in fünf Kapitel unterteilt.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Der Plot</h3>
<h4 style="text-align: justify;">Banker, Lobbyisten und Präsidenten der USA machen den Weg für das Desaster frei</h4>
<p style="text-align: justify;">Ende der 1990-ger und folgenden Jahre erlauben US-Präsidenten unter dem Einfluss von Lobbyisten Banken und Versicherungen in den USA die Regulierungen für Finanzprodukte aufzulösen. Auf gut Deutsch: &#8220;Banken dürfen auf einmal vollkommen hohe Risiken eingehen&#8221; &#8211; der Schutz durch die Landesbank FED und die Regierung &#8211; also die Steuerzahler wird durch die Regierung trotzdem gewährt und bestätigt. Ronald Reagan hat damit als erster Präsident der USA alle Regeln die nach dem &#8220;schwarzen Freitag&#8221; von 1929 &#8211; dem Zusammenbruch der US Börse &#8211; zum Schutz des Staates, der Finanzen und Bürger, aufgehoben. Ein Freibrief für Banken, Versicherungen und Rating-Agenturen risikoreiche Finanzprodukte zu generieren und damit unglaubliche Mengen von Geld von der einen &#8220;grossen&#8221; Gruppe von Menschen zu der anderen &#8220;kleinen&#8221; Gruppe von Menschen zu schaffen. Gegen die Warnungen aller Insider folgen die Politiker und Staatsbediensteten immer wieder den Wünschen der Finanzindustrie in den USA und stellen die Weichen in Gesetzen und Regeln für die Finanzindustrie auf grün.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Island trifft es als erstes</h4>
<p style="text-align: justify;">Eines der ersten Länder, die diesen Möglichkeiten folgten ist Island. Staatsbanken werden durch die Politiker privatisiert, Regulierung von Bankprodukten werden quasi über Nacht aufgehoben. Es folgt eine exzessiver Kreditvergabe ohne Risiken zu prüfen. Menschen und Unternehmen ohne Rücklagen können sich Unsummen Geld leihen und tun das auch. Viele wundern sich, wieso auf einmal manche Menschen in Luxusvillen wohnen, Luxuskarossen fahren und mit Düsenjets in der Welt herum fliegen. In der schönen Natur Islands werden auf einmal Unternehmen aus dem Boden gestampft, wo sich jeder Fragt, wie sollen die existieren? Alles wird möglich durch die risikofreie Kreditvergabe. Das kleine Land wird mit diesen wenigen Handlungen durch seine Politiker und ein paar Banker an den Rand des Ruins getrieben. Denn natürlich fordern Gläubiger ihr Geld mit Zins und Zinseszinsen zurück. Dann sind aber auf einmal die Banken pleite &#8211; weil sie keine Sicherheiten vorbereitet haben, die Kreditnehmer sind meist untergetaucht und der Staat muss mit Steuergeldern einspringen um wenigstens den Opfern der Katastrophe zu helfen. Mit weiteren Geldern der Steuerzahler müssen dann die wenigen noch übrig gebliebenen Banken saniert und die Wirtschaft auf normalen Kurs gebracht werden. Island hat sich bis heute &#8211; Ende 2011 &#8211; davon noch nicht wieder erholt.<span id="more-1105"></span></p>
<h3 style="text-align: justify;">Der Film teilt sich in fünf Kapitel</h3>
<h4 style="text-align: justify;">Teil 1: Wie es dazu kam</h4>
<p style="text-align: justify;">Die amerikanische Finanzbranche wurde durch Regeln von 1940 bis 1980 bestimmt und sie war dadurch recht sicher. Danach folgte eine lange Periode der Deregulierung &#8211; also Auflösung von Regeln. Am Ende der 1980er Jahre  kostete die erste Krise aus der Deregulierung den US-Steuerzahler etwa 124&#8217;000&#8217;000&#8217;000 US$ = 124 Millionen US$. In den späten 1990 ger Jahren hat der Finanzsektor zwar dann ein paar riesige Firmen konsolidiert, aber die nächste Krise folgte sogleich. Im Jahr 2001 platzte die Internet Aktienblase, weil Investmentbanken jungen Internet-Unternehmen risikoreich Geld geliehen hatten ohne richtige Absicherung zu betreiben. Die Regeln fehlten, die früher vor so etwas geschützt hatten. Bei ersten Anzeichen von Schwäche oder Misserfolg in den Unternehmen wollten Anleger ihr Geld zurück. Da war es aber schon zu spät und das Geld war weg. Das Platzen der Internet-Aktienblase kostet die Anleger 5&#8217;000&#8217;000&#8217;000&#8217;000 US$ = 5 Milliarden US$. Gleichzeitig wurden in den 1990 ger Jahren Finanz-Derivate in der Finanzbranche erzeugt und bei Anlegern immer beliebter. Alle wussten, dass sie sich hohe Renditen durch hohe Risiken erkauften. Meist ging der Gewinn an die Anleger und die Verluste und Risiken hatten die Kreditnehmer zu tragen. Die Bemühungen Derivate zu regulieren wurden durch den &#8220;Commodity Futures Modernization Act&#8221; einem US-Gesetz von 2000, durch mehrere Beamte in Schlüsselpositionen vereitelt. Man schuf sozusagen ein Gesetz das es verhinderte Derivate zu regulieren, also zu kontrollieren. Im Jahr 2000 wurde die Finanzbranche nur von wenigen Firmen in den USA beherrscht. Das waren die Investmentbanken Goldman Sachs, Morgan Stanley, Lehman Brothers, Merrill Lynch und Bear Stearns, zwei Finanzkonglomerate &#8220;Citigroup&#8221; und &#8220;JPMorgan Chase&#8221;, drei Versicherungen zur Absicherung AIG, MBIA, AMBAC und drei Rating-Agenturen Moodys,  Standard &amp; Poors sowie Fitch. Die neue Freiheit machte es möglich, dass immer mehr abstruse Derivate erfunden wurden. Die Investmentbanken bündelten z.B. Hypotheken mit anderen Darlehen und Schulden in sogenannte &#8220;CDOs&#8221; (Collateralized Debt Obligations) und verkauften sie an Investoren. Rating-Agenturen bewerteten diese Derivate oft mit hohen AAA-Werten. Sogenannte &#8220;Subprime-Darlehen&#8221; führten zu kriminellen Kreditvergaben. Zum Beispiel wurden vielen Hausbesitzern Kredite gewährt obwohl jeder wusste, dass sie sie nie zurück zahlen konnten. Dieses Problem blieb aber nicht nur ein lokales in den USA, denn die CDOs wurden auch in der restlichen Welt verkauft. Die Gier nach hohen Zinsen und Gewinnen liess selbst seriöse Bankhäuser &#8220;in der alten Welt&#8221; auf den Zug aufspringen und ihren Kunden Anteile verkaufen.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Teil 2: Die Blase 2001 bis 2007</h4>
<p style="text-align: justify;">Durch die Deregulierung konnten Kredite ohne ausreichende Sicherheiten vergeben werden. Dadurch wurde der Immobilienmarkt in den USA enorm angekurbelt. Menschen die sich früher nie ein eigenes Haus leisten konnten, wurden plötzlich Kredite gegeben und sie kauften Grundstücke und bauten Häuser. Bei den Banken veränderte sich das Verhältnis von &#8220;verliehenem Geld&#8221; zu den &#8220;Einlagen&#8221; in einem krassen Masse. War das Verhältnis früher noch bei 4 zu 1 gelegen, so lag es bald bei 50 zu 1.  Es war klar, dass Banken dann nie für geplatzte Kredite einstehen konnten. Gleichzeitig schuf die Finanzindustrie immer mehr abstruse und gefährliche Derivate. So zum Beispiel sogenannte <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Credit_default_swap">CDS</a> (Credit Default Swaps). Versicherungen auf die oben genannten CDOs. Sie sollten geplatzte CDOs absichern und wurden gleichzeitig als Wertpapier gehandelt. Man kann sich vorstellen welche Hebel in diesen Konstrukten lagen. Denn all diese Derivate waren miteinander verbunden. Wenn an dem einen Ende Hausbesitzer ihre Hypotheken Zinsen und Tilgungen nicht mehr bezahlen konnten, dann wirkte sich das auf die CDOs und dann auf die CDSs aus. Goldman &#8211; Sachs alleine verkaufte im ersten Halbjahr 2006 CDOs im Wert von 3 Milliarden US$. Goldman &#8211; Sachs sicherte diese Geschäfte auch in dem es darauf wettete, dass sie wertlos würden, obwohl sie ihren Anlegern versprachen das es Papiere mit hoher Qualität seien. Bei all dem Treiben schaute die US-Politik und Staatsbedienstete tatenlos zu oder verteidigte dieses Treiben und lobte es sogar. Bush-Clinton-Bush waren stolz auf das Wachstum das das Land auf einmal hinlegte. Alle wichtigen Rating-Agenturen in den USA bewerteten diese faulen Papiere und Machenschaften sowie Unternehmen mit besten Noten. Oft wurden drei A vergeben, obwohl klar sein musste das es nicht so sein kann. In 2000 gab es eine Handvoll AAA-Papiere, in 2006 rund 4&#8217;000.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Teil 3: Die echte Krise</h4>
<p style="text-align: justify;">Alles überhitzte sich Ende 2007. Der Markt für CDOs und CDSs brach zusammen. Die Werte für diese Papiere vielen ins Bodenlose. Auf einen Schlag hatten die Investmentbanken kein Geld mehr und sie verlangten die Gelder von den Kreditnehmern zurück. Viele konnten nicht zahlen und mussten ihr Haus verkaufen, verloren ihren Job und landeten auf der Strasse. Die grosse Rezession der Finanzbranche begann im November 2007, im März 2008 hatte die Bank Bear Stearns kein Geld mehr. Im September übernahm die US-Regierung mit Steuergeldern das Bankhaus Fannie Mae und Freddie Mac da sie kurz vor dem Zusammenbruch standen. Zwei Tage später brach Lehman Brothers zusammen. All diese Unternehmen hatten bis kurz vorher AAA und AA-Bewertungen von den Rating-Agenturen. Merrill Lynch musste von der Bank of America übernommen werden, sonst wären sie bankrott gegangen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Paulson">Henry Paulson</a> (US-Finanzminsiter unter W.Bush Jr.) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Timothy_F._Geithner">Timothy Geithner</a> (US-Finanzminister unter Obama) entschieden, dass Lehman Brothers eine Insolvenz durchführen musste. Daraufhin brach der gesamte Markt für kommerzielle Wertpapiere zusammen. Am 17. September musst AIG, einer der grossen Rück-Versicherer, Insolvenz anmelden und wurde auch mit Steuergeldern von der Regierung übernommen. Gleich am nächsten Tag beantragte Henry Paulson und der Notenbankchef Ben Bernanke beim US-Kongress 700.000.000.000 US$ = 700 Milliarden US$ zur Rettung der Banken und Finanzinstitute im Land. Das globale Finanzsystem war gelähmt. Am 3. Oktober 2008 unterzeichnete Präsident Bush das &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Troubled_Asset_Relief_Program">Troubled Asset Relief Program</a>&#8221; &#8211; ein Programm zur Rettung des Finanzmarktes, aber alle globalen Aktienkurse vielen weiter. Insolvenzen, Entlassungen und Zwangsvollstreckungen folgten im ganzen Land und auch teilweise auf der ganzen Welt. Die Arbeitslosigkeit stieg in den USA und einigen Ländern der EU auf 10 % und mehr. Viele grosse Unternehmen gingen Bankrott &#8211; so z.B. General Motors und Chrysler. Das Geld von vielen, ehrlichen Leuten war wie in einem Staubsauger bei wenigen Reichen gelandet, wo es heute noch immer liegt. Das schlimmste daran ist, dass es vom Volk gewählte Politiker und wenige Menschen aus der Finanzbranche waren, die diese Misere eingeleitet haben und sogar noch davon profitieren.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Teil 4: Die Verantwortlichen</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Top &#8211; Führungskräfte vieler Banken und Finanzinstitute und auch viele leitende Angestellte wurde oft noch kurz vor der Insolvenz mit riesigen Abfindungen entlassen. Die unteren Ebenen wurden einfach rausgeschmissen. Viele der Top &#8211; Leute hatten vorher schon riesige Boni für ihre Arbeit und den Verkauf der Wertpapiere bekommen. Ihnen macht die Krise heute nichts aus, viele haben ihr Vermögen verzehnfacht. Die Banken die das Desaster überlebt haben, stehen heute besser denn je da &#8211; nicht zuletzt wegen der Hilfen mit Unsummen an Steuergeldern. Sie sind glücklich, dass der Markt bereinigt wurde und sie nun das Geschäft alleine machen können. Auch viele Professoren oder Berater aus namhaften Unternehmen, die die Regierung aber auch die Finanzinstitute beraten hatten, haben viel daran verdient und bekommen heute wieder Gelder für Beratung und Projekte. Die Politiker dieser Zeit werden nicht zur Verantwortung gezogen. Ankündigungen von z.B. Obama alle vor den Richter zu ziehen sind kläglich im Sande verlaufen.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Teil 5: Wo stehen wir heute</h4>
<p style="text-align: justify;">Viele Firmen mussten Mitarbeiter entlassen, sie haben heute oft kein Haus, keinen Job oder Essen mehr. Die Aussichten sind düster. Früher haben Studenten sich Geld geliehen um zu studieren und wussten, dass sie das Geld wieder zurück zahlen konnten, weil sie einen Job bekamen. Heute stehen viele Studenten mit riesigen Schulden da und finden nicht mal kleine Jobs. Sie werden lange mit riesigen Schulden leben müssen. Die Obama Administration hat keine Reformen des Finanzsektor durchgeführt. Die Praktiken der Rating-Agenturen verlaufen wie bisher, die Arbeit der Lobbyisten geht weiter als wäre nichts gewesen. Timothy Geithner wurde Finanzminister unter Obama. Feldstein, Tyson und Summers waren alle top Wirtschaftsberater von Obama. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ben_Bernanke">Ben Bernanke</a> wurde zum Vorsitzende der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Federal_Reserve_System">FED</a> wiedergewählt. Die EU hat weitgehend strenge Vorschriften für die Finanzbranche erlassen, die USA weigert sich bis heute etwas zu ändern.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Fazit</h4>
<p style="text-align: justify;">Es ist betrüblich zu sehen, dass die einst grösste und mächtigste Demokratie dieser Erde durch einige weniger Männer und Frauen dem Kapitalismus geopfert wurde. Eigentlich könnte man gleich im Anschluss einen weiteren Film drehen, der die heutige Situation und die Resultate aus dem Handeln der US-Administration in den Jahren von 1980 bis 2010 aufzeigt. Denn die Weltwirtschaft könnte ohne dieses Fehlverhalten weniger Menschen in den USA ganz anders da stehen. Die Wirtschaft würde blühen und es gäbe regen Handel rund um den Globus. Der Wohlstand jedes Einzelnen hätte sich verbessert. Der Druck der heute in vielen Firmen ausgeübt wird und die Mitarbeiter antreibt, kommt aus den Fehlentwicklungen dieser Zeit. Der Glaube an Gier und noch mehr Reichtum wirkt sich in einer globalisierten Welt in einer Kettenreaktion von Washington bis in das hinterste Eck der Mongolei aus. In vielen Häfen Chinas ging der Umschlag an Waren um 80 % zurück, weil die Menschen des grösste und mächtigsten Landes keine Produkte mehr kaufen können. Das Geld wurde vernichtet oder liegt auf den Konten weniger Männer und Frauen. Irgendwas kann da an den demokratischen Systemen nicht stimmen. Der Film ist sehr sehenswert und hat viele Auszeichnungen gewonnen. Zur Zeit ist er für mehr als 10 Auszeichnungen nominiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Link zum Film: <a href="http://vimeo.com/25142692">Inside Job / Trabalho Interno (2010) Legendado PT</a></p>
<h2 style="text-align: justify;"><em>Geld verdienen durch Arbeit muss sich mehr lohnen als Geld verdienen durch Geld.</em></h2>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Wie wir die Welt verändern</title>
		<link>http://www.hense.com/2010/06/28/wie-wir-die-welt-verandern/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 15:43:57 +0000</pubDate>
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<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-676" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="benjamin franklin" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/06/benjamin_franklin-300x225.jpg" alt="benjamin franklin" width="300" height="225" />Wir befinden uns in einer Zeit mit enormem Wandel. Nach dem zweiten Weltkrieg befand sich die Welt in einer Art &#8220;Gleichgewicht&#8221;. Osten und Westen war durch politische Systeme gewaltsam getrennt. Der Rest der Welt spielte, ausser zur Ausbeutung, kaum eine Rolle. Auch dort traf Ost auf West. Durch die berühmten &#8220;grünen Wiesen&#8221;, nach dem Krieg, auf denen man beliebig bauen konnte, war dem Wachstum im Westen kaum eine Grenze gesetzt, so das alle Arbeit und Brot hatten, mit ein paar kleinen Ausnahmen versteht sich. Mit dem Fall des eisernen Vorhangs und der &#8220;quasi&#8221; beginnenden Freiheit im Osten, aber auch mit der Entwicklung in dem Rest der Welt hat sich vieles grundlegend geändert.</p>
<p style="text-align: justify;">Wo es früher zwei machtpolitische Zentren gab, die für Regeln auf der Welt zuständig waren, gibt es heute viele. Die Wirtschaft der &#8220;<strong>etablierten</strong>&#8221; Welt, mit um die 1 Milliarde Menschen, bekam und bekommt Konkurrenz vom Rest der Menschheit, von ca. 5 Milliarden Menschen. Gleichzeitig steht es um das demographische Gleichgewicht im Westen so schlecht wie noch nie. Immer mehr Alte sollen von immer weniger Jungen versorgt werden. Und zusätzlich, als wäre das nicht alles noch nicht genug, verroht der Westen in Moral und Können. Jüngste Beispiele aus Finanzen, Politik, Militär und Kirche belegen das uneingeschränkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere Logik beginnt zu greifen, die wir unterbewusst schon immer kannten &#8211; Rationalisierung bedeutet weniger Arbeit. Wenn es also weniger Arbeit gibt und die wenigen Arbeitenden auch noch für viel mehr andere Menschen arbeiten bzw. verdienen sollen, dann kann das irgendwann nicht mehr funktionieren. Viele sagen, ja mit Wachstum fangen wir das auf. Das ist ein Trugschluss. So viel Wachstum kann es gar nicht geben um dieses Ungleichgewicht aufzufangen.<span id="more-674"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Alle Systeme in unserer westlichen Welt sind aber von dem Kreislauf der Wirtschaft, so wie er fünfzig Jahre funktionierte, abhängig. Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Steuern, Renten, Krankenkasse, Preise, Infrastruktur und viel mehr. Diese Dinge reagieren auf Änderungen stark abhängig. Wenn weniger Arbeitskräfte beschäftig sind, dann wird weniger Steuern gezahlt, wird weniger in die Arbeitslosenkasse gezahlt, weniger in die Rentenkasse oder in die Sozialhilfetöpfe. Aber nicht nur das, es wird auch weniger in der Wirtschaft ausgegeben. Wer nicht zur Arbeit muss, braucht kein S-Bahnticket, grosses Auto oder ähnliches Transportmittel. Er braucht keine Versicherung und bezahlt nicht für Reparaturen. Alle diese Dinge hängen zusammen und liegen zueinander in Abhängigkeit. Dramatische Veränderungen an dem einen Ende verursachen dramatische Auswirkungen am anderen Ende. Oft sogar mit einem Multiplikatoreffekt. Und bisher hat kaum einer daran gedacht daran etwas zu ändern.</p>
<p style="text-align: justify;">Es passieren aus diesen Gründen jetzt schon dramatische Dinge, obwohl die Zeit noch nicht einmal gekommen ist, in der erst richtige Probleme auftreten. Sicher, einiges wird durch gegenläufige, positive Entwicklungen abgefedert, aber nicht alles. Grosse Veränderungen bleiben auf jeden Fall.</p>
<p style="text-align: justify;">Was aber haben wir daraus zu erwarten? Das ist die Frage die wir uns stellen müssen, denn ohne Folgen werden diese Änderungen nicht an uns vorüber ziehen. Nein, es wird für jeden von uns ganz konkrete Auswirkungen haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Gesundheitssystem</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Gesundheitssystem entwickelt immer teurere Behandlungen, Medikamente oder Verhalten, die von einer immer kleiner werdenden Zahl Menschen bezahlt werden muss. Bereits jetzt brechen manche Krankenkassen aufgrund dieser Fehlentwicklung zusammen und machen Bankrot. Wie soll das erst werden wenn die demographische Spitze erreicht wird, so um die Jahre 2040 oder 2050? Wenn über 50 % der Bevölkerung über 60 Jahre alt sein wird. Es wird dann vermutlich an Ausgaben gespart, das bedeutet Entlassungen aus dem Gesundheitswesen, den Versicherungen und angegliederten Institutionen. Medikamente werden nicht mehr zu den heutigen hohen Preisen verkauft werden können, einfach weil die Kassen sie nicht mehr bezahlen können. Die Preise für Medikamente müssen runter. Die Pharmaindustrie wird deshalb Menschen entlassen werden müssen. Viele Patienten werden sich anderen Möglichkeiten zuwenden für Gesundheit zu sorgen. Die Prävention wird ungeahnte Entwicklungen vollziehen. Naturheilmittel oder Nahrungsergänzungen werden boomen. Die vielen Arbeitslosen und Rentner werden die Kassen noch weiter belasten, einmal weil sie in immer grösserer Zahl als Zahler fehlen und weil sie mit versorgt werden müssen. Das System wie es heute existiert wird nicht aufrecht erhalten werden können &#8211; das ist klar. Jedoch tun Politiker heute alles um dieses System zu erhalten. Bis vor ein paar Jahren war es noch möglich ohne Krankenversicherung zu sein (DE/CH), da wurde flux ein Gesetz gemacht und nun müssen alle in den Topf zahlen, der als endloses Loch enden wird. Zölle und Einfuhrbeschränkungen für günstige Medikamente aus dem Ausland wurden verschärft. Niederlassungsbewilligungen für Ärzte wurden reduziert oder nicht erteilt. Auswege daraus gibt es kaum. Die Menschen werden in das alte System gepresst bis es nicht mehr geht. Ein Ausweg kann sein die Beschränkung auf nationale Krankenkassen aufzulösen und diese Beschränkung auf eine grössere Region z.B. die EU auszuweiten. So das jeder in Europa ein Krankenkasse in Europa wählen kann. Gleichzeitig müsste die Zuzahlung zu jeder Behandlung angehoben werden so das notorische Arztgänger nicht mehr auf Kosten Anderer unnötig behandelt werden. Das würde einen enormen Druck auf die Preise für Gesundheitsleistungen erzeugen und der Markt würde die Preise an natürliche Verhältnisse anpassen. Natürlich müssen dazu die Einfuhrbeschränkungen für Medikamente ebenfalls eliminiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Arbeitssystem</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir freuen uns, dass die meisten Unternehmen pro Jahr 10 % Rationalisierung erreichen. Das bedeutet höhere Stückkostendegression, sprich mehr Gewinn für die Unternehmen oder niedrigere Preise für die Kunden &#8211; Sie, wir, die Arbeitnehmer. Das bedeutet auch, das jedes Jahr 10 % weniger Arbeit gebraucht wird, also wir, sie oder Sie. Denn wir, als Gesellschaft bzw. die Anzahl der Kunden und der Bedarf bleibt ja fast gleich oder er geht sogar zurück. Die Bevölkerung wächst ja nicht, sondern sie schrumpft &#8211; hier im Westen. Eine älter werdende Gesellschaft benötigt auch weniger Konsum als eine jüngere. Das liegt in der Natur der Sache. Wie oft kauft man sich ein Sofa in seinem Leben? Wann kauft man sich zum letzten mal ein neues Sofa? Will man mit 70 noch ein iPhone? Die Kundschaft in den &#8220;Emerging Markets&#8221;, also China, Indien, Afrika, Süd-Amerika &#8211; welche noch in einem ausgeglichenen Verhältnis Alt und Jung haben, hat noch nicht das Geld dazu &#8211; uns unsere Produkte im grossen Stil abzukaufen. Bei uns aber &#8211; wer ein iPhone kauft, kauft kein Nokia. Nur weil es neue Produkte gibt, bedeutet das nicht gleichzeitig das mehr verkauft wird. Höchstens mehr von einer Marke, die andere verliert. Logisch? Wir produzieren in der Mehrzahl Produkte die wir an uns selbst verkaufen wollen, aber gleichzeitig reduzieren wir unter uns die Einkommen dazu. Unternehmen stellen gerne junge Leute ein, weil die (angeblich) weniger kosten als ein älterer Mitarbeiter und gleichzeitig noch &#8220;formbar&#8221; sind. Wir drehen uns sozusagen den Hahn selber ab. Wie dumm ist das denn? Und die Selektionskriterien dafür, wer &#8220;ausscheidet&#8221; aus dem System sind vollkommen zufällig. Wen eine Kleinigkeit entwickelt wird, kann das für den Chirurgen wie den Bauarbeiter &#8220;weniger&#8221; Arbeit bedeuten. Mit vorausschauender Bildung können diese Sprünge nicht aufgefangen werden. Arbeitslose sind deshalb in den seltensten Fällen selber schuld an ihrer Situation. Die psychischen Auswirkungen aber bleiben. Krankheiten sind die Folge bis hin zur Belastung des gesamten Umfelds der Person und Gesellschaft. Schon heute ist es so, dass an bestimmten Stellen tausende Fachkräfte fehlen während an anderer Stelle arbeitswillige ohne Arbeit sind. Unternehmen nicht der Staat müssen in Zukunft stärker auf die Ausbildung ihrer Mitarbeiter setzen. Das bedeutet aber andere Bindungsmodelle, weniger Flexibilität und Abhängigkeiten. Die Wirtschaft wird ihr &#8220;Hire and Fire&#8221; &#8211; Modell der letzten Jahre in Zukunft teuer bezahlen müssen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das politische System</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Lobbyisten sind heute die grössten Einflussnehmer auf die politische Entscheidung. Die meisten Politiker sind, weil sie zu weit weg sind vom eigentlichen Geschehen, immer mehr schlecht qualifiziert um die Entscheidungen zu treffen die für die Gesetze des täglichen Lebens gebraucht werden. Weiterhin hat man das Gefühl das Politiker heute nicht mehr &#8220;vorausschauend&#8221; handeln und regieren, sondern eher nach der Methode &#8220;Waldbrandtreter&#8221; &#8211; man tritt auf jedes kleine Feuer (alias Problem) das man gerade so erreichen kann und versucht es damit zu lösen. Zur Planung und Struktur kommt es gar nicht erst. Regieren kommt nicht von dem Wort &#8220;reagieren&#8221; sondern &#8220;Dieses bedeutete im engeren Sinne so viel wie <em>richten</em> bzw. <em>lenken</em> und im weiteren Sinne <em>führen</em>, <em>leiten&#8221; (siehe Wikipedia)</em>. Ausserdem werden Politiker heute von einer Heerschar an Lobbyisten belagert und bearbeitet. Arte, der TV &#8211; Sender, berichtete kürzlich, dass alleine in Brüssel ca. 3&#8217;000 Agenturen im Auftrag der Pharmaindustrie unterwegs sind um die Gesetzgebung in der EU so zu beeinflussen, dass sie keinen Schaden für die Branche anrichtet. Man kann sich vorstellen, dass es ja noch andere gut zahlende Branchen gibt, die das ebenso machen. Automobilindustrie, Maschinenbau, Bauindustrie, Abfallwirtschaft um nur wenige zu nennen. Das ist bei weitem nicht nur in Europa so. Washington lebt davon, dass sämtliche Industriebereiche ihre Interessenvertreter dorthin schicken um die Gesetzgebung zu beeinflussen. In China und Indien wird es ähnlich sein. Wer kann da noch von &#8220;volksnah&#8221; oder &#8220;demokratisch&#8221; sprechen. Durch diese massive Einflussnahme wird das Wort des &#8220;kleinen Mannes&#8221; oder der &#8220;kleinen Frau&#8221; immer weniger an Gewicht haben und die Entscheidungen fallen gezwungener Massen zu ihren Nachteilen aus. Resultat ist, dass die Schere von Arm und Reich noch schneller weiter auseinander gehen wird. Nur eine gesunde Volkswirtschaft lebt von kaufkräftigen Konsumenten. Das läuft diametral entgegengesetzt &#8211; logisch das da irgendwo ein Endpunkt ist, wo die Belastung zu gross wird. Wenn wir hier z.B. für die Medizin den Rückschluss zu oben gesagtem ziehen, bedeutet das, dass Medizin noch teurer wird und damit Gesundheit zu einem Luxusgut nur für Menschen die es bezahlen können.</p>
<p><strong>Das bedingungslose Grundeinkommen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Da die Arbeitsplatzgarantie quasi nie mehr gegeben sein wird, da wir ja immer weiter Rationalisieren, muss es erlaubt sein zu fragen &#8220;wovon sollen wir dann alle leben&#8221; wenn wir weiter so rationalisieren? Wir können schlicht keine Kinder auf die Welt bringen und dann sagen &#8220;wie ihr euch ernähren sollt, müsst ihr euch schon selber überlegen&#8221;. Alle Bedingungen und Entwicklungen laufen darauf hinaus, dass Einkommen nicht mehr zwangsweise von Arbeit abhängig sein muss bzw. kann. Wir haben alle gewollt, dass wir immer stärker rationalisieren, damit wir weniger Arbeiten müssen und bessere und billigere Produkte bekommen. Jetzt sind wir so weit. Nun müssen wir aber auch dafür sorgen, dass die Rationalisierung bei allen ankommt. Und das kann in Form eines Grundeinkommens verwirklicht werden. Die &#8220;<a href="http://www.initiative-grundeinkommen.ch/content/home/">Initiative Grundeinkommen</a>&#8221; liefert dazu überzeugende Argumente und einen hervorragenden <a href="http://www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen">Film</a>, der die Logik dahinter erklärt. Das Entscheidende dabei ist, dass das &#8220;bedingungslose Grundeinkommen&#8221; nicht mehr kosten würde, sondern durch eine Umverteilung von Steuern und Abgaben zustande gebracht werden könnte die heute bereits gezahlt werden. Gleichzeitig würde dieses Modell eine Kaufkrafterhöhung für die Wirtschaft bedeuten, die einen enormen Auftragsschub nach sich ziehen würde. Es ist ein guter Weg den Geld-Kreislauf der Volkswirtschaft wieder zu beleben, so wie ein Blutkreislauf bei einem Patienten, der gegen Arterienverkalkung ankämpft. Es wäre eine Anpassung an die aktuelle Lage und keine unüberlegte Neuheit.</p>
<p style="text-align: justify;">All diesen Problemen und Aufgaben müssen wir uns in den nächsten Jahren stellen, ob wir wollen oder nicht. Wenn wir nichts tun, wird der Wandel um so dramatischer sein und nicht mehr von uns bestimmbar. Es wäre also besser, sich rechtzeitig mit vernünftigen Lösungen auseinander zu setzen als zu warten bis etwas geschieht. Die Erfahrung der Neuzeit zeigt, dass die Menschen sich ihren friedlichen Weg dann selber suchen. So wie ein grosser Teil der Befreiung der DDR durch die Initiative des Volkes gelang, werden oben genannte Probleme dann eben auch so gelöst. Ich persönlich glaube, dass die Gesundheitssystem an der ersten Stelle zu diesem Übergang stehen.</p>

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		<title>Spirituelle Konsequenz ist das Ergebnis unseres Handelns</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 15:17:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In den letzten Jahren habe ich mich stark mit mir und meinem Leben auseinander gesetzt. Dem Sinn des Lebens allgemein aber auch speziell meinem natürlich. Dabei sind mir einige Dinge klar geworden, die ich hier gerne einmal aufschreiben möchte. Vielleicht helfen sie dem einen oder anderen anders über sein Leben nach zu denken. Als Grundvoraussetzung [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-640" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="jin-jang" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/04/jin-jang.png" alt="" width="100" height="100" />In den letzten Jahren habe ich mich stark mit mir und meinem Leben auseinander gesetzt. Dem Sinn des Lebens allgemein aber auch speziell meinem natürlich. Dabei sind mir einige Dinge klar geworden, die ich hier gerne einmal aufschreiben möchte. Vielleicht helfen sie dem einen oder anderen anders über sein Leben nach zu denken.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Grundvoraussetzung muss ich einen Gedanken als Basis voraus erklären. Die Menschheit ist einige Millionen Jahre alt. Es kommen immer wieder neue Nachrichten, in denen das Alter der Menschen aufgrund von Funden neu berechnet werden muss. Einige sind der Meinung es sind 2 Millionen, es gibt aber auch Forscher die sprechen von vier oder sogar sechs Millionen Jahren. Das sind lange Zeiträume. Den modernen Homo sapiens soll es seit ca. zweihunderttausend Jahren geben. Vor den Ansiedlungen, der planmässigen Landwirtschaft und später der Industrialisierung rund um 1900 herum, waren die Menschen Sammler und Jäger. Sie zogen meist in Sippen oder Gruppen in der Landschaft herum auf der Suche nach Nahrung. In diesen Zeiten wurden die Menschen vielleicht 25 oder 30 Jahre alt, wenn überhaupt. Das lag an vielen Dingen wie der Ernährung, Verletzungen, Hygiene und fehlender Medizin. Bis in den Anfang des 1900 Jahrhunderts galten Menschen über 40 oder 45 Jahre als &#8220;Greise&#8221; und &#8220;Weise&#8221;. Erst seit ca. 60-70 Jahren entwickelt sich, vor allem in den Industrienationen, das Lebensalter der Menschen enorm nach oben. Heute wird in den Statistiken von einem durchschnittlichen Lebensalter in diesen Ländern von über 80 Jahren gesprochen. Das ist doppelt so alt, wie die Menschen Millionen von Jahren vorher wurden.<span id="more-639"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Medizin und Lebensbedingungen sorgen dafür das dieser Prozess weiter zunehmen wird, also die Menschen in Zukunft noch viel älter werden. Dabei ist aber folgendes zu berücksichtigen. Die Menschen haben viele Kenntnisse diesen Verhältnissen angepasst. Schüler müssen heute drei mal so viel Stoff aufnehmen wie vor sechzig Jahren. Arbeiter müssen heute doppelt so viel wissen wie vor sechzig Jahren. Die allgemeine Belastung durch Institutionen und Anforderungen ist um einige Faktoren gewachsen. Hätten Sie vor sechzig Jahren jemanden eine Steuererklärung vorgelegt, die heute üblich ist, er wäre damit nicht ohne Hilfe zurecht gekommen. Vor sechzig Jahren wären die Menschen schon wegen der Menge an Anforderungen &#8211; die heute üblich sind &#8211; an den Rand der Psychose getrieben worden. Man kann diese Entwicklung nicht mit der Bemerkung &#8220;die Zeiten ändern sich halt&#8221; abtun. Verglichen mit der Belastung eines Neandertalers &#8211; ist unsere heutige, psychische Belastung tausend mal höher. Und wir tun so als ob das normal sei. Ein Gehirn starb früher nach 40-50 Jahren, heute muss die Psyche 80 Jahre und mehr Erfahrungen verarbeiten, erdulden, ertragen und darauf basierend Entscheidungen treffen. Die Zahl der Psychotherapie &#8211; Praxen wächst, unter anderem, deswegen sprunghaft an.</p>
<p style="text-align: justify;">Parallel dazu hat sich unser &#8220;spirituelles&#8221; Wesen kaum weiter entwickelt. Die Lehren Buddhas, der Christen oder des Islam haben sich kaum verändert. Auch wurde die Heranführung der Menschen an diese Themen kaum weiter entwickelt. Die Gesellschaft hat ihren Wirtschafts- und Lebensraum parallel neben einem geistlichen geschaffen, die nichts miteinander zu tun haben. Im Gegenteil, die Kluft ist grösser geworden.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute entsteht aus der Not mehr Spiritualität als die Institutionen jeher schaffen konnten. Und das nur, weil die Menschen merken, dass die Systeme die wir haben an ihre Grenzen stossen. Arbeitskräfte sollen immer jünger und billiger sein, die Menschheit wird aber immer älter und teurer. Der Anteil der Menschen in höherem Alter wird zunehmen. Das heisst, dass immer weniger junge Menschen, mehr lernen und arbeiten müssen um den Apparat am Laufen zu halten der uns alle ernährt. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit und führt zu immer stärker werdenden Konflikten. Diese Konflikte schwelen jetzt noch unter der Oberfläche, werden aber in den nächsten Jahren rapide anwachsen und zu direkten physischen Auswirkungen führen.</p>
<p style="text-align: justify;">Immer mehr Ältere kommen durch die längere Lebenszeit und die aktuelle Lebensart in Situationen in denen sie dringend Auswege finden müssen. Da es keine gesellschaftliche Diskussion zu diesen Themen gibt und auch keine Lösungsansätze, wenden sich die Menschen konsequenter Weise immer mehr der Spiritualität zu.</p>
<p style="text-align: justify;">Sie verlassen den Lebens- und Arbeitsraum, entweder direkt gezwungen durch Entlassung oder eigener Entscheidung &#8211; oder auch wegen eigenem Druck, Erlebnisse in der Familie, der Ehe oder dem sozialen Umfeld. Es gibt geradezu einen Exodus von Menschen in höherem Alter die eine neue Umgebung und Situation zum Leben und &#8220;dasein&#8221; suchen. Sie verkaufen ihr Haus, wenn sie eines haben, oder anderen Wertgegenstände. Die vermeintlich Glücklichen sind die, die sich einen Bungalow in Spanien kaufen und von Erspartem leben. Die &#8211; vielleicht &#8211; weniger Glücklichen tauchen unter in einem Zimmer mit Bett in den Bergen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt verschiedene Religionen die diese Zuspitzung der Lage und damit die konsequente, zunehmende Spiritualität vorher gesagt haben. Ein Beispiel ist der <a href="http://www.21dezember2012.org/mayakalender.html">Maya-Kalender</a>. Er endet am 21.12.2012 &#8211; bzw. beginnt von neuem. Von einigen Menschen wird dieser Zeitpunkt als Weltuntergang interpretiert, andere sagen einfach eine enorme Bewusstseinsveränderung der Menschen ab diesem Datum voraus. Jeder der logisch denken kann, sieht natürlich Parallelen. Geht die weltliche Entwicklung so weiter, kann es konsequenter Weise zu einer stärkeren Hinwendung zu Spiritualität, als Ausgleich zum Spannungsfeld in der &#8220;alten&#8221; Gesellschaftsstruktur, kommen. Da kann man sicher die Frage nach dem, was war eher da &#8220;das Huhn oder das Ei&#8221; stellen. Wahr ist aber, dass die aktuelle Lagen in den Industrienationen unweigerlich auf eine Katastrophe zusteuert und Menschen mit etwas mehr Sensibilität bereits jetzt Auswege daraus suchen. Sollten die Mayas das bereits erahnt und in ihrer Berechnungen eingeplant haben? Oder ist die Menschheitsgeschichte tatsächlich abhängig von Sternenkonstellationen auf denen der Maya-Kalender ja auch basieren soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Fakt ist, dass die Menschen immer älter werden. Das unsere Gesellschaftsstruktur diametral entgegengesetzt dazu aufgebaut ist und das die Psyche der Menschen mit den Belastungen dieser Tatsachen nicht &#8220;trainiert&#8221; ist klar zu kommen. Wenn das kein Potential für Konflikte ist, was soll dann Ursache für Konflikte sein? Entweder also wenden wir uns diesen Problemen zu und lösen sie &#8211; vielleicht über Spiritualität &#8211; oder wir werden tatsächlich einen Weltuntergang erleben. Die Waffen und den Knopf zum darauf drücken haben wir ja.</p>
<p style="text-align: justify;">

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		<title>Winterwanderweg / Höhenwanderweg &#8211; Scuol &#8211; Motta Naluns &#8211; Schlivera &#8211; Jonvrai &#8211; Sent</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 12:19:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Winterwanderweg / Höhenwanderweg &#8211; Scuol &#8211; Motta Naluns &#8211; Schlivera &#8211; Jonvrai &#8211; Sent ist nicht von schlechten Eltern. Für ungeübte und untrainierte Winterwanderer ist es etwas mühsam den Weg zu gehen. Leider wird er an bestimmten Stellen nicht richtig oder gar nicht beschildert und einige Strecken muss man am Pistenrand gehen.  Wer die [...]]]></description>
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<p><a href="http://picasaweb.google.com/gordian.hense/HohenwanderwegScuolMottaNalunsJonvraiSent?feat=directlink" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-615" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="P1000643" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/02/P1000643-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Der Winterwanderweg / Höhenwanderweg &#8211; Scuol &#8211; Motta Naluns &#8211; Schlivera &#8211; Jonvrai &#8211; Sent ist nicht von schlechten Eltern. Für ungeübte und untrainierte Winterwanderer ist es etwas mühsam den Weg zu gehen. Leider wird er an bestimmten Stellen nicht richtig oder gar nicht beschildert und einige Strecken muss man am Pistenrand gehen.  Wer die Strapaze dennoch auf sich nimmt, kann höchste Sehens- und Wahrnehmungsgenüsse geniessen. Bei meiner Wanderung war es kristallklar und eiskalt, obwohl die Sonne wunderbar schien. Das Ergebnis in Form meiner Fotos kann sich sehen lassen.</p>
<p>Wer Sie ansehen will, sollte diesen Link anklicken: <a href="http://picasaweb.google.com/gordian.hense/HohenwanderwegScuolMottaNalunsJonvraiSent?feat=directlink" target="_blank">Winterwanderweg / Höhenwanderweg &#8211; Scuol &#8211; Motta Naluns &#8211; Schlivera &#8211; Jonvrai &#8211; Sent</a></p>

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		<title>Wanderung Vna &#8211; Ramosch &#8211; Weg nach Pra San Peder</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 06:50:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wanderung am 3.1.2010 bei herrlichstem Sonnenwetter. Link zum Webalbum: Klick. Vna-Ramosch-Pra San Peder, Wanderung am 3.1.2010 bei herrlichstem Sonnenwetter.]]></description>
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<div id="attachment_580" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://picasaweb.google.com/gordian.hense/VnaRamoschWegNachPraSanPeder?feat=directlink"><img class="size-medium wp-image-580 " title="Blick ins Intal" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/01/P1000544-300x225.jpg" alt="Vna-Ramosch-Pra San Peder, Wanderung am 3.1.2010 bei herrlichstem Sonnenwetter." width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Vna-Ramosch-Pra San Peder, Wanderung am 3.1.2010 bei herrlichstem Sonnenwetter.</p></div>
<p>Wanderung am 3.1.2010 bei herrlichstem Sonnenwetter.</p>
<p>Link zum Webalbum: <a href="http://picasaweb.google.com/gordian.hense/VnaRamoschWegNachPraSanPeder?feat=directlink" target="_blank">Klick</a>.</p>
<p>Vna-Ramosch-Pra San Peder, Wanderung am 3.1.2010 bei herrlichstem Sonnenwetter.</p>

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		<title>Fotosession rund um Scuol, Ftan, Ardez und Tarasp</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 06:59:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am 27.12.2009 machte ich einen kleinen Rund-Ausflug von Scuol über Ftan, Ardez und über Tarasp zurück nach Scuol. Dabei hielt ich meine Eindrücke mit Fotos fest. Dieses Web-Album ist das Resultat. Link zum Webalbum: Klick.]]></description>
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<div id="attachment_585" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/01/P1000468.jpg"><img class="size-medium wp-image-585 " title="Blick von Ftan (Paradies) Richtung Ardez" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/01/P1000468-300x225.jpg" alt="Blick von Ftan (Paradies) Richtung Ardez" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Blick von Ftan (Paradies) Richtung Ardez</p></div>
<p>Am 27.12.2009 machte ich einen kleinen Rund-Ausflug von Scuol über Ftan, Ardez und über Tarasp zurück nach Scuol. Dabei hielt ich meine Eindrücke mit Fotos fest. Dieses Web-Album ist das Resultat.</p>
<p>Link zum Webalbum: <a href="http://picasaweb.google.com/gordian.hense/FotoSession27122009?feat=directlink" target="_blank">Klick</a>.</p>

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		<title>Die Wechsel der Wirtschaftsschwankungen wird zunehmen</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 19:04:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kleinvieh macht auch viel Mist, ist eine alte Bauernregel. Auch der Spruch &#8220;die Menge der Einzelteile ist grösser als ihre Summe&#8221; deutet darauf hin, was ich hier beschreiben möchte. Früher hat man auch in komplexen Systemen die einzelnen Faktoren statisch, linear und oft unabhängig betrachtet. Das wird auch heute noch in der Wirtschaftsanalyse gemacht. Gerade jetzt [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Kleinvieh macht auch viel Mist, ist eine alte Bauernregel. Auch der Spruch &#8220;die Menge der Einzelteile ist grösser als ihre Summe&#8221; deutet darauf hin, was ich hier beschreiben möchte. Früher hat man auch in komplexen Systemen die einzelnen Faktoren statisch, linear und oft unabhängig betrachtet. Das wird auch heute noch in der Wirtschaftsanalyse gemacht. Gerade jetzt bei den Prognosen der Wirtschaftsinstitute für die Aussichten im nächsten Jahr. Einige werfen ja mit Superlativen nur so um sich. Kaum wird aber erklärt, was die Basis der Analysen ist und wie sie berechnet werden. Sind es etwa Modelle aus den sechziger Jahren?</p>
<p style="text-align: justify;">Ein grosses Problem das wir heute haben, ist die fehlende, komplexe Analysemöglichkeit der immer stärker interdependenten Systeme. Was heisst das? In den fünziger Jahren konnte man noch sagen &#8220;die Automobilindustrie schafft neue Arbeitsplätze&#8221; oder &#8220;das Investmentbanking wird um X % im nächsten Jahr zunehmen&#8221;. Das waren Einzelbetrachtungen die z.B. in Wirtschaftsinstituten addiert und daraus Prognosen für die Zukunft erstellt wurden. Sicherlich sind sie um einiges komplexer als ich es hier versuche darzustellen. Ich glaube aber, dass die Interdependenz der heutigen Wirtschaftssysteme eine viel grössere Auswirkung hat und die Effekte die daraus entstehen sich zu anderen Dimensionen addieren bzw. multiplizieren. Zusätzlich führen diese Effekte zu vermehrten Wechselwirkungen die Schwankungen der Wirtschaftsabläufe beschleunigen. Wenn man die Entwicklung der Wirtschaft in Europa und den USA in den letzten fünfzig Jahren betrachtet, so wurden die Schwankungen in zeitlicher Folge immer häufiger und der Ausschlag der Schwankung immer stärker. Sowohl in die positive wie in die negative Richtung.<span id="more-241"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Elektronik und Computertechnik wirkt sich heute auf alle Branchen aus. Ganz egal welche Ware oder Dienstleistung es gibt, alle hängen von diesen beiden Faktoren ab. So natürlich auch der Finanzbereich. Alleine die &#8220;Stop-Orders&#8221; kleinerer Aktienverwaltungsprogramme, besonders in den USA, haben dazu geführt, dass es Aktienschwankungen gibt, die es zu Zeiten, ohne Computer nicht gegeben hat oder hätte geben können. Bei Stop-Orders gibt der Benutzer ein bei welchem Maximal- oder Minimalbetrag des Aktienkurses die Software automatisch die Aktie verkauft oder kaufen soll. Das führt dazu, dass viele Benutzer die von Analysten empfohlenen Werte eingeben. In viele Fällen verkauft oder kauft die Software voll automatisch ohne das der Benutzer noch einmal eingreifen muss. Wenn das viele so machen und der Minimalbetrag wird erreicht, heizt der Verkauf durch so viele Inhaber den Kurs nach unten so an, dass andere auch schnell verkaufen um nichts zu verlieren und den Verfall der Aktie noch verstärken. Auf eine Aussage über die Ursachen und Gründe wird nicht, oder kann nicht mehr gewartet werden. Sonst verliert man zu viel. Genau so funktioniert es umgekehrt. Da reichen oft SPAM-Emails rund um die Erde um einen Kurs um ein paar Cent nach oben zu beeinflussen. Das beeinflusst wieder den kaufauslösenden Moment anderer Software. Wer von der Aktie Tausende oder Millionen hat, kann richtig Reibach machen. Auch Fonds, die sehr grosse Geldmengen verwalten, verfahren so. Die Auswirkungen müssen dadurch automatisch grösser, heftiger und schneller erfolgen. Dieses Prinzip findet nicht nur in der Finanzbranche Anwendung, sondern auch bei der Computer-Entwicklung, der Entwicklung im Internet oder bei der Medizin. Der so genannte &#8220;Fortschritt&#8221; löst dadurch Kettenreaktionen aus, die unberechenbare Auswirkungen in immer grösserer Form haben. Gute Medizin -&gt; längeres Leben -&gt; mehr Menschen zu versorgen -&gt; höhere Kosten für Sozialkassen -&gt; &#8230;!</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz einfach kann man diese Entwicklung verfolgen, wenn man die grossen Krisen in den letzten Jahren vergleicht. In den siebziger Jahren gab es die erste (1973) und zweite (1979) Oel-Krise. Danach folgte die Japankrise 1991 und dann die Asienkrise 1997. Die Entwicklung des Einflusses von Computer und Internet führten zu der DOT-COM Blase, die im Jahre 2001 platzte.  Nur sieben Jahre später haben wir die weltweite Finanzkrise. Während sich die Krisen in den siebziger und achtziger Jahren auf einzelne Regionen beschränkten und in ihrer Dramatik und Höhe nicht so gravierende Einflüsse hatten, wurden von dem Platzen der DOT-COM Blase und der heutigen Finanzkrise die ganze Welt betroffen. Jetzt hat die letzte Krise so eine Grösse erreicht, dass sie massive Auswirkungen auf viele haben wird. Eine Illustration kann das besser zeigen. <a href="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2008/12/amplitude-210.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-243" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="amplitude-210" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2008/12/amplitude-210.jpg" alt="" width="210" height="179" /></a>In früheren Zeiten, als die Abhängigkeiten und der Austausch unter den Wirtschaftssystemen noch gering waren, waren die Schwankungen niedrig und der Wechsel geschah in langen Abständen (erste Kurve). Für den Einzelnen waren die Wechsel nicht so stark zu bemerken, da sie im Vergleich mit der kürzeren Lebenszeit, einen langsamen Verlauf nahmen. Am Anfang des neunzehnten  Jahrhunderts gab es, durch die Industrialisierung, die erste grosse Krise, genau dort wo der Aufschwung am heftigsten war, nach dem ersten Weltkrieg, in den USA (mittlere Kurve). Übrigens war der erste Weltkrieg in einigen Teilen der Erde (USA/England) einer der Hauptgründe für den folgenden unnatürlichen Aufschwung, der automatisch irgendwann in sich zusammen brechen musste.</p>
<p style="text-align: justify;">Danach wurde das System durch den zweiten Weltkrieg unterbrochen. Nach dem zweiten Weltkrieg gab es einen lang anhalten Aufschwung, in Europa wegen dem Wiederaufbau und in den USA wegen der Aufrüstung gegen den Ostblock. Die dann folgenden kleineren Auf- und Abschwünge wurden kaum wahrgenommen, da sie von dem massiven Aufschwung überlagert wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ab den siebziger Jahren nahmen die Krisen in Heftigkeit und bei kürzeren Abständen immer mehr zu und die Auswirkungen erhöhen sich (dritte Kurve). Eigentlich eine ganz logische Entwicklung. Die positive Entwicklung und der Fortschritt in einzelnen Branchen befruchtete sich gegenseitig. Die Austauschbarkeit zwischen Waren und Leistungen nahm zu, Grenzen und Zölle fielen, die Kommunikations- und Transportmöglichkeiten nahmen zu, die Möglichkeiten in immer kürzeren Zeiten und internationaler zu handeln nahm zu. Die gegenseitigen Wechselwirkungen durch den Einsatz moderner Technik führten zu einer Beschleunigung der Wirtschaftskreisläufe. Damit wurden auch die Schwankungen der Krisen beschleunigt und die Auswirkungen erhöht. Wo Licht ist, muss auch Schatten sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel. Durch die Entwicklung von Super-Computern zur Crash-Simulation von Autos wurde die Entwicklung eines Autos um die Hälfte verkürzt. Unternehmen konnten häufiger und schneller neue Modelle anbieten. Aber auch der Wettbewerb wurde dadurch angeheizt, denn die Konkurrenz konnte sich auch einen Super-Computer kaufen oder anmieten und somit auch in kürzerer Zeit entwickeln. Der Zwang zu immer häufigeren, moderneren und besseren Fahrzeugmodellen war dadurch vorprogrammiert. Die Entwicklung und Herstellung der Einzelteile, aus denen ein Auto besteht, wurde dadurch natürlich auch beschleunigt. Die Wechselwirkung in andere Branchen nahm zu.  Der Sitzhersteller, für Autos, verkauft natürlich auch die neuen starpazierfähigeren Stoffe in den Flugzeugbau und an die Eisenbahn. Da alle Zulieferer dass so machen, kann die Flugzeugindustrie auch schneller und billiger neue Flugzeuge bauen. Genau so im Eisenbahnbau. Die Systeme wachsen immer schneller und nahtloser zusammen und heizen den Wirtschaftskreislauf immer stärker an. Die positiven wie die negativen Interdependenzen nehmen zu. Da aber der Mensch, der Kunde, nur eine bestimmte Geschwindigkeit mit diesem System mithalten kann und will. Wer will sich schon alle sechs Monate ein neues Auto kaufen? Muss dieses System unweigerlich immer wieder an seine Grenze stossen und kollabieren. Schon alleine, weil sich nicht alle Systeme genau so schnell und flexibel entwickeln. Zum Beispiel Tarifverträge (Kündigungsgesetze, Arbeitszeiten), Flexibilität (Umzug), Wissen (Weiterbildung), Infrastruktur (Strassenbau, Bahnkapazität), der Wunsch/Wille zum wechseln, etc.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Analyse- und Steuerungsmöglichkeiten, um diesen Schwankungen entgegen zu treten, sind sowohl technisch wie politisch nicht vorhanden oder auf einem Niveau das der Entwicklung weit hinterher hinkt. Eigentlich hätte es hier ein riesiges Betätigungsfeld für die internationale Politik gegeben. Die führenden Köpfe haben sich aber lieber mit Verteilungskämpfen beschäftigt. Wer bekommt wo Oel? Wer bekommt wo welches Land? Wer hat welche Raketen? Die Auswirkungen, die jetzt die gesamte Menschheit aus dieser oberflächlichen Politik tragen muss, sind weit grösser als wenn die USA unter einem höheren Oel-Preis zu leiden gehabt hätte, weil sie den Irak nicht angegriffen hätte. Die Politik denkt immer noch in Dimensionen der sechziger Jahre und lokal bzw. national, die Wirtschaft ist aber bereits um exponentielle Stufen weiter, handelt global und international. Wie will das die Politik aufholen? Welche Strategien und Konzepte sind dafür vorhanden. Fast keine.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Notwendigkeit internationaler Vereinbarungen wird eine zunehmende Rolle in diesem System spielen, wollen wir nicht unseren Wohlstand aufs Spiel setzen. Und, im Grunde, kann man solchen Entwicklungen nur mit einem &#8220;quasi&#8221; planwirtschaftlichen Modell begegnen. Um heftige Schwankungen abzumildern müssen Systeme mit Regeln verwendet werden, an die sich die wichtigsten Teilnehmer halten.  Das heisst, wir müssen umdenken. Von der grossen Freiheit einiger Weniger, hin zur Stabilisierung der Weltwirtschaft. Wenn wir das nicht tun, werden die nächsten Krisen so heftig werden, dass sie nur durch Kriege lösbar sind. Und daraus resultiert die Frage, wollen wir jetzt Regelungen in Kauf nehmen, die den einen oder anderen etwas einschränken oder wollen wir es auf das Risiko ankommen lassen, alles aufs Spiel zu setzen?</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn wir aber internationale Regeln aufstellen um die Schwankungen im Zaum zu halten, stellt sich die Frage, wer hat davon Vorteile, wer nicht und wer bezahlt dafür. Teilweise gibt es ja schon Regelungen die mit Steuergeldern oder Abgaben finanziert werden. Jedoch zahlen diese Gelder viele, aber die Vorteile durch diese Regelungen haben nur wenige. Manche Politiker behaupten ja, indirekt würden sich dann die Vorteile auch für die anderen lohnen, z.B. durch Arbeitsplatzsicherheit. Das ist aber nur ein schwacher Trost, denn direkt hat es für manche, vor allem Reiche, sehr positive Auswirkungen. Und wenn man erst einmal einen Sockel von mehreren Tausend oder Millionen Euro hat, dann lässt es sich leicht leben. Das kann man z.B. ganz einfach an den Agrarsubventionen oder der indirekten Subventionen für Pharmabranche, Banken und Automobilindustrie in Europa und den USA sehen. Internationale Regelung für die Abschwächung von starken Wirtschaftsschwankungen müssen vor allem für den einzelnen Menschen gestaltet werden, ein Vorteil bildet sich dann für die Grossen immer noch.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">

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		<title>Sitzplatz zu vergeben EURO 08</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 13:52:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich habe eventuell noch ein paar Sitzplätze zu vergeben an der EURO 08. Für das Spiel in Basel, Schweiz &#8211; Tschechien am 07.06.2008 um 20:45 Uhr. Wer Interesse hat bitte melden. Hier seht Ihr eine Vorschau auf die Plätze: (Achtung: Dies ist ein Witz!)]]></description>
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<p>Ich habe eventuell noch ein paar Sitzplätze zu vergeben an der EURO 08. Für das Spiel in Basel, Schweiz   &#8211;   Tschechien  am 07.06.2008 um 20:45 Uhr. Wer Interesse hat bitte melden. Hier seht Ihr eine Vorschau auf die Plätze:</p>
<p><a href="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2008/02/sitzplatz-euro-08.jpg" title="sitzplatz euro 08"><img src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2008/02/sitzplatz-euro-08.jpg" alt="sitzplatz euro 08" align="absmiddle" height="561" hspace="5" vspace="5" width="422" /></a></p>
<p><em>(Achtung: Dies ist ein Witz!)</em></p>

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		<title>Der (neue) Sozialismus wird die Welt erobern!?</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Dec 2007 14:46:58 +0000</pubDate>
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<p>Der internationale, politische Druck durch den früheren Ostblock ist schon lange zusammen gebrochen. Und, damit auch die Fahne des &#8211; und Ermahnung an den Sozialismus. Das Gleichgewicht ist verloren. Geld regiert nun die Welt. Selbst Länder, wie Deutschland, deren Tugenden einst das Denken beinhalteten, die Ausgewogenheit verlangten, die systematisch und in sich ruhend vorgingen, sind der Hysterie des gierigen Geldmachens verfallen. Man merkt es schon wenn man, egal welche, Fussgängerzone in Deutschland betritt. Freundlichkeit ja, Ellenbogen ja, Hektik ja, Praktikanten ja, niedrige Gehälter ja. Selbst Politiker die in so genannten &#8220;christlichen&#8221; Parteien Karriere machen und bis an die Spitze vordringen, kennen kein wenn und aber.</p>
<p>Der der Reich ist soll noch reicher werden, der der arm ist soll nur noch mehr zahlen und sich tief ducken. Der der Arbeit hat, dem geht es gut. Der Rest ist egal. Das ist die Devise einer Frau Merkel und Co. Im Schulterschluss mit Herrn Bush, Sarkozy und vielen anderen Führern der westlichen Welt. Herr Sarkozy titulierte &#8220;seine&#8221; Gastarbeiter aus den ehemaligen Kolonien, die seit drei Generationen in Vororten von Paris vegetieren, als &#8220;kriminelle Schmarotzer&#8221;. In der Schweiz sind es &#8220;schwarze Schafe&#8221;. In Amerika die &#8220;dummen Schwarzen&#8221;. <span id="more-95"></span></p>
<p>Dieser Tage kann man es in allen Nachrichten sehen und lesen. Ob eine Berufsgruppe, wie die Zugführer in Deutschland, berechtigt, für eine verantwortungsbewusste Position auch eine verantwortungsbewusste Entlohnung verlangt. Und der haarsträubenden Gegenargumente eines Herrn Mehdorn der dann noch versucht seine Kunden, die Fahrgäste, emotional auf seine Seite zu ziehen. Ob eine Frau Merkel und Konsorten von der Weltbühne die gesamte Klimadiskussion und ihre Auswirkungen auf den Schultern der Armen der Welt austragen will. Oder ob man die Bootsflüchtlinge auf den Kanarischen Inseln beobachtet. Die Signale sind verehrend. Arm und Reich driften so stark auf der Welt auseinander, wie noch nie.</p>
<p>Es gibt keinen Einhalt gebietenden individualistischen Sozialismus-Block mehr, es gibt viel viel mehr Wohlstand und Geld zu verteilen, es ist viel leichter möglich viel mehr Geld zu machen, wenn man denn erst mal eins hat. Jedem stehen heute alle möglichen Dienste weltweit, jederzeit zur Verfügung noch mehr Geld zu machen. Aber eben nur wenn man welches hat. Der der keine Sicherheiten hat bekommt keinen Kredit (Basel II). Alle Dinge die den bevorzugen und beschützen, der bereits Geld hat und noch mehr haben möchte, sind in den letzten Jahren und Jahrzehnten massiv ausgebaut, perfektioniert und abgesichert worden. Die Blockaden und Hemmnisse für Leute die nichts haben sind auch massiv ausgebaut, perfektioniert und abgesichert worden. Beides sind dynamische Systeme die in sich selbst weiter progressiv wachsen. Das ist die Schere die auseinander geht. Reich und Arm trennt sich immer mehr, die Mittelschicht wird aufgelöst.</p>
<p>Sicher, hierzulande muss (fast) keiner hungern, oder ohne Dach über dem Kopf schlafen gehen. In Afrika, Süd-Amerika oder im Osten sieht das schon anders aus. Aber auch hierzulande wird einem jungen Menschen die Chance geraubt, nach oben zu kommen. Natürlich werden jetzt viele sagen, aber er kann doch frei lernen, er kann sogar kostenlos studieren. Und die viele Unterstützung, die es gibt. Wir wissen alle, dass das nur die halbe Wahrheit ist. Ein Sohn, dessen Vater reich ist und deshalb Beziehungen hat, wird es immer leichter haben einen Posten zu bekommen. In vielen Ländern geht diese Diskriminierung ja schon bei der Nationalität los, warum sollte es dann bei Beziehungen anders sein. Und diese Dinge sind heute entscheidend, nicht mehr das Geld zum lernen. Ohne Beziehung kein guter Job.</p>
<p>Durch die Modernisierung werden immer mehr Arbeitskräfte überflüssig. Auch das führt dazu, dass der Konkurrenzkampf unter den &#8220;Armen&#8221; grösser wird. BMW will nächstes Jahr ca. 8.000 Menschen in Deutschland entlassen. Für mich stellen sich dabei mehrere Fragen. Einmal, BMW muss ja die letzten Jahr sehr unproduktiv gearbeitet haben, wenn sich jetzt herausstellt, dass sie bei steigendem Umsatz und Verkaufszahlen, also auch höherer Produktion, mit weniger Leuten auskommen können. Als Aktionäre würde ich mich ganz schön betrogen vorkommen. Weiter, die Entlassungen sollen über Fluktuation und Auflösung von Arbeitsverträgen mit Leiharbeitern durchgeführt werden. Angenommen, der normale Ingenieur bekommt bei BMW 8.000 Euro im Monat. Für den Leiharbeiter zahlt man sicher nur 7.000 Euro (wenn überhaupt), die Leiharbeitsfirma zahlt dem Angestellten aber nur 5.000 Euro und sackt die Differenz von 2.000 ein. Meist sind da nur drei oder vier Leute mit der Vermittlung von hunderten Ingenieuren beschäftigt. Also ein Millionen Ding.<br />
Jetzt sollen also die, die ordentliche Arbeit geleistet haben, aber im Verhältnis das Wenigste dafür bekommen haben, auch noch ganz auf ihren Job verzichten? Oder zahlen die Leiharbeitsfirmen grosszügige Übergangsgelder?<br />
Schauen  Sie sich die fetten BMWs an.  Die kann sich sowieso bald nur noch der leisten, der zum reichen Teil der Gesellschaft gehört. Früher war ein 3er ein Mittelklassewagen, heute ist es eine Luxuslimousine.</p>
<p>Jetzt will man sogar den Armen noch die Kinder nehmen. Damit sie für wenig Geld ordentlich Arbeiten können, braucht man Frauen und Männer ohne Kinder. Kinder braucht man aber auch. Also sollen diese welche bekommen, erzogen werden sollen sie aber vom Staat, sprich den Reichen. Natürlich in dem Sinne, wie die mögen. Damit sie später einmal alle brave, willige und günstige Arbeiter werden. In manchen Ländern redet man den Kindern ja sogar ein, dass ihr Dialekt sie von den anderen unterscheidet und zu etwas besonderem macht. Dass sie damit aber schlechtere Aussichten auf dem internationale Arbeitsmarkt haben, sagt man ihnen nicht. Vom wem kommt da wohl diese Erziehung und welche Absichten stecken dahinter?</p>
<p>So und nun machen wir einen Strich und stellen uns vor, das alles geht so die nächsten zehn, zwanzig Jahre weiter. Die Welt wird immer kleiner. Die Reichen werden immer reicher, die Armen werden immer ärmer. Der Druck nimmt zu, weil die Dienste nicht mehr erfüllt werden können. Denken sie nur an die Altenpflege. Was ist die politische Konsequenz?</p>
<p>Es ist selbstredend, der Drang und Wunsch nach sozialistischen Systemen, nach einem Ausgleich wird zunehmen. Das Volk der Armen wird es sich zunehmend nicht mehr gefallen lassen, immer mehr ausgebeutet zu werden. Der Wunsch nach Parteien, die sie ehrlich vertreten, wird lauter und lauter. Oskar Lafontain hat das in Deutschland, vielleicht, schon früh erkannt. Ich sage der &#8220;Linken&#8221; beste Ergebnisse voraus. Die Zukunft der Politik der Welt liegt im Sozialismus. Und nicht nur weil die Schere von Arm und Reich so stark auseinander driftet. Viele zukünftige Aufgaben lassen sich mit demokratisch, imperialistischen, konkurrierenden Methoden und Mikroorganisation einfach nicht mehr bewerkstelligen. Wer eine Atombombe haben darf oder nicht, geht uns alle an und nicht nur acht Länder. Ob und wie die Welt verschmutzt wird, geht uns alle an und nicht nur einige Länder. Wer dafür wie viel bezahlt, dass er mit Umweltverschmutzung Profit macht, geht uns alle an, und vor allem die darunter leiden und nicht die die damit Geld verdienen. Eine tatsächliche Durchführung von Massnahmen im internationale Stil erfordern mehr als nur die Zusammenarbeit von wenigen Industrieländern, die dabei auch noch Profit machen wollen.</p>

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		<title>Wer reich ist, braucht nicht freundlich sein ;-)</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2007 22:05:15 +0000</pubDate>
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<p><code></code></p>
<p><script src="http://www.hense.com/images/soundpop.js" language="JavaScript" type="text/javascript"></script><br />
Wer wissen will, warum jemand der reich ist, nicht freundlich sein muss, bitte hier klicken:</p>
<p><code><a href="http://www.hense.com/nils/SKL-Nachaeffen.mp3" onclick="javascript:PlayerOpen('Reich und nicht freundlich',this.href); return false" target="_blank">Wer reich ist, braucht nicht ...</a> </code></p>

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