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	<title>Gordian Hense</title>
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	<description>Wirklich reich ist, der mehr Träume in der Seele hat, als die Realität zerstören kann.</description>
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		<title>Die Mafia hinter der Umsatz &#8211; Steuer &#8211; Rückerstattung?</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 18:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine der grössten Geldquellen ist die Umsatzsteuer in der EU. Für die Staaten wie auch für private Unternehmen. Wie schön wäre es wenn man von diesen enormen Geldflüssen ein kleinen Teil für sich abzuzweigen könnte. Auf diese Überlegung sind so genannte &#8220;Umsatzsteuerrückerstattungsunternehmen&#8221; auch gekommen und treiben ein farbiges Geschäft damit. Wie Sie sicher wissen, gibt [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/07/umsatzsteuerrueckerstattung.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-688" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="umsatzsteuerrueckerstattung" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/07/umsatzsteuerrueckerstattung.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Eine der grössten Geldquellen ist die Umsatzsteuer in der EU. Für die Staaten wie auch für private Unternehmen. Wie schön wäre es wenn man von diesen enormen Geldflüssen ein kleinen Teil für sich abzuzweigen könnte. Auf diese Überlegung sind so genannte &#8220;Umsatzsteuerrückerstattungsunternehmen&#8221; auch gekommen und treiben ein farbiges Geschäft damit.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie Sie sicher wissen, gibt es fast in jedem Land auf der Erde unterschiedliche Mehrwertsteuersätze. Sie weichen oft um 100 % voneinander ab. In den USA z.b. liegen sie zwischen 0 bis 11.5 %. In der EU so zwischen 15 % und 25 %. In der Schweiz bei 2.4 und 7.6 %. Wenn nun jemand aus einem Land eine Reise in ein anderes Land unternimmt und dort etwas kauft und die Ware mit in die Heimat nimmt, führt er diese ja aus dem Ursprungsland aus und kann somit die Umsatzsteuer zurück verlangen. Natürlich nur wenn er sie dort bereits bezahlt hat. Aber das ist ja in den meisten Fällen so. Wenn ein US-Bürger also in Deutschland etwas kauft und 20% Mehrwertsteuer zahlt, dann kann er diese 20 % nach der Ausfuhr der Waren vom Deutschen Staat wieder zurück verlangen.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich muss er dann in seinem Land die entsprechende Steuer zahlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Verfahren dazu ist in fast jedem Land unterschiedlich, dazu kommt noch, dass sich zwischen den Staat und den Endverbraucher Unternehmen schieben, die eben, sagen wir mal davon profitieren wollen, um es salopp auszudrücken &#8220;Geld im Schlaf&#8221; verdienen wollen. Das Recht dazu bekommen sie von Politikern. Eigentlich ist das Verfahren ganz simple.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Kunde zeigt am Zoll die Ware und die Rechnung und bekommt vom Zoll bestätigt das er die Ware aus dem Land geschafft hat. Der Kunden könnte dann die Bestätigung an den Zoll des Ursprungslandes senden und bekommt die Mehrwertsteuer erstattet. So der Plan! Nun haben aber der Zoll und andere Abteilungen des Ursprungslandes kein grosses Interesse eine Steuer zurück zu erstatten, erst recht nicht, wenn diese Arbeit noch mit grossem Aufwand verbunden ist. Also hat man das auf die Unternehmen abgeschoben.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel: Ein Schweizer Bürger fährt nach Österreich und kauft in einem der bekannten &#8220;Rundfunk-und-Fernsehgeschäft&#8221; (das mit Media im Namen) einen Fernseher. Der Kaufpreis 1&#8217;200 Euro. Die Mehrwertsteuer beträgt 20 %, also 240 Euro. Wenn der Schweizer die Ware aus Österreich ausführt müsste er die 240 Euro vom Österreichischen Staat wiederbekommen. Das ist auch so gedacht. Da man aber die Ausfuhr erst an der Grenze bestätigt bekommt, müsste man diese Bestätigung später wieder in Österreich irgendwo vorlegen damit man beweisen kann, das man die Ware auch wirklich in das Ausland geschafft hat. Von wem bekommt man dann aber sein Geld zurück? Vom &#8220;Rundfunk-und-Fernsehgeschäft&#8221; oder vom &#8220;Zoll&#8221; oder &#8220;Steuerbehörde&#8221;? Wenn ja in welchem Ort? Keiner will sich dafür verantwortlich machen, es geht ja nur um die Interessen eines Ausländers, oder zumindest jemandem der in einem anderen Land wohnt.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit das &#8220;Rundfunk-und-Fernsehgeschäft&#8221; keine Probleme mit solchen Kunden bekommt, denn natürlich will man an die auch verkaufen, hat man sich einen anderen Trick ausgedacht. Es wurden Unternehmen gegründet die das Ganze abwickeln. Meist haben sie Namen, die einen hoch angesehnes Institut vorspielen. &#8220;Global Cash&#8221;, &#8220;National Refund&#8221; oder ähnlich. Das ist genial für alle Beteiligten, ausser dem Kunden aus dem Ausland natürlich. Das &#8220;Rundfunk-und-Fernsehgeschäft&#8221; kann, wenn etwas schief läuft, alles auf dieses &#8220;Abwicklungsunternehmen&#8221; schieben. Der Staat kann sich dabei auch fein heraus halten. Und das Abwicklungsunternehmen kann sowieso scheinheilig tun, denn es weiss ja die entsprechenden Leute hinter sich und ein Ausländer hat im eigenen Land sowieso das Nachsehen. Also wird es folgendermassen gemacht, bei der Bezahlung im &#8220;Rundfunk-und-Fernsehgeschäft&#8221; bekommt man neben der Rechnung, natürlich inkl. 20 % Mehrwertsteuer, einen Antrag für dieses Abwicklungsunternehmen. Die Papiere soll man dann an der Grenze vom Zoll abzeichnen lassen und dann die Papiere an das Abwicklungsunternehmen senden. Dann bekommt man sein Geld zurück &#8211; wenn man es denn glaubt.</p>
<p style="text-align: justify;">Meist schiebt das Abwicklungsunternehmen irgend welche Gründe vor um nicht zahlen zu müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Abzockmethoden</p>
<ul>
<li>Das Abwicklungsunternehmen macht das Ganze ja nicht umsonst, sondern verlangt einen relative hohen Anteil an der Summe für sich. Da wäre auf jeden Fall schon mal was verdient. 40 % und mehr sind nicht selten.</li>
<li>Weiterhin wird in einem ausserirdischen Amtsdeutsch nach bestimmten Papieren verlangt, sonst kann nicht abgewickelt werden. Damit kann man die totale Zahlung abblocken.</li>
<li>Im günstigsten Fall bekommt das Abwicklungsunternehmen das Geld vom Staat zurück und der Kunde natürlich nichts. Macht 100 % Gewinn.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">In unserem Beispiel verlangt das Abwicklungsunternehmen vom Käufer des Fernsehen einen &#8220;Dienstnehmer&#8221; &#8211; Nachweis. Der Kunde kann damit natürlich nichts anfangen und lässt die Sache, nach ein paar Briefwechsel, auf sich beruhen. Er wüsste auch gar nicht an wen er sich wenden könnte, ohne eine vermutlich subjektive Antwort zu bekommen. Für das Abwicklungsunternehmen bedeutet das leichtes Geld. 240 Euro fürs nichts tun. Denn die Papier sind ja im Besitz des Abwicklungsunternehmen und es kann die 240 Euro vom österreichischen Staat zurück fordern. Nur sie zahlen halt nichts an den Kunden aus. Das ist 100 % Gewinn. So einfach ist das. Selbst im Falle, dass sie dem Kunden zahlen müssten, behalten sie einen grossen Teil für ihre Dienstleistung ein, die in nichts weiter daraus besteht ein paar Papiere hin und her zu senden.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man sich nun überlegt, dass rund um Österreich einige Ländern liegen, deren Bewohner gerne mal nach Österreich zum Einkaufen fahren und die Summen die da ausgegeben werden hochrechnet, kommen für diese Abwicklungsunternehmen richtig gute Beträge zusammen. Ohne den Finger krumm zu machen. Genial. Die Dummen sind die Kunden die in Österreich und bei den teilnehmenden Unternehmen einkaufen. Denn nicht alle Unternehmen machen dabei so mit.</p>
<p style="text-align: justify;">Das es auch anders geht zeigen z.B. grenznahe (Schweiz, Frankreich) Unternehmen wie &#8220;Lidl&#8221; in Deutschland, obwohl es ja auch ein österreichisches Unternehmen ist, bekommt man direkt an der Kasse die Mehrwertsteuer erstattet, wenn man beim nächsten Einkauf die Bescheinigung des Zoll vorlegt. Ganz einfach, ohne Abwicklungsunternehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich sollten wir ja auf dem &#8220;globalen&#8221; Weg sein, bei dem für viele Länder und Unternehmen das Gleiche gilt &#8211; dem ist aber besonders in Österreich und dem Unternehmen mit dem Media im Namen wohl  nicht so.</p>
<p style="text-align: justify;">

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		<title>Wie wir die Welt verändern</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 15:43:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wir befinden uns in einer Zeit mit enormem Wandel. Nach dem zweiten Weltkrieg befand sich die Welt in einer Art &#8220;Gleichgewicht&#8221;. Osten und Westen war durch politische Systeme gewaltsam getrennt. Der Rest der Welt spielte, ausser zur Ausbeutung, kaum eine Rolle. Auch dort traf Ost auf West. Durch die berühmten &#8220;grünen Wiesen&#8221;, nach dem Krieg, [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-676" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="benjamin franklin" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/06/benjamin_franklin-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />Wir befinden uns in einer Zeit mit enormem Wandel. Nach dem zweiten Weltkrieg befand sich die Welt in einer Art &#8220;Gleichgewicht&#8221;. Osten und Westen war durch politische Systeme gewaltsam getrennt. Der Rest der Welt spielte, ausser zur Ausbeutung, kaum eine Rolle. Auch dort traf Ost auf West. Durch die berühmten &#8220;grünen Wiesen&#8221;, nach dem Krieg, auf denen man beliebig bauen konnte, war dem Wachstum im Westen kaum eine Grenze gesetzt, so das alle Arbeit und Brot hatten, mit ein paar kleinen Ausnahmen versteht sich. Mit dem Fall des eisernen Vorhangs und der &#8220;quasi&#8221; beginnenden Freiheit im Osten, aber auch mit der Entwicklung in dem Rest der Welt hat sich vieles grundlegend geändert.</p>
<p style="text-align: justify;">Wo es früher zwei machtpolitische Zentren gab, die für Regeln auf der Welt zuständig waren, gibt es heute viele. Die Wirtschaft der &#8220;<strong>etablierten</strong>&#8221; Welt, mit um die 1 Milliarde Menschen, bekam und bekommt Konkurrenz vom Rest der Menschheit, von ca. 5 Milliarden Menschen. Gleichzeitig steht es um das demographische Gleichgewicht im Westen so schlecht wie noch nie. Immer mehr Alte sollen von immer weniger Jungen versorgt werden. Und zusätzlich, als wäre das nicht alles noch nicht genug, verroht der Westen in Moral und Können. Jüngste Beispiele aus Finanzen, Politik, Militär und Kirche belegen das uneingeschränkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere Logik beginnt zu greifen, die wir unterbewusst schon immer kannten &#8211; Rationalisierung bedeutet weniger Arbeit. Wenn es also weniger Arbeit gibt und die wenigen Arbeitenden auch noch für viel mehr andere Menschen arbeiten bzw. verdienen sollen, dann kann das irgendwann nicht mehr funktionieren. Viele sagen, ja mit Wachstum fangen wir das auf. Das ist ein Trugschluss. So viel Wachstum kann es gar nicht geben um dieses Ungleichgewicht aufzufangen.</p>
<p style="text-align: justify;">Alle Systeme in unserer westlichen Welt sind aber von dem Kreislauf der Wirtschaft, so wie er fünfzig Jahre funktionierte, abhängig. Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Steuern, Renten, Krankenkasse, Preise, Infrastruktur und viel mehr. Diese Dinge reagieren auf Änderungen stark abhängig. Wenn weniger Arbeitskräfte beschäftig sind, dann wird weniger Steuern gezahlt, wird weniger in die Arbeitslosenkasse gezahlt, weniger in die Rentenkasse oder in die Sozialhilfetöpfe. Aber nicht nur das, es wird auch weniger in der Wirtschaft ausgegeben. Wer nicht zur Arbeit muss, braucht kein S-Bahnticket, grosses Auto oder ähnliches Transportmittel. Er braucht keine Versicherung und bezahlt nicht für Reparaturen. Alle diese Dinge hängen zusammen und liegen zueinander in Abhängigkeit. Dramatische Veränderungen an dem einen Ende verursachen dramatische Auswirkungen am anderen Ende. Oft sogar mit einem Multiplikatoreffekt. Und bisher hat kaum einer daran gedacht daran etwas zu ändern.</p>
<p style="text-align: justify;">Es passieren aus diesen Gründen jetzt schon dramatische Dinge, obwohl die Zeit noch nicht einmal gekommen ist, in der erst richtige Probleme auftreten. Sicher, einiges wird durch gegenläufige, positive Entwicklungen abgefedert, aber nicht alles. Grosse Veränderungen bleiben auf jeden Fall.</p>
<p style="text-align: justify;">Was aber haben wir daraus zu erwarten? Das ist die Frage die wir uns stellen müssen, denn ohne Folgen werden diese Änderungen nicht an uns vorüber ziehen. Nein, es wird für jeden von uns ganz konkrete Auswirkungen haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Gesundheitssystem</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Gesundheitssystem entwickelt immer teurere Behandlungen, Medikamente oder Verhalten, die von einer immer kleiner werdenden Zahl Menschen bezahlt werden muss. Bereits jetzt brechen manche Krankenkassen aufgrund dieser Fehlentwicklung zusammen und machen Bankrot. Wie soll das erst werden wenn die demographische Spitze erreicht wird, so um die Jahre 2040 oder 2050? Wenn über 50 % der Bevölkerung über 60 Jahre alt sein wird. Es wird dann vermutlich an Ausgaben gespart, das bedeutet Entlassungen aus dem Gesundheitswesen, den Versicherungen und angegliederten Institutionen. Medikamente werden nicht mehr zu den heutigen hohen Preisen verkauft werden können, einfach weil die Kassen sie nicht mehr bezahlen können. Die Preise für Medikamente müssen runter. Die Pharmaindustrie wird deshalb Menschen entlassen werden müssen. Viele Patienten werden sich anderen Möglichkeiten zuwenden für Gesundheit zu sorgen. Die Prävention wird ungeahnte Entwicklungen vollziehen. Naturheilmittel oder Nahrungsergänzungen werden boomen. Die vielen Arbeitslosen und Rentner werden die Kassen noch weiter belasten, einmal weil sie in immer grösserer Zahl als Zahler fehlen und weil sie mit versorgt werden müssen. Das System wie es heute existiert wird nicht aufrecht erhalten werden können &#8211; das ist klar. Jedoch tun Politiker heute alles um dieses System zu erhalten. Bis vor ein paar Jahren war es noch möglich ohne Krankenversicherung zu sein (DE/CH), da wurde flux ein Gesetz gemacht und nun müssen alle in den Topf zahlen, der als endloses Loch enden wird. Zölle und Einfuhrbeschränkungen für günstige Medikamente aus dem Ausland wurden verschärft. Niederlassungsbewilligungen für Ärzte wurden reduziert oder nicht erteilt. Auswege daraus gibt es kaum. Die Menschen werden in das alte System gepresst bis es nicht mehr geht. Ein Ausweg kann sein die Beschränkung auf nationale Krankenkassen aufzulösen und diese Beschränkung auf eine grössere Region z.B. die EU auszuweiten. So das jeder in Europa ein Krankenkasse in Europa wählen kann. Gleichzeitig müsste die Zuzahlung zu jeder Behandlung angehoben werden so das notorische Arztgänger nicht mehr auf Kosten Anderer unnötig behandelt werden. Das würde einen enormen Druck auf die Preise für Gesundheitsleistungen erzeugen und der Markt würde die Preise an natürliche Verhältnisse anpassen. Natürlich müssen dazu die Einfuhrbeschränkungen für Medikamente ebenfalls eliminiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Arbeitssystem</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir freuen uns, dass die meisten Unternehmen pro Jahr 10 % Rationalisierung erreichen. Das bedeutet höhere Stückkostendegression, sprich mehr Gewinn für die Unternehmen oder niedrigere Preise für die Kunden &#8211; Sie, wir, die Arbeitnehmer. Das bedeutet auch, das jedes Jahr 10 % weniger Arbeit gebraucht wird, also wir, sie oder Sie. Denn wir, als Gesellschaft bzw. die Anzahl der Kunden und der Bedarf bleibt ja fast gleich oder er geht sogar zurück. Die Bevölkerung wächst ja nicht, sondern sie schrumpft &#8211; hier im Westen. Eine älter werdende Gesellschaft benötigt auch weniger Konsum als eine jüngere. Das liegt in der Natur der Sache. Wie oft kauft man sich ein Sofa in seinem Leben? Wann kauft man sich zum letzten mal ein neues Sofa? Will man mit 70 noch ein iPhone? Die Kundschaft in den &#8220;Emerging Markets&#8221;, also China, Indien, Afrika, Süd-Amerika &#8211; welche noch in einem ausgeglichenen Verhältnis Alt und Jung haben, hat noch nicht das Geld dazu &#8211; uns unsere Produkte im grossen Stil abzukaufen. Bei uns aber &#8211; wer ein iPhone kauft, kauft kein Nokia. Nur weil es neue Produkte gibt, bedeutet das nicht gleichzeitig das mehr verkauft wird. Höchstens mehr von einer Marke, die andere verliert. Logisch? Wir produzieren in der Mehrzahl Produkte die wir an uns selbst verkaufen wollen, aber gleichzeitig reduzieren wir unter uns die Einkommen dazu. Unternehmen stellen gerne junge Leute ein, weil die (angeblich) weniger kosten als ein älterer Mitarbeiter und gleichzeitig noch &#8220;formbar&#8221; sind. Wir drehen uns sozusagen den Hahn selber ab. Wie dumm ist das denn? Und die Selektionskriterien dafür, wer &#8220;ausscheidet&#8221; aus dem System sind vollkommen zufällig. Wen eine Kleinigkeit entwickelt wird, kann das für den Chirurgen wie den Bauarbeiter &#8220;weniger&#8221; Arbeit bedeuten. Mit vorausschauender Bildung können diese Sprünge nicht aufgefangen werden. Arbeitslose sind deshalb in den seltensten Fällen selber schuld an ihrer Situation. Die psychischen Auswirkungen aber bleiben. Krankheiten sind die Folge bis hin zur Belastung des gesamten Umfelds der Person und Gesellschaft. Schon heute ist es so, dass an bestimmten Stellen tausende Fachkräfte fehlen während an anderer Stelle arbeitswillige ohne Arbeit sind. Unternehmen nicht der Staat müssen in Zukunft stärker auf die Ausbildung ihrer Mitarbeiter setzen. Das bedeutet aber andere Bindungsmodelle, weniger Flexibilität und Abhängigkeiten. Die Wirtschaft wird ihr &#8220;Hire and Fire&#8221; &#8211; Modell der letzten Jahre in Zukunft teuer bezahlen müssen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das politische System</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Lobbyisten sind heute die grössten Einflussnehmer auf die politische Entscheidung. Die meisten Politiker sind, weil sie zu weit weg sind vom eigentlichen Geschehen, immer mehr schlecht qualifiziert um die Entscheidungen zu treffen die für die Gesetze des täglichen Lebens gebraucht werden. Weiterhin hat man das Gefühl das Politiker heute nicht mehr &#8220;vorausschauend&#8221; handeln und regieren, sondern eher nach der Methode &#8220;Waldbrandtreter&#8221; &#8211; man tritt auf jedes kleine Feuer (alias Problem) das man gerade so erreichen kann und versucht es damit zu lösen. Zur Planung und Struktur kommt es gar nicht erst. Regieren kommt nicht von dem Wort &#8220;reagieren&#8221; sondern &#8220;Dieses bedeutete im engeren Sinne so viel wie <em>richten</em> bzw. <em>lenken</em> und im weiteren Sinne <em>führen</em>, <em>leiten&#8221; (siehe Wikipedia)</em>. Ausserdem werden Politiker heute von einer Heerschar an Lobbyisten belagert und bearbeitet. Arte, der TV &#8211; Sender, berichtete kürzlich, dass alleine in Brüssel ca. 3&#8217;000 Agenturen im Auftrag der Pharmaindustrie unterwegs sind um die Gesetzgebung in der EU so zu beeinflussen, dass sie keinen Schaden für die Branche anrichtet. Man kann sich vorstellen, dass es ja noch andere gut zahlende Branchen gibt, die das ebenso machen. Automobilindustrie, Maschinenbau, Bauindustrie, Abfallwirtschaft um nur wenige zu nennen. Das ist bei weitem nicht nur in Europa so. Washington lebt davon, dass sämtliche Industriebereiche ihre Interessenvertreter dorthin schicken um die Gesetzgebung zu beeinflussen. In China und Indien wird es ähnlich sein. Wer kann da noch von &#8220;volksnah&#8221; oder &#8220;demokratisch&#8221; sprechen. Durch diese massive Einflussnahme wird das Wort des &#8220;kleinen Mannes&#8221; oder der &#8220;kleinen Frau&#8221; immer weniger an Gewicht haben und die Entscheidungen fallen gezwungener Massen zu ihren Nachteilen aus. Resultat ist, dass die Schere von Arm und Reich noch schneller weiter auseinander gehen wird. Nur eine gesunde Volkswirtschaft lebt von kaufkräftigen Konsumenten. Das läuft diametral entgegengesetzt &#8211; logisch das da irgendwo ein Endpunkt ist, wo die Belastung zu gross wird. Wenn wir hier z.B. für die Medizin den Rückschluss zu oben gesagtem ziehen, bedeutet das, dass Medizin noch teurer wird und damit Gesundheit zu einem Luxusgut nur für Menschen die es bezahlen können.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p><strong>Das bedingungslose Grundeinkommen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Da die Arbeitsplatzgarantie quasi nie mehr gegeben sein wird, da wir ja immer weiter Rationalisieren, muss es erlaubt sein zu fragen &#8220;wovon sollen wir dann alle leben&#8221; wenn wir weiter so rationalisieren? Wir können schlicht keine Kinder auf die Welt bringen und dann sagen &#8220;wie ihr euch ernähren sollt, müsst ihr euch schon selber überlegen&#8221;. Alle Bedingungen und Entwicklungen laufen darauf hinaus, dass Einkommen nicht mehr zwangsweise von Arbeit abhängig sein muss bzw. kann. Wir haben alle gewollt, dass wir immer stärker rationalisieren, damit wir weniger Arbeiten müssen und bessere und billigere Produkte bekommen. Jetzt sind wir so weit. Nun müssen wir aber auch dafür sorgen, dass die Rationalisierung bei allen ankommt. Und das kann in Form eines Grundeinkommens verwirklicht werden. Die &#8220;<a href="http://www.initiative-grundeinkommen.ch/content/home/">Initiative Grundeinkommen</a>&#8221; liefert dazu überzeugende Argumente und einen hervorragenden <a href="http://www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen">Film</a>, der die Logik dahinter erklärt. Das Entscheidende dabei ist, dass das &#8220;bedingungslose Grundeinkommen&#8221; nicht mehr kosten würde, sondern durch eine Umverteilung von Steuern und Abgaben zustande gebracht werden könnte die heute bereits gezahlt werden. Gleichzeitig würde dieses Modell eine Kaufkrafterhöhung für die Wirtschaft bedeuten, die einen enormen Auftragsschub nach sich ziehen würde. Es ist ein guter Weg den Geld-Kreislauf der Volkswirtschaft wieder zu beleben, so wie ein Blutkreislauf bei einem Patienten, der gegen Arterienverkalkung ankämpft. Es wäre eine Anpassung an die aktuelle Lage und keine unüberlegte Neuheit.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">All diesen Problemen und Aufgaben müssen wir uns in den nächsten Jahren stellen, ob wir wollen oder nicht. Wenn wir nichts tun, wird der Wandel um so dramatischer sein und nicht mehr von uns bestimmbar. Es wäre also besser, sich rechtzeitig mit vernünftigen Lösungen auseinander zu setzen als zu warten bis etwas geschieht. Die Erfahrung der Neuzeit zeigt, dass die Menschen sich ihren friedlichen Weg dann selber suchen. So wie ein grosser Teil der Befreiung der DDR durch die Initiative des Volkes gelang, werden oben genannte Probleme dann eben auch so gelöst. Ich persönlich glaube, dass die Gesundheitssystem an der ersten Stelle zu diesem Übergang stehen.</p>

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		<title>Ich liebe Charaktermenschen wie Horst Köhler</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 18:43:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Man missinterpretiert den Rücktritt Horst Köhlers bereits in den Sondersendungen des Fernsehens. Von den amtierenden Berufspolitikern ganz zu schweigen. Aus meiner Sicht, hat Horst Köhler seine gesamte Amtszeiten, eine Meinung des Volkes vertreten. Das ist ein hoher Wert. Für die &#8220;geschlossene Gesellschaft&#8221;, alias Berufspolitiker und Lobbyisten in Deutschland, ist das natürlich, auf Neudeutsch, ein &#8220;No-Go&#8221;. [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-667" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="horst_koehler" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/05/horst_koehler-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" />Man missinterpretiert den Rücktritt Horst Köhlers bereits in den Sondersendungen des Fernsehens. Von den amtierenden Berufspolitikern ganz zu schweigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus meiner Sicht, hat Horst Köhler seine gesamte Amtszeiten, eine Meinung des Volkes vertreten. Das ist ein hoher Wert.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die &#8220;geschlossene Gesellschaft&#8221;, alias Berufspolitiker und Lobbyisten in Deutschland, ist das natürlich, auf Neudeutsch, ein &#8220;No-Go&#8221;. Die Funktionen und die Abläufe in der geschlossenen Gesellschaft aufzudecken, diplomatisch anzudeuten, zu kritisieren, das ist charaktervoll. Ich liebe Charaktermenschen, die sich nicht beugen lassen, die zu einer Weltsicht stehen, die sich nicht von der autokratisch, nach Lobbyismus strebenden &#8220;geschlossenen Gesellschaft&#8221; beeinflussen lassen wollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Horst Köhler war ein besserer Bundespräsident als all seine Vorgänger, da er eben nicht ein &#8220;Berufspolitiker&#8221; ist und war, die sich an der Einhaltung des Systems messen lassen, sondern die aus dem Volk stammen &#8211; oder für es sprechen. Umgekehrt ist es gerade heute wichtig, Politiker zu haben, die sich nicht dem Diktat der Konformität beugen, sondern das &#8220;Richtige&#8221; für das Volk wollen. Das hat Horst Köhler gewollt, das konnte man immer zwischen den Zeilen lesen. Warum das die &#8220;Berufspolitiker&#8221; nicht können, kann ich nicht nachvollziehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Bundespräsident muss die Möglichkeit, als Instanz, haben, Dinge anzusprechen die unabhängig von der Parteipolitik, den grossen, roten Leitfaden einer Gesellschaft darstellen oder sogar vorgeben &#8211; ohne das die im Tagesrhythmus steckenden Berufspolitiker &#8211; mit irgendwas zucken. Sondern diese Anregung einfach mal aufnehmen und in einer ZEN-Sitzung einfliessen zu lassen &#8211; vielleicht um ihre Tagespolitik mal zu ändern. Genau das hat Herr Köhler immer gewünscht. Und bei der unglaublichen Ignoranz der Berufspolitiker, kann ich seinen Rücktritt vollkommen verstehen. Er wurde sozusagen dadurch erzwungen. Wenn ein Bundespräsident über mehrere Jahre Warnrufe ausruft und die Tagespolitik mit Kritik reagiert, muss es so kommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Berufspolitiker in Deutschland stecken so tief in ihrem Mühlrad, dass sie nicht mal den Kopf zum nachdenken herausstrecken können, ohne sich dabei zu verletzen.</p>
<p style="text-align: justify;">

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		<title>Kampf der Giganten</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 21:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[giganten]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Kampf um den Euro tritt nun offensichtlich an die Öffentlichkeit. Welche Spekulanten spekulieren gegen den Euro? Wer hat ein Interesse daran, dass die EU scheitert. Denn wenn der Euro fällt, dann fällt auch die EU und andere Regionen werden gestärkt. Es gibt absehbare Kräftegruppierungen auf der Welt. Eine sitzt in Nordamerika und versucht schon [...]]]></description>
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<p><img class="alignleft size-full wp-image-652" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="weltinderhand" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/05/weltinderhand.jpg" alt="" width="175" height="184" />Der Kampf um den Euro tritt nun offensichtlich an die Öffentlichkeit. Welche Spekulanten spekulieren gegen den Euro? Wer hat ein Interesse daran, dass die EU scheitert. Denn wenn der Euro fällt, dann fällt auch die EU und andere Regionen werden gestärkt. Es gibt absehbare Kräftegruppierungen auf der Welt. Eine sitzt in Nordamerika und versucht schon lange das Glück Europas zu entscheiden. Der zweite Weltkrieg war eine glückliche aber unterstützte Fügung dieser Gruppe. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahrzehnten sind die Methoden heute &#8220;verzweifelt&#8221;, nach dem man erkannt hat das der Untergang dieser Gruppe durch die Entwicklungsländer gefördert wird. Und, dieser Weg ist unausweichlich. Je stärker China, Indien, die Länder Afrikas und Süd-Amerikas werden, desto schwächer wird diese alte Gruppe in Nordamerika. Die Entwicklungsländer habe kein Interesse daran das Europa schwach ist, denn sie wollen viel von ihnen. Verzweiflungstaten der nordamerikanischen Gruppe werden in Zukunft eher wahrscheinlich, auch weil diese alten Herren nicht jünger werden.</p>
<p>Der Keil der zwischen Nahe-Osten und Asien getrieben wurde ist eine Aktivität dieser Gruppe. Der Afghanistan-Konflikt, die Verhältnisse in Pakistan, ja sogar in den kasachischen Republiken oder dem Iran sind auf ihre &#8220;Steuerung&#8221; zurück zu führen. Selbst die Probleme in Tschechinnen sind auf sie zurück zu führen. Dort geht es um Oel und die Macht die nächsten Jahrzehnte darüber zu entscheiden, wer es als erster und am günstigsten bekommt.</p>
<p>Es werden Kriege in ihrem Namen ausgetragen, Waffen entwickelt und eingesetzt und ganze Banken entsprechend gesteuert, nur mit einem Ziel. Die gegen sie gerichtet Entwicklung zu verhindern. Ihren Vorteil zu nutzen und ihre Unterstützter zu beschützen.</p>
<p>Wann endlich begreift die Menschheit eigentlich, dass einige wenige Menschen für das Leid und den Tod von Millionen anderer Menschen verantwortlich sind? Wann begreifen Menschen eigentlich, dass es wenige gibt, die dafür verantwortlich sind, das sie kein glückliches Leben führen können? Wann endlich errichten Menschen eigentlich mal ein System um diese Zerstörer ausfindig zu machen und handlungsunfähig. Wann begreifen Menschen eigentlich, welches Leid diese wenigen Menschen anderen antun?</p>
<p>Auf der anderen Seite stehen nationale Regierungen die nicht einmal in einer Organisation wie der EU Einheit schaffen können, geschweige denn in ihren eigenen Ländern. Die Wirtschaft, die längst mächtiger als die nationalen Regierungen ist, hat nur ihre monetären Interessen im Auge, schwächt aber damit die Politik. So ist der Weg eigentlich unausweichlich.</p>
<p>Ist die Demokratie tatsächlich die beste Methode für die Menschheit und deren politischen Systeme? Wenn es trotzdem Interessengruppen schaffen mehr Macht zu erlangen als der Wille des Volkes? Die Erfahrungen des letzen Jahrhunderts zeigt genau ein anderes Bild. Die meisten Entscheidungen über Krieg, Tötung von vielen Menschen und einem unausgewogenem Gleichgewicht an Wohlstand, wurde nicht von den &#8220;bestimmenden Völkern&#8221; entschieden, sondern von wenigen beeinflussten Menschen. Beeinflusst von Menschen die nicht einmal gewählt wurden, von wem auch immer nicht.</p>
<p>Und, heute treten die Probleme dieses Systems zu Tage. Und, wir spüren es zunehmend am eigenen Leib. Arbeitslosigkeit, hohe Energiekosten, zusammenbrechende Wirtschaftsbereiche, unkontrollierbare Institutionen und Systeme, als Beispiel die Banken und sogar Nationen. Griechenland, Spanien und Portugal sind nur Beispiele, weil sie schon immer schwach strukturiert waren und rechtzeitig durch die EU und den Euro und die starke Wirtschaftskraft Deutschlands und Frankreichs aufgefangen wurden. Heute zeigt sich ihre wahre Schwäche. Italien wird folgen.</p>
<p>Was wollen wir tun? Zusehen wie alles Aufgebaute zusammenbricht? Wie Mächte aus Nordamerika, die eigentlich nichts mit den eigentlichen USA zu tun haben, die Weltherrschaft übernehmen nur um alles zu zerstören und um andere Regionen und Mächte zu stärken? Wie leidensfähig ist eigentlich die Menschheit, oder anders gefragt, wie lange lässt sie sich für Dumm verkaufen? Es ist klar ein Kampf der Giganten entbrannt, der darüber entscheidet, ob Europa in Zukunft stärker ist als Nordamerika oder zusammenfällt. Der Witz ist, die Menschen in Europa haben es in der Hand. So wie die Wiedervereinigung in Deutschland funktionierte, könnte der Weg aus dem Konflikt entstehen. Friedlich, harmlos, aber machtvoll und unwiderstehlich.</p>

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		<title>Spirituelle Konsequenz ist das Ergebnis unseres Handelns</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 15:17:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[maya kalender]]></category>
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		<description><![CDATA[In den letzten Jahren habe ich mich stark mit mir und meinem Leben auseinander gesetzt. Dem Sinn des Lebens allgemein aber auch speziell meinem natürlich. Dabei sind mir einige Dinge klar geworden, die ich hier gerne einmal aufschreiben möchte. Vielleicht helfen sie dem einen oder anderen anders über sein Leben nach zu denken. Als Grundvoraussetzung [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-640" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="jin-jang" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/04/jin-jang.png" alt="" width="100" height="100" />In den letzten Jahren habe ich mich stark mit mir und meinem Leben auseinander gesetzt. Dem Sinn des Lebens allgemein aber auch speziell meinem natürlich. Dabei sind mir einige Dinge klar geworden, die ich hier gerne einmal aufschreiben möchte. Vielleicht helfen sie dem einen oder anderen anders über sein Leben nach zu denken.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Grundvoraussetzung muss ich einen Gedanken als Basis voraus erklären. Die Menschheit ist einige Millionen Jahre alt. Es kommen immer wieder neue Nachrichten, in denen das Alter der Menschen aufgrund von Funden neu berechnet werden muss. Einige sind der Meinung es sind 2 Millionen, es gibt aber auch Forscher die sprechen von vier oder sogar sechs Millionen Jahren. Das sind lange Zeiträume. Den modernen Homo sapiens soll es seit ca. zweihunderttausend Jahren geben. Vor den Ansiedlungen, der planmässigen Landwirtschaft und später der Industrialisierung rund um 1900 herum, waren die Menschen Sammler und Jäger. Sie zogen meist in Sippen oder Gruppen in der Landschaft herum auf der Suche nach Nahrung. In diesen Zeiten wurden die Menschen vielleicht 25 oder 30 Jahre alt, wenn überhaupt. Das lag an vielen Dingen wie der Ernährung, Verletzungen, Hygiene und fehlender Medizin. Bis in den Anfang des 1900 Jahrhunderts galten Menschen über 40 oder 45 Jahre als &#8220;Greise&#8221; und &#8220;Weise&#8221;. Erst seit ca. 60-70 Jahren entwickelt sich, vor allem in den Industrienationen, das Lebensalter der Menschen enorm nach oben. Heute wird in den Statistiken von einem durchschnittlichen Lebensalter in diesen Ländern von über 80 Jahren gesprochen. Das ist doppelt so alt, wie die Menschen Millionen von Jahren vorher wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Medizin und Lebensbedingungen sorgen dafür das dieser Prozess weiter zunehmen wird, also die Menschen in Zukunft noch viel älter werden. Dabei ist aber folgendes zu berücksichtigen. Die Menschen haben viele Kenntnisse diesen Verhältnissen angepasst. Schüler müssen heute drei mal so viel Stoff aufnehmen wie vor sechzig Jahren. Arbeiter müssen heute doppelt so viel wissen wie vor sechzig Jahren. Die allgemeine Belastung durch Institutionen und Anforderungen ist um einige Faktoren gewachsen. Hätten Sie vor sechzig Jahren jemanden eine Steuererklärung vorgelegt, die heute üblich ist, er wäre damit nicht ohne Hilfe zurecht gekommen. Vor sechzig Jahren wären die Menschen schon wegen der Menge an Anforderungen &#8211; die heute üblich sind &#8211; an den Rand der Psychose getrieben worden. Man kann diese Entwicklung nicht mit der Bemerkung &#8220;die Zeiten ändern sich halt&#8221; abtun. Verglichen mit der Belastung eines Neandertalers &#8211; ist unsere heutige, psychische Belastung tausend mal höher. Und wir tun so als ob das normal sei. Ein Gehirn starb früher nach 40-50 Jahren, heute muss die Psyche 80 Jahre und mehr Erfahrungen verarbeiten, erdulden, ertragen und darauf basierend Entscheidungen treffen. Die Zahl der Psychotherapie &#8211; Praxen wächst, unter anderem, deswegen sprunghaft an.</p>
<p style="text-align: justify;">Parallel dazu hat sich unser &#8220;spirituelles&#8221; Wesen kaum weiter entwickelt. Die Lehren Buddhas, der Christen oder des Islam haben sich kaum verändert. Auch wurde die Heranführung der Menschen an diese Themen kaum weiter entwickelt. Die Gesellschaft hat ihren Wirtschafts- und Lebensraum parallel neben einem geistlichen geschaffen, die nichts miteinander zu tun haben. Im Gegenteil, die Kluft ist grösser geworden.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute entsteht aus der Not mehr Spiritualität als die Institutionen jeher schaffen konnten. Und das nur, weil die Menschen merken, dass die Systeme die wir haben an ihre Grenzen stossen. Arbeitskräfte sollen immer jünger und billiger sein, die Menschheit wird aber immer älter und teurer. Der Anteil der Menschen in höherem Alter wird zunehmen. Das heisst, dass immer weniger junge Menschen, mehr lernen und arbeiten müssen um den Apparat am Laufen zu halten der uns alle ernährt. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit und führt zu immer stärker werdenden Konflikten. Diese Konflikte schwelen jetzt noch unter der Oberfläche, werden aber in den nächsten Jahren rapide anwachsen und zu direkten physischen Auswirkungen führen.</p>
<p style="text-align: justify;">Immer mehr Ältere kommen durch die längere Lebenszeit und die aktuelle Lebensart in Situationen in denen sie dringend Auswege finden müssen. Da es keine gesellschaftliche Diskussion zu diesen Themen gibt und auch keine Lösungsansätze, wenden sich die Menschen konsequenter Weise immer mehr der Spiritualität zu.</p>
<p style="text-align: justify;">Sie verlassen den Lebens- und Arbeitsraum, entweder direkt gezwungen durch Entlassung oder eigener Entscheidung &#8211; oder auch wegen eigenem Druck, Erlebnisse in der Familie, der Ehe oder dem sozialen Umfeld. Es gibt geradezu einen Exodus von Menschen in höherem Alter die eine neue Umgebung und Situation zum Leben und &#8220;dasein&#8221; suchen. Sie verkaufen ihr Haus, wenn sie eines haben, oder anderen Wertgegenstände. Die vermeintlich Glücklichen sind die, die sich einen Bungalow in Spanien kaufen und von Erspartem leben. Die &#8211; vielleicht &#8211; weniger Glücklichen tauchen unter in einem Zimmer mit Bett in den Bergen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt verschiedene Religionen die diese Zuspitzung der Lage und damit die konsequente, zunehmende Spiritualität vorher gesagt haben. Ein Beispiel ist der <a href="http://www.21dezember2012.org/mayakalender.html">Maya-Kalender</a>. Er endet am 21.12.2012 &#8211; bzw. beginnt von neuem. Von einigen Menschen wird dieser Zeitpunkt als Weltuntergang interpretiert, andere sagen einfach eine enorme Bewusstseinsveränderung der Menschen ab diesem Datum voraus. Jeder der logisch denken kann, sieht natürlich Parallelen. Geht die weltliche Entwicklung so weiter, kann es konsequenter Weise zu einer stärkeren Hinwendung zu Spiritualität, als Ausgleich zum Spannungsfeld in der &#8220;alten&#8221; Gesellschaftsstruktur, kommen. Da kann man sicher die Frage nach dem, was war eher da &#8220;das Huhn oder das Ei&#8221; stellen. Wahr ist aber, dass die aktuelle Lagen in den Industrienationen unweigerlich auf eine Katastrophe zusteuert und Menschen mit etwas mehr Sensibilität bereits jetzt Auswege daraus suchen. Sollten die Mayas das bereits erahnt und in ihrer Berechnungen eingeplant haben? Oder ist die Menschheitsgeschichte tatsächlich abhängig von Sternenkonstellationen auf denen der Maya-Kalender ja auch basieren soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Fakt ist, dass die Menschen immer älter werden. Das unsere Gesellschaftsstruktur diametral entgegengesetzt dazu aufgebaut ist und das die Psyche der Menschen mit den Belastungen dieser Tatsachen nicht &#8220;trainiert&#8221; ist klar zu kommen. Wenn das kein Potential für Konflikte ist, was soll dann Ursache für Konflikte sein? Entweder also wenden wir uns diesen Problemen zu und lösen sie &#8211; vielleicht über Spiritualität &#8211; oder wir werden tatsächlich einen Weltuntergang erleben. Die Waffen und den Knopf zum darauf drücken haben wir ja.</p>
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		<title>Warum sollte ich hier was schreiben?</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 18:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Liest das jemand? Ändert es was, wenn ich was schreibe? Macht es Sinn etwas zu schreiben? Nein, nein und noch einmal nein. Oder doch, mir vielleicht? Meine Abrechnung mit der Welt. Wir wissen das 80 % der Menschen ihr Gehirn nicht einschalten. Wir wissen dass 80 % der Menschen nur ihre kleine Welt des Geldes, [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/04/FILM_ASingleMan.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-635" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="FILM_ASingleMan" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/04/FILM_ASingleMan-300x124.jpg" alt="" width="300" height="124" /></a>Liest das jemand? Ändert es was, wenn ich was schreibe? Macht es Sinn etwas zu schreiben? Nein, nein und noch einmal nein. Oder doch, mir vielleicht? Meine Abrechnung mit der Welt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir wissen das 80 % der Menschen ihr Gehirn nicht einschalten. Wir wissen dass 80 % der Menschen nur ihre kleine Welt des Geldes, Essen und Lieben sehen. Wir wissen, dass die Politik eh nur das tut was 5 % der Menschen wollen. Obama macht es intelligenter als Bush, aber genau so brutal. Da wo das Feuer brennt, langt er auch nicht löschend hin. Nein, genau anders herum. Da wo es brennt schüttet er Benzin ins Feuer. Wir machen Puschell-Kurs mit der restlichen Welt, aber unsere wahren Feinde bleiben unsere wahren Feinde &#8211; Iran / Nord Korea. Dort, da wo das Entgegenkommen nötig wäre um zu deeskalieren, wird der Druck erhöht, da wo es nicht nötig ist, wird er zurück genommen. Wie intelligent ist das denn? Haben wir immer noch nichts gelernt in Millionen Jahren Menschheit oder in zweihundert Jahren USA?</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Tage erscheint der bemerkenswerte Film &#8220;A Single Man&#8221;. Natürlich muss die Geschichte aufgepeppt werden. Was wäre wenn der Hauptdarsteller &#8220;nur&#8221; seine Frau verloren hätte. Wäre das weniger dramatisch für ihn? Brauchte George den Tod seines Freundes um zu erkennen, dass Angst als Mittel zum Zweck in der Politik und Gesellschaft dient, oder solle der Film dazu dienen einer breiten Masse die Augen zu öffnen. Damals, ein kleines Land konnte so dargestellt werden, als ob es das grosse Amerika mit Bomben, natürlich Atombomben übersähen könnte. Heute reichen die Bomben schon lange nicht mehr, Umweltverschmutzung, Klimaerwärmung und Arbeitslosigkeit haben sie ersetzt. Das ist auch leichter zu &#8220;handeln&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Süddeutsche schreibt &#8220;Ein Rätselbild aus Realität und Phantasma&#8221;. Wieso? Wie viele Männer leben alleine unter uns mit gebrochenem Lebenstraum? Gibt es deshalb &#8220;Männerhäuser&#8221;. Für jeden Scheiss gibt es Selbsthilfegruppen, Sozialtöpfe oder Förderprogramme. Allein lebende Männer in den Fünfzigern. Pustekuchen &#8211; die können sich doch selbst durchschlagen. Dieses Thema finde ich an dem Film bemerkenswert. Jeder Film oder jede Geschichte die eine andere Seite der Wirklichkeit in das Gedächtnis der Öffentlichkeit zurückruft ist es wert. Wert geschrieben oder gedreht zu werden und wert gezeigt und veröffentlicht zu werden. Es gibt eben nicht nur das glückliche Paar, bei dem er Karriere macht, sie die Kinder gebiert und gleichzeitig sich selbstverwirklicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Apple hat den iPad heraus gebracht. Der Hype ist, Kids die ihn am Boden zerschlagen &#8211; zumindest wird in der Presse über eine Handvoll solcher Typen berichtet. Das er bereits öfter verkauft wurde, als seiner Zeit das iPhone, als es heraus kam, scheint Nebensache. Anscheinend vertraut eine immer grösser werdende Kundschaft Apple und traut dem Unternehmen bemerkenswertes zu. Der iPad wird sicherlich bei vielen das Interneterlebnis verändern und sie damit verwöhnen. Das ist für mich die wichtige Nachricht. Das Apple mit den Produkten und Strategie eh auf der Gewinnerlinie ist, ist jedem BWL-Studenten längst klar.</p>
<p style="text-align: justify;">Reihenweise outen sich kirchliche Institutionen mit pädophilen Vergehen in der Vergangenheit. Gleichzeitig wird das Burkaverbot diskutiert. Wer hat mehr Recht moralisch entrüstet zu sein? Und, in Mülheim wird eine hochgiftige Cobra tagelang gesucht und gefangen. Zeigt das nicht wo wir angekommen sind?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Aussichten aber sind super positiv. Die Arbeitslosenquote sinkt überall, die Auftragslage wird besser und besser und die Banken spekulieren wieder. Was wollen wir mehr? Kommt jetzt die Nachfragewelle aus den Schwellenländern? Haben wir die Kostenanpassung geschafft? Schön wärs. Aber sicher ist, positiv denken ist immer besser. In diesem Sinne &#8211; eine gute Zeit bis zur nächsten Abrechnung.</p>
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		<title>Gesundheitsreform in den USA &#8211; Chance für die Welt?</title>
		<link>http://www.hense.com/2010/03/22/gesundheitsreform-in-den-usa-chance-fur-die-welt/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 11:42:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Obama]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gesundheitsreform in den USA ist so gut wie beschlossene Sache. Was für ein Segen für die USA und die halbe Welt. Bedeutet sie doch, dass endlich Millionen von US-Bürgern in den Genuss von &#8220;state of the art&#8221; Gesundheitsfürsorge und Prävention gelangen, wie das in Europa schon lange der Fall ist. Die Gesundheitsreform in den [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/03/P031010PS-0707.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-624" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Thank you Obama" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/03/P031010PS-0707-300x168.jpg" alt="Thank you Obama - Yes we can." width="300" height="168" /></a>Die Gesundheitsreform in den USA ist so gut wie beschlossene Sache. Was für ein Segen für die USA und die halbe Welt.</p>
<p style="text-align: justify;">Bedeutet sie doch, dass endlich Millionen von US-Bürgern in den Genuss von &#8220;state of the art&#8221; Gesundheitsfürsorge und Prävention gelangen, wie das in Europa schon lange der Fall ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Gesundheitsreform in den USA bedeutet auch, dass neue Arbeitsplätze in den USA aber auch in anderen Ländern entstehen werden, die die Nachfrage nach medizinischer Versorgung erfüllen können und dürfen. Die Pharmaindustrie müsste sich eigentlich die Hände reiben. Eigentlich deshalb, weil sicher viele Aktien in den Händen von Republikanern liegen. Was für Umsatzzuwächse und Entwicklungen werden diese Unternehmen nun erbringen können, welche Forschung können sie dann betreiben. Bisher mussten sie immer neidisch nach Europa schielen.<span id="more-623"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Auch wird eine komplett neue Versicherungswirtschaft in den USA entstehen, die nun die Versicherungsprodukte für die Gesundheitsvorsorge &#8220;Medicaid&#8221; anbieten und verkaufen kann. Wie finster müssen die Gedankengänge der Gegner der Reform gewesen sein? Welche Machtinteressen habe es geschafft, eine Reform die für alle viel Gutes bringt, in manchen Augen als Feindbild hinzustellen oder sogar als Gegner der Freiheit?</p>
<p style="text-align: justify;">Seien wir doch mal ehrlich. Im Westen herrscht heute wirtschaftlicher Niedergang. Die USA als eines der grössten und wichtigsten Länder in dieser Gruppe, lief in den letzten Monaten auf ein wirtschaftliches Desaster zu. Auslöser war der von den Republikanern geduldete &#8220;Absahnvorgang&#8221; in der Immobilien &#8211; und dann in der Bankenbranche. Das Volk wurde im wahrsten Sinne des Wortes von wenigen &#8220;ausgenommen&#8221; und manche haben es nicht einmal gemerkt. Auch wenn es in den Medien nicht propagiert wurde, die Arbeitslosenzahl nahm in den letzten Monaten stark zu, die Obdachlosenzahl nahm stark zu, die Erwerbslosenzahl (alle die nicht als Arbeitslos gemeldete sind aber nicht obdachlos sind, z.B. weil sie von Gespartem leben) nahm stark zu und die wirtschaftlichen Aussichten wurde immer düsterer. Keiner wollte wahrnehmen, dass in einem Land, das ehemals der &#8220;Führer der Welt&#8221; tituliert wurde, nun rund 36 Millionen Menschen, rund 10 %, ohne Arbeit und Bleibe dastanden. Was für Auswirkungen hätte es gehabt, auch für uns in Europa, wenn diese Wahrheit manifestiert zu Tage getreten wäre. In Form von fehlenden Bestellungen, in Form von Schwäche in Krisengebieten, in Form von politischer Schwäche in Nah-Ost?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wer bekommt schon über Nacht einen neuen Markt mit 32 Millionen Kunden geschenkt?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Gesundheitsreform bietet der Wirtschaft in den USA die Chance sich auf breiter Front aufzufangen. Sie verhindert nachlassende Prosperität mit Handelspartnern und Verbündeten der USA. Sie führt die Wirtschaft in eine positive Spirale nach oben, wovon wir letztendlich alle profitieren. Eine starke Wirtschaft in den USA ist ein guter Handelspartner und letztendlich wird eine prosperierende Gesundheitsbranche in den USA auch seine Auswirkungen auf unsere Gesundheitsbranche haben. Zum Beispiel können Medikamente in grösseren Stückzahlen und damit kostengünstiger hergestellt werden. Forschung und Entwicklung haben eine andere Basis. Und, die Finanzbranche hat ein weiteres dickes Bein auf dem sie stehen kann &#8211; den US-Krankenkassen. Wir müssen nur darauf achten, dass diese Systeme streng kontrolliert werden, damit ein &#8220;Absahnvorgang&#8221; wie unter Bush nie wieder vorkommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Würde man eine &#8220;Chancen-Risiken-Analyse&#8221; zur Gesundheitsreform in den USA machen und alle Handelspartner der USA mit einbeziehen, sind sicherlich die &#8220;Chancen&#8221; in der Überzahl und gleichzeitig erbringt sie etwas Gutes für eine grosse Gruppe von Menschen die es sich nie hätten leisten können in ihre Gesundheit zu investieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Geschichte zur Reform zeigt auch, dass die Gegner der Reform &#8211; vulgo Republikaner &#8211; von einst &#8220;seriösen Geschäftsleuten&#8221; zu &#8220;Geld geilen, ultra Radikalen&#8221; unterster Kategorie geworden sind. Die verbalen Attacken die sie während der Gesetztesvorbereitungen und jetzt, sogar nach dem Entscheid, von sich geben, zeugt von ihrem falschen Verständnis für Demokratie und fehlender Kenntnis über moderne Volkswirtschaften sowie &#8220;nicht verlieren können&#8221;. Es zeugt nicht gerade von Sportsgeist, wenn in Twitter Morddrohungen gegen Obama ausgestossen werden oder die Hälfte der republikanisch geführten Staaten in den USA, gegen das Gesetzt vor Gericht ziehen will.</p>
<p style="text-align: justify;">Die vielen Mitläufer der Gegner der Reform sollten sich auch mal fragen wer ein Interesse daran haben kann, dass nicht 32 Millionen neue Kunden entstehen, das die Arbeitslosenzahl nicht weniger wird und das es eben nicht viele gesunde Arbeitskräfte in den USA geben soll, die nicht von ihren Arbeitgebern abhängig sind? Auch wird es interessant werden, was mit den zig Millionen illegalen Arbeitskräften passiert, die in den USA, wie einst die Sklaven für Hungerlöhne arbeiten müssen und keine Rechte haben. Jedes Unternehmen muss in Zukunft für jeden nicht krankenversicherten Mitarbeiter empfindliche Strafen bezahlen. Das wird spannend. Es könnte deshalb noch so kommen, dass die Steuereinnahmen auf einmal in die Höhe schiessen, weil so viele Illegale offiziell angemeldet werden um der Strafe zu entgehen. Eigentlich ein Seegen, gerade für solche Staaten wie Kalifornien unter einem Republikaner alias Arnold Schwarzenegger, die tief verschuldet sind.</p>

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		<title>Winterwanderweg / Höhenwanderweg &#8211; Scuol &#8211; Motta Naluns &#8211; Schlivera &#8211; Jonvrai &#8211; Sent</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 12:19:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Winterwanderweg / Höhenwanderweg &#8211; Scuol &#8211; Motta Naluns &#8211; Schlivera &#8211; Jonvrai &#8211; Sent ist nicht von schlechten Eltern. Für ungeübte und untrainierte Winterwanderer ist es etwas mühsam den Weg zu gehen. Leider wird er an bestimmten Stellen nicht richtig oder gar nicht beschildert und einige Strecken muss man am Pistenrand gehen.  Wer die [...]]]></description>
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<p><a href="http://picasaweb.google.com/gordian.hense/HohenwanderwegScuolMottaNalunsJonvraiSent?feat=directlink" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-615" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="P1000643" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/02/P1000643-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Der Winterwanderweg / Höhenwanderweg &#8211; Scuol &#8211; Motta Naluns &#8211; Schlivera &#8211; Jonvrai &#8211; Sent ist nicht von schlechten Eltern. Für ungeübte und untrainierte Winterwanderer ist es etwas mühsam den Weg zu gehen. Leider wird er an bestimmten Stellen nicht richtig oder gar nicht beschildert und einige Strecken muss man am Pistenrand gehen.  Wer die Strapaze dennoch auf sich nimmt, kann höchste Sehens- und Wahrnehmungsgenüsse geniessen. Bei meiner Wanderung war es kristallklar und eiskalt, obwohl die Sonne wunderbar schien. Das Ergebnis in Form meiner Fotos kann sich sehen lassen.</p>
<p>Wer Sie ansehen will, sollte diesen Link anklicken: <a href="http://picasaweb.google.com/gordian.hense/HohenwanderwegScuolMottaNalunsJonvraiSent?feat=directlink" target="_blank">Winterwanderweg / Höhenwanderweg &#8211; Scuol &#8211; Motta Naluns &#8211; Schlivera &#8211; Jonvrai &#8211; Sent</a></p>

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		<title>Ist Google schuld? Fragt die FAZ. &#8211; Offene Kampfansage?</title>
		<link>http://www.hense.com/2010/01/25/ist-google-schuld-fragt-die-faz-offene-kampfansage/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 22:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Story]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist Google schuld? Die Macht der Maschinen über unsere Zukunft. So titelt die FAZ einen Artikel über die &#8220;angebliche&#8221; Allmacht der Firma Google. Das Fazit von Frank Schirrmacher lautet &#8220;Die Informatiker müssen aus den Nischen in die Mitte der Gesellschaft geholt werden. Sie müssen die Scripts erklären, nach denen wir handeln und bewertet werden.&#8221; In [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E149ED15DCBFD428A9FFB97A11D93D8E3~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Ist Google schuld? Die Macht der Maschinen über unsere Zukunft</a>. So titelt die FAZ einen Artikel über die &#8220;angebliche&#8221; Allmacht der Firma Google. Das Fazit <a href="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/01/mlk20101.gif"><img class="alignright size-full wp-image-599" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="mlk2010" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/01/mlk20101.gif" alt="" width="269" height="127" /></a>von Frank Schirrmacher lautet &#8220;Die Informatiker müssen aus den Nischen in die Mitte der Gesellschaft geholt werden. Sie müssen die Scripts erklären, nach denen wir handeln und bewertet werden.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">In dem Artikel kritisiert Frank Schirrmacher zusammengefast, dass Google immer besser wird, immer genauere Daten sammelt und dadurch sein Produkte verbessert. Davon leitet &#8220;er&#8221; ab, dass damit Google die Zukunft von uns allen bestimmen möchte. Um es mal auf den Punkt zu bringen. Richtig erklären tut er es aber nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Hat der Artikel etwas mit der Fehde zu tun, die vor allem die Deutsche Presse, gegen den Konzern führt? Logisch. In Deutschland muss ein Angestellter seinem Chef nach dem Munde reden, also auch Schirmacher seinem. Ja, er macht das auch in vorauseilendem Gehorsam &#8211; sonst wäre er nicht da wo er ist. Und warum macht er das?</p>
<p style="text-align: justify;">Google nutzt seine Position im Internet genau so wie eine Firma Mercedes-Benz in seinem Markt, Unilever in seinem oder das Deutsche Fernsehen in seinem. Google tut das sehr gut und ist deshalb sehr erfolgreich. Auch muss man zur Kenntnis nehmen, dass sich die Welt weiter bewegt und auch die Verlage Veränderungen unterworfen sind. Leider wird der Anzeigenmarkt nicht mehr so sein wie er mal war. Die Ausgaben für Online-Werbung werden in den nächsten Jahren die Werbeausgaben in den Print-Medien weltweit übersteigen. Google ist &#8220;das&#8221; Unternehmen in diesem Markt, mit allen Tools und Mechanismen. Verlage wie die FAZ haben kaum einen Fuss in diesem Markt &#8211; ärgern sich aber darüber, dass sich die Welt weiter dreht und sie bald kaum noch Geld mit Anzeigen verdienen werden. Ihnen stand es ja frei vor Jahren in dem Markt zu investieren. Zu der Zeit wurde das Internet aber von ihnen schlecht geredet, wie hätte man also dort investieren können.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Grunde ist der Artikel in der FAZ ein Schuldeingeständnis, zur richtigen Zeit nicht die richtigen Schritte gewählt zu haben und jetzt mit einem Kampf &#8220;David gegen Goliat&#8221; etwas gewinnen zu wollen, was nicht mehr zu gewinnen ist. Nicht mal in Deutschland.</p>
<p style="text-align: justify;">Das was Schirrmacher versucht zu beschreiben ist, dass Google das Benutzerverhalten im Internet genauestens analysiert und damit eine Wahrscheinlichkeit eines Verhaltens ermittelt. Dieses wahrscheinliche Verhalten kann z.B. sehr effektiv für Werbemassnahmen eingesetzt werden. Das soll heissen, dass die Conversion im Google Werbenetzwerk, durch die genaue Verhaltensanalyse, weit besser ist als bei allen anderen Konkurrenten. Wer also nicht über Google wirbt, schmeisst Geld zum Fenster hinaus. Und genau darum geht es. Conversions von Anzeigen in Print-Medien können nicht wirklich mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Conversion-Tracking">Conversions</a> im Internet verglichen werden, denn dazwischen liegen Welten. Im Internet sind sie viel höher. Allen Studien aus der Branche zur Folge, werden Unternehmen in den nächsten Jahren genau das nachvollziehen. Also weg von Print-Medien hin zu Online-Medien. Das trifft die Verlage hart, denn die Werbeeinnahmen aus Print-Medien sind ein grosser Brocken ihrer Einnahmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Verlage das irgendwie kompensieren wollen, dann müssen sie auch Online präsent sein und dort am Werbekuchen teilhaben. Dort kommen sie aber auch an Google nicht vorbei. Denn Google hat das grösste Werbenetzwerk im Internet und baut es kontinuierlich aus. Verlage sind also, auch dort, gezwungen mit Google zu kooperieren. Bei den Suchmaschinen machen sie es ja jetzt schon. Aber man will das Geschäft nicht so ganz kampflos Google überlassen. Also wirft man das in die Waagschale was man hat. Die Meinungsmache. Ein paar hunderttausend Leute wird es schon beeinflussen, wenn man Google &#8211; Orwellsche Vorwürfe macht. Und wenn es nur ein paar Richter sind, die dann bei Kartell &#8211; oder Wettbewerbsrechten beeinflusst werden sollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das die Datenerfassung im Internet auch ohne Google unendliche Blühten treibt, verschweigt man ganz bewusst. Natürlich erfassen z.B. Verlage auch Daten ihrer Internetnutzer und versuchen sie mit anderen Daten abzugleichen um Benutzerprofile zu erstellen. Den Vorwurf den Schirrmacher also Google macht, sollte er seinem eigenen Verlag als erstes machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Wunsch, die Informatiker zu bitten doch die Scripte zu erklären und damit Position gegen Google zu beziehen, ist so naive wie weltfremd. Informatiker lecken sich die Finger nach einem Job bei Google. Sich selbst einen möglichen Ast abzusägen, auf dem man sitzen könnte, tun nur wirklich dumme. Und für Angestellte bei Google wäre es der Verrat von Firmengeheimnissen und damit ein Küdigungsgrund.</p>
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		<title>Es geht um 0,0004712 Prozent C02 in unserer Luft</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 10:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Profession]]></category>
		<category><![CDATA[co2]]></category>
		<category><![CDATA[klima]]></category>
		<category><![CDATA[luft]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Leserbrief in der F.A.Z. Vom 14.01.2010 Es geht um 0,0004712 Prozent C02 in unserer Luft Zu &#8220;Röttgen kritisiert Amerika und China&#8221; (F.A.Z. vom 24. Dezember): Ich wurde kürzlich auf dem Westenhellweg an einem Stand des &#8220;BUND&#8221; von einem Mitarbeiter auf C02 angesprochen. Danach folgte folgendes Gespräch: &#8220;Wie hoch ist denn der Anteil des C02 in [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/01/blauer_Himmel_weisse_Wolken.jpg"><img class="size-medium wp-image-593 alignright" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="blauer_Himmel_weisse_Wolken" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/01/blauer_Himmel_weisse_Wolken-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" /></a>Leserbrief in der F.A.Z. Vom 14.01.2010</p>
<p><strong>Es geht um 0,0004712 Prozent C02 in unserer Luft </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zu &#8220;Röttgen kritisiert Amerika und China&#8221; (F.A.Z. vom 24. Dezember): Ich wurde kürzlich auf dem Westenhellweg an einem Stand des &#8220;BUND&#8221; von einem Mitarbeiter auf C02 angesprochen. Danach folgte folgendes Gespräch: &#8220;Wie hoch ist denn der Anteil des C02 in der Luft?&#8221; Antwort: &#8220;Hoch&#8221;. &#8220;Wie hoch denn?&#8221; &#8220;Sehr hoch&#8221;; &#8220;Wie viel Prozent?&#8221; &#8220;Weiß ich nicht.&#8221; &#8220;Was ist denn sonst noch in der Luft?&#8221; Keine Antwort, nur ein staunendes Gesicht; &#8220;Haben Sie schon mal etwas von Sauerstoff gehört?&#8221; &#8220;Ja, sicher, Sauerstoff ist in der Luft.&#8221; &#8220;Wieviel Prozent denn?&#8221; &#8220;Weiß ich nicht&#8221;; Meine Antwort: &#8220;21 Prozent&#8221;; das erschien ihm glaubhaft. Neue Frage: &#8220;Was ist denn sonst noch in der luft? Haben Sie schon mal etwas von Stickstoff gehört?&#8221; &#8220;Ach ja, sicher Stickstoff ist auch noch in der luft.&#8221; &#8220;Wieviel Prozent?&#8221; &#8220;Weiß ich nicht.&#8221; Meine Erläuterung: &#8220;Etwa 78 Prozent&#8221;. Mein Gesprächspartner drehte sich um und sagte: &#8220;Das glaube ich Ihnen nicht, das kann nicht stimmen, denn dann bleibt ja für C02 nichts mehr übrig&#8221;, drehte sich um und ging. Er hatte diesmal fast recht. Es sind nur 0,038 Prozent C02 in der Luft.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer noch rechnen möchte: Also, 0,038 Prozent C02 sind in der Luft; davon produziert die Natur 96 Prozent, den Rest, also vier Prozent, der Mensch. Das sind dann vier Prozent von 0,038 Prozent also 0,00152 Prozent. Der Anteil Deutschlands hieran ist 3,1 Prozent. Damit beeinflusst Deutschland 0,0004712 Prozent des C02 in der luft. Damit wollen wir die Führungsrolle in der Welt übernehmen. was uns jährlich an Steuern und Belastungen etwa 50 Milliarden Euro kostet.</p>
<p>DR.-ING. URBAN ClEVE, DORTMUND</p>

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