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	<title>:: Gordian Hense ::</title>
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	<description>Wirklich reich ist, der mehr Träume in der Seele hat, als die Realität zerstören kann.</description>
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		<title>Hot Air from West</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 21:42:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Heisse Luft kommt aus dem Westen. Der Westen hat in den letzten 30-40 Jahren kläglich versagt. Er hat ein Finanzsystem aufgebaut, das bei der leichtesten Erkältung in sich zusammen bricht. Allen voran die Kolonialmächte, die schon vorher die halbe Welt, Jahrhunderte lang, ausgeplündert haben. Natürlich immer in die Taschen der gleichen Leute. Und immer &#8220;nehmen&#8221;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heisse Luft kommt aus dem Westen. Der Westen hat in den letzten 30-40 Jahren kläglich versagt. Er hat ein Finanzsystem aufgebaut, das bei der leichtesten Erkältung in sich zusammen bricht. Allen voran die Kolonialmächte, die schon vorher die halbe Welt, Jahrhunderte lang, ausgeplündert haben. Natürlich immer in die Taschen der gleichen Leute. Und immer &#8220;nehmen&#8221;, von den gleichen Leuten.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Westen beruft sich auf das christliche Abendland. Ja, wenn er dessen Regeln denn befolgen würde. Dann wäre es ja gut. Aber er befolgt ja seine eigenen, hoch gepriesenen, Regeln nicht. Terroristen sind Islamisten, nie Katholiken oder Juden. Der Islam ist schlimm und überhaupt, alles was dunkle Haut hat und nach Knoblauch riecht, kann nicht gut sein. Hexenjagd war im Mittelalter.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Westen merkt, wie die &#8220;neuen Länder&#8221; eine Konkurrenz aufbauen, denen er nicht gewachsen ist. Und? Wie reagiert er? Er belegt Länder mit Einfuhrzöllen, nur um den Marktpreis hoch zu halten. Mit dem Argument, er schützt Arbeitsplätze. Wie dumm ist das denn? Die Kinder, der jetzigen Arbeitsplatzbesitzer, haben dann doppelt und dreifach keine Arbeit. Später, wenn sich das was sich durchsetzen muss, nicht mehr zu verhindern ist. Jetzt wo sich manche der &#8220;neuen Länder&#8221; mit den gleichen Methoden wehren, dann geht man vor das eigene hohe Gericht und verurteilt sie. Wo ist denn da der Glaube geblieben. Hat man die Gerichte nur für sich errichtet?</p>
<p style="text-align: justify;">Das neue Feindbild ist der Iran. Warum, weil er sich nicht wehren kann. Weil er im Westen keine Verbündeten hat. Und noch viel schlimmer, weil er was hat, was der Westen will und es nicht bekommt. Oel. Da kommen Wahlen im Iran gerade recht. Es ist sowieso gut, das dumme Volk von den eigenen Misstaten abzulenken und mit dem Finger auf andere zu zeigen. Es ist immer wieder erstaunlich wie die Medienmaschine politisch bestens geschmiert ist. Während in anderen Teilen der Welt die Nachrichten aus täglichen Meldungen über Hunger, Wirtschaft und Aufwärtsstreben besteht, wird im Westen fast nur über den Iran berichtet. Damit kann man so schön vom eigenen Versagen ablenken.</p>
<p style="text-align: justify;">Die hunderten Milliarden die den Steuerzahlern weggenommen und den Banken geschenkt werden. In den USA genau so wie in Europa. Die Opel-Krise. Die KFW Vorstände. Die Steuerparadiese. Die riesige Chrysler Pleite. Lehmann Brothers Tiefflug. Die Tausenden von Anleger, die mit Nichts dastehen, ausser einem Scherbenhaufen ihres Lebens. Haus verloren, Arbeit verloren, Frau davon gelaufen, selbst von den Kindern verachtet. Und, die anderen, die fröhlich ihren zweiten oder dritten Urlaub dieses Jahr nehmen. Alles ist vergessen, wenn die Medien und Politiker mit ihrem dicken Finger auf den Iran zeigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Sicher, ich lebe im Westen. Sicher ich tue das auch gerne. Ja, ich finde es gut wenn man seine Meinung sagen kann und Pressefreiheit auch und demokratische Wahlen finde ich auch richtig. Aber ich weiss auch, dass die Welt ein bunter Haufen ist und das es eben Länder und Regionen gibt, in denen alles anders läuft. Aber nicht nur im Iran. Es gibt viele davon. Der Iran ist wehrt sich nur gegen die Weltelite. Er will seine Wahrheit, seinen Glauben leben und sich nicht von anderen sagen lassen, wie und was er mit seinem Reichtum anfangen soll. Und man kann so schön mit ihm ablenken, von den eigenen Fehlern, von den Menschen die jetzt in den Abgrund stürzen. Hier im Westen, nicht im Iran.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Abläufe im Westen sind vorhersehbar, oberflächlich, immer gleich. Wenn der Iran das macht, wenn die Russen das machen oder wenn die Chinesen das machen, dann reagiert der Westen à la 08/15, wie schon immer, ob da ein Obama oder eine Merkel oder Sarkozy dran sind. Es ist erschütternd, dass sich auch noch Menschen mit dem Glauben an eine freie Welt vor den Karren des rechtsradikalen Imperialismus spannen lassen. Im Glauben sie wären links, oder liberal, oder zumindest menschlich. Dabei ist es so einfach die Vorgehensweise zu durchschauen. Nur die Mühe müsste man sich halt machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Den Bildern und Berichten in den Medien des Westens kann man mindestens seit dem Beginn des Irak-Krieges nicht mehr trauen. Sie sind Werkzeuge weniger imperialistischer Drahtzieher und geldgeilen Böcke geworden. Wo sind denn die Massenvernichtungswaffen, die Atombomben oder Giftgasanlagen von Saddam Hussein? Bis heute gibt es keine Beweise. Wo sind die Terroristen, die 9/11 angeführt haben? Vor Gericht ist keiner gekommen? Wie viele Terroranschläge gab es in Deutschland, von ausländischen Terroristen in den letzten fünfzig Jahren? Seit der Ostblock zusammen gebrochen ist, fehlt auf der Welt das Gegengewicht. Jetzt kann man sich im Westen alles erlauben. Aber nicht mehr lange. Die Wirtschaftskrise war ein Vorgeschmack was den Westen erwartet. Was ihn erwartet, wenn die Mehrheit der Welt ihr Recht fordert.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Westen sollte sich seiner Fehler bekennen und sie lösen, nur dann kommt er vorwärts. Das zeigen mit dem Finger auf andere löst kein einziges Problem. Nicht für Iraner und auch nicht für uns. Das schlimme ist eigentlich, dass die Mehrheit der heissen Luft folgt und auch mit dem Finger zeigt. Eben wie damals. Die Menschen bleiben halt immer gleich. Für mich zeigen die Berichte aus dem Iran, dass er auf einem positiven Weg der Demokratisierung ist. In China oder Russland währen die Demonstrationen nie so möglich gewesen. Wenn es sie so überhaupt gab. Die Bilder im Fernsehen können auch aus Mexico oder von den Philippinen stammen. Wer einmal lügt dem glaubt man nicht, auch wenn er von fortan nur die Wahrheit spricht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein warmes Lüftchen aus dem Westen.</p>
<p style="text-align: justify;">

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		<title>Die Wahrheit im Film</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 11:13:28 +0000</pubDate>
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Du bist Terrorist from alexanderlehmann on Vimeo.
Ohne Kommentar.
Von http://www.infokrieg.tv/

	Tags: Film, Kommentar, Krieg, Terrorist, Wahrheit

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	Hot Air from West
	&#8220;50 Stunden bis Kabul&#8221; oder &#8220;Smiling in a war zone&#8221;
	Was wir von Apple wollen !
	Qualitätssicherung für die Politik?!
	Für Leute, die gerne lachen


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<p><a href="http://vimeo.com/4631958">Du bist Terrorist</a> from <a href="http://vimeo.com/user221974">alexanderlehmann</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Ohne Kommentar.</p>
<p>Von <a href="http://www.infokrieg.tv/">http://www.infokrieg.tv/</a></p>

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		<title>Tauschgeschäfte lösen den Dollar ab</title>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2009 12:23:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Abhängigkeit der Welt vom Dollar wird aufgelöst
Eine der wichtigsten Säulen der Weltmacht USA ist der starke Dollar und die Tatsache, dass viel Güter international in Dollar gehandelt werden. Wer keine Dollars hat, kann kein Oel oder Gas kaufen, wer keine Dollars hat kann keine Bodenschätze kaufen. Diamanten, Silber, Kupfer, alles wird in Dollar gehandelt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Abhängigkeit der Welt vom Dollar wird aufgelöst</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine der wichtigsten Säulen der Weltmacht USA ist der starke Dollar und die Tatsache, dass viel Güter international in Dollar gehandelt werden. Wer keine Dollars hat, kann kein Oel oder Gas kaufen, wer keine Dollars hat kann keine Bodenschätze kaufen. Diamanten, Silber, Kupfer, alles wird in Dollar gehandelt. Das hat dem Dollar und der USA eine riesige Macht beschert. Viele Waffen kann man auch nur mit Dollar kaufen, damit konnte man sich die Aufrüstung vieler kleiner Länder vom Leib halten. Die USA war sogar so stark, dass sie Ländern vorschreiben konnten in welchen Währungen sie mit ihnen Handel treiben müssen. Natürlich in Dollar. So stärkte die Bindung den Handel und damit wieder den Dollar. Der dadurch immer stärker zur Weltwährung wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Aufschwung der Schwellenländer wurde diese Tatsache immer bewusster und für die Schwellenländer bedrohlicher um nicht zu sagen, eine Blockierung. Die Schwellenländern bemerkten immer stärker, wie sie vom Dollar und damit von dem Wohlwollen der USA abhingen. Ein Land wie China z.B. benötigt Unmengen an Treibstoffen um seine Wirtschaft am Laufen zu halten, also Oel und Gas. Wenn das Land aber keine Dollars hat oder dafür einen sehr hohen Preis zahlen muss, wird das Land gezwungen weniger Oel und Gas zu kaufen, obwohl es einen realen Gegenwert hat. Damit kann die Wirtschaft nicht so wachsen wie sie eigentlich aufgrund ihres Potential könnte und gleichzeitig kann die USA für mehr Dollars einen höheren Preis verlangen. Die USA hätten also so oder so am Aufschwung in China profitiert.<span id="more-516"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Saudi-Arabien hat z.B. Verträge mit den USA abgeschlossen, die nächsten Jahrzehnte ihr Oel nur gegen Dollar zu verkaufen. Es gibt viele Länder auf dieser Erde, die von den USA gezwungen wurden nur in Dollar zu handeln. Selbst wenn der Iran das Oel in Yen anbieten würde, könnten manche Länder es nicht kaufen, weil sie Verträge mit den USA haben nur in Dollar Oel zu kaufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die USA hat nicht nur mit ihrer militärischen Macht versucht die ganze Welt zu kontrollieren, sie tun das auch immer noch auf den Finanzmärkten, der Medien oder Literatur. Grosse Verlage machen ihr grosses Geschäft in den USA, wer nicht konform ist, wird nicht zugelassen. Selbst Siemens musste seine Bilanzen auf das US-System GAP umstellen um an den Börsen der USA gehandelt zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Finanzkrise war ein auslösendes Moment für eine Änderung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Durch die plötzliche Finanzkrise wurde der Dollar und seine Unterstützter schwach. Die Schwellenländer sehen und sahen eine Chance die Belastung durch den Dollar los zu werden. Dieser Prozess ging in den letzten Jahren schleichend im Hintergrund vor sich, hat aber durch die Finanzkrise eine unglaubliche Dynamik bekommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Schon lange überlegten die Schwellenländern und alle anderen, die vom Dollar und der Dominanz durch die USA los kommen wollten, wie man diese Zwänge, in Dollar zu handeln, umgehen kann. Der Iran wollte mit anderen Ländern zusammen eine andere Währung für den Handel von Oel einführen. China überlegte auch ähnliche Schritte. Leider konnten sich diese Länder, bisher, nicht auf eine Währung einigen. Es gab viele Vorschläge, aber immer noch keine Lösung.</p>
<p style="text-align: justify;">Parallel dazu, entwickelten einige Unternehmen und Ländern einen anderen Plan. Das Tauschgeschäft. Man kauft nicht mehr Oel gegen Dollar, sondern Oel gegen Maschinen, Autos, Waffen oder andere Güter. Dazu braucht man keinen Dollar und kann sogar in eigener Währung umrechnen. Dieses Geschäft hat z.B. zwischen Russland und China solche Ausmasse angenommen, dass fast alles zwischen diesen Ländern im Tauschgeschäft funktioniert.</p>
<p style="text-align: justify;">Die &#8220;Vereinigten Arabischen Emirate&#8221; haben über Jahre mit Saudi-Arabien über eine andere Leitwährung für den Oel-Handel verhandelt. Nun, sind die Verhandlungen ohne Ergebnis beendet worden. Die VAE wendet sich jetzt Russland zu und wird wahrscheinlich mit Russland und China eine neue Ebene für die Abrechnung von Oel finden. </p>
<p style="text-align: justify;">Hugo Chávez in Venezuela, währe einer der Ersten der sich freuen würde, wenn er sein Oel in einer anderen Währung als dem Dollar verkaufen könnte. Viele afrikanische Länder haben ihre Abhängigkeit vom Dollar ebenso satt. Es könnte zu einer erdrutschartigen Entwicklung kommen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit und nicht ob, dass der Dollar als Leitwährung für viele wichtige Güter abgelöst wird. Fachleute vermuten danach einen Verfall des Dollar und seiner Kaufkraft um mindestens fünfzig Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weitreichende Folgen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Diese Entwicklung hat weitreichende Folgen. Länder die bisher, durch den Dollar, einen Schutz geniessen, werden dem normalen Markt gegenüber stehen. Das heisst, sie werden vieles nicht mehr oder nur sehr teuer kaufen können. Handelsbeziehungen werden versanden und an anderer Stelle neu erblühen. Das hat Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitsplätze. Alle, die sich bisher stark darauf verlassen haben, dass die USA eine schützende Hand über sie hält, werden andere Wege gehen müssen um gleichen Schutz zu behalten. Es wird neue Allianzen und Freundschaften geben. Die Friedenschancen werden grösser, weil die Welt noch näher zusammen rückt und es sich bald keiner mehr erlauben kann andere zu verprellen. Die grossen Verlierer werden die ehemaligen Kolonialmächte sein und die grossen Gewinner, alle die bisher auf der anderen Seiten standen.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Deutschland verlang sein Gold zurück?&#8221;, so lautete kürzlich eine Überschrift auf <a href="http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=10623" target="_blank">www.goldseiten.de</a>. Anscheinend sehen auch Deutsche eine Gefahr in einem immer schwächer werdenden Dollar. Seit Jahren lagern die Goldreserven der Bundesrepublik in den USA und stabilisieren damit auch den Dollar. Wenn aber der Dollar fällt werden diese Reserven, für Deutschland, immer weniger wert. Also ist es naheliegend, das Gold schnell wieder nach Deutschland zurück zu holen, damit man sonst keinen niedrigeren Wert zurück erhält und damit Verluste macht. Alleine das Gerücht, dass Stellen in Deutschland dieses Gold zurück fordern, zeigt wie dramatisch die Lage ist. Normalerweise sind solche Vereinbarungen auf viele Jahre abgeschlossen. Wenn man also jetzt kurzfristig das Gold zurück haben will, ist das ein harsches Signal.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>

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		<title>Money makes the world go around!</title>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 12:53:25 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2009/05/one_billion_dollar.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-506" title="one_billion_dollar" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2009/05/one_billion_dollar-284x300.jpg" alt="one_billion_dollar" width="284" height="300" /></a>Genau das, stellen wir gerade in der Wirtschaftskrise oft zu unangenehm fest. Geld das eigentlich von einem zum anderen wechseln sollte und so den natürlichen Kreislauf der Wirtschaft aufrecht erhält, ist ins stottern geraten. In diesen Zeiten muss man anfangen genauer zu rechnen. Viele die früher mal eben eine Versicherung abschlossen oder ein Konto eröffneten, haben sich vorher nicht gefragt, was kostet mich das eigentlich. Oft war es dann zu spät und man hatte einen Vertrag über Jahre unterzeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe mich früher schon immer gefragt, wieso günstigere Angebote oft nicht den Durchbruch schafften. Jetzt weiss ich es, der Leidensdruck war nicht da. Vielen ging es einfach zu gut um sich darum zu kümmern, was z.B. ein Girokonto kostet oder welche Bank die besseren Konditionen dafür bietet. Was daraus wird, sehen wir gerade.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit einem Vergleich von Girokonto-Anbietern vor dem Eröffnen eines Girokontos kann bares Geld gespart werden, da sich die Konditionen weitgehend unterscheiden. Nicht nur die Zinsen für das Guthaben beziehungsweise für eine Überziehung des Kontos unterscheiden sich, sondern auch die Kosten für eine Kreditkarte, für die EC-Karte, sowie für das Online-Banking und die weltweite Geldabhebung an Bankautomaten. <a href="http://www.finanzen.de/girokonto.html" target="_blank">Das optimale Girokonto</a> für die eigenen Bedürfnisse kann am einfachsten durch einen Online-Vergleich der Anbieter gefunden werden. Auf dem Portal <a href="http://www.finanzen.de/" target="_blank">www.finanzen.de</a> gibt es die Möglichkeit die passende Form des Girokontos zu finden. Außerdem können dort noch weitere Anlageformen verglichen werden um den passenden Anbieter zu finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Wann ist der beste Zeitpunkt dazu, die Dinge auf einen besseren Weg zu bringen? Genau jetzt, denn wenn man in schlechten Zeiten keine Änderungen herbeiführt, wann soll man sie denn dann machen? Wenn es einem wieder gut geht? Also los, vergleichen und verändern. Ich habs auch gemacht und fühle mich nun besser als je zuvor.</p>

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		<title>Die Wechsel der Wirtschaftsschwankungen wird zunehmen</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 19:04:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kleinvieh macht auch viel Mist, ist eine alte Bauernregel. Auch der Spruch &#8220;die Menge der Einzelteile ist grösser als ihre Summe&#8221; deutet darauf hin, was ich hier beschreiben möchte. Früher hat man auch in komplexen Systemen die einzelnen Faktoren statisch, linear und oft unabhängig betrachtet. Das wird auch heute noch in der Wirtschaftsanalyse gemacht. Gerade jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Kleinvieh macht auch viel Mist, ist eine alte Bauernregel. Auch der Spruch &#8220;die Menge der Einzelteile ist grösser als ihre Summe&#8221; deutet darauf hin, was ich hier beschreiben möchte. Früher hat man auch in komplexen Systemen die einzelnen Faktoren statisch, linear und oft unabhängig betrachtet. Das wird auch heute noch in der Wirtschaftsanalyse gemacht. Gerade jetzt bei den Prognosen der Wirtschaftsinstitute für die Aussichten im nächsten Jahr. Einige werfen ja mit Superlativen nur so um sich. Kaum wird aber erklärt, was die Basis der Analysen ist und wie sie berechnet werden. Sind es etwa Modelle aus den sechziger Jahren?</p>
<p style="text-align: justify;">Ein grosses Problem das wir heute haben, ist die fehlende, komplexe Analysemöglichkeit der immer stärker interdependenten Systeme. Was heisst das? In den fünziger Jahren konnte man noch sagen &#8220;die Automobilindustrie schafft neue Arbeitsplätze&#8221; oder &#8220;das Investmentbanking wird um X % im nächsten Jahr zunehmen&#8221;. Das waren Einzelbetrachtungen die z.B. in Wirtschaftsinstituten addiert und daraus Prognosen für die Zukunft erstellt wurden. Sicherlich sind sie um einiges komplexer als ich es hier versuche darzustellen. Ich glaube aber, dass die Interdependenz der heutigen Wirtschaftssysteme eine viel grössere Auswirkung hat und die Effekte die daraus entstehen sich zu anderen Dimensionen addieren bzw. multiplizieren. Zusätzlich führen diese Effekte zu vermehrten Wechselwirkungen die Schwankungen der Wirtschaftsabläufe beschleunigen. Wenn man die Entwicklung der Wirtschaft in Europa und den USA in den letzten fünfzig Jahren betrachtet, so wurden die Schwankungen in zeitlicher Folge immer häufiger und der Ausschlag der Schwankung immer stärker. Sowohl in die positive wie in die negative Richtung.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Elektronik und Computertechnik wirkt sich heute auf alle Branchen aus. Ganz egal welche Ware oder Dienstleistung es gibt, alle hängen von diesen beiden Faktoren ab. So natürlich auch der Finanzbereich. Alleine die &#8220;Stop-Orders&#8221; kleinerer Aktienverwaltungsprogramme, besonders in den USA, haben dazu geführt, dass es Aktienschwankungen gibt, die es zu Zeiten, ohne Computer nicht gegeben hat oder hätte geben können. Bei Stop-Orders gibt der Benutzer ein bei welchem Maximal- oder Minimalbetrag des Aktienkurses die Software automatisch die Aktie verkauft oder kaufen soll. Das führt dazu, dass viele Benutzer die von Analysten empfohlenen Werte eingeben. In viele Fällen verkauft oder kauft die Software voll automatisch ohne das der Benutzer noch einmal eingreifen muss. Wenn das viele so machen und der Minimalbetrag wird erreicht, heizt der Verkauf durch so viele Inhaber den Kurs nach unten so an, dass andere auch schnell verkaufen um nichts zu verlieren und den Verfall der Aktie noch verstärken. Auf eine Aussage über die Ursachen und Gründe wird nicht, oder kann nicht mehr gewartet werden. Sonst verliert man zu viel. Genau so funktioniert es umgekehrt. Da reichen oft SPAM-Emails rund um die Erde um einen Kurs um ein paar Cent nach oben zu beeinflussen. Das beeinflusst wieder den kaufauslösenden Moment anderer Software. Wer von der Aktie Tausende oder Millionen hat, kann richtig Reibach machen. Auch Fonds, die sehr grosse Geldmengen verwalten, verfahren so. Die Auswirkungen müssen dadurch automatisch grösser, heftiger und schneller erfolgen. Dieses Prinzip findet nicht nur in der Finanzbranche Anwendung, sondern auch bei der Computer-Entwicklung, der Entwicklung im Internet oder bei der Medizin. Der so genannte &#8220;Fortschritt&#8221; löst dadurch Kettenreaktionen aus, die unberechenbare Auswirkungen in immer grösserer Form haben. Gute Medizin -&gt; längeres Leben -&gt; mehr Menschen zu versorgen -&gt; höhere Kosten für Sozialkassen -&gt; &#8230;!</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz einfach kann man diese Entwicklung verfolgen, wenn man die grossen Krisen in den letzten Jahren vergleicht. In den siebziger Jahren gab es die erste (1973) und zweite (1979) Oel-Krise. Danach folgte die Japankrise 1991 und dann die Asienkrise 1997. Die Entwicklung des Einflusses von Computer und Internet führten zu der DOT-COM Blase, die im Jahre 2001 platzte.  Nur sieben Jahre später haben wir die weltweite Finanzkrise. Während sich die Krisen in den siebziger und achtziger Jahren auf einzelne Regionen beschränkten und in ihrer Dramatik und Höhe nicht so gravierende Einflüsse hatten, wurden von dem Platzen der DOT-COM Blase und der heutigen Finanzkrise die ganze Welt betroffen. Jetzt hat die letzte Krise so eine Grösse erreicht, dass sie massive Auswirkungen auf viele haben wird. Eine Illustration kann das besser zeigen. <a href="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2008/12/amplitude-210.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-243" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="amplitude-210" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2008/12/amplitude-210.jpg" alt="" width="210" height="179" /></a>In früheren Zeiten, als die Abhängigkeiten und der Austausch unter den Wirtschaftssystemen noch gering waren, waren die Schwankungen niedrig und der Wechsel geschah in langen Abständen (erste Kurve). Für den Einzelnen waren die Wechsel nicht so stark zu bemerken, da sie im Vergleich mit der kürzeren Lebenszeit, einen langsamen Verlauf nahmen. Am Anfang des neunzehnten  Jahrhunderts gab es, durch die Industrialisierung, die erste grosse Krise, genau dort wo der Aufschwung am heftigsten war, nach dem ersten Weltkrieg, in den USA (mittlere Kurve). Übrigens war der erste Weltkrieg in einigen Teilen der Erde (USA/England) einer der Hauptgründe für den folgenden unnatürlichen Aufschwung, der automatisch irgendwann in sich zusammen brechen musste.</p>
<p style="text-align: justify;">Danach wurde das System durch den zweiten Weltkrieg unterbrochen. Nach dem zweiten Weltkrieg gab es einen lang anhalten Aufschwung, in Europa wegen dem Wiederaufbau und in den USA wegen der Aufrüstung gegen den Ostblock. Die dann folgenden kleineren Auf- und Abschwünge wurden kaum wahrgenommen, da sie von dem massiven Aufschwung überlagert wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ab den siebziger Jahren nahmen die Krisen in Heftigkeit und bei kürzeren Abständen immer mehr zu und die Auswirkungen erhöhen sich (dritte Kurve). Eigentlich eine ganz logische Entwicklung. Die positive Entwicklung und der Fortschritt in einzelnen Branchen befruchtete sich gegenseitig. Die Austauschbarkeit zwischen Waren und Leistungen nahm zu, Grenzen und Zölle fielen, die Kommunikations- und Transportmöglichkeiten nahmen zu, die Möglichkeiten in immer kürzeren Zeiten und internationaler zu handeln nahm zu. Die gegenseitigen Wechselwirkungen durch den Einsatz moderner Technik führten zu einer Beschleunigung der Wirtschaftskreisläufe. Damit wurden auch die Schwankungen der Krisen beschleunigt und die Auswirkungen erhöht. Wo Licht ist, muss auch Schatten sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel. Durch die Entwicklung von Super-Computern zur Crash-Simulation von Autos wurde die Entwicklung eines Autos um die Hälfte verkürzt. Unternehmen konnten häufiger und schneller neue Modelle anbieten. Aber auch der Wettbewerb wurde dadurch angeheizt, denn die Konkurrenz konnte sich auch einen Super-Computer kaufen oder anmieten und somit auch in kürzerer Zeit entwickeln. Der Zwang zu immer häufigeren, moderneren und besseren Fahrzeugmodellen war dadurch vorprogrammiert. Die Entwicklung und Herstellung der Einzelteile, aus denen ein Auto besteht, wurde dadurch natürlich auch beschleunigt. Die Wechselwirkung in andere Branchen nahm zu.  Der Sitzhersteller, für Autos, verkauft natürlich auch die neuen starpazierfähigeren Stoffe in den Flugzeugbau und an die Eisenbahn. Da alle Zulieferer dass so machen, kann die Flugzeugindustrie auch schneller und billiger neue Flugzeuge bauen. Genau so im Eisenbahnbau. Die Systeme wachsen immer schneller und nahtloser zusammen und heizen den Wirtschaftskreislauf immer stärker an. Die positiven wie die negativen Interdependenzen nehmen zu. Da aber der Mensch, der Kunde, nur eine bestimmte Geschwindigkeit mit diesem System mithalten kann und will. Wer will sich schon alle sechs Monate ein neues Auto kaufen? Muss dieses System unweigerlich immer wieder an seine Grenze stossen und kollabieren. Schon alleine, weil sich nicht alle Systeme genau so schnell und flexibel entwickeln. Zum Beispiel Tarifverträge (Kündigungsgesetze, Arbeitszeiten), Flexibilität (Umzug), Wissen (Weiterbildung), Infrastruktur (Strassenbau, Bahnkapazität), der Wunsch/Wille zum wechseln, etc.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Analyse- und Steuerungsmöglichkeiten, um diesen Schwankungen entgegen zu treten, sind sowohl technisch wie politisch nicht vorhanden oder auf einem Niveau das der Entwicklung weit hinterher hinkt. Eigentlich hätte es hier ein riesiges Betätigungsfeld für die internationale Politik gegeben. Die führenden Köpfe haben sich aber lieber mit Verteilungskämpfen beschäftigt. Wer bekommt wo Oel? Wer bekommt wo welches Land? Wer hat welche Raketen? Die Auswirkungen, die jetzt die gesamte Menschheit aus dieser oberflächlichen Politik tragen muss, sind weit grösser als wenn die USA unter einem höheren Oel-Preis zu leiden gehabt hätte, weil sie den Irak nicht angegriffen hätte. Die Politik denkt immer noch in Dimensionen der sechziger Jahre und lokal bzw. national, die Wirtschaft ist aber bereits um exponentielle Stufen weiter, handelt global und international. Wie will das die Politik aufholen? Welche Strategien und Konzepte sind dafür vorhanden. Fast keine.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Notwendigkeit internationaler Vereinbarungen wird eine zunehmende Rolle in diesem System spielen, wollen wir nicht unseren Wohlstand aufs Spiel setzen. Und, im Grunde, kann man solchen Entwicklungen nur mit einem &#8220;quasi&#8221; planwirtschaftlichen Modell begegnen. Um heftige Schwankungen abzumildern müssen Systeme mit Regeln verwendet werden, an die sich die wichtigsten Teilnehmer halten.  Das heisst, wir müssen umdenken. Von der grossen Freiheit einiger Weniger, hin zur Stabilisierung der Weltwirtschaft. Wenn wir das nicht tun, werden die nächsten Krisen so heftig werden, dass sie nur durch Kriege lösbar sind. Und daraus resultiert die Frage, wollen wir jetzt Regelungen in Kauf nehmen, die den einen oder anderen etwas einschränken oder wollen wir es auf das Risiko ankommen lassen, alles aufs Spiel zu setzen?</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn wir aber internationale Regeln aufstellen um die Schwankungen im Zaum zu halten, stellt sich die Frage, wer hat davon Vorteile, wer nicht und wer bezahlt dafür. Teilweise gibt es ja schon Regelungen die mit Steuergeldern oder Abgaben finanziert werden. Jedoch zahlen diese Gelder viele, aber die Vorteile durch diese Regelungen haben nur wenige. Manche Politiker behaupten ja, indirekt würden sich dann die Vorteile auch für die anderen lohnen, z.B. durch Arbeitsplatzsicherheit. Das ist aber nur ein schwacher Trost, denn direkt hat es für manche, vor allem Reiche, sehr positive Auswirkungen. Und wenn man erst einmal einen Sockel von mehreren Tausend oder Millionen Euro hat, dann lässt es sich leicht leben. Das kann man z.B. ganz einfach an den Agrarsubventionen oder der indirekten Subventionen für Pharmabranche, Banken und Automobilindustrie in Europa und den USA sehen. Internationale Regelung für die Abschwächung von starken Wirtschaftsschwankungen müssen vor allem für den einzelnen Menschen gestaltet werden, ein Vorteil bildet sich dann für die Grossen immer noch.</p>
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		<pubDate>Sun, 04 May 2008 15:57:53 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Kürzlich bekamen wir in unserer kleinen &#8220;Zweimannfirma&#8221; Werbung von einem Beratungsunternehmen, wir müssten so schnell wie möglich ein Kontrollsystem in unserer Firma einführen. Das wäre heute Standard und ganz wichtig für den Erfolg. Man müsste den Vertrieb, die Finanzen und die Organisation nach bestimmten theoretischen Regeln ständig prüfen und verbessern. Dazu würde auch eine Qualitätssicherung gehören. Das Werbeschreiben war so verfasst, dass man glauben sollte, staatliche Stellen schreiben so ein Kontrollsystem vor. Natürlich war das Schreiben nur darauf aus, Angst zu machen und einen Auftrag für das Beratungsunternehmen zu erzeugen. <span id="more-136"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Als ich weiter darüber nachdachte, viel mir auf, dass es für alle möglichen Bereiche heute Kontrollsysteme gibt, ob das die Verkehrsüberwachung ist, die Lebensmittelkontrollen, die Einfuhrkontrollen, die Qualitätssicherungssysteme in den Firmen, Personal-Audits, etc. Überall werden wir von uns selbst oder anderen kontrolliert, überprüft und zur Verbesserung angemahnt. Das Ziel dieser Kontrollen ist, dass wir uns in unserem Verhalten verbessern. Auf der Strasse nicht zu schnell fahren. Unsere Steuern ordentlich und pünktlich zahlen. Keine Straftaten begehen oder uns im Beruf durch <a href="http://www.emagister.de">Weiterbildung</a> verbessern. Das ganze Leben ist für jeden Einzelnen voll von Kontrollen und Systemen die das Verhalten, unser Verhalten verbessern sollen. Dabei schreiben wir uns, oft indirekt, diese Kontrollsystem vor. In Unternehmen werden Unsummen ausgegeben um Software &#8211; Systeme einzusetzen, die das Risiko minimieren (Risikomanagement) und die Qualität verbessern helfen. Alle haben eines gemeinsam, sie sollen Fehler von vornherein verhindern und wenn sie passieren uns erziehen aus Fehlern zu lernen und diese beim nächsten mal nicht wieder zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber was ist mit der Politik? Gibt es dort auch Kontrollsysteme? Ich meine das nun nicht bezogen auf Wahlen oder Gesetze sondern auf politische Entscheidungen? Gibt es Kontrollsystem, zum Beispiel eine Qualitätssicherung, für politische Entscheidungen? Wenn es sie gäbe und man die Frage &#8220;War es richtig, dass die USA den Krieg gegen den Irak führt&#8221; unter diesem Gesichtspunkt analysiert, was käme wohl dabei heraus?</p>
<p style="text-align: justify;">Der Krieg wird die USA ca. 3 Billionen Dollar kosten, selbst für ein so grosses Land wie die USA kein Pappenstiel. Es sind bereits jetzt ca. 2000 US-Soldaten und ca. 1,5 Millionen Zivilisten dort gestorben. Was würden die wohl in einer Pro-/Kontra &#8211; Waage wiegen? Die USA haben sich durch die Einnahme ihrer Rolle gegen den Islam, Milliarden Menschen auf der Erde zum Feind gemacht. Was für finanzielle und wirtschaftliche Folgen wird das in den nächsten hundert Jahren für die USA haben? All diese Dinge hätte man vorher, systematisch in einer &#8220;Worst- und Best Case&#8221; &#8211; Analyse ermitteln und den Bürgern nennen können. Sie sind es ja schliesslich, die dafür materiell und immateriell vorher und hinterher zahlen müssen und zwar lange noch nachdem Mr. Bush Präsident war.</p>
<p style="text-align: justify;">Vorstände müssen sich gegenüber ihren Aktionären verantworten, wenn sie die falschen Entscheidungen getroffen haben. Die schlimmste Bestrafung ist der Rausschmiss oder der Knick in der Karriere bis hin zur Verurteilung vor einem Gericht. Wie ist das bei Politikern, die Entscheidungen für ihr Volk treffen und dabei nachweislich Fehler machen? Jeder, in welcher Position er sich heute auch befindet, wird heute auf irgendeine Weise kontrolliert und muss sich bei Fehlverhalten verantworten, meist wird er dann auch bestraft, damit er den Fehler nicht noch einmal macht. Nur in der Politik ist das nicht so. Die USA haben schon so viele Kriege geführt und sie haben immer noch nicht gelernt, dass sie damit fast nichts durchsetzen können. Jedenfalls stehen die Vorteile in keinem Verhältnis zum Aufwand und den menschlichen Verlusten.</p>
<p style="text-align: justify;">In den Niederlanden hat eine Beratungsfirma zusammen mit Universitäten ein Computer-Programm entwickelt, welches die Folgen einer politischen Entscheidung berechnen kann und die Kosten sowie die Auswirkungen auswirft. In vielen Fällen, wenn Politiker einen Vorschlag machen, wird dieses Programm angewendet und der Politiker muss zu den Ergebnissen Stellung beziehen. Durch den Einsatz dieser Software ist die Zahl der Gesetzesvorlagen und Vorschläge um eine grosse Zahl zurück gegangen und die, die zur Entscheidung kommen, sind meist gut und besser durchdacht als früher. Politiker haben dort erkannt, dass sie die Folgen ihrer Vorschläge genauer unter die Lupe nehmen müssen als früher und alle möglichen Nachteile, an die sie früher selber nicht gedacht hatten, nun von einer Software genannt bekommen. Das tut dem ganzen Land gut.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Status der Kontrollsysteme in der Politik liegt, in den meisten Fällen, im Gegensatz zu Wirtschaft und denen für die Bürger, um Jahrzehnte zurück, wenn es sie überhaupt gibt oder sie angewendet werden. Obwohl die Politik über viel mehr Menschen, Entscheidungen mit viel grösserem materiellem Einsatz treffen muss als z.B. Unternehmen. Noch dazu, gehören die Gelder die sie zu vergeben haben, nicht ihnen oder sie haben keine eigenen Verluste bei Fehlentscheidungen. Ein gutes Beispiel ist hier zur Zeit der EU-Vertrag. Einige wenige Politiker wollen über die Köpfe von rund 300 Millionen Bürgern eine Entscheidung treffen, die für &#8220;immer&#8221; gelten soll und entscheidende Veränderungen herbeiführt. Was für ein demokratisches Grundverständnis müssen diese Politiker haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich finde es wird Zeit das wir Bürger dafür sorgen, dass die Politik sich an bestimmte Kontrollsysteme zu halten hat und diese immer wieder angewendet werden, damit die politischen Entscheidungen zum Wohl des Volkes getroffen werden. Und zwar bevor die Fehler passieren.</p>

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		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 15:03:12 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2008/04/apple_iic.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-123" style="float: right; border: 0; margin: 5px;" title="apple_iic" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2008/04/apple_iic.jpg" alt="Apple Computer IIc" width="205" height="154" /></a>Der erste Mac auf dem ich gearbeitet habe, war der <a title="Apple IIc" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_IIc" target="_blank">Apple IIc</a>. Ich habe die ersten Briefe 1984  darauf, für meinen Vater in einer kleinen Werbeagentur, geschrieben.  Für damalige Verhältnisse war das Gerät toll designed und hatte eine sensationelle Ausstattung. Ich kann mich nur noch erinnern, das darauf eine Texverarbeitung, Tabellenkalkulation und sogar einige Spiele waren. Ich meine, eines hiess &#8220;<a title="Space Invaders" href="http://strategywiki.org/wiki/Image:Apple_Invaders_AP2.gif " target="_blank">Space Invaders</a>&#8221; und war ein kleines witziges &#8220;baller&#8221; Spiel (<a title="Liste der Spiele" href="http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Apple_II_games" target="_blank">Liste vieler Apple II Spiele</a>) ). Ein anderes war &#8220;<a title="Artillery Game, Apple II" href="http://www.answers.com/topic/artillery-game-1?cat=entertainment" target="_blank">Artillery</a>&#8221; mit dem man ballistische Kurven zelebrieren konnte. Bei einem anderen kann ich mich nicht mehr an den Namen erinnern, aber es war unglaublich schnell, subjektiv bemessen. Man musste mit seinem Raumschiff über eine Landschaft fliegen und feindliche Angreifer auf dem Boden und der Luft abschiessen. Dabei konnte man die Richtung und die Höhe in der man flog verändern. Wir sassen Stunden vor dem Bildschirm, einem Philips &#8211; Fernsehmonitor, der an den Mac angeschlossen war. Ich glaube die Apple Monitore waren zu der Zeit einfach noch zu teuer.</p>
<p><span id="more-122"></span><br />
Seit dieser Zeit haben mich die Produkte der Firma Apple nicht mehr losgelassen. Wann immer ich konnte oder das Geld hatte, habe ich mir Produkte von der Firma gekauft und benutzt. In unserer Werbeagentur hatten wir dann den nächsten Rechner, einen &#8220;Apple Macintosh IIfx&#8221;. Ich meine mich erinnern zu könne, dass er um die 12&#8242;000 DM gekostet hatte. Das war schon ein &#8220;Power Ding&#8221;. In meinem Studium kaufte ich mir, mit &#8220;Studentenrabatt&#8221;, einen &#8220;Apple Macintosh Plus&#8221;. Mit immerhin noch 2&#8242;000 DM zwar immer noch nicht billig, aber ich habe ihn auch über zehn Jahre benutzt und dann sogar noch für 500 DM verkauft. Lange Zeit fungierte er dann in einer Kneipe als &#8220;Hingucker&#8221; und zum ausdrucken von Rechnungen, sowie Online-Bestellung von frischem Bier. Geschätzte, eingesetzte Lebensdauer 15 Jahre !!</p>
<p><a href="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2008/04/apple_mac_lc475.jpg"><img class="alignleft alignnone size-medium wp-image-125" style="float: left; border: 0; margin: 5px;" title="apple_mac_lc475" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2008/04/apple_mac_lc475.jpg" alt="" width="150" height="85" /></a>Später, mit etwas mehr Geld und sinkenden Preisen, kam erst ein <a title="Macintosh LC" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Macintosh_LC" target="_blank">Macintos LC</a> (die Pizzaschachtel), dann ein <a title="Apple Macintosh Quadra 800" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Macintosh_Quadra" target="_blank">Quadra 800</a> und dann ein <a title="Apple PPC 6100" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Power_Macintosh" target="_blank">PPC 6100</a> dran,  der erste Power Macintosh mit einer Karte für DOS-Kompatibilität. Auf ihm konnte man, nach Neustart, auch auf DOS arbeiten. Auf dem Mac haben wir da schon mit dem &#8220;Finder&#8221; einer grafischen Benutzeroberfläche und Maus gearbeitet. Auf &#8220;Intel&#8221; &#8211; Rechnern gab es nur DOS mit c:\\&#8230; und Eingabetaste.</p>
<p><a href="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2008/04/quadra-900.jpg"><img class="alignright alignnone size-medium wp-image-126" style="float: right; border: 0; margin: 5px;" title="quadra-900" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2008/04/quadra-900.jpg" alt="Apple Quadra 900" width="124" height="190" /></a>In der Firma arbeitete ich auf allen möglichen Apple Computern, vom PowerBook 100, 140 und 170, mit und ohne Dockingstation, PPC 7500, Quadra 900, Centris, Performa etc. bis hin zum berühmten, ersten, echten Handheld, dem Newton. Apples Produkte waren ihrer Konkurrenz immer einen Schritt voraus. Dabei muss man die Usability (Benutzbarkeit) besonders erwähnen, denn die ist und war der ausschlaggebende Grund für meine Affinität zu Apple. Das heisst, dass perfekte Zusammenspiel einer gelungenen Hardware mit einer funktionsumfänglichen und leicht zu bedienender Software, war ausschlaggebend. Apple machte in diesen Tagen nur einen entscheidenden Fehler. Sie versteckten ihre &#8220;Features&#8221; eher, als dass sie sie nach Aussen schrieen. Wenn man sich aber die Mühe machte, unter die Haube zu sehen und die ganze Funktionsvielfalt entdeckte, war man anderen eindeutig überlegen. Ein zusätzlicher Punkt wurde aber auch immer unterschätzt, dass waren die, heute auf Neudeutsch, genannten &#8220;Lifecycle &#8211; Costs&#8221;, also die Lebenskosten eines solchen Gerätes. An der Intelfront, wurden durch Neuheiten, alle Geräte nach zwei bis drei Jahren veraltet. Selbst die Finanzbehörden erlaubten bald eine Abschreibung von PCs über drei Jahre. Ein Apple dagegen hielt weit mehr Jahre, technisch, aber auch in seiner Funktion konnte er viel länger benutzt werden. D.h. das investierte Geld hat sich mehr bezahlt gemacht als bei anderen Systemen. Leider ist so etwas schwer in die Einsicht von Kunden übertragbar. Apple führt damals eine Kampagne mit der Gartner Group durch, in der sie diese &#8220;Lifecycle &#8211; Costs&#8221; und ihre Berechnung publik machten. In der Analyse wurde angegeben, dass man mit Apple &#8211; Systemen ca. 50 % an Kosten spart. Damals wehrte sich die Intel-Gemeinde noch gegen diese Berechnung, heute gehört sie in jeden Investitionsplan.</p>
<p><img src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2008/04/ipod.jpg" alt="Apple iPod" width="153" height="274" align="left" />Mit dem iPod und dem später folgenden iPhone hat Apple nun die Grenzen der Computer-Branche in Richtung &#8220;Consumer-Proudcts&#8221; verlassen. Einen iPod oder ein iPhone können und sollen auch Kunden kaufen, die keinen Apple Computer haben. Apple hat dazu alle möglichen Dinge unternommen. Sie haben die passende Software zur sinnvollen Benutzung dieser Geräte für alle gängigen Plattformen entwickelt und kostenlos verbreitet (<a title="Apple iTunes" href="http://www.apple.com/itunes/" target="_blank">iTunes</a>, <a title="Apple TV" href="http://www.apple.com/appletv/" target="_blank">Apple TV</a>, <a title="Apple Safari" href="http://www.apple.com/safari/" target="_blank">Safari</a>). Sie haben im Hintergrund mit Plattenfirmen, Musikverlagen und Filmstudios verhandelt um die Produkte über den iTunes &#8211; Store online verkaufen zu können. Sie haben im Grunde einen vollen Distributionskanal inklusive POS zu weltweiten Benutzung geschaffen. Und das Beste ist, alles hat die Apple typische &#8220;Usability&#8221;. Software und Hardwar sowie Service ist auf die Benutzung durch den Kunden ausgerichtet. Nicht nur das diese Gesamt &#8211; Systeme die Wünsche erfüllen, die Kunden haben, nein, sie liefern oft ganz neue Vorteile für Kunden. Ein typisches Beispiel ist der extra neu entwickelte Monitor auf den iPhones. Er lässt sich mit den Fingern bedienen, erkennt aber den Unterschied wenn er mit etwas anderem berührt wird. Ein Touchscreen den man im Alltag gebrauchen kann. Es gibt kein vergleichbares Produkt mit dieser Funktion. Alleine dieser Punkt ist ein &#8220;USP&#8221; (unique selling proposition) &#8211; ein einzigartiges Verkaufsmerkmal. Ein iPhone bietet aber noch mehr dieser Gründe es zu kaufen. Das machen die Apple &#8211; Produkte so begehrt. Warum kamen und kommen andere Hersteller nicht darauf und machen es genau so? Weil die meisten Unternehmen mit dem zufrieden sind, was sie erreichen müssen. Die Rendite von xyz! Weil die Aktionäre keinen Druck machen? Wenn das so ist, können wir von den anderen nicht viel erwarten und ich liste deshalb hier einmal ein paar Produkte auf, die ich gerne mit der Apple eigenen Usability, Lifecycle &#8211; Costs, Design und den USPs gerne hätte. Vielleicht produziert Apple sie ja bald und nimmt den anderen auch hier Marktanteile ab. Ich würde mich freuen.</p>
<ul> 01. Telefon / Telefonanlage<br />
02. Fernsehgeräte<br />
03. Kühlschränke<br />
04. Beleuchtungssystem<br />
05. Klimaanlage<br />
06. Kopier- und Faxgerät<br />
07. Kaffeemaschine<br />
08. Wecker<br />
09. Armbanduhr<br />
10. TV/Radio &#8211; Fernbedienung<br />
11. DVD-Recorder/Player<br />
12. &#8230;</ul>
<p>Ich bin mir sicher, liebe Leser, ihr findet noch viele weitere Produkte in denen die Vorzüge von Apple &#8211; Produkten gewünscht wären und von den jetzigen Herstellern nur das &#8220;Notwendige&#8221; gemacht wird. Vielleicht helft ihr mir ja meine Liste zu vervollständigen?</p>

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		<title>Sitzplatz zu vergeben EURO 08</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 13:52:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich habe eventuell noch ein paar Sitzplätze zu vergeben an der EURO 08. Für das Spiel in Basel, Schweiz   &#8211;   Tschechien  am 07.06.2008 um 20:45 Uhr. Wer Interesse hat bitte melden. Hier seht Ihr eine Vorschau auf die Plätze:

(Achtung: Dies ist ein Witz!)

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe eventuell noch ein paar Sitzplätze zu vergeben an der EURO 08. Für das Spiel in Basel, Schweiz   &#8211;   Tschechien  am 07.06.2008 um 20:45 Uhr. Wer Interesse hat bitte melden. Hier seht Ihr eine Vorschau auf die Plätze:</p>
<p><a href="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2008/02/sitzplatz-euro-08.jpg" title="sitzplatz euro 08"><img src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2008/02/sitzplatz-euro-08.jpg" alt="sitzplatz euro 08" align="absmiddle" height="561" hspace="5" vspace="5" width="422" /></a></p>
<p><em>(Achtung: Dies ist ein Witz!)</em></p>

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		<pubDate>Tue, 25 Dec 2007 14:46:58 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der internationale, politische Druck durch den früheren Ostblock ist schon lange zusammen gebrochen. Und, damit auch die Fahne des &#8211; und Ermahnung an den Sozialismus. Das Gleichgewicht ist verloren. Geld regiert nun die Welt. Selbst Länder, wie Deutschland, deren Tugenden einst das Denken beinhalteten, die Ausgewogenheit verlangten, die systematisch und in sich ruhend vorgingen, sind der Hysterie des gierigen Geldmachens verfallen. Man merkt es schon wenn man, egal welche, Fussgängerzone in Deutschland betritt. Freundlichkeit ja, Ellenbogen ja, Hektik ja, Praktikanten ja, niedrige Gehälter ja. Selbst Politiker die in so genannten &#8220;christlichen&#8221; Parteien Karriere machen und bis an die Spitze vordringen, kennen kein wenn und aber.</p>
<p>Der der Reich ist soll noch reicher werden, der der arm ist soll nur noch mehr zahlen und sich tief ducken. Der der Arbeit hat, dem geht es gut. Der Rest ist egal. Das ist die Devise einer Frau Merkel und Co. Im Schulterschluss mit Herrn Bush, Sarkozy und vielen anderen Führern der westlichen Welt. Herr Sarkozy titulierte &#8220;seine&#8221; Gastarbeiter aus den ehemaligen Kolonien, die seit drei Generationen in Vororten von Paris vegetieren, als &#8220;kriminelle Schmarotzer&#8221;. In der Schweiz sind es &#8220;schwarze Schafe&#8221;. In Amerika die &#8220;dummen Schwarzen&#8221;. <span id="more-95"></span></p>
<p>Dieser Tage kann man es in allen Nachrichten sehen und lesen. Ob eine Berufsgruppe, wie die Zugführer in Deutschland, berechtigt, für eine verantwortungsbewusste Position auch eine verantwortungsbewusste Entlohnung verlangt. Und der haarsträubenden Gegenargumente eines Herrn Mehdorn der dann noch versucht seine Kunden, die Fahrgäste, emotional auf seine Seite zu ziehen. Ob eine Frau Merkel und Konsorten von der Weltbühne die gesamte Klimadiskussion und ihre Auswirkungen auf den Schultern der Armen der Welt austragen will. Oder ob man die Bootsflüchtlinge auf den Kanarischen Inseln beobachtet. Die Signale sind verehrend. Arm und Reich driften so stark auf der Welt auseinander, wie noch nie.</p>
<p>Es gibt keinen Einhalt gebietenden individualistischen Sozialismus-Block mehr, es gibt viel viel mehr Wohlstand und Geld zu verteilen, es ist viel leichter möglich viel mehr Geld zu machen, wenn man denn erst mal eins hat. Jedem stehen heute alle möglichen Dienste weltweit, jederzeit zur Verfügung noch mehr Geld zu machen. Aber eben nur wenn man welches hat. Der der keine Sicherheiten hat bekommt keinen <a href="http://www.kredit-und-girokonto.com">Kredit</a> (Basel II). Alle Dinge die den bevorzugen und beschützen, der bereits Geld hat und noch mehr haben möchte, sind in den letzten Jahren und Jahrzehnten massiv ausgebaut, perfektioniert und abgesichert worden. Die Blockaden und Hemmnisse für Leute die nichts haben sind auch massiv ausgebaut, perfektioniert und abgesichert worden. Beides sind dynamische Systeme die in sich selbst weiter progressiv wachsen. Das ist die Schere die auseinander geht. Reich und Arm trennt sich immer mehr, die Mittelschicht wird aufgelöst.</p>
<p>Sicher, hierzulande muss (fast) keiner hungern, oder ohne Dach über dem Kopf schlafen gehen. In Afrika, Süd-Amerika oder im Osten sieht das schon anders aus. Aber auch hierzulande wird einem jungen Menschen die Chance geraubt, nach oben zu kommen. Natürlich werden jetzt viele sagen, aber er kann doch frei lernen, er kann sogar kostenlos studieren. Und die viele Unterstützung, die es gibt. Wir wissen alle, dass das nur die halbe Wahrheit ist. Ein Sohn, dessen Vater reich ist und deshalb Beziehungen hat, wird es immer leichter haben einen Posten zu bekommen. In vielen Ländern geht diese Diskriminierung ja schon bei der Nationalität los, warum sollte es dann bei Beziehungen anders sein. Und diese Dinge sind heute entscheidend, nicht mehr das Geld zum lernen. Ohne Beziehung kein guter Job.</p>
<p>Durch die Modernisierung werden immer mehr Arbeitskräfte überflüssig. Auch das führt dazu, dass der Konkurrenzkampf unter den &#8220;Armen&#8221; grösser wird. BMW will nächstes Jahr ca. 8.000 Menschen in Deutschland entlassen. Für mich stellen sich dabei mehrere Fragen. Einmal, BMW muss ja die letzten Jahr sehr unproduktiv gearbeitet haben, wenn sich jetzt herausstellt, dass sie bei steigendem Umsatz und Verkaufszahlen, also auch höherer Produktion, mit weniger Leuten auskommen können. Als Aktionäre würde ich mich ganz schön betrogen vorkommen. Weiter, die Entlassungen sollen über Fluktuation und Auflösung von Arbeitsverträgen mit Leiharbeitern durchgeführt werden. Angenommen, der normale Ingenieur bekommt bei BMW 8.000 Euro im Monat. Für den Leiharbeiter zahlt man sicher nur 7.000 Euro (wenn überhaupt), die Leiharbeitsfirma zahlt dem Angestellten aber nur 5.000 Euro und sackt die Differenz von 2.000 ein. Meist sind da nur drei oder vier Leute mit der Vermittlung von hunderten Ingenieuren beschäftigt. Also ein Millionen Ding.<br />
Jetzt sollen also die, die ordentliche Arbeit geleistet haben, aber im Verhältnis das Wenigste dafür bekommen haben, auch noch ganz auf ihren Job verzichten? Oder zahlen die Leiharbeitsfirmen grosszügige Übergangsgelder?<br />
Schauen  Sie sich die fetten BMWs an.  Die kann sich sowieso bald nur noch der leisten, der zum reichen Teil der Gesellschaft gehört. Früher war ein 3er ein Mittelklassewagen, heute ist es eine Luxuslimousine.</p>
<p>Jetzt will man sogar den Armen noch die Kinder nehmen. Damit sie für wenig Geld ordentlich Arbeiten können, braucht man Frauen und Männer ohne Kinder. Kinder braucht man aber auch. Also sollen diese welche bekommen, erzogen werden sollen sie aber vom Staat, sprich den Reichen. Natürlich in dem Sinne, wie die mögen. Damit sie später einmal alle brave, willige und günstige Arbeiter werden. In manchen Ländern redet man den Kindern ja sogar ein, dass ihr Dialekt sie von den anderen unterscheidet und zu etwas besonderem macht. Dass sie damit aber schlechtere Aussichten auf dem internationale Arbeitsmarkt haben, sagt man ihnen nicht. Vom wem kommt da wohl diese Erziehung und welche Absichten stecken dahinter?</p>
<p>So und nun machen wir einen Strich und stellen uns vor, das alles geht so die nächsten zehn, zwanzig Jahre weiter. Die Welt wird immer kleiner. Die Reichen werden immer reicher, die Armen werden immer ärmer. Der Druck nimmt zu, weil die Dienste nicht mehr erfüllt werden können. Denken sie nur an die Altenpflege. Was ist die politische Konsequenz?</p>
<p>Es ist selbstredend, der Drang und Wunsch nach sozialistischen Systemen, nach einem Ausgleich wird zunehmen. Das Volk der Armen wird es sich zunehmend nicht mehr gefallen lassen, immer mehr ausgebeutet zu werden. Der Wunsch nach Parteien, die sie ehrlich vertreten, wird lauter und lauter. Oskar Lafontain hat das in Deutschland, vielleicht, schon früh erkannt. Ich sage der &#8220;Linken&#8221; beste Ergebnisse voraus. Die Zukunft der Politik der Welt liegt im Sozialismus. Und nicht nur weil die Schere von Arm und Reich so stark auseinander driftet. Viele zukünftige Aufgaben lassen sich mit demokratisch, imperialistischen, konkurrierenden Methoden und Mikroorganisation einfach nicht mehr bewerkstelligen. Wer eine Atombombe haben darf oder nicht, geht uns alle an und nicht nur acht Länder. Ob und wie die Welt verschmutzt wird, geht uns alle an und nicht nur einige Länder. Wer dafür wie viel bezahlt, dass er mit Umweltverschmutzung Profit macht, geht uns alle an, und vor allem die darunter leiden und nicht die die damit Geld verdienen. Eine tatsächliche Durchführung von Massnahmen im internationale Stil erfordern mehr als nur die Zusammenarbeit von wenigen Industrieländern, die dabei auch noch Profit machen wollen.</p>

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		<pubDate>Sun, 24 Jun 2007 18:13:45 +0000</pubDate>
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