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	<title>Gordian Hense &#187; Bahn</title>
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		<title>Die Wechsel der Wirtschaftsschwankungen wird zunehmen</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 19:04:07 +0000</pubDate>
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<p style="text-align: justify;">Kleinvieh macht auch viel Mist, ist eine alte Bauernregel. Auch der Spruch &#8220;die Menge der Einzelteile ist grösser als ihre Summe&#8221; deutet darauf hin, was ich hier beschreiben möchte. Früher hat man auch in komplexen Systemen die einzelnen Faktoren statisch, linear und oft unabhängig betrachtet. Das wird auch heute noch in der Wirtschaftsanalyse gemacht. Gerade jetzt bei den Prognosen der Wirtschaftsinstitute für die Aussichten im nächsten Jahr. Einige werfen ja mit Superlativen nur so um sich. Kaum wird aber erklärt, was die Basis der Analysen ist und wie sie berechnet werden. Sind es etwa Modelle aus den sechziger Jahren?</p>
<p style="text-align: justify;">Ein grosses Problem das wir heute haben, ist die fehlende, komplexe Analysemöglichkeit der immer stärker interdependenten Systeme. Was heisst das? In den fünziger Jahren konnte man noch sagen &#8220;die Automobilindustrie schafft neue Arbeitsplätze&#8221; oder &#8220;das Investmentbanking wird um X % im nächsten Jahr zunehmen&#8221;. Das waren Einzelbetrachtungen die z.B. in Wirtschaftsinstituten addiert und daraus Prognosen für die Zukunft erstellt wurden. Sicherlich sind sie um einiges komplexer als ich es hier versuche darzustellen. Ich glaube aber, dass die Interdependenz der heutigen Wirtschaftssysteme eine viel grössere Auswirkung hat und die Effekte die daraus entstehen sich zu anderen Dimensionen addieren bzw. multiplizieren. Zusätzlich führen diese Effekte zu vermehrten Wechselwirkungen die Schwankungen der Wirtschaftsabläufe beschleunigen. Wenn man die Entwicklung der Wirtschaft in Europa und den USA in den letzten fünfzig Jahren betrachtet, so wurden die Schwankungen in zeitlicher Folge immer häufiger und der Ausschlag der Schwankung immer stärker. Sowohl in die positive wie in die negative Richtung.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Elektronik und Computertechnik wirkt sich heute auf alle Branchen aus. Ganz egal welche Ware oder Dienstleistung es gibt, alle hängen von diesen beiden Faktoren ab. So natürlich auch der Finanzbereich. Alleine die &#8220;Stop-Orders&#8221; kleinerer Aktienverwaltungsprogramme, besonders in den USA, haben dazu geführt, dass es Aktienschwankungen gibt, die es zu Zeiten, ohne Computer nicht gegeben hat oder hätte geben können. Bei Stop-Orders gibt der Benutzer ein bei welchem Maximal- oder Minimalbetrag des Aktienkurses die Software automatisch die Aktie verkauft oder kaufen soll. Das führt dazu, dass viele Benutzer die von Analysten empfohlenen Werte eingeben. In viele Fällen verkauft oder kauft die Software voll automatisch ohne das der Benutzer noch einmal eingreifen muss. Wenn das viele so machen und der Minimalbetrag wird erreicht, heizt der Verkauf durch so viele Inhaber den Kurs nach unten so an, dass andere auch schnell verkaufen um nichts zu verlieren und den Verfall der Aktie noch verstärken. Auf eine Aussage über die Ursachen und Gründe wird nicht, oder kann nicht mehr gewartet werden. Sonst verliert man zu viel. Genau so funktioniert es umgekehrt. Da reichen oft SPAM-Emails rund um die Erde um einen Kurs um ein paar Cent nach oben zu beeinflussen. Das beeinflusst wieder den kaufauslösenden Moment anderer Software. Wer von der Aktie Tausende oder Millionen hat, kann richtig Reibach machen. Auch Fonds, die sehr grosse Geldmengen verwalten, verfahren so. Die Auswirkungen müssen dadurch automatisch grösser, heftiger und schneller erfolgen. Dieses Prinzip findet nicht nur in der Finanzbranche Anwendung, sondern auch bei der Computer-Entwicklung, der Entwicklung im Internet oder bei der Medizin. Der so genannte &#8220;Fortschritt&#8221; löst dadurch Kettenreaktionen aus, die unberechenbare Auswirkungen in immer grösserer Form haben. Gute Medizin -&gt; längeres Leben -&gt; mehr Menschen zu versorgen -&gt; höhere Kosten für Sozialkassen -&gt; &#8230;!</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz einfach kann man diese Entwicklung verfolgen, wenn man die grossen Krisen in den letzten Jahren vergleicht. In den siebziger Jahren gab es die erste (1973) und zweite (1979) Oel-Krise. Danach folgte die Japankrise 1991 und dann die Asienkrise 1997. Die Entwicklung des Einflusses von Computer und Internet führten zu der DOT-COM Blase, die im Jahre 2001 platzte.  Nur sieben Jahre später haben wir die weltweite Finanzkrise. Während sich die Krisen in den siebziger und achtziger Jahren auf einzelne Regionen beschränkten und in ihrer Dramatik und Höhe nicht so gravierende Einflüsse hatten, wurden von dem Platzen der DOT-COM Blase und der heutigen Finanzkrise die ganze Welt betroffen. Jetzt hat die letzte Krise so eine Grösse erreicht, dass sie massive Auswirkungen auf viele haben wird. Eine Illustration kann das besser zeigen. <a href="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2008/12/amplitude-210.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-243" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="amplitude-210" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2008/12/amplitude-210.jpg" alt="" width="210" height="179" /></a>In früheren Zeiten, als die Abhängigkeiten und der Austausch unter den Wirtschaftssystemen noch gering waren, waren die Schwankungen niedrig und der Wechsel geschah in langen Abständen (erste Kurve). Für den Einzelnen waren die Wechsel nicht so stark zu bemerken, da sie im Vergleich mit der kürzeren Lebenszeit, einen langsamen Verlauf nahmen. Am Anfang des neunzehnten  Jahrhunderts gab es, durch die Industrialisierung, die erste grosse Krise, genau dort wo der Aufschwung am heftigsten war, nach dem ersten Weltkrieg, in den USA (mittlere Kurve). Übrigens war der erste Weltkrieg in einigen Teilen der Erde (USA/England) einer der Hauptgründe für den folgenden unnatürlichen Aufschwung, der automatisch irgendwann in sich zusammen brechen musste.</p>
<p style="text-align: justify;">Danach wurde das System durch den zweiten Weltkrieg unterbrochen. Nach dem zweiten Weltkrieg gab es einen lang anhalten Aufschwung, in Europa wegen dem Wiederaufbau und in den USA wegen der Aufrüstung gegen den Ostblock. Die dann folgenden kleineren Auf- und Abschwünge wurden kaum wahrgenommen, da sie von dem massiven Aufschwung überlagert wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ab den siebziger Jahren nahmen die Krisen in Heftigkeit und bei kürzeren Abständen immer mehr zu und die Auswirkungen erhöhen sich (dritte Kurve). Eigentlich eine ganz logische Entwicklung. Die positive Entwicklung und der Fortschritt in einzelnen Branchen befruchtete sich gegenseitig. Die Austauschbarkeit zwischen Waren und Leistungen nahm zu, Grenzen und Zölle fielen, die Kommunikations- und Transportmöglichkeiten nahmen zu, die Möglichkeiten in immer kürzeren Zeiten und internationaler zu handeln nahm zu. Die gegenseitigen Wechselwirkungen durch den Einsatz moderner Technik führten zu einer Beschleunigung der Wirtschaftskreisläufe. Damit wurden auch die Schwankungen der Krisen beschleunigt und die Auswirkungen erhöht. Wo Licht ist, muss auch Schatten sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel. Durch die Entwicklung von Super-Computern zur Crash-Simulation von Autos wurde die Entwicklung eines Autos um die Hälfte verkürzt. Unternehmen konnten häufiger und schneller neue Modelle anbieten. Aber auch der Wettbewerb wurde dadurch angeheizt, denn die Konkurrenz konnte sich auch einen Super-Computer kaufen oder anmieten und somit auch in kürzerer Zeit entwickeln. Der Zwang zu immer häufigeren, moderneren und besseren Fahrzeugmodellen war dadurch vorprogrammiert. Die Entwicklung und Herstellung der Einzelteile, aus denen ein Auto besteht, wurde dadurch natürlich auch beschleunigt. Die Wechselwirkung in andere Branchen nahm zu.  Der Sitzhersteller, für Autos, verkauft natürlich auch die neuen starpazierfähigeren Stoffe in den Flugzeugbau und an die Eisenbahn. Da alle Zulieferer dass so machen, kann die Flugzeugindustrie auch schneller und billiger neue Flugzeuge bauen. Genau so im Eisenbahnbau. Die Systeme wachsen immer schneller und nahtloser zusammen und heizen den Wirtschaftskreislauf immer stärker an. Die positiven wie die negativen Interdependenzen nehmen zu. Da aber der Mensch, der Kunde, nur eine bestimmte Geschwindigkeit mit diesem System mithalten kann und will. Wer will sich schon alle sechs Monate ein neues Auto kaufen? Muss dieses System unweigerlich immer wieder an seine Grenze stossen und kollabieren. Schon alleine, weil sich nicht alle Systeme genau so schnell und flexibel entwickeln. Zum Beispiel Tarifverträge (Kündigungsgesetze, Arbeitszeiten), Flexibilität (Umzug), Wissen (Weiterbildung), Infrastruktur (Strassenbau, Bahnkapazität), der Wunsch/Wille zum wechseln, etc.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Analyse- und Steuerungsmöglichkeiten, um diesen Schwankungen entgegen zu treten, sind sowohl technisch wie politisch nicht vorhanden oder auf einem Niveau das der Entwicklung weit hinterher hinkt. Eigentlich hätte es hier ein riesiges Betätigungsfeld für die internationale Politik gegeben. Die führenden Köpfe haben sich aber lieber mit Verteilungskämpfen beschäftigt. Wer bekommt wo Oel? Wer bekommt wo welches Land? Wer hat welche Raketen? Die Auswirkungen, die jetzt die gesamte Menschheit aus dieser oberflächlichen Politik tragen muss, sind weit grösser als wenn die USA unter einem höheren Oel-Preis zu leiden gehabt hätte, weil sie den Irak nicht angegriffen hätte. Die Politik denkt immer noch in Dimensionen der sechziger Jahre und lokal bzw. national, die Wirtschaft ist aber bereits um exponentielle Stufen weiter, handelt global und international. Wie will das die Politik aufholen? Welche Strategien und Konzepte sind dafür vorhanden. Fast keine.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Notwendigkeit internationaler Vereinbarungen wird eine zunehmende Rolle in diesem System spielen, wollen wir nicht unseren Wohlstand aufs Spiel setzen. Und, im Grunde, kann man solchen Entwicklungen nur mit einem &#8220;quasi&#8221; planwirtschaftlichen Modell begegnen. Um heftige Schwankungen abzumildern müssen Systeme mit Regeln verwendet werden, an die sich die wichtigsten Teilnehmer halten.  Das heisst, wir müssen umdenken. Von der grossen Freiheit einiger Weniger, hin zur Stabilisierung der Weltwirtschaft. Wenn wir das nicht tun, werden die nächsten Krisen so heftig werden, dass sie nur durch Kriege lösbar sind. Und daraus resultiert die Frage, wollen wir jetzt Regelungen in Kauf nehmen, die den einen oder anderen etwas einschränken oder wollen wir es auf das Risiko ankommen lassen, alles aufs Spiel zu setzen?</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn wir aber internationale Regeln aufstellen um die Schwankungen im Zaum zu halten, stellt sich die Frage, wer hat davon Vorteile, wer nicht und wer bezahlt dafür. Teilweise gibt es ja schon Regelungen die mit Steuergeldern oder Abgaben finanziert werden. Jedoch zahlen diese Gelder viele, aber die Vorteile durch diese Regelungen haben nur wenige. Manche Politiker behaupten ja, indirekt würden sich dann die Vorteile auch für die anderen lohnen, z.B. durch Arbeitsplatzsicherheit. Das ist aber nur ein schwacher Trost, denn direkt hat es für manche, vor allem Reiche, sehr positive Auswirkungen. Und wenn man erst einmal einen Sockel von mehreren Tausend oder Millionen Euro hat, dann lässt es sich leicht leben. Das kann man z.B. ganz einfach an den Agrarsubventionen oder der indirekten Subventionen für Pharmabranche, Banken und Automobilindustrie in Europa und den USA sehen. Internationale Regelung für die Abschwächung von starken Wirtschaftsschwankungen müssen vor allem für den einzelnen Menschen gestaltet werden, ein Vorteil bildet sich dann für die Grossen immer noch.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>

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		<title>Abzocke Partnersuche im Internet?</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jun 2007 20:38:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das grosse Geld lockt Partnerbörsen sind der Renner im Internet. Da es anscheinend immer weniger Möglichkeiten gibt einen geeigneten Partner in freier Wildbahn zu finden, wird die Suche im Internet über Partner-Portale, Datingsites oder Freundschaftsvermittlungen immer häufiger aufgerufen und genutzt. Dabei werden alte Regeln und Methoden verwendet die Leute zur Kasse zu bitten. Nur um [...]]]></description>
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<p><strong>Das grosse Geld lockt</strong></p>
<p>Partnerbörsen sind der Renner im Internet. Da es anscheinend immer weniger Möglichkeiten gibt einen geeigneten Partner in freier Wildbahn zu finden, wird die Suche im Internet über Partner-Portale, Datingsites oder Freundschaftsvermittlungen immer häufiger aufgerufen und genutzt. Dabei werden alte Regeln und Methoden verwendet die Leute zur Kasse zu bitten. Nur um einmal die Dimensionen aufzuzeigen, eine namhafte Partnervermittlung wirbt damit, dass sie bereits 3 Millionen Mitglieder hat und jeden Tag ca. 5.000 neue Mitglieder hinzu gewinnt. Bezahlen nur 10 % von diesen Mitgliedern einen Beitrag von 50 Euro/Monat, sind das im Monat ca. 15 Millionen Euro Umsatz und einem Zuwachs von 25.000 Euro pro Monat. <span id="more-45"></span>Zum Betrieb eines solchen Unternehmens werden aber nur ein paar Mitarbeiter benötigt und eine entsprechende Weblösung. Beides kostet auf jeden Fall nur einen Bruchteil des Umsatzes, so das man von einem enormen Gewinn ausgehen kann.</p>
<p><strong>Schieflage von Angebot und Nachfrage</strong></p>
<p>In den meisten Partnerbörsen ist das Verhältnis von Männern zu Frauen ca. 2/3 zu 1/3. Also viele Männer bewerben sich um wenige Frauen. Ganz einfache Versuche belegen das. Suchen sie einfach in verschiedenen Gebieten Männer und Frauen getrennt. Bedenken Sie dabei, dass meist Profile von Frauen &#8220;gefaked&#8221; also &#8220;erfunden&#8221; werden. Vermutungen sind, dass der Betreiber selber Profile von Frauen mit Bildern aus Illustrierten anlegt und sich die Daten aus den Fingern saugt. Mitarbeiter beantworten dann allfällige Anfragen, flirten schon mal im Chat und tun dann so als ob sie einen anderen Partner gefunden haben. Manchmal werden auch externe Freiberufler beauftragt mehrere Profile zu betreiben, um die lieben Männer in die Falle zu locken. Man kann oft solche Profile an ganz einfachen &#8220;Fehlern&#8221; erkennen. Zum Beispiel wird auf dem Bild eine wunderschöne Frau, wahrscheinlich ein Model, mit braunen Augen abgebildet und im Profil steht &#8220;ich habe blaue Augen&#8221;. Schätzungen geben an, dass ca. ein weiteres Drittel der weiblichen Profile so &#8220;gefakte&#8221; sind. Übrig bleiben also nur ca. 20 % der weiblichen Mitglieder die wirklich einen Partner suchen.</p>
<p><strong>Der Mann zahlt kräftig</strong></p>
<p>Die meisten Portale haben einen kostenlosen Zugang bei dem man nur mit anderen kommunizieren kann, wenn man angeschrieben wird. Jemanden anschreiben kann man nur wenn man einen Profi-Account hat, oder wie immer diese genannt werden (Premium-Mitglied, Plus-Mitglied..etc.). Diese kosten aber ab ca. 20 Euro aufwärts bis zu 100 Euro im Monat und müssen oft für mehrere Monate ab 3 Monate im voraus bezahlt werden. Je mehr Monate man abschliesst, desto billiger wird der Monat, aber die Gesamtsumme steigt natürlich. Da gibt schon mal ein &#8220;suchwütiger&#8221; Mann 500 bis 800 Euro aus um eine Partnerin zu finden, wenn er denn bei mehreren Partner-Börsen online geht. Die meisten Frauen benutzen nur den kostenlosen Basis-Eintrag. Oft schreiben sie es sogar in ihr Profil &#8211; &#8220;bin kein Premium &#8211; Mitglied, also bitte schreib mich an&#8221;. Resultat ist, die Männer zahlen in der Hoffnung die Eine zu finden. Das alles in Zeiten der Gleichberechtigung.</p>
<p><strong>Kritischer Journalismus nicht gewünscht</strong></p>
<p>Wer sollte kritisch über diese Umstände und Hintergründe berichten? Alle Fernsehsender oder Zeitungen betreiben entweder selber &#8220;Partnerbörsen&#8221; im Internet oder sie verdienen auf Ihren Webseiten gutes Geld durch Affiliate-Programme mit solchen Systemen. Warum sollten sie also kritisch über sie berichten? Männer die eine Frau suchen haben auch keine Lobby, die ein Interesse hätte für diese aufzustehen und sich in der Öffentlichkeit zu streiten. Auch das Dogma, ein Mann der eine Frau über das Internet sucht &#8211; ja was ist das für ein Mann &#8211; führt dazu das die Männer lieber den Mund halten. Wer outet sich den gerne im Freundeskreis, das er eine Frau im Internet sucht. Obwohl Millionen online sind. Kritische Berichte gibt es deshalb kaum.</p>
<p><strong>Von seriöser Partnervermittlung bis Sexspiele und Geldabzockern</strong></p>
<p>In der Welt der Partnerbörsen im Internet oder wie auch immer sie genannt werden, gibt es alles was der Mensch sich denken kann. Von der seriösen Vermittlung mit &#8220;geprüftem&#8221; psychologischem Profilvergleich und &#8220;Geld zurück Garantie&#8221; für viel Geld bis hin zur Vermittlung von niedrigsten Sexspielen zu zweit oder mit mehreren, bei denen oft &#8220;Professionelle&#8221; mitspielen. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Da schlägt einem die ganze Vielfalt der menschlichen Abgründe entgegen. Oft ist es nicht einfach die Spreu vom Weizen zu trennen. Immer wieder sieht man auch, das Profile vom Betreiber gelöscht werden, weil sie wohl als &#8220;Profi&#8221; ertappt werden. Besonders häufig sind, in einigen Börsen, Profile von Frauen aus Afrika vorhanden. Denen geht es nur darum an geeignete Daten von Kandidaten zu kommen, die dann auf andere Art von ihrem Geld erleichtert werden können.</p>
<p><strong>Erfahrungen die Positives schaffen</strong></p>
<p>Ich selber habe mehrere Versuche unternommen und eine ganz besondere Erfahrung gesammelt. Einen wirklichen Partner kann man sowieso nur im richtigen Leben kennen lernen. Es mag ein oder zwei Prozent Partner-Börsen-Mitglieder geben die Ihr Glück gefunden haben, alle anderen werden nur vom wahren Leben abgehalten und bezahlen dafür auch noch einen Haufen Geld.</p>

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		<title>Über SEO, Internet-Marketing und Online-Marketing</title>
		<link>http://www.hense.com/2007/03/07/uber-seo-internet-marketing-und-online-marketing/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2007 15:51:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Für viele Benutzer des Internet muss es manchmal so aussehen als ob dort eine andere Sprache gesprochen wird. Da wird von SEO, SERP&#8217;S, PR, CPP etc. gesprochen und man versteht nur Bahnhof. Nein, es handelt sich nicht um Außerirdische, auch nicht um eine neue Krankheit, Virus oder dergleichen und erst recht nicht um eine neue [...]]]></description>
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<p>Für viele Benutzer des Internet muss es manchmal so aussehen als ob dort eine andere Sprache gesprochen wird. Da wird von SEO, SERP&#8217;S, PR, CPP etc. gesprochen und man versteht nur Bahnhof. Nein, es handelt sich nicht um Außerirdische, auch nicht um eine neue Krankheit, Virus oder dergleichen und erst recht nicht um eine neue Kunstsprache.<span id="more-33"></span></p>
<p>Es geht ums Geschäft. Wie immer auf dieser Welt, um den schnöden Mammon. Es sind Abkürzungen für Begriffe die sonst in Diskussionen zu lange auszusprechen wären. Es geht darum wie Webseiten im Internet gefunden werden und wie man möglichst viele Besucher auf seine Seiten bekommt. Und dann natürlich diese Besucher dazu bringt etwas zu kaufen, auf ein Banner zu klicken oder eine Reise zu buchen.</p>
<p>Viele clevere Schüler und Studenten, aber auch Hobby-User des Internet verdienen sich so ein kleines Taschengeld dazu. Es ist regelrecht zu einer Hysterie ausgeartet, der bessere der mit den größten Einnahmen, der mit den meisten „Pageimpressions“, der mit den meisten Buchungen ist der King in der Disco, bei den Nachbarn oder den Kollegen.</p>
<p>So mancher hat sein Hobby schon zum Beruf gemacht. Er berät jetzt Freunde und Bekannte, wie diese auch mit Ihrer Webseite ein bisschen Geld verdienen können. Es ist fast schon zu einem Volkssport geworden. Medien möchten darüber nicht so gerne berichten, da sie fürchten dass es bald sein kann, das User ihre Nachrichten selber machen. Und das dann nichts mehr für Verlage und Fernsehen übrig bleibt. Was sollen dann die Moderatoren auch machen, wenn keiner mehr einschaltet.</p>
<p>Das Glück oder auch das Pech der ganzen Szene ist, das es wie in der Goldgräberzeit keine Regeln, Sitten oder Rechte gibt. Alle rennen darauf los und machen und tun. Die Begriffsverwirrung ist groß. Diese Branche ist noch ganz am Anfang. Und deshalb gibt es viel Diskussionen ob die eine oder andere Art seriös ist, Betrug ist, ethisch verwerflich. Der eine wirft dem anderen unseriöse Machenschaften vor. Kunden werden verunsichert, glauben das sie betrogen wurden oder den größten Cou aller Zeiten gelandet haben.</p>
<p>So ganz langsam bilden sich erste Definitionen die es auch für unerfahrene User möglich machen etwas zu unterscheiden.</p>
<p>- SEO heißt nichts anderes als &#8220;Suchmaschinen Optimierung&#8221; und damit das Webseiten in Suchmaschinen besser gefunden werden. Dazu gibt es Techniken über die man sich streiten kann oder auch nicht.</p>
<p>- Internet-Marketing ist dann schon eine Stufe höher, schließt SEO mit ein und definiert aber ein Konzept verschiedener Marketing &#8211; Maßnahmen und Techniken, die weit über nur SEO hinausgehen. Da kann schon einmal ein ganzer Internetauftritt neu konzipiert werden.</p>
<p>- Online-Marketing ist noch eine Stufe weiter und schließt Internet-Marketing mit ein. Bietet aber Konzepte die alle Online &#8211; Möglichkeiten mit einschließen (z.B. Podcasts) und verbindet es mit dem Unternehmensmarketing.</p>
<p>Genau wie im „Offline“ &#8211; Marketing gibt es natürlich seriöse und weniger seriöse Methoden diese Aufgaben zu erfüllen. Das schwierige im Online-Marketing ist aber die Spreu vom Weizen zu trennen.</p>
<p>Hinterfragen sie einfach was gemacht wird. Im Offline &#8211; Marketing sind z.B. Preisausschreiben, die nie zu einer Gewinnausschüttung kommen eine unseriöse Methode um an Kundenadressen zu kommen. Darüber wurde vielfach im Fernsehen berichtet. Gleichzusetzen wäre das im Internet zum Beispiel mit Massen-Emails an User die nicht zugestimmt haben eine Email von ihnen bekommen zu wollen. Das nennt man „SPAM“.<br />
Wenn also jemand sagt er betreibt SEO, Internet-Marketing oder Online-Marketing und schlägt vor so etwas zu machen, können sie davon ausgehen, dass er unseriös ist. Gehen sie besser zu jemandem anderen.</p>
<p>Vergleichen sie die angebotenen Aktivitäten einfach mit der normalen Welt. Würden sie das dort auch machen? Dann können sie gleich erkennen was in Ordnung ist oder nicht.</p>

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		<title>Der Unfall</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2007 12:18:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Gordian Hense (copyright) Er fuhr mit seinem Motorrad auf der Autobahn in Richtung Heimat. Es war ein wunderschöner Tag gewesen. Er war am morgen relative früh gestartet und war in Richtung Jura gefahren. Früh war für ihn, an einem freien Tag, so neun Uhr gewesen. Es war Mai und das Wetter war entsprechend der [...]]]></description>
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<p><em>von Gordian Hense (copyright)</em></p>
<p>Er fuhr mit seinem Motorrad auf der Autobahn in Richtung Heimat. Es war ein wunderschöner Tag gewesen. Er war am morgen relative früh gestartet und war in Richtung Jura gefahren. Früh war für ihn, an einem freien Tag, so neun Uhr gewesen. Es war Mai und das Wetter war entsprechend der Jahreszeit wunderschön, warm und mild, es wehte ein schwacher Wind und überall blühten die Pflanzen. <span id="more-32"></span>Der Himmel war blau und mit kleineren, weißen Wolken besetzt. Alles in allem also ein Bilderbuchtag um in der Natur unterwegs zu sein und die frische Luft zu genießen.</p>
<p>Von Zürich aus war er erst auf der Autobahn Richtung Solothurn gefahren, dann aber Richtung Moutier durch das Balsthal auf der Landstrasse weiter, danach nach Delémont und Porrentruy. Ab dort fuhr er auf vielen kleinen und kurvigen Landstrassen immer weiter Richtung Südwesten, über kleine Dörfer und durch grüne Wälder, an frischen Seen vorbei, durch ein Meer an Wiesen auf denen das Grass ungeschnitten war und der Löwenzahn über die Grasshalme hervorstach. Er glitt durch die Natur wie auf einem fliegenden Teppich, hatte das Gefühl zu fliegen oder zumindest zu gleiten und er war eins mit der Umgebung, den Bäumen und den Tieren.</p>
<p>Er beherrschte sein Motorrad fast perfekt. Seit er zum ersten mal auf einem, man muss schon sagen, motorisiertem Zweirad, saß hat er viele Jahre Erfahrung sammeln können. Damals, mit ca. 14 Jahren, hatte er sich aus verschiedenen Teilen von einem nahe gelegenen Schrottplatz ein Moped zusammen gebaut. Das war zwar, nach langem basteln, fahrtüchtig gewesen, entsprach aber keinesfalls den Vorschriften, war nicht zugelassen oder versichert und er hatte nicht den entsprechenden Führerschein, geschweige denn das erlaubte Alter. Viele technische Details funktionierten nur fragwürdig und es war eher eine Art Roulette damit zu fahren und keinen Unfall zu bauen. Trotzdem schaffte er es damit tagelang über Waldwege und schmale Strassen in abgelegenen Waldstücken umher zu fahren, ohne von der Polizei oder anderen Ordnungshütern erwischt zu werden. Dort lernte er auch die ersten Tricks, rechtzeitig Gefahren auszuweichen, richtig zu reagieren und das Gefühl für die Balance zu entwickeln, welches man braucht um später auf größeren Maschinen eventuellen Risiken richtig zu begegnen.<br />
Natürlich machte er später seinen Führerschein, auch für Motorräder und hatte, wann immer er es sich leisten konnte, neben dem Auto ein Motorrad. Während seiner Berufsausbildung und Armeezeit fuhr er lieber Motorrad anstatt ein Auto. Beides konnte er sich zu der Zeit nicht leisten. Damit war er aber auch immer den Wetterbedingungen ausgesetzt, Kälte, Regen, manchmal sogar Schnee. Meistens aber Sonne und warme Luft.</p>
<p>Nun war er mindesten fünfundzwanzig Jahre älter und hatte die unterschiedlichsten Motorräder gefahren, war mit den wildesten Gruppen umher gezogen, kannte die meisten guten Routen für Motorradfahrer in den Alpen und brauchte an das richtige Verhalten auf und mit dem Motorrad nicht mehr denken – dachte er.</p>
<p>In der Nähe von Pontarlier hatte er eine Mittagspause gemacht und in einem kleinen Bistro ein kleines Mittagessen gegessen. Er liebte die französische Küche und die lockere Art mit der die Franzosen zu leben wussten. Danach fuhr er bei Le Creux wieder über die Grenze in die Schweiz, und dann weiter nach Yverdon – les Bains. Da er heute etwas früher wieder zu Hause sein wollte, hatte er eine kürzere Strecke gewählt und fuhr auf der südlichen Seite des Neuenburgersee entlang, dann am Bieler See bis nach Biel, alles auf der Landstrasse. In Biel fuhr er auf die Autobahn und wollte über Solothurn nach Zürich recht zügig zurück.</p>
<p>Die Autobahn war recht voll und er wunderte sich darüber, denn es war noch früher Nachmittag und alle Ausflügler fuhren meistens später wieder nach Hause. Aber gut, was man nicht ändern kann, kann man nicht ändern. Er fügte sich also in den monotonen Verkehrsfluss ein. Die Autos glitten mit der vorgeschriebenen Geschwindigkeit von 120 Kilometer pro Stunde dahin und er fuhr meist auf der rechten Spur von Autos eingerahmt. Wer Motorrad fährt weiß wie langweilig es einem vorkommt, auf der Autobahn mit gleich bleibender Geschwindigkeit zu fahren. Es wird schnell monoton und langweilig, ist man doch sonst gewöhnt zu bremsen und nach der Kurve wieder Gas zu geben, Schlaglöcher auszuweichen oder auf Spurrillen zu achten oder rutschige Stellen zu meiden. Man muss immer auf der Hut sein und die Gefahr wittern und rechtzeitig darauf reagieren. Nicht so auf der Autobahn, – dachte er. Hier konnte er seinen Gedanken nachgehen, vor sich hin träumen an eine Freundin denken oder wie es in seinem Leben weiter gehen sollte.</p>
<p>Vom weiten sah er schon das Problem. Zähfließender Verkehr. Die Autos stauten sich, fuhren langsamer, rollten nur noch im Schritttempo dahin. Oh Gott und sie waren noch so viele Kilometer von Zürich entfernt. Wie langweilig, erst recht für einen Motorradfahrer. Zu erst dachte er, na ja das wird sich wieder auflösen, also schön ruhig bleiben und mit dem Fluss der Autos dahin gleiten. Der zähe Verkehr aber wurde immer schlimmer, die Autos kamen zum stehen, fuhren wieder an, bremsten wieder, das war nervig. Die Sonne prallte auf seinen Helm und es wurde immer heißer darunter. Nun kamen auch andere Motorräder von hinten, die entweder auf dem Standstreifen oder zwischen den Autos hindurch fuhren. Er wusste, das ist nicht erlaubt und außerdem recht gefährlich. Denn aus der Reihe der Autos konnte immer mal ein Auto nach rechts oder links wechseln, die Tür öffnen oder sonstige Aktionen machen. Die konnten für einen Motorradfahrer schnell zur Falle werden und zu bösen Unfällen führen. Die Autos gleiten zwar nur mit langsamer Fahrt dahin, aber schon diese Geschwindigkeit reicht aus um böse Verletzungen ab zu bekommen. Also fuhr er brav weiter hinter den Autos her.</p>
<p>Der Verkehr wurde immer schlimmer und die Autos standen fast nur noch. Ihm wurde unter seinem Helm und seiner dicken Jacke immer wärmer und es wurde unerträglich. Der warme Wind war trocken und blies ihm Staub unter dem Visier in die Augen. Er wollte wieder zurück auf die einsamen Landstrassen mit dem frischen Wind und den saftigen Weiden. Aber er hing hier fest, hinter stinkenden Autos, die nur Zentimeter vorwärts kamen. Kinder in einem der Vans vor ihm streckten ihm die Zunge raus. Er dachte sich nun, wozu fahre ich eigentlich Motorrad, ich bin schmaler als ein Auto, ich kann doch auch zwischen Ihnen hindurch fahren. Ach egal, Vorschriften hin oder her, die anderen machen es ja auch, also gab er Gas und fuhr zwischen den Autos in der Mitte hindurch.</p>
<p>Es ging ganz prima. Viele der Autofahrer schauten in den Rückspiegel und sahen ihn schon vom weiten. Als Motorradfahrer fährt man ja auch immer mit Licht. Sie fuhren dann entweder nach links oder rechts um ihm etwas auszuweichen. Und um ihm eine Gasse zu bilden, durch die er hindurch fahren konnte. Es gab natürlich auch welche die mit Absicht die Lücke in der Mitte schmaler machten um ihm die Durchfahrt zu erschweren, oder die die vollkommen unaufmerksam waren und ihn gar nicht bemerkten und erst nach ein paar Minuten erschrocken und plötzlich auswichen. Dennoch kam er ganz gut vorwärts und die Autos fuhren nun auch wieder etwas schneller, so dass er seine Geschwindigkeit auch erhöhen konnte. Obwohl es jetzt wieder etwas flüssiger vorwärts ging, wollte er nicht darauf verzichten in der Mitte schneller durch zu fahren.</p>
<p>Da war er nun, der Moment auf den er sein Leben lang – nicht gewartet, aber auf den er immer hingebangt hatte. Mit einem mal. Während er in der Mitte zwischen den Autos durchfuhr wurden diese mal wieder langsamer, er nahm dieses mal kein Gas weg, die Autos bremsten und kamen zum stehen. Er fuhr noch so fünfzig, sechzig Sachen. Rechts stand ein blauer japanischer, Mittelklassewagen. Am Steuer der Vater einer Familie. Er wurde wohl von einer Wespe oder Biene belästigt und fuchtelte mit den Händen umher. Versuchte das Fenster auf zu machen um die Wespe aus dem Fenster zu jagen, was ihm misslang. Also riss er die Tür auf. Er riss die Tür auf !! Um Gottes Willen, er riss fünf Meter vor ihm die Tür auf. Nach links. Und er hatte noch fünfzig, sechzig Sachen drauf. Nach links konnte er nicht ausweichen, da war ein alter, brauner Kombi. Bremsen konnte er zwar, aber, was brachte das. Er trat natürlich instinktiv auf die Bremse, das Hinterrad blockierte und rutschte über den Asphalt. Er nahm noch die Vorderradbremse hinzu, dort konnte er aber nicht so stark zudrücken, sonst hätte das Vorderrad blockiert und er wäre gleich mit dem Motorrad gestürzt, denn es wäre nach links oder rechts weggerutscht. Also versuchte er sich ganz nah an den braunen Kombi nach links zu drücken um an der geöffneten Tür vorbei zu kommen. Er berührte ihn links schon mit seinem Knie und Oberschenkel. Er dachte gerade daran, ob er wohl an der Türklinke oder dem Spiegel des braunen Kombis hängen bleiben würde, als es rechts einen Aufschlag gab. Er war mit dem Knie an der Tür des blauen Japaners hängen geblieben. Das Bein wurde nach hinten gedrückt, er glaubte seine Hüfte zu verlieren, da das Bein so stark nach hinten gedrückt wurde. Jetzt lief alles wie in Zeitlupe ab.</p>
<p>Sein Puls schoss in die Höhe. Kennen Sie das, wenn ihnen schon einmal ein Unfall passiert ist. Sie sehen genau was passiert, glauben es aber in Zeitlupe zu sehen, als wären Sie unbeteiligt, ein Außenstehender. Sie sehen was passiert wie von einer anderen Position. Die Dinge laufen ab wie in einem Film. Es ist nicht wirklich. Sie spüren ja auch keine Schmerzen, zumindest bis der Schock vorbei ist. Wenn man dann noch lebt.</p>
<p>Durch den Aufschlag seines Knies am Rahmen der Tür wurde sein Körper rechts herumgerissen und nach oben geschleudert. Links wurde er gegen den braunen Kombi gedrückt und tatsächlich streifte er dessen Außenspiegel. Zum Glück riss der gleich ab und flog im hohen Bogen durch die Luft. Trotzdem hinterließ er eine böse Wunde am linken Arm. Er konnte sehen wie die Jacke an der Stelle zerfetzt war und gleich eine Wunde klaffte an der der Spiegel ihn berührt hat. Nun blieb sein Motorrad mit der rechten Fußraste an der Tür des blauen Japaners hängen. Der Aufprall verursachte einen Ruck der durch den Wagen und das Motorrad ging und den Wagen nach rechts drückte. Entsetzt sah nun der Familienvater nach links und erkannte erst jetzt was passiert war. Einen Augenblick lang sahen sie sich in die Augen und beide wussten was passierte und wie schlimm es werden könnte. Er dachte noch, wo ist mein rechtes Bein, wenn da schon das Motorrad am Auto hängen bleibt? Dann muss es viel weiter hinten sein. Es hatte ihn ja auch etwas gedreht, so das er sich jetzt sozusagen im Flug über seinem Motorrad mit der rechten Seite nach oben befand. Das Motorrad drehte sich immer stärker nach rechts weil es ja da mit der Fußraste hängen blieb. Dadurch wurde er auch nach rechts gedreht, nun flog er also sich drehend mit der linken Seite und dem Kopf nach vorne. Er sah zurück und sah sein rechtes Bein ungewöhnlich labil an seiner Hüfte hängen und durch die Luft wirbeln. Jetzt merkte er, dass er bereits sein Motorrad verlassen hatte und über es hinweg flog. Es drehte sich unter ihm nach rechts und kippte nach links um. Alles immer noch bei einer Geschwindigkeit von ca. fünfzig Sachen. Er blieb mit dem linken Bein am Lenker hängen. Es machte einen Ruck und einen lauten Knacks. Es war am Oberschenkel vermutlich gebrochen. Dadurch war es labil genug ihm zu folgen. Es wurde einfach durch seine Masse mitgerissen. Nun hatte er das Motorrad verlassen und befand sich im freien Flug nach vorne. Er spürte keinerlei Schmerzen.</p>
<p>Durch den Aufprall mit dem rechten Knie an der Tür des Wagens war er in eine Rechtsdrehung gebracht worden. Nun flog er also sich drehend an den beiden Wagen, dem alten, braunen Kombi und dem blauen Japaner vorbei in Richtung der davor fahrenden oder besser, jetzt stehenden Wagen. Rechts stand ein größerer, schwarzer Geländewagen und links ein <span class="caps">VW </span>Golf. Das Motorrad rutschte hinter ihm auf der linken Seit her und verkeilte sich unter dem Heck des Geländewagens und wurde weiter herumgerissen. Dabei machte es durch das Schleifen auf dem Asphalt unglaubliche kreischende Geräusche. Er war jetzt bereits soweit in der Luft gedreht, dass er fast mit dem Rücken und dem Hinterkopf nach vorne flog. Nach einigen Metern schlug er mit dem Rücken und dem Kopf auf dem Asphalt auf. Zum Glück hatte er ja seinen Helm auf, der ihn vor härteren Verletzungen schützte. Er rutschte weiter. Im Flug hatte er den Geländewagen leicht gestreift und wurde durch den leichten Aufprall nach links geschleudert. Jetzt rutschte er also, immer noch wahrscheinlich mit ca. vierzig Kilometer pro Stunde, auf den <span class="caps">VW </span>Golf zu der links stand. Er spürte wie er mit dem Kopf am Hinterrad des Wagens aufschlug. Durch die Wucht des Aufschlags wurde sein Kopf nach oben gedrückt. Sein Körper drückte nach und er dachte wie lange er die Biegung des Halses wohl noch aushalten könnte. Dann machte es einen Knack und augenblicklich war es still und dunkel um ihn.</p>

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