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	<title>Gordian Hense &#187; Fall</title>
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		<title>Tauschgeschäfte lösen den Dollar ab</title>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2009 12:23:33 +0000</pubDate>
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<p><strong>Die Abhängigkeit der Welt vom Dollar wird aufgelöst</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine der wichtigsten Säulen der Weltmacht USA ist der starke Dollar und die Tatsache, dass viel Güter international in Dollar gehandelt werden. Wer keine Dollars hat, kann kein Oel oder Gas kaufen, wer keine Dollars hat kann keine Bodenschätze kaufen. Diamanten, Silber, Kupfer, alles wird in Dollar gehandelt. Das hat dem Dollar und der USA eine riesige Macht beschert. Viele Waffen kann man auch nur mit Dollar kaufen, damit konnte man sich die Aufrüstung vieler kleiner Länder vom Leib halten. Die USA war sogar so stark, dass sie Ländern vorschreiben konnten in welchen Währungen sie mit ihnen Handel treiben müssen. Natürlich in Dollar. So stärkte die Bindung den Handel und damit wieder den Dollar. Der dadurch immer stärker zur Weltwährung wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Aufschwung der Schwellenländer wurde diese Tatsache immer bewusster und für die Schwellenländer bedrohlicher um nicht zu sagen, eine Blockierung. Die Schwellenländern bemerkten immer stärker, wie sie vom Dollar und damit von dem Wohlwollen der USA abhingen. Ein Land wie China z.B. benötigt Unmengen an Treibstoffen um seine Wirtschaft am Laufen zu halten, also Oel und Gas. Wenn das Land aber keine Dollars hat oder dafür einen sehr hohen Preis zahlen muss, wird das Land gezwungen weniger Oel und Gas zu kaufen, obwohl es einen realen Gegenwert hat. Damit kann die Wirtschaft nicht so wachsen wie sie eigentlich aufgrund ihres Potential könnte und gleichzeitig kann die USA für mehr Dollars einen höheren Preis verlangen. Die USA hätten also so oder so am Aufschwung in China profitiert.<span id="more-516"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Saudi-Arabien hat z.B. Verträge mit den USA abgeschlossen, die nächsten Jahrzehnte ihr Oel nur gegen Dollar zu verkaufen. Es gibt viele Länder auf dieser Erde, die von den USA gezwungen wurden nur in Dollar zu handeln. Selbst wenn der Iran das Oel in Yen anbieten würde, könnten manche Länder es nicht kaufen, weil sie Verträge mit den USA haben nur in Dollar Oel zu kaufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die USA hat nicht nur mit ihrer militärischen Macht versucht die ganze Welt zu kontrollieren, sie tun das auch immer noch auf den Finanzmärkten, der Medien oder Literatur. Grosse Verlage machen ihr grosses Geschäft in den USA, wer nicht konform ist, wird nicht zugelassen. Selbst Siemens musste seine Bilanzen auf das US-System GAP umstellen um an den Börsen der USA gehandelt zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Finanzkrise war ein auslösendes Moment für eine Änderung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Durch die plötzliche Finanzkrise wurde der Dollar und seine Unterstützter schwach. Die Schwellenländer sehen und sahen eine Chance die Belastung durch den Dollar los zu werden. Dieser Prozess ging in den letzten Jahren schleichend im Hintergrund vor sich, hat aber durch die Finanzkrise eine unglaubliche Dynamik bekommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Schon lange überlegten die Schwellenländern und alle anderen, die vom Dollar und der Dominanz durch die USA los kommen wollten, wie man diese Zwänge, in Dollar zu handeln, umgehen kann. Der Iran wollte mit anderen Ländern zusammen eine andere Währung für den Handel von Oel einführen. China überlegte auch ähnliche Schritte. Leider konnten sich diese Länder, bisher, nicht auf eine Währung einigen. Es gab viele Vorschläge, aber immer noch keine Lösung.</p>
<p style="text-align: justify;">Parallel dazu, entwickelten einige Unternehmen und Ländern einen anderen Plan. Das Tauschgeschäft. Man kauft nicht mehr Oel gegen Dollar, sondern Oel gegen Maschinen, Autos, Waffen oder andere Güter. Dazu braucht man keinen Dollar und kann sogar in eigener Währung umrechnen. Dieses Geschäft hat z.B. zwischen Russland und China solche Ausmasse angenommen, dass fast alles zwischen diesen Ländern im Tauschgeschäft funktioniert.</p>
<p style="text-align: justify;">Die &#8220;Vereinigten Arabischen Emirate&#8221; haben über Jahre mit Saudi-Arabien über eine andere Leitwährung für den Oel-Handel verhandelt. Nun, sind die Verhandlungen ohne Ergebnis beendet worden. Die VAE wendet sich jetzt Russland zu und wird wahrscheinlich mit Russland und China eine neue Ebene für die Abrechnung von Oel finden. </p>
<p style="text-align: justify;">Hugo Chávez in Venezuela, währe einer der Ersten der sich freuen würde, wenn er sein Oel in einer anderen Währung als dem Dollar verkaufen könnte. Viele afrikanische Länder haben ihre Abhängigkeit vom Dollar ebenso satt. Es könnte zu einer erdrutschartigen Entwicklung kommen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit und nicht ob, dass der Dollar als Leitwährung für viele wichtige Güter abgelöst wird. Fachleute vermuten danach einen Verfall des Dollar und seiner Kaufkraft um mindestens fünfzig Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weitreichende Folgen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Diese Entwicklung hat weitreichende Folgen. Länder die bisher, durch den Dollar, einen Schutz geniessen, werden dem normalen Markt gegenüber stehen. Das heisst, sie werden vieles nicht mehr oder nur sehr teuer kaufen können. Handelsbeziehungen werden versanden und an anderer Stelle neu erblühen. Das hat Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitsplätze. Alle, die sich bisher stark darauf verlassen haben, dass die USA eine schützende Hand über sie hält, werden andere Wege gehen müssen um gleichen Schutz zu behalten. Es wird neue Allianzen und Freundschaften geben. Die Friedenschancen werden grösser, weil die Welt noch näher zusammen rückt und es sich bald keiner mehr erlauben kann andere zu verprellen. Die grossen Verlierer werden die ehemaligen Kolonialmächte sein und die grossen Gewinner, alle die bisher auf der anderen Seiten standen.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Deutschland verlang sein Gold zurück?&#8221;, so lautete kürzlich eine Überschrift auf <a href="http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=10623" target="_blank">www.goldseiten.de</a>. Anscheinend sehen auch Deutsche eine Gefahr in einem immer schwächer werdenden Dollar. Seit Jahren lagern die Goldreserven der Bundesrepublik in den USA und stabilisieren damit auch den Dollar. Wenn aber der Dollar fällt werden diese Reserven, für Deutschland, immer weniger wert. Also ist es naheliegend, das Gold schnell wieder nach Deutschland zurück zu holen, damit man sonst keinen niedrigeren Wert zurück erhält und damit Verluste macht. Alleine das Gerücht, dass Stellen in Deutschland dieses Gold zurück fordern, zeigt wie dramatisch die Lage ist. Normalerweise sind solche Vereinbarungen auf viele Jahre abgeschlossen. Wenn man also jetzt kurzfristig das Gold zurück haben will, ist das ein harsches Signal.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>

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		<title>Die Wechsel der Wirtschaftsschwankungen wird zunehmen</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 19:04:07 +0000</pubDate>
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<p style="text-align: justify;">Kleinvieh macht auch viel Mist, ist eine alte Bauernregel. Auch der Spruch &#8220;die Menge der Einzelteile ist grösser als ihre Summe&#8221; deutet darauf hin, was ich hier beschreiben möchte. Früher hat man auch in komplexen Systemen die einzelnen Faktoren statisch, linear und oft unabhängig betrachtet. Das wird auch heute noch in der Wirtschaftsanalyse gemacht. Gerade jetzt bei den Prognosen der Wirtschaftsinstitute für die Aussichten im nächsten Jahr. Einige werfen ja mit Superlativen nur so um sich. Kaum wird aber erklärt, was die Basis der Analysen ist und wie sie berechnet werden. Sind es etwa Modelle aus den sechziger Jahren?</p>
<p style="text-align: justify;">Ein grosses Problem das wir heute haben, ist die fehlende, komplexe Analysemöglichkeit der immer stärker interdependenten Systeme. Was heisst das? In den fünziger Jahren konnte man noch sagen &#8220;die Automobilindustrie schafft neue Arbeitsplätze&#8221; oder &#8220;das Investmentbanking wird um X % im nächsten Jahr zunehmen&#8221;. Das waren Einzelbetrachtungen die z.B. in Wirtschaftsinstituten addiert und daraus Prognosen für die Zukunft erstellt wurden. Sicherlich sind sie um einiges komplexer als ich es hier versuche darzustellen. Ich glaube aber, dass die Interdependenz der heutigen Wirtschaftssysteme eine viel grössere Auswirkung hat und die Effekte die daraus entstehen sich zu anderen Dimensionen addieren bzw. multiplizieren. Zusätzlich führen diese Effekte zu vermehrten Wechselwirkungen die Schwankungen der Wirtschaftsabläufe beschleunigen. Wenn man die Entwicklung der Wirtschaft in Europa und den USA in den letzten fünfzig Jahren betrachtet, so wurden die Schwankungen in zeitlicher Folge immer häufiger und der Ausschlag der Schwankung immer stärker. Sowohl in die positive wie in die negative Richtung.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Elektronik und Computertechnik wirkt sich heute auf alle Branchen aus. Ganz egal welche Ware oder Dienstleistung es gibt, alle hängen von diesen beiden Faktoren ab. So natürlich auch der Finanzbereich. Alleine die &#8220;Stop-Orders&#8221; kleinerer Aktienverwaltungsprogramme, besonders in den USA, haben dazu geführt, dass es Aktienschwankungen gibt, die es zu Zeiten, ohne Computer nicht gegeben hat oder hätte geben können. Bei Stop-Orders gibt der Benutzer ein bei welchem Maximal- oder Minimalbetrag des Aktienkurses die Software automatisch die Aktie verkauft oder kaufen soll. Das führt dazu, dass viele Benutzer die von Analysten empfohlenen Werte eingeben. In viele Fällen verkauft oder kauft die Software voll automatisch ohne das der Benutzer noch einmal eingreifen muss. Wenn das viele so machen und der Minimalbetrag wird erreicht, heizt der Verkauf durch so viele Inhaber den Kurs nach unten so an, dass andere auch schnell verkaufen um nichts zu verlieren und den Verfall der Aktie noch verstärken. Auf eine Aussage über die Ursachen und Gründe wird nicht, oder kann nicht mehr gewartet werden. Sonst verliert man zu viel. Genau so funktioniert es umgekehrt. Da reichen oft SPAM-Emails rund um die Erde um einen Kurs um ein paar Cent nach oben zu beeinflussen. Das beeinflusst wieder den kaufauslösenden Moment anderer Software. Wer von der Aktie Tausende oder Millionen hat, kann richtig Reibach machen. Auch Fonds, die sehr grosse Geldmengen verwalten, verfahren so. Die Auswirkungen müssen dadurch automatisch grösser, heftiger und schneller erfolgen. Dieses Prinzip findet nicht nur in der Finanzbranche Anwendung, sondern auch bei der Computer-Entwicklung, der Entwicklung im Internet oder bei der Medizin. Der so genannte &#8220;Fortschritt&#8221; löst dadurch Kettenreaktionen aus, die unberechenbare Auswirkungen in immer grösserer Form haben. Gute Medizin -&gt; längeres Leben -&gt; mehr Menschen zu versorgen -&gt; höhere Kosten für Sozialkassen -&gt; &#8230;!</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz einfach kann man diese Entwicklung verfolgen, wenn man die grossen Krisen in den letzten Jahren vergleicht. In den siebziger Jahren gab es die erste (1973) und zweite (1979) Oel-Krise. Danach folgte die Japankrise 1991 und dann die Asienkrise 1997. Die Entwicklung des Einflusses von Computer und Internet führten zu der DOT-COM Blase, die im Jahre 2001 platzte.  Nur sieben Jahre später haben wir die weltweite Finanzkrise. Während sich die Krisen in den siebziger und achtziger Jahren auf einzelne Regionen beschränkten und in ihrer Dramatik und Höhe nicht so gravierende Einflüsse hatten, wurden von dem Platzen der DOT-COM Blase und der heutigen Finanzkrise die ganze Welt betroffen. Jetzt hat die letzte Krise so eine Grösse erreicht, dass sie massive Auswirkungen auf viele haben wird. Eine Illustration kann das besser zeigen. <a href="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2008/12/amplitude-210.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-243" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="amplitude-210" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2008/12/amplitude-210.jpg" alt="" width="210" height="179" /></a>In früheren Zeiten, als die Abhängigkeiten und der Austausch unter den Wirtschaftssystemen noch gering waren, waren die Schwankungen niedrig und der Wechsel geschah in langen Abständen (erste Kurve). Für den Einzelnen waren die Wechsel nicht so stark zu bemerken, da sie im Vergleich mit der kürzeren Lebenszeit, einen langsamen Verlauf nahmen. Am Anfang des neunzehnten  Jahrhunderts gab es, durch die Industrialisierung, die erste grosse Krise, genau dort wo der Aufschwung am heftigsten war, nach dem ersten Weltkrieg, in den USA (mittlere Kurve). Übrigens war der erste Weltkrieg in einigen Teilen der Erde (USA/England) einer der Hauptgründe für den folgenden unnatürlichen Aufschwung, der automatisch irgendwann in sich zusammen brechen musste.</p>
<p style="text-align: justify;">Danach wurde das System durch den zweiten Weltkrieg unterbrochen. Nach dem zweiten Weltkrieg gab es einen lang anhalten Aufschwung, in Europa wegen dem Wiederaufbau und in den USA wegen der Aufrüstung gegen den Ostblock. Die dann folgenden kleineren Auf- und Abschwünge wurden kaum wahrgenommen, da sie von dem massiven Aufschwung überlagert wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ab den siebziger Jahren nahmen die Krisen in Heftigkeit und bei kürzeren Abständen immer mehr zu und die Auswirkungen erhöhen sich (dritte Kurve). Eigentlich eine ganz logische Entwicklung. Die positive Entwicklung und der Fortschritt in einzelnen Branchen befruchtete sich gegenseitig. Die Austauschbarkeit zwischen Waren und Leistungen nahm zu, Grenzen und Zölle fielen, die Kommunikations- und Transportmöglichkeiten nahmen zu, die Möglichkeiten in immer kürzeren Zeiten und internationaler zu handeln nahm zu. Die gegenseitigen Wechselwirkungen durch den Einsatz moderner Technik führten zu einer Beschleunigung der Wirtschaftskreisläufe. Damit wurden auch die Schwankungen der Krisen beschleunigt und die Auswirkungen erhöht. Wo Licht ist, muss auch Schatten sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel. Durch die Entwicklung von Super-Computern zur Crash-Simulation von Autos wurde die Entwicklung eines Autos um die Hälfte verkürzt. Unternehmen konnten häufiger und schneller neue Modelle anbieten. Aber auch der Wettbewerb wurde dadurch angeheizt, denn die Konkurrenz konnte sich auch einen Super-Computer kaufen oder anmieten und somit auch in kürzerer Zeit entwickeln. Der Zwang zu immer häufigeren, moderneren und besseren Fahrzeugmodellen war dadurch vorprogrammiert. Die Entwicklung und Herstellung der Einzelteile, aus denen ein Auto besteht, wurde dadurch natürlich auch beschleunigt. Die Wechselwirkung in andere Branchen nahm zu.  Der Sitzhersteller, für Autos, verkauft natürlich auch die neuen starpazierfähigeren Stoffe in den Flugzeugbau und an die Eisenbahn. Da alle Zulieferer dass so machen, kann die Flugzeugindustrie auch schneller und billiger neue Flugzeuge bauen. Genau so im Eisenbahnbau. Die Systeme wachsen immer schneller und nahtloser zusammen und heizen den Wirtschaftskreislauf immer stärker an. Die positiven wie die negativen Interdependenzen nehmen zu. Da aber der Mensch, der Kunde, nur eine bestimmte Geschwindigkeit mit diesem System mithalten kann und will. Wer will sich schon alle sechs Monate ein neues Auto kaufen? Muss dieses System unweigerlich immer wieder an seine Grenze stossen und kollabieren. Schon alleine, weil sich nicht alle Systeme genau so schnell und flexibel entwickeln. Zum Beispiel Tarifverträge (Kündigungsgesetze, Arbeitszeiten), Flexibilität (Umzug), Wissen (Weiterbildung), Infrastruktur (Strassenbau, Bahnkapazität), der Wunsch/Wille zum wechseln, etc.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Analyse- und Steuerungsmöglichkeiten, um diesen Schwankungen entgegen zu treten, sind sowohl technisch wie politisch nicht vorhanden oder auf einem Niveau das der Entwicklung weit hinterher hinkt. Eigentlich hätte es hier ein riesiges Betätigungsfeld für die internationale Politik gegeben. Die führenden Köpfe haben sich aber lieber mit Verteilungskämpfen beschäftigt. Wer bekommt wo Oel? Wer bekommt wo welches Land? Wer hat welche Raketen? Die Auswirkungen, die jetzt die gesamte Menschheit aus dieser oberflächlichen Politik tragen muss, sind weit grösser als wenn die USA unter einem höheren Oel-Preis zu leiden gehabt hätte, weil sie den Irak nicht angegriffen hätte. Die Politik denkt immer noch in Dimensionen der sechziger Jahre und lokal bzw. national, die Wirtschaft ist aber bereits um exponentielle Stufen weiter, handelt global und international. Wie will das die Politik aufholen? Welche Strategien und Konzepte sind dafür vorhanden. Fast keine.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Notwendigkeit internationaler Vereinbarungen wird eine zunehmende Rolle in diesem System spielen, wollen wir nicht unseren Wohlstand aufs Spiel setzen. Und, im Grunde, kann man solchen Entwicklungen nur mit einem &#8220;quasi&#8221; planwirtschaftlichen Modell begegnen. Um heftige Schwankungen abzumildern müssen Systeme mit Regeln verwendet werden, an die sich die wichtigsten Teilnehmer halten.  Das heisst, wir müssen umdenken. Von der grossen Freiheit einiger Weniger, hin zur Stabilisierung der Weltwirtschaft. Wenn wir das nicht tun, werden die nächsten Krisen so heftig werden, dass sie nur durch Kriege lösbar sind. Und daraus resultiert die Frage, wollen wir jetzt Regelungen in Kauf nehmen, die den einen oder anderen etwas einschränken oder wollen wir es auf das Risiko ankommen lassen, alles aufs Spiel zu setzen?</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn wir aber internationale Regeln aufstellen um die Schwankungen im Zaum zu halten, stellt sich die Frage, wer hat davon Vorteile, wer nicht und wer bezahlt dafür. Teilweise gibt es ja schon Regelungen die mit Steuergeldern oder Abgaben finanziert werden. Jedoch zahlen diese Gelder viele, aber die Vorteile durch diese Regelungen haben nur wenige. Manche Politiker behaupten ja, indirekt würden sich dann die Vorteile auch für die anderen lohnen, z.B. durch Arbeitsplatzsicherheit. Das ist aber nur ein schwacher Trost, denn direkt hat es für manche, vor allem Reiche, sehr positive Auswirkungen. Und wenn man erst einmal einen Sockel von mehreren Tausend oder Millionen Euro hat, dann lässt es sich leicht leben. Das kann man z.B. ganz einfach an den Agrarsubventionen oder der indirekten Subventionen für Pharmabranche, Banken und Automobilindustrie in Europa und den USA sehen. Internationale Regelung für die Abschwächung von starken Wirtschaftsschwankungen müssen vor allem für den einzelnen Menschen gestaltet werden, ein Vorteil bildet sich dann für die Grossen immer noch.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>

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		<title>Qualitätssicherung für die Politik?!</title>
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		<pubDate>Sun, 04 May 2008 15:57:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kürzlich bekamen wir in unserer kleinen &#8220;Zweimannfirma&#8221; Werbung von einem Beratungsunternehmen, wir müssten so schnell wie möglich ein Kontrollsystem in unserer Firma einführen. Das wäre heute Standard und ganz wichtig für den Erfolg. Man müsste den Vertrieb, die Finanzen und die Organisation nach bestimmten theoretischen Regeln ständig prüfen und verbessern. Dazu würde auch eine Qualitätssicherung [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Kürzlich bekamen wir in unserer kleinen &#8220;Zweimannfirma&#8221; Werbung von einem Beratungsunternehmen, wir müssten so schnell wie möglich ein Kontrollsystem in unserer Firma einführen. Das wäre heute Standard und ganz wichtig für den Erfolg. Man müsste den Vertrieb, die Finanzen und die Organisation nach bestimmten theoretischen Regeln ständig prüfen und verbessern. Dazu würde auch eine Qualitätssicherung gehören. Das Werbeschreiben war so verfasst, dass man glauben sollte, staatliche Stellen schreiben so ein Kontrollsystem vor. Natürlich war das Schreiben nur darauf aus, Angst zu machen und einen Auftrag für das Beratungsunternehmen zu erzeugen. <span id="more-136"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Als ich weiter darüber nachdachte, viel mir auf, dass es für alle möglichen Bereiche heute Kontrollsysteme gibt, ob das die Verkehrsüberwachung ist, die Lebensmittelkontrollen, die Einfuhrkontrollen, die Qualitätssicherungssysteme in den Firmen, Personal-Audits, etc. Überall werden wir von uns selbst oder anderen kontrolliert, überprüft und zur Verbesserung angemahnt. Das Ziel dieser Kontrollen ist, dass wir uns in unserem Verhalten verbessern. Auf der Strasse nicht zu schnell fahren. Unsere Steuern ordentlich und pünktlich zahlen. Keine Straftaten begehen oder uns im Beruf durch Weiterbildung verbessern. Das ganze Leben ist für jeden Einzelnen voll von Kontrollen und Systemen die das Verhalten, unser Verhalten verbessern sollen. Dabei schreiben wir uns, oft indirekt, diese Kontrollsystem vor. In Unternehmen werden Unsummen ausgegeben um Software &#8211; Systeme einzusetzen, die das Risiko minimieren (Risikomanagement) und die Qualität verbessern helfen. Alle haben eines gemeinsam, sie sollen Fehler von vornherein verhindern und wenn sie passieren uns erziehen aus Fehlern zu lernen und diese beim nächsten mal nicht wieder zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber was ist mit der Politik? Gibt es dort auch Kontrollsysteme? Ich meine das nun nicht bezogen auf Wahlen oder Gesetze sondern auf politische Entscheidungen? Gibt es Kontrollsystem, zum Beispiel eine Qualitätssicherung, für politische Entscheidungen? Wenn es sie gäbe und man die Frage &#8220;War es richtig, dass die USA den Krieg gegen den Irak führt&#8221; unter diesem Gesichtspunkt analysiert, was käme wohl dabei heraus?</p>
<p style="text-align: justify;">Der Krieg wird die USA ca. 3 Billionen Dollar kosten, selbst für ein so grosses Land wie die USA kein Pappenstiel. Es sind bereits jetzt ca. 2000 US-Soldaten und ca. 1,5 Millionen Zivilisten dort gestorben. Was würden die wohl in einer Pro-/Kontra &#8211; Waage wiegen? Die USA haben sich durch die Einnahme ihrer Rolle gegen den Islam, Milliarden Menschen auf der Erde zum Feind gemacht. Was für finanzielle und wirtschaftliche Folgen wird das in den nächsten hundert Jahren für die USA haben? All diese Dinge hätte man vorher, systematisch in einer &#8220;Worst- und Best Case&#8221; &#8211; Analyse ermitteln und den Bürgern nennen können. Sie sind es ja schliesslich, die dafür materiell und immateriell vorher und hinterher zahlen müssen und zwar lange noch nachdem Mr. Bush Präsident war.</p>
<p style="text-align: justify;">Vorstände müssen sich gegenüber ihren Aktionären verantworten, wenn sie die falschen Entscheidungen getroffen haben. Die schlimmste Bestrafung ist der Rausschmiss oder der Knick in der Karriere bis hin zur Verurteilung vor einem Gericht. Wie ist das bei Politikern, die Entscheidungen für ihr Volk treffen und dabei nachweislich Fehler machen? Jeder, in welcher Position er sich heute auch befindet, wird heute auf irgendeine Weise kontrolliert und muss sich bei Fehlverhalten verantworten, meist wird er dann auch bestraft, damit er den Fehler nicht noch einmal macht. Nur in der Politik ist das nicht so. Die USA haben schon so viele Kriege geführt und sie haben immer noch nicht gelernt, dass sie damit fast nichts durchsetzen können. Jedenfalls stehen die Vorteile in keinem Verhältnis zum Aufwand und den menschlichen Verlusten.</p>
<p style="text-align: justify;">In den Niederlanden hat eine Beratungsfirma zusammen mit Universitäten ein Computer-Programm entwickelt, welches die Folgen einer politischen Entscheidung berechnen kann und die Kosten sowie die Auswirkungen auswirft. In vielen Fällen, wenn Politiker einen Vorschlag machen, wird dieses Programm angewendet und der Politiker muss zu den Ergebnissen Stellung beziehen. Durch den Einsatz dieser Software ist die Zahl der Gesetzesvorlagen und Vorschläge um eine grosse Zahl zurück gegangen und die, die zur Entscheidung kommen, sind meist gut und besser durchdacht als früher. Politiker haben dort erkannt, dass sie die Folgen ihrer Vorschläge genauer unter die Lupe nehmen müssen als früher und alle möglichen Nachteile, an die sie früher selber nicht gedacht hatten, nun von einer Software genannt bekommen. Das tut dem ganzen Land gut.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Status der Kontrollsysteme in der Politik liegt, in den meisten Fällen, im Gegensatz zu Wirtschaft und denen für die Bürger, um Jahrzehnte zurück, wenn es sie überhaupt gibt oder sie angewendet werden. Obwohl die Politik über viel mehr Menschen, Entscheidungen mit viel grösserem materiellem Einsatz treffen muss als z.B. Unternehmen. Noch dazu, gehören die Gelder die sie zu vergeben haben, nicht ihnen oder sie haben keine eigenen Verluste bei Fehlentscheidungen. Ein gutes Beispiel ist hier zur Zeit der EU-Vertrag. Einige wenige Politiker wollen über die Köpfe von rund 300 Millionen Bürgern eine Entscheidung treffen, die für &#8220;immer&#8221; gelten soll und entscheidende Veränderungen herbeiführt. Was für ein demokratisches Grundverständnis müssen diese Politiker haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich finde es wird Zeit das wir Bürger dafür sorgen, dass die Politik sich an bestimmte Kontrollsysteme zu halten hat und diese immer wieder angewendet werden, damit die politischen Entscheidungen zum Wohl des Volkes getroffen werden. Und zwar bevor die Fehler passieren.</p>

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		<title>Der (neue) Sozialismus wird die Welt erobern!?</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Dec 2007 14:46:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der internationale, politische Druck durch den früheren Ostblock ist schon lange zusammen gebrochen. Und, damit auch die Fahne des &#8211; und Ermahnung an den Sozialismus. Das Gleichgewicht ist verloren. Geld regiert nun die Welt. Selbst Länder, wie Deutschland, deren Tugenden einst das Denken beinhalteten, die Ausgewogenheit verlangten, die systematisch und in sich ruhend vorgingen, sind [...]]]></description>
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<p>Der internationale, politische Druck durch den früheren Ostblock ist schon lange zusammen gebrochen. Und, damit auch die Fahne des &#8211; und Ermahnung an den Sozialismus. Das Gleichgewicht ist verloren. Geld regiert nun die Welt. Selbst Länder, wie Deutschland, deren Tugenden einst das Denken beinhalteten, die Ausgewogenheit verlangten, die systematisch und in sich ruhend vorgingen, sind der Hysterie des gierigen Geldmachens verfallen. Man merkt es schon wenn man, egal welche, Fussgängerzone in Deutschland betritt. Freundlichkeit ja, Ellenbogen ja, Hektik ja, Praktikanten ja, niedrige Gehälter ja. Selbst Politiker die in so genannten &#8220;christlichen&#8221; Parteien Karriere machen und bis an die Spitze vordringen, kennen kein wenn und aber.</p>
<p>Der der Reich ist soll noch reicher werden, der der arm ist soll nur noch mehr zahlen und sich tief ducken. Der der Arbeit hat, dem geht es gut. Der Rest ist egal. Das ist die Devise einer Frau Merkel und Co. Im Schulterschluss mit Herrn Bush, Sarkozy und vielen anderen Führern der westlichen Welt. Herr Sarkozy titulierte &#8220;seine&#8221; Gastarbeiter aus den ehemaligen Kolonien, die seit drei Generationen in Vororten von Paris vegetieren, als &#8220;kriminelle Schmarotzer&#8221;. In der Schweiz sind es &#8220;schwarze Schafe&#8221;. In Amerika die &#8220;dummen Schwarzen&#8221;. <span id="more-95"></span></p>
<p>Dieser Tage kann man es in allen Nachrichten sehen und lesen. Ob eine Berufsgruppe, wie die Zugführer in Deutschland, berechtigt, für eine verantwortungsbewusste Position auch eine verantwortungsbewusste Entlohnung verlangt. Und der haarsträubenden Gegenargumente eines Herrn Mehdorn der dann noch versucht seine Kunden, die Fahrgäste, emotional auf seine Seite zu ziehen. Ob eine Frau Merkel und Konsorten von der Weltbühne die gesamte Klimadiskussion und ihre Auswirkungen auf den Schultern der Armen der Welt austragen will. Oder ob man die Bootsflüchtlinge auf den Kanarischen Inseln beobachtet. Die Signale sind verehrend. Arm und Reich driften so stark auf der Welt auseinander, wie noch nie.</p>
<p>Es gibt keinen Einhalt gebietenden individualistischen Sozialismus-Block mehr, es gibt viel viel mehr Wohlstand und Geld zu verteilen, es ist viel leichter möglich viel mehr Geld zu machen, wenn man denn erst mal eins hat. Jedem stehen heute alle möglichen Dienste weltweit, jederzeit zur Verfügung noch mehr Geld zu machen. Aber eben nur wenn man welches hat. Der der keine Sicherheiten hat bekommt keinen Kredit (Basel II). Alle Dinge die den bevorzugen und beschützen, der bereits Geld hat und noch mehr haben möchte, sind in den letzten Jahren und Jahrzehnten massiv ausgebaut, perfektioniert und abgesichert worden. Die Blockaden und Hemmnisse für Leute die nichts haben sind auch massiv ausgebaut, perfektioniert und abgesichert worden. Beides sind dynamische Systeme die in sich selbst weiter progressiv wachsen. Das ist die Schere die auseinander geht. Reich und Arm trennt sich immer mehr, die Mittelschicht wird aufgelöst.</p>
<p>Sicher, hierzulande muss (fast) keiner hungern, oder ohne Dach über dem Kopf schlafen gehen. In Afrika, Süd-Amerika oder im Osten sieht das schon anders aus. Aber auch hierzulande wird einem jungen Menschen die Chance geraubt, nach oben zu kommen. Natürlich werden jetzt viele sagen, aber er kann doch frei lernen, er kann sogar kostenlos studieren. Und die viele Unterstützung, die es gibt. Wir wissen alle, dass das nur die halbe Wahrheit ist. Ein Sohn, dessen Vater reich ist und deshalb Beziehungen hat, wird es immer leichter haben einen Posten zu bekommen. In vielen Ländern geht diese Diskriminierung ja schon bei der Nationalität los, warum sollte es dann bei Beziehungen anders sein. Und diese Dinge sind heute entscheidend, nicht mehr das Geld zum lernen. Ohne Beziehung kein guter Job.</p>
<p>Durch die Modernisierung werden immer mehr Arbeitskräfte überflüssig. Auch das führt dazu, dass der Konkurrenzkampf unter den &#8220;Armen&#8221; grösser wird. BMW will nächstes Jahr ca. 8.000 Menschen in Deutschland entlassen. Für mich stellen sich dabei mehrere Fragen. Einmal, BMW muss ja die letzten Jahr sehr unproduktiv gearbeitet haben, wenn sich jetzt herausstellt, dass sie bei steigendem Umsatz und Verkaufszahlen, also auch höherer Produktion, mit weniger Leuten auskommen können. Als Aktionäre würde ich mich ganz schön betrogen vorkommen. Weiter, die Entlassungen sollen über Fluktuation und Auflösung von Arbeitsverträgen mit Leiharbeitern durchgeführt werden. Angenommen, der normale Ingenieur bekommt bei BMW 8.000 Euro im Monat. Für den Leiharbeiter zahlt man sicher nur 7.000 Euro (wenn überhaupt), die Leiharbeitsfirma zahlt dem Angestellten aber nur 5.000 Euro und sackt die Differenz von 2.000 ein. Meist sind da nur drei oder vier Leute mit der Vermittlung von hunderten Ingenieuren beschäftigt. Also ein Millionen Ding.<br />
Jetzt sollen also die, die ordentliche Arbeit geleistet haben, aber im Verhältnis das Wenigste dafür bekommen haben, auch noch ganz auf ihren Job verzichten? Oder zahlen die Leiharbeitsfirmen grosszügige Übergangsgelder?<br />
Schauen  Sie sich die fetten BMWs an.  Die kann sich sowieso bald nur noch der leisten, der zum reichen Teil der Gesellschaft gehört. Früher war ein 3er ein Mittelklassewagen, heute ist es eine Luxuslimousine.</p>
<p>Jetzt will man sogar den Armen noch die Kinder nehmen. Damit sie für wenig Geld ordentlich Arbeiten können, braucht man Frauen und Männer ohne Kinder. Kinder braucht man aber auch. Also sollen diese welche bekommen, erzogen werden sollen sie aber vom Staat, sprich den Reichen. Natürlich in dem Sinne, wie die mögen. Damit sie später einmal alle brave, willige und günstige Arbeiter werden. In manchen Ländern redet man den Kindern ja sogar ein, dass ihr Dialekt sie von den anderen unterscheidet und zu etwas besonderem macht. Dass sie damit aber schlechtere Aussichten auf dem internationale Arbeitsmarkt haben, sagt man ihnen nicht. Vom wem kommt da wohl diese Erziehung und welche Absichten stecken dahinter?</p>
<p>So und nun machen wir einen Strich und stellen uns vor, das alles geht so die nächsten zehn, zwanzig Jahre weiter. Die Welt wird immer kleiner. Die Reichen werden immer reicher, die Armen werden immer ärmer. Der Druck nimmt zu, weil die Dienste nicht mehr erfüllt werden können. Denken sie nur an die Altenpflege. Was ist die politische Konsequenz?</p>
<p>Es ist selbstredend, der Drang und Wunsch nach sozialistischen Systemen, nach einem Ausgleich wird zunehmen. Das Volk der Armen wird es sich zunehmend nicht mehr gefallen lassen, immer mehr ausgebeutet zu werden. Der Wunsch nach Parteien, die sie ehrlich vertreten, wird lauter und lauter. Oskar Lafontain hat das in Deutschland, vielleicht, schon früh erkannt. Ich sage der &#8220;Linken&#8221; beste Ergebnisse voraus. Die Zukunft der Politik der Welt liegt im Sozialismus. Und nicht nur weil die Schere von Arm und Reich so stark auseinander driftet. Viele zukünftige Aufgaben lassen sich mit demokratisch, imperialistischen, konkurrierenden Methoden und Mikroorganisation einfach nicht mehr bewerkstelligen. Wer eine Atombombe haben darf oder nicht, geht uns alle an und nicht nur acht Länder. Ob und wie die Welt verschmutzt wird, geht uns alle an und nicht nur einige Länder. Wer dafür wie viel bezahlt, dass er mit Umweltverschmutzung Profit macht, geht uns alle an, und vor allem die darunter leiden und nicht die die damit Geld verdienen. Eine tatsächliche Durchführung von Massnahmen im internationale Stil erfordern mehr als nur die Zusammenarbeit von wenigen Industrieländern, die dabei auch noch Profit machen wollen.</p>

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		<title>Wikipedia der Gott der Götter</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 23:04:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das was in Perry Rhodan Romanen zu spannendem Abenteuer führt, also Science Fiction, wird uns bei Wikipedia genau so trivial vorgelebt. Der allmächtige Webserver mit vielen tollen Seiten an Wissen und Information beherrscht die Weiten des Universums. Die allwissenden, kostenlos arbeitenden Redakteure (alias Administratoren) beherrschen das System und somit auch die Menschen. Information wie Greti [...]]]></description>
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<p>Das was in Perry Rhodan Romanen zu spannendem Abenteuer führt, also Science Fiction, wird uns bei Wikipedia genau so trivial vorgelebt. Der allmächtige Webserver mit vielen tollen Seiten an Wissen und Information beherrscht die Weiten des Universums. Die allwissenden, kostenlos arbeitenden Redakteure (alias Administratoren) beherrschen das System und somit auch die Menschen. Information wie Greti und Pleti es mögen. <span id="more-80"></span><br />
Vom Volk fürs Volk. Stalinismus und Bolschewismus war nichts dagegen. Genau so wie das parallele System DMOZ (ein Internetverzeichnis für Webseiten), das auch von freiwilligen Helfern am Leben erhalten wird, gibt  einfach nur das wieder, was die gemeinschaftliche Gesinnung der selbsternannten Aufseher erlaubt. Durchschnitt für Durchschnitt. Klar ist in beiden Systemen, dass der natürliche Trieb eines jeden Menschen nach Macht, zu einer Ausübung dieser führt. Je höher die Hierarchie, desto stärker muss die Macht ausgeübt werden und sich manifestieren. Sonst wäre es ja keine richtige Macht. Und das, nur das kann der Antrieb der kostenlos und freiwilligen Helferlein sein. So wie auf der Strasse, der kleine Herr mit Hut, dem hinter ihm Fahrenden beweist, was er für eine Macht über ihn ausüben kann, in dem er mit dreißig Sachen vor ihm her schleicht. Genau so verstehen sich die Allüren der Möchtegern &#8211; Offiziere der Wikipedia. In ihrer Anonymität können sie auch getrost frech und ungehobelt sein. Es kennt sie ja keiner. Sie können beleidigen, belügen, betrügen dass die Wände wackeln. Alles hinter der verbergenden Anonymität. Dass solche Systeme automatisch zum Scheitern verurteilt sind, liegt in der Natur der Sache. Das DMOZ beachtet heute kaum noch jemand, Google ist viel wichtiger und mächtiger geworden. Selbst dem letzten Internetnutzer ist klar geworden, dass man bei DMOZ nur eine genehmigte Auswahl an Einträgen findet, die halt aus welchen Gründen auch immer, den Editoren gefallen haben. Und somit ist die Auswahl begrenzt. Das was man finden will, wird nicht gefunden. Weil es nicht drin ist.</p>
<p>Genau so ist und wird es bei Wikipedia sein. Literaturhinweise werden gefälscht, Weblinks werden manipuliert, Inhalte gelöscht oder geändert. Jemand der nur gelegentlich mit Wikipedia zu tun hat, hat keinerlei Chance sein Wissen dort einzutragen. Übrigens listet Google in seinen Ergebnisse die Einträge von Wikipedia immer sehr weit vorne, das bedeutet, Google vertraut den Einträgen bei Wikipedia sehr, was ich nicht nachvollziehen kann. Vielleicht steckt da auch etwas anderes dahinter.</p>
<p>Ein Student in den USA hat vor Kurzem eine Software entwickelt, mit der man die Änderungen im Wikipedia-System auswerten kann. Dabei wurde festgestellt, dass zum Beispiel CIA und Microsoft die Institutionen waren, die am allermeisten Änderungen vorgenommen haben. Natürlich zu Ihren Gunsten. CIA änderte da mal eben Lebensläufe von Politikern und Microsoft Kritiken an ihrer Software.</p>
<p>Auch hierzulande wird die Kritik immer lauter. Ein gutes Beispiel ist die Kritik an Nina Gerlach und der Manipulationen um den Begriff „Homöopathie“ (<a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=84" target="_blank">psychophysik.com</a> und hier <a href="http://www.psychophysik.com/html/ak03-gwup11-wikipedia.html" target="_blank">psychophysik.com</a> und hier <a href="http://www.openpr.de/news/153137/Wikipedia-im-Privateigentum-von-Nina-Gerlach.html" target="_blank">openpr.de</a> ).</p>
<p>Warnen Sie also ihre Kinder und Bekannten davor, einfach alles von Wikipedia zu übernehmen.</p>
<p>
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</p>
<p><strong>Weitere Kritik findet man auf folgenden Seiten:</strong></p>
<p><a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/14/0,3672,3022414,00.html" target="_blank">ZDF</a>, <a href="http://www.netzeitung.de/internet/454939.html" target="_blank">Netzeitung</a>, <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/631/90541/" target="_blank">Süddeutsche Zeitung</a>, <a href="http://www.pc-magazin.de/blogin/2006/11/17/47/" target="_blank">PC-Magazin</a>, <a href="http://www.focus.de/digital/internet/internet_aid_115628.html" target="_blank">Focus</a>, <a href="http://www.netzthemen.de/sterz-wikipedia/5-1-4-troll-oder-nicht-troll-der-fall-thomas7" target="_blank">Netzthemen</a>, <a href="http://www.shortnews.de/start.cfm?id=584331" target="_blank">Shortnews</a>, <a href="http://www.christian-von-kamp.de/literatur/wikipedia-kritik/kritik-wikipedia.htm" target="_blank">Christian von Kamp</a>, <a href="http://www.net-tribune.de/article/121205-07.php" target="_blank">Net-Tribune</a>, <a href="http://www.clauswolfschlag.gmxhome.de/wikipedia.kritik.htm" target="_blank">Claus Wolfschlag</a>, <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/88359/from/rss09" target="_blank">Heise</a>, <a href="http://infokrieg.tv/wikipedias_ruf_im_sturzflug_140807.html" target="_blank">Infokrieg</a>, <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E8178EF3F813C4ECA8D94A420E18EF040~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">FAZ</a>, <a title="Heise" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/88359/from/rss09" target="_blank">Heise</a>, <a title="Golem" href="http://www.golem.de/0708/54144.html" target="_blank">Golem</a>, <a href="http://www.ftd.de/technik/it_telekommunikation/240442.html" target="_blank">FTD</a>, <a title="Wired" href="http://reddit.wired.com/wikid_german/" target="_blank">Wired</a>, <a href="http://oncomputer.t-online.de/c/12/10/68/72/12106872,si=0.html">Telekom</a>, und auf Englisch z.B.: <a title="http://www.wikitruth.info/" href="http://www.wikitruth.info/" target="_blank">Wikitruth</a>, <a title="http://www.wikipedia-watch.org/" href="http://www.wikipedia-watch.org/" target="_blank">Wikipedia-Watch</a>, <a title="http://wikipediareview.com/" href="http://wikipediareview.com/" target="_blank">Wikipediareview</a>, <a href="http://www.kapitalism.net/thoughts/wikipedia.htm" target="_blank">A Criticism of the Wikipedia</a></p>
<p>All dieser Kritik kann ich mich nur anschließen. Ich habe für Kunden und auch privat wiederholt Beiträge versucht zu ändern oder Ergänzungen in Wikipedia hinzuzufügen, immer wurden die Änderungen zurückgewiesen. Die unglaublichsten Bemerkungen wurden dazu gemacht, beleidigt, diffamiert und dann ignoriert. Wenn der eine Administrator mich leid war, hat ein anderer mit neuen Gegenargumenten wieder angefangen meine Einträge oder Änderungen zu löschen. Ohne Diskussion. Und wenn ich nachfrage bekomme ich wieder eine unglaubliche Antwort.</p>
<p>Unter der Seite „Uwe Barschel“ wollte ich den Hinweis auf ein neu erschienenes Buch einfügen. Natürlich unter Literatur. Der Administrator löschte den Eintrag mit folgendem Hinweis:</p>
<p>&#8220;Es ist in keiner wissenschaftlichen Bibliothek nachgewiesen, von einem Hobbyschriftsteller verfasst und erscheint in einem nicht reputablen Verlag. Keine Chance. Stefan64 20:13, 13. Okt. 2007 (CEST)&#8221;</p>
<p>Der Autor des Buches, Eduard Breimann, schreibt seit vielen Jahren Bücher und publiziert sie erfolgreich. Der Verlag existiert seit 1997 und ist sich keiner Schuld bewusst, die ihm das Prädikat „nicht reputable“ einbringen soll. Auf meine Frage, wer denn entscheidet was ein „reputabler“ Verlag ist und welche wissenschaftlichen Bibliotheken gemeint seien, beendete der Editor die Diskussion. Ein anderer löschte meinen erneuten Eintrag. Daraufhin wurde meine IP-Adresse gesperrt, sodass ich keine Änderungen mehr vornehmen konnte.</p>
<p>
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</p>
<p>Diese Geschichte ist kein Einzelfall. Bei ganz anderen Themen wurde genau so verfahren. Mich würde mal interessieren in welcher „Blacklist“ ich gelandet bin und warum solche Leute mich so behandeln. Vermutlich machen sie das einfach mit unheimlich vielen so. Deshalb kann man den Einträgen auch nicht vertrauen.</p>
<p><strong>Nachtrag</strong></p>
<p>Die Vorwürfe, die mir in den Diskussionsforen (siehe Anhang) bei Wikipedia gemacht werden sind hanebüchen. Unter anderem wird da einem anderen Administrator, der die Seite von Herrn Eduard Breimann (in Wikipedia) bearbeitet hat, mitgeteilt dass wegen meiner angeblichen &#8220;Vandalentätigkeit&#8221; keine Chance für eine Wiederaufnahme der bereits gelöschten Seite über Herrn Breimann besteht. Dass sie vor meinen Eintragsversuchen bereits gelöscht war, interessiert nicht.</p>
<p>Es wird ausserdem argumentiert, dass ich den Verlag und den Verleger des Buches von Herrn Breimann kenne. Ja und? Ich arbeite sogar für ihn. Und nun, darf man dann keine Einträge bei Wikipedia mehr machen? Das ist Willkür und schlimmer als Rassismus. Da wird über mich als &#8220;Consultant&#8221; geschrieben, der &#8220;dümmlicher Weise&#8221; eine Rezension für ein Buch das in dem genannten Verlag erscheint, bei Amazon verfasst hat. Na und, was geht die Administratoren an was ich bei Amazon mache. Glauben die, dass die Rezensionen bei anderen Büchern alle von Lesern stammen? Ich bin nur so ehrlich, dass ich meinen Namen angebe. Und natürlich habe ich das Buch gelesen &#8211; die Rezension ist tatsächlich meine Meinung und kein Marketingtrick. Das wäre ja auch etwas zu einfach. Der Ton und die Art, die Kompliziertheit des Systems und das was ich oben beschrieben habe bestätigt sich durch diese Reaktionen. Ein Administrator hat diesen Beitrag (hier) im Internet gefunden und es gleich seinen Kollegen mitgeteilt. Mal sehen was für Repressalien ich jetzt zu befürchten habe. Andere die sich trauten an Wikipedia Kritik zu üben, haben ja ihre Artikel bereits wieder gelöscht. Vermutlich auf <a href="http://www.allesdruck.de">Druck</a>.</p>
<p>Systeme die mit solchen Menschen besetzt sind, können nicht funktionieren. Ich verstehe auch nicht was für eine Aggression sie antreibt.</p>
<p><strong>Julia Franck hat gerade den Deutschen Buchpreis 2007 für ihren Roman Die Mittagsfrau erhalten.</strong></p>
<p>Es ist Frau Franckes erstes professionelles Buch. Ob sie wohl bei Wikipedia einen Hinweis eintragen darf?</p>
<p>Den Beruf des Schriftstellers gibt es nicht, also kann es auch keine Hobbyschriftsteller geben. Das ist also eine Beleidigung. Man merkt schon an diesen Kleinigkeiten mit welch lebensunerfahrenen und ungebildeten Menschen man es hier zu tun hat. Und die wollen die grösste Enzyklopädie der Welt aufbauen?</p>
<p>Dürfen Schriftsteller die im Eigenverlag Bücher vertreiben auch keinen Hinweis auf Ihre Bücher bei Wikipedia veröffentlichen, weil sie ja keinen &#8220;reputablen&#8221; Verlag vorweisen können?</p>
<p>Herr Baensch, dessen Buch unter &#8220;Uwe Barschel&#8221; genannt wird, hat bis jetzt zwei Bücher heraus gegeben. Laut Adminstrator von Wikipedia zu Herrn Gross, einem anderen Administrator bei Wikipedia, der die Seite von Herrn Breimann wieder ungelöscht machen wollte, hiess es:</p>
<p>Sinngemäss: &#8220;Erst ab vier veröffentlichten Büchern in einem Genre wird ein Autor oder ein Buchhinweis aufgenommen&#8221; und Zitat: &#8220;Wie dem auch sei, Universal Frame ist alles mögliche (Marketing &amp; PR, EDV &amp; IT, Beratung), aber kein ernstzunehmender Verlag, es gibt 5 + 1 = 6 Neuerscheinungen und keine Backlist, d.h. diese 6 Bücher sind das komplette &#8220;Verlags&#8221;-Angebot. Zu der Irrelevanz der Bücher, die bei Neusser gedruckt wurden, habe ich schon der LK geschrieben.&#8221;</p>
<p>Mein Hinweis an Herrn Gross, sich doch mal diesen Artikel (im Internet) durchzulesen, wurde auf seiner Seite bei Wikipedia auch gelöscht.</p>
<p>Administratoren die sich hinter Pseudonymen verbergen (auch bei Herr Gross weiss man nicht ob es sein richtiger ist, der andere nennt sich Stefan64) und willkürlich beleidigen, entscheiden, löschen und ändern &#8211; kann man nur mit einem Begriff bezeichnen. Früher wurden Bücher verbrannt weil sie gegen die Gesinnung waren, die Administratoren von Wikipedia bezeichnet die Autoren als &#8220;Hobbyschriftsteller&#8221; und die Bücher als von einem &#8220;nicht reputablen&#8221; Verlag herausgebracht und löscht die Einträge in einer Enzyklopädie die vorgibt:</p>
<p>&#8220;Wikipedia ist ein Projekt zum Aufbau einer Enzyklopädie aus freien Inhalten in allen Sprachen der Welt. Jeder kann mit seinem Wissen beitragen.&#8221;</p>
<p>Das ist definitiv nicht so.</p>
<p>Normalerweise müssen bei Veröffentlichungen über andere Personen, die Quellen angegeben werden und ein Redakteur, der für den Inhalt Verantwortung übernimmt. Das scheint bei Wikipedia einfach ein annonymer Administrator zu machen. Die meisten Rechtsklagen gegen Wikipedia verlaufen im Sande. Wikipedia sorgt schon vor der Verhandlung für einen Vergleich. Auf welche Weise ist nicht bekannt. Siehe Fall &#8220;Atze Schröder&#8221;.</p>
<p>Mich würde einmal die rechtliche Betrachtung von Wikipedia interessieren auch im Zusammenhang mit Verbreitung falscher Informationen.</p>
<p>Mir scheint sie verstossen auch gegen die Menschenrechte:</p>
<p>&#8212;<br />
<strong>Artikel 1</strong><br />
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.<br />
&#8212;</p>
<p>Das haben die Administratoren gegenüber Herrn Breimann, Herrn Hense und dem Verlag nicht getan. Sie haben nicht mit gleichem &#8220;Recht&#8221; geurteilt (siehe Herr Baensch) und sind uns auch nicht in &#8220;Brüderlichkeit&#8221; begegnet (Beleidigungen).</p>
<p>Und weiter:</p>
<p>&#8212;<br />
<strong>Artikel 19</strong><br />
Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.<br />
&#8212;</p>
<p>Die Meinungsfreiheit ist auch eine Nennung eines Hinweises auf ein Buch mit wichtigen Inhalten. Wenn Wikipedia schreibt &#8220;Jeder kann mit seinem Wissen beitragen.&#8221; Dann muss&#8221;Jeder&#8221; auch &#8220;Jeder&#8221; sein, ansonsten würde gegenüber diesem Paragraphen der Menschenrechte verstossen.</p>
<p>Download: Dieses Dokument zusammen mit den Protokollen als PDF (<a title="Download" href="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2007/10/wikipedia-kritik-01-10-2007.pdf">Download</a>).</p>
<p><a title="http://wikiscanner.virgil.gr/" href="http://wikiscanner.virgil.gr/" target="_blank">http://wikiscanner.virgil.gr/ </a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Betrugsversuch per Mahn &#8211; E-Mail (Hans E. Ruegsegger)</title>
		<link>http://www.hense.com/2007/07/17/betrugsversuch-per-mahn-e-mail-hans-e-ruegsegger/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jul 2007 07:10:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir haben heute folgende E-Mail bekommen (siehe unten). Diese E-Mail ist ein Betrugsversuch. Für alle die auch so eine E-Mail bekommen haben, lesen Sie die Hinweise am Ende des Beitrags. Beispiel / Zitat: Von: &#8220;briefkasten@xxxxxruegsegger.ch&#8221; &#60;briefkasten@xxxxxruegsegger.ch&#62; Datum: 17. Juli 2007 02:14:46 Uhr GMT+02:00 An: xxxxxxxxxxxxxxxxx Betreff: Aktenzeichen: 330235/35 Rechnung Hans E. Rüegsegger (Anwaltskanzlei) Schanzenstrasse 1, [...]]]></description>
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<p>Wir haben heute folgende E-Mail bekommen (siehe unten). Diese E-Mail ist ein Betrugsversuch. Für alle die auch so eine E-Mail bekommen haben, lesen Sie die Hinweise am Ende des Beitrags.</p>
<p>Beispiel / Zitat: <span id="more-55"></span></p>
<blockquote><p>Von: &#8220;briefkasten@xxxxxruegsegger.ch&#8221; &lt;briefkasten@xxxxxruegsegger.ch&gt;<br />
Datum: 17. Juli 2007 02:14:46 Uhr GMT+02:00<br />
An: xxxxxxxxxxxxxxxxx<br />
Betreff: Aktenzeichen: 330235/35 Rechnung</p>
<p>Hans E. Rüegsegger (Anwaltskanzlei)<br />
Schanzenstrasse 1, Postfach 7749, 3001 Bern</p>
<p>Aktenzeichen: 330235/35<br />
Bern, den 16.07.2007</p>
<p>Bitte geben Sie Ihr Aktenzeichen bei jeglichem Schriftverkehr und Zahlungen immer an.</p>
<p>Sehr geehrte Kunde,</p>
<p>hiermit zeige ich die Interessenvertretung der Firma Andreas &amp; Manuel Schmidtlein GbR, Vor der Hube 3, D 64572 Büttelborn, Deutschland an. Ordnungsgemäße Bevollmächtigung wird anwaltlich versichert. Meine Mandantschaft macht gegen Sie folgende Forderung geltend:</p>
<p>Rechnung vom 15.08.2006 aus Dienstleistungsvertrag mit der Rechnungsnummer R302280 für die Anmeldung vom 29.07.2006 um 14:33 Uhr auf der Internetseite <a href="http://P2P-heute.com" rel="nofollow" title="http://P2P-heute.com" target="_blank">P2P-heute.com</a> mit folgender Anmelde-IP: xxxxxxxxxxxx.</p>
<p>Sie schulden meiner Mandantschaft daher 742,00 CHF. Da Sie sich in Verzug befinden, sind Sie gegenüber meiner Mandantschaft verpflichtet, die durch meine Tätigkeit entstandenen Gebühren zu erstatten.</p>
<p>Das Originalrechnung finden Sie im Anhang als signierte PDF Datei. Bitte behalten Sie das Original Rechnung unbedingt für Ihre Unterlagen.</p>
<p>Liquidation:</p>
<p>1,3 Geschäftsgebühr, Nr. 2300 VV 466,50 CHF</p>
<p>Auslagenpauschale, Nr. 7002 VV 1,50 CHF</p>
<p>Gesamtsumme 829,00 CHF</p>
<p>Der von Ihnen zu zahlende Gesamtbetrag beläuft sich somit auf 938,00 CHF.</p>
<p>Ich fordere Sie auf, den Gesamtbetrag, innerhalb einer Frist von 10 Tagen, also bis zum</p>
<p>10.07.2007 (hier eingehend)</p>
<p>auszugleichen. Bitte überweisen Sie diesen Betrag auf das unten angegebene Konto. Sollte der Gesamtbetrag nicht fristgerecht eingehen, werde ich meiner Mandantschaft empfehlen, die Forderung ohne weitere außergerichtliche Ankündigung, gerichtlich geltend zu machen, wodurch weitere Kosten zu Ihren Lasten entstehen. Wir möchten in diesem Zusammenhang auf die bereits ergangenen Urteile verweisen, welche Sie auf der Internetseite www.ruegsegger-hans.ch einsehen können.</p>
<p>Bei der Anmeldung auf oben genannter Internetseite wurde die zu diesem Zeitpunkt übermittelte IP-Adresse gespeichert. Die IP-Adresse ermöglicht den Strafverfolgungsbehörden, im Falle einer strafrechtlichen Ermittlung, die<br />
Identifikation des PC&#8217;s, der zum Zeitpunkt der Anmeldung genutzt wurde.<br />
Als weitere Sicherheitsinstanz ist auf oben genannter Internetseite das Geburtsdatum des Users eingegeben worden. Sollte sich bei einer weiteren überprüfung der Daten herausstellen, dass ein falsches Geburtsdatum eingegeben wurde, ist von einem Betrugsdelikt auszugehen. In diesem Fall hätte sich eine gegebenenfalls minderjährige Person eine Leistung erschlichen, die ihr nicht hätte bereitgestellt werden dürfen. Hier behalte ich mir im Namen meiner Mandantschaft die Erstattung einer Strafanzeige vor. Die dabei anfallenden Kosten und Auslagen sind gegebenenfalls gegen Sie geltend zu machen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Hans E. Rüegsegger<br />
Rechtsanwalt</p>
<p>Hans E. Rüegsegger (Anwaltskanzlei)<br />
Schanzenstrasse 1, Postfach 7749, 3001 Bern<br />
<a href="http://www.opendi.ch">Telefon</a>: 031 392 36 00; Telefax: 086031 3746600<br />
Postkonto: 30-384050-6</p>
<p>Bankkonto:</p>
<p>Hans E. Rüegsegger<br />
Credit Suisse<br />
Werdmühleplatz<br />
8070 Zürich<br />
Kto-Nr. 0879-741337-21<br />
Clearing Code: 4879<br />
Postcheckkto: 80-500-4</p>
<p>Bitte geben Sie als Zahlungsempfänger unbedingt Hans E. Rüegsegger (Anwaltskanzlei) an und Ihr Aktenzeichen als Verwendungszweck.</p></blockquote>
<p>Meine Kommentare und Hinweise dazu:</p>
<ul>
<li>Grundsätzlich gelten E-Mails nicht als belegbares Rechtsmittel. Eine Mahnung oder ähnliches per E-Mail würde also vor Gericht keine Aussage haben und damit keinen Beweis darstellen. Dazu sind die technischen Betrugsmöglichkeiten, den tatsächlichen Absender zu fälschen und den Empfang zu bestätigen, zu gross. Mit anderen Worten, nur per Post auf Papier zugestellte Schriftstücke haben Rechtsgültigkeit.</li>
<li>Wenn Sie nichts gekauft haben, dann müssen sie auch nichts bezahlen. Die Betrüger und Versender dieser E-Mail rechnen mit Ihrer Unsicherheit. &#8220;Hab ich nicht vielleicht doch dort was gekauft&#8221;? Wer weiss das noch nach einem Jahr. Fragen Sie sich einfach &#8220;Habe ich von denen, auf Papier, schon mal eine Rechnung bekommen? Wenn Sie nur den leisesten Verdacht haben nichts gekauft zu haben, machen Sie am besten gar nichts. Ein wirklicher Kreditor wird sich sicherlich per Post bei Ihnen melden.</li>
<li>Lesen Sie sich den Text aufmerksam durch. a. Eine Rechtsanwaltskanzlei würde vermutlich nie bei einem solchen Schreiben Rechtschreibfehler machen. Das wäre ein Indiz dafür, das es sich um einen Betrugsversuch handelt. b. Das Datum der Zahlunsgfrist liegt hinter dem Versanddatum zurück. Etwas komisch oder. Versendet wurde das E-Mail am 17.07.2007 &#8211; die Frist bis zu der der Betrag überwiesen werden soll ist der 10.07.2007. Das geht schon garnicht und jedes Gericht würde das Schreiben als ungültig ablehnen. c. Können Sie rechnen? Der Rechnungsbetrag beläuft sich auf 742 CHF, die Geschäftsgebühr auf 466,50 CHF plus Auslagenpauschale 1,50 CHF macht zusammen 1.210 CHF. Im Brief sind aber nur 829,00 CHF als Gesamtbetrag angegeben. Eine Zeile tiefer sogar auf einmal 938,00 CHF. Wundersame Vermehrung? d. Die Fax-Vorwahl passt nicht zu Bern &#8220;086031&#8243;. Ich glaube nicht, dass ein Rechtsanwalt sich hier verschreiben würde.</li>
<li>Grundsätzlich gilt, Dateien von unbekannten Absendern nicht öffnen!!! Erst recht, wenn es sich um solche dubiosen Schreiben handelt.</li>
</ul>
<p>Weitere Informationen zu diesem Betrugsversuch finden Sie auf:</p>
<p><a title="Newsblog der Schweizerischen Kriminalprävention" href="http://www.skppsc.ch/blog/index.php/weblog/achtung_ihre_rechnung_oder_rechtsanwalt_hans_e_ruegsegger_sind_trojaner_e_m/" target="_blank">Newsblog der Schweizerischen Kriminalprävention</a></p>
<p><a title="Der Beobachter" href="http://www.beobachter.ch/artikelfree.asp?aid=11575" target="_blank">Der Beobachter</a></p>
<p><a title="Google Suche" href="http://www.google.de/custom?q=Rechtsanwalt+Hans+E.+Ruegsegger&amp;sa=Google-Suche&amp;client=pub-6913185260161210&amp;forid=1&amp;ie=ISO-8859-1&amp;oe=ISO-8859-1&amp;cof=GALT%3A%23008000%3BGL%3A1%3BDIV%3A%23FFFFFF%3BVLC%3A663399%3BAH%3Acenter%3BBGC%3AFFFFFF%3BLBGC%3A336699%3BALC%3A0000FF%3BLC%3A0000FF%3BT%3A000000%3BGFNT%3A0000FF%3BGIMP%3A0000FF%3BFORID%3A1&amp;hl=de" target="_blank">Google Suche</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Abzocke Partnersuche im Internet?</title>
		<link>http://www.hense.com/2007/06/12/abzocke-partnersuche-im-internet/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jun 2007 20:38:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das grosse Geld lockt Partnerbörsen sind der Renner im Internet. Da es anscheinend immer weniger Möglichkeiten gibt einen geeigneten Partner in freier Wildbahn zu finden, wird die Suche im Internet über Partner-Portale, Datingsites oder Freundschaftsvermittlungen immer häufiger aufgerufen und genutzt. Dabei werden alte Regeln und Methoden verwendet die Leute zur Kasse zu bitten. Nur um [...]]]></description>
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<p><strong>Das grosse Geld lockt</strong></p>
<p>Partnerbörsen sind der Renner im Internet. Da es anscheinend immer weniger Möglichkeiten gibt einen geeigneten Partner in freier Wildbahn zu finden, wird die Suche im Internet über Partner-Portale, Datingsites oder Freundschaftsvermittlungen immer häufiger aufgerufen und genutzt. Dabei werden alte Regeln und Methoden verwendet die Leute zur Kasse zu bitten. Nur um einmal die Dimensionen aufzuzeigen, eine namhafte Partnervermittlung wirbt damit, dass sie bereits 3 Millionen Mitglieder hat und jeden Tag ca. 5.000 neue Mitglieder hinzu gewinnt. Bezahlen nur 10 % von diesen Mitgliedern einen Beitrag von 50 Euro/Monat, sind das im Monat ca. 15 Millionen Euro Umsatz und einem Zuwachs von 25.000 Euro pro Monat. <span id="more-45"></span>Zum Betrieb eines solchen Unternehmens werden aber nur ein paar Mitarbeiter benötigt und eine entsprechende Weblösung. Beides kostet auf jeden Fall nur einen Bruchteil des Umsatzes, so das man von einem enormen Gewinn ausgehen kann.</p>
<p><strong>Schieflage von Angebot und Nachfrage</strong></p>
<p>In den meisten Partnerbörsen ist das Verhältnis von Männern zu Frauen ca. 2/3 zu 1/3. Also viele Männer bewerben sich um wenige Frauen. Ganz einfache Versuche belegen das. Suchen sie einfach in verschiedenen Gebieten Männer und Frauen getrennt. Bedenken Sie dabei, dass meist Profile von Frauen &#8220;gefaked&#8221; also &#8220;erfunden&#8221; werden. Vermutungen sind, dass der Betreiber selber Profile von Frauen mit Bildern aus Illustrierten anlegt und sich die Daten aus den Fingern saugt. Mitarbeiter beantworten dann allfällige Anfragen, flirten schon mal im Chat und tun dann so als ob sie einen anderen Partner gefunden haben. Manchmal werden auch externe Freiberufler beauftragt mehrere Profile zu betreiben, um die lieben Männer in die Falle zu locken. Man kann oft solche Profile an ganz einfachen &#8220;Fehlern&#8221; erkennen. Zum Beispiel wird auf dem Bild eine wunderschöne Frau, wahrscheinlich ein Model, mit braunen Augen abgebildet und im Profil steht &#8220;ich habe blaue Augen&#8221;. Schätzungen geben an, dass ca. ein weiteres Drittel der weiblichen Profile so &#8220;gefakte&#8221; sind. Übrig bleiben also nur ca. 20 % der weiblichen Mitglieder die wirklich einen Partner suchen.</p>
<p><strong>Der Mann zahlt kräftig</strong></p>
<p>Die meisten Portale haben einen kostenlosen Zugang bei dem man nur mit anderen kommunizieren kann, wenn man angeschrieben wird. Jemanden anschreiben kann man nur wenn man einen Profi-Account hat, oder wie immer diese genannt werden (Premium-Mitglied, Plus-Mitglied..etc.). Diese kosten aber ab ca. 20 Euro aufwärts bis zu 100 Euro im Monat und müssen oft für mehrere Monate ab 3 Monate im voraus bezahlt werden. Je mehr Monate man abschliesst, desto billiger wird der Monat, aber die Gesamtsumme steigt natürlich. Da gibt schon mal ein &#8220;suchwütiger&#8221; Mann 500 bis 800 Euro aus um eine Partnerin zu finden, wenn er denn bei mehreren Partner-Börsen online geht. Die meisten Frauen benutzen nur den kostenlosen Basis-Eintrag. Oft schreiben sie es sogar in ihr Profil &#8211; &#8220;bin kein Premium &#8211; Mitglied, also bitte schreib mich an&#8221;. Resultat ist, die Männer zahlen in der Hoffnung die Eine zu finden. Das alles in Zeiten der Gleichberechtigung.</p>
<p><strong>Kritischer Journalismus nicht gewünscht</strong></p>
<p>Wer sollte kritisch über diese Umstände und Hintergründe berichten? Alle Fernsehsender oder Zeitungen betreiben entweder selber &#8220;Partnerbörsen&#8221; im Internet oder sie verdienen auf Ihren Webseiten gutes Geld durch Affiliate-Programme mit solchen Systemen. Warum sollten sie also kritisch über sie berichten? Männer die eine Frau suchen haben auch keine Lobby, die ein Interesse hätte für diese aufzustehen und sich in der Öffentlichkeit zu streiten. Auch das Dogma, ein Mann der eine Frau über das Internet sucht &#8211; ja was ist das für ein Mann &#8211; führt dazu das die Männer lieber den Mund halten. Wer outet sich den gerne im Freundeskreis, das er eine Frau im Internet sucht. Obwohl Millionen online sind. Kritische Berichte gibt es deshalb kaum.</p>
<p><strong>Von seriöser Partnervermittlung bis Sexspiele und Geldabzockern</strong></p>
<p>In der Welt der Partnerbörsen im Internet oder wie auch immer sie genannt werden, gibt es alles was der Mensch sich denken kann. Von der seriösen Vermittlung mit &#8220;geprüftem&#8221; psychologischem Profilvergleich und &#8220;Geld zurück Garantie&#8221; für viel Geld bis hin zur Vermittlung von niedrigsten Sexspielen zu zweit oder mit mehreren, bei denen oft &#8220;Professionelle&#8221; mitspielen. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Da schlägt einem die ganze Vielfalt der menschlichen Abgründe entgegen. Oft ist es nicht einfach die Spreu vom Weizen zu trennen. Immer wieder sieht man auch, das Profile vom Betreiber gelöscht werden, weil sie wohl als &#8220;Profi&#8221; ertappt werden. Besonders häufig sind, in einigen Börsen, Profile von Frauen aus Afrika vorhanden. Denen geht es nur darum an geeignete Daten von Kandidaten zu kommen, die dann auf andere Art von ihrem Geld erleichtert werden können.</p>
<p><strong>Erfahrungen die Positives schaffen</strong></p>
<p>Ich selber habe mehrere Versuche unternommen und eine ganz besondere Erfahrung gesammelt. Einen wirklichen Partner kann man sowieso nur im richtigen Leben kennen lernen. Es mag ein oder zwei Prozent Partner-Börsen-Mitglieder geben die Ihr Glück gefunden haben, alle anderen werden nur vom wahren Leben abgehalten und bezahlen dafür auch noch einen Haufen Geld.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Die Klimalüge &#8211; taktische Politik?</title>
		<link>http://www.hense.com/2007/06/12/die-klimaluge-taktische-politik/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jun 2007 17:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Ein Lehrbeispiel der besonderen Art, wird uns derzeit nach und nach aufgedeckt. Politik ist und bleibt ein taktisches Spiel mit Informationen. Rein gefühlsmäßig habe ich es ja schon immer nicht geglaubt, dass der Mensch, als Masse, für größere Naturveränderungen verantwortlich sein kann. Nun wird der Klimawandel von immer mehr Wissenschaftlern näher und genauer unter die Lupe genommen und festgestellt, dass der Einfluss des Menschen so gering ist, dass man nicht von Beeinflussung sprechen kann. Also können wir auch nichts zur Verbesserung der Situation beitragen. Die Vorschläge von Politikern sind ein Mittel um die Menschen unter ihrer Kontrolle zu halten. Wer nicht viel Auto fährt, trifft auch nicht viele andere Menschen und kann sich so nicht gut austauschen. Die Macht über Ölkonzerne ist damit auch gesichert. Die Abhängigkeit von Rohstofflieferanten gemindert. Eine Steuererhöhung lässt sich leicht rechtfertigen. Schwellenländer werden damit zurückgedrängt. Neue Industriezweige massiv gefördert und, und, und … Kapitalismus pur, und das aus Deutschland.</p>
<p>Das Gemeinste an der ganzen Sache ist, das Grüne und Umweltschützer immer vorgeben auch sozial zu sein.  Das Gegenteil ist genau der Fall. Denn wer zahlt denn am meisten für die aus dem angeblichen Ergebnis resultierten Aktivitäten (Steuern, Abgaben, teurerer Produkte, CO2-Handel etc.). Die kleinen Leute in ihrem täglichen Leben, nicht der leitende Angestellte oder Millionär. Und nicht nur ein paar wenige, sondern Milliarden auf der ganzen Erde. Jede Regelung die von den G8 im Kyoto-Protokoll festgelegt wird, kostet in den Entwicklungsländern Menschenleben und Wohlstand. Wirft diese in ihrer Entwicklung um Jahre oder Jahrzehnte zurück und verhindert die Entwicklung in anderen Bereichen. Denn all der Wunsch nach einer sauberen Welt kostet wahnsinniges Geld. Auch den kleinen, armen Menschen am Ende dieser Welt. Und ich befürchte, das ist die eigentliche Absicht hinter dem ganzen Bestreben. Hier einige Beispiele zur Information:</p>
<p>Neu, nun auch in der FAZ und der Welt und dem Spiegel:</p>
<p><a title="Lieber warm als kalt" href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,507445,00.html" target="_blank">Lieber warm als kalt</a></p>
<p><a title="Klima ist längst nicht sicher" href="http://www.welt.de/welt_print/article1210902/Die_Klimaforscher_sind_sich_laengst_nicht_sicher.html" target="_blank">Die Klimaforscher sind sich längst nicht sicher</a></p>
<p><a title="Die Klimaforschung schlingert" href="http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Doc~EE0851DD2F5864A4580A2811DF47FD899~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Die Klimaforschung schlingert</a></p>
<p><a title="Ist der Klimawandel nichts als Schwindel?" href="http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Doc%7EEA6895AEBF7494CD19A105CD9D8A4D154%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html" target="_blank">Ist der Klimawandel nichts als Schwindel?</a></p>
<p><a title="Permanent Link: The Great Global Warming Swindle-Der grosse Schwindel über die Erderwärmung" rel="bookmark" href="http://infowars.wordpress.com/2007/03/12/the-great-global-warming-swindle/">Antibuerokratieteam: The Great Global Warming Swindle</a><br />
<a title="Konrad Fischer" href="http://www.konrad-fischer-info.de/7klima.htm" target="_blank">Konrad Fischers Homepage</a><br />
<a title="Channel 4" href="http://www.channel4.com/science/microsites/G/great_global_warming_swindle/index.html" target="_blank">Channel 4: The Great Warmin Swindel</a><br />
<a title="Permanent Link: Der große Klimaschwindel und die Wahrheit über den Treibhauseffekt" rel="bookmark" href="http://www.denquer.de/wirmachengruen/der-grosse-klimaschwindel-und-die-wahrheit-ueber-den-treibhauseffekt.html">Der große Klimaschwindel und die Wahrheit über den Treibhauseffekt</a><br />
<a title="RTL Extra Spezial:'Der grosse Klima-Schwindel'" href="http://www.rtl.de/ea/tvplaner/content/detail_r.php?id=100&amp;event=295331&amp;page=1" target="_blank">RTL Extra Spezial:&#8217;Der grosse Klima-Schwindel&#8217;</a><br />
<a href="http://derphysiker.magix.net/blog/moderne-mythen/archives/28-Fernsehtip-und-Hinweise-fuer-Zuschauer.html">Der Physiker Blog</a><br />
<a href="http://globaleumweltpolitik.wordpress.com/">Weblog Globaleumweltpolitik</a><br />
<a title="Readers Edition" href="http://www.readers-edition.de/2007/05/07/der-co2-betrug-der-groesste-skandal-der-wissenschaftsgeschichte-der-neuzeit/" target="_blank">Readers Edition</a><br />
<a title="Novosti" href="http://www.de.rian.ru/science/20070115/59109437.html" target="_blank">Novosti</a></p>
<p><a href="http://www.wahrheiten.org/blog/2008/11/25/die-co2-luege-einfaches-reflexionsmodell-zeigt-nullsummenspiel/">Die CO2 Lüge &#8211; einfaches Reflexionsmodell zeigt Nullsummenspiel</a></p>
<p>Eine sehr gute Beschreibung der Treibhaus-Lüge finden Sie hier: <a href="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2007/06/treibhausluege.doc.zip">treibhausluege.doc</a></p>

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		<title>Der Unfall</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2007 12:18:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Gordian Hense (copyright) Er fuhr mit seinem Motorrad auf der Autobahn in Richtung Heimat. Es war ein wunderschöner Tag gewesen. Er war am morgen relative früh gestartet und war in Richtung Jura gefahren. Früh war für ihn, an einem freien Tag, so neun Uhr gewesen. Es war Mai und das Wetter war entsprechend der [...]]]></description>
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<p><em>von Gordian Hense (copyright)</em></p>
<p>Er fuhr mit seinem Motorrad auf der Autobahn in Richtung Heimat. Es war ein wunderschöner Tag gewesen. Er war am morgen relative früh gestartet und war in Richtung Jura gefahren. Früh war für ihn, an einem freien Tag, so neun Uhr gewesen. Es war Mai und das Wetter war entsprechend der Jahreszeit wunderschön, warm und mild, es wehte ein schwacher Wind und überall blühten die Pflanzen. <span id="more-32"></span>Der Himmel war blau und mit kleineren, weißen Wolken besetzt. Alles in allem also ein Bilderbuchtag um in der Natur unterwegs zu sein und die frische Luft zu genießen.</p>
<p>Von Zürich aus war er erst auf der Autobahn Richtung Solothurn gefahren, dann aber Richtung Moutier durch das Balsthal auf der Landstrasse weiter, danach nach Delémont und Porrentruy. Ab dort fuhr er auf vielen kleinen und kurvigen Landstrassen immer weiter Richtung Südwesten, über kleine Dörfer und durch grüne Wälder, an frischen Seen vorbei, durch ein Meer an Wiesen auf denen das Grass ungeschnitten war und der Löwenzahn über die Grasshalme hervorstach. Er glitt durch die Natur wie auf einem fliegenden Teppich, hatte das Gefühl zu fliegen oder zumindest zu gleiten und er war eins mit der Umgebung, den Bäumen und den Tieren.</p>
<p>Er beherrschte sein Motorrad fast perfekt. Seit er zum ersten mal auf einem, man muss schon sagen, motorisiertem Zweirad, saß hat er viele Jahre Erfahrung sammeln können. Damals, mit ca. 14 Jahren, hatte er sich aus verschiedenen Teilen von einem nahe gelegenen Schrottplatz ein Moped zusammen gebaut. Das war zwar, nach langem basteln, fahrtüchtig gewesen, entsprach aber keinesfalls den Vorschriften, war nicht zugelassen oder versichert und er hatte nicht den entsprechenden Führerschein, geschweige denn das erlaubte Alter. Viele technische Details funktionierten nur fragwürdig und es war eher eine Art Roulette damit zu fahren und keinen Unfall zu bauen. Trotzdem schaffte er es damit tagelang über Waldwege und schmale Strassen in abgelegenen Waldstücken umher zu fahren, ohne von der Polizei oder anderen Ordnungshütern erwischt zu werden. Dort lernte er auch die ersten Tricks, rechtzeitig Gefahren auszuweichen, richtig zu reagieren und das Gefühl für die Balance zu entwickeln, welches man braucht um später auf größeren Maschinen eventuellen Risiken richtig zu begegnen.<br />
Natürlich machte er später seinen Führerschein, auch für Motorräder und hatte, wann immer er es sich leisten konnte, neben dem Auto ein Motorrad. Während seiner Berufsausbildung und Armeezeit fuhr er lieber Motorrad anstatt ein Auto. Beides konnte er sich zu der Zeit nicht leisten. Damit war er aber auch immer den Wetterbedingungen ausgesetzt, Kälte, Regen, manchmal sogar Schnee. Meistens aber Sonne und warme Luft.</p>
<p>Nun war er mindesten fünfundzwanzig Jahre älter und hatte die unterschiedlichsten Motorräder gefahren, war mit den wildesten Gruppen umher gezogen, kannte die meisten guten Routen für Motorradfahrer in den Alpen und brauchte an das richtige Verhalten auf und mit dem Motorrad nicht mehr denken – dachte er.</p>
<p>In der Nähe von Pontarlier hatte er eine Mittagspause gemacht und in einem kleinen Bistro ein kleines Mittagessen gegessen. Er liebte die französische Küche und die lockere Art mit der die Franzosen zu leben wussten. Danach fuhr er bei Le Creux wieder über die Grenze in die Schweiz, und dann weiter nach Yverdon – les Bains. Da er heute etwas früher wieder zu Hause sein wollte, hatte er eine kürzere Strecke gewählt und fuhr auf der südlichen Seite des Neuenburgersee entlang, dann am Bieler See bis nach Biel, alles auf der Landstrasse. In Biel fuhr er auf die Autobahn und wollte über Solothurn nach Zürich recht zügig zurück.</p>
<p>Die Autobahn war recht voll und er wunderte sich darüber, denn es war noch früher Nachmittag und alle Ausflügler fuhren meistens später wieder nach Hause. Aber gut, was man nicht ändern kann, kann man nicht ändern. Er fügte sich also in den monotonen Verkehrsfluss ein. Die Autos glitten mit der vorgeschriebenen Geschwindigkeit von 120 Kilometer pro Stunde dahin und er fuhr meist auf der rechten Spur von Autos eingerahmt. Wer Motorrad fährt weiß wie langweilig es einem vorkommt, auf der Autobahn mit gleich bleibender Geschwindigkeit zu fahren. Es wird schnell monoton und langweilig, ist man doch sonst gewöhnt zu bremsen und nach der Kurve wieder Gas zu geben, Schlaglöcher auszuweichen oder auf Spurrillen zu achten oder rutschige Stellen zu meiden. Man muss immer auf der Hut sein und die Gefahr wittern und rechtzeitig darauf reagieren. Nicht so auf der Autobahn, – dachte er. Hier konnte er seinen Gedanken nachgehen, vor sich hin träumen an eine Freundin denken oder wie es in seinem Leben weiter gehen sollte.</p>
<p>Vom weiten sah er schon das Problem. Zähfließender Verkehr. Die Autos stauten sich, fuhren langsamer, rollten nur noch im Schritttempo dahin. Oh Gott und sie waren noch so viele Kilometer von Zürich entfernt. Wie langweilig, erst recht für einen Motorradfahrer. Zu erst dachte er, na ja das wird sich wieder auflösen, also schön ruhig bleiben und mit dem Fluss der Autos dahin gleiten. Der zähe Verkehr aber wurde immer schlimmer, die Autos kamen zum stehen, fuhren wieder an, bremsten wieder, das war nervig. Die Sonne prallte auf seinen Helm und es wurde immer heißer darunter. Nun kamen auch andere Motorräder von hinten, die entweder auf dem Standstreifen oder zwischen den Autos hindurch fuhren. Er wusste, das ist nicht erlaubt und außerdem recht gefährlich. Denn aus der Reihe der Autos konnte immer mal ein Auto nach rechts oder links wechseln, die Tür öffnen oder sonstige Aktionen machen. Die konnten für einen Motorradfahrer schnell zur Falle werden und zu bösen Unfällen führen. Die Autos gleiten zwar nur mit langsamer Fahrt dahin, aber schon diese Geschwindigkeit reicht aus um böse Verletzungen ab zu bekommen. Also fuhr er brav weiter hinter den Autos her.</p>
<p>Der Verkehr wurde immer schlimmer und die Autos standen fast nur noch. Ihm wurde unter seinem Helm und seiner dicken Jacke immer wärmer und es wurde unerträglich. Der warme Wind war trocken und blies ihm Staub unter dem Visier in die Augen. Er wollte wieder zurück auf die einsamen Landstrassen mit dem frischen Wind und den saftigen Weiden. Aber er hing hier fest, hinter stinkenden Autos, die nur Zentimeter vorwärts kamen. Kinder in einem der Vans vor ihm streckten ihm die Zunge raus. Er dachte sich nun, wozu fahre ich eigentlich Motorrad, ich bin schmaler als ein Auto, ich kann doch auch zwischen Ihnen hindurch fahren. Ach egal, Vorschriften hin oder her, die anderen machen es ja auch, also gab er Gas und fuhr zwischen den Autos in der Mitte hindurch.</p>
<p>Es ging ganz prima. Viele der Autofahrer schauten in den Rückspiegel und sahen ihn schon vom weiten. Als Motorradfahrer fährt man ja auch immer mit Licht. Sie fuhren dann entweder nach links oder rechts um ihm etwas auszuweichen. Und um ihm eine Gasse zu bilden, durch die er hindurch fahren konnte. Es gab natürlich auch welche die mit Absicht die Lücke in der Mitte schmaler machten um ihm die Durchfahrt zu erschweren, oder die die vollkommen unaufmerksam waren und ihn gar nicht bemerkten und erst nach ein paar Minuten erschrocken und plötzlich auswichen. Dennoch kam er ganz gut vorwärts und die Autos fuhren nun auch wieder etwas schneller, so dass er seine Geschwindigkeit auch erhöhen konnte. Obwohl es jetzt wieder etwas flüssiger vorwärts ging, wollte er nicht darauf verzichten in der Mitte schneller durch zu fahren.</p>
<p>Da war er nun, der Moment auf den er sein Leben lang – nicht gewartet, aber auf den er immer hingebangt hatte. Mit einem mal. Während er in der Mitte zwischen den Autos durchfuhr wurden diese mal wieder langsamer, er nahm dieses mal kein Gas weg, die Autos bremsten und kamen zum stehen. Er fuhr noch so fünfzig, sechzig Sachen. Rechts stand ein blauer japanischer, Mittelklassewagen. Am Steuer der Vater einer Familie. Er wurde wohl von einer Wespe oder Biene belästigt und fuchtelte mit den Händen umher. Versuchte das Fenster auf zu machen um die Wespe aus dem Fenster zu jagen, was ihm misslang. Also riss er die Tür auf. Er riss die Tür auf !! Um Gottes Willen, er riss fünf Meter vor ihm die Tür auf. Nach links. Und er hatte noch fünfzig, sechzig Sachen drauf. Nach links konnte er nicht ausweichen, da war ein alter, brauner Kombi. Bremsen konnte er zwar, aber, was brachte das. Er trat natürlich instinktiv auf die Bremse, das Hinterrad blockierte und rutschte über den Asphalt. Er nahm noch die Vorderradbremse hinzu, dort konnte er aber nicht so stark zudrücken, sonst hätte das Vorderrad blockiert und er wäre gleich mit dem Motorrad gestürzt, denn es wäre nach links oder rechts weggerutscht. Also versuchte er sich ganz nah an den braunen Kombi nach links zu drücken um an der geöffneten Tür vorbei zu kommen. Er berührte ihn links schon mit seinem Knie und Oberschenkel. Er dachte gerade daran, ob er wohl an der Türklinke oder dem Spiegel des braunen Kombis hängen bleiben würde, als es rechts einen Aufschlag gab. Er war mit dem Knie an der Tür des blauen Japaners hängen geblieben. Das Bein wurde nach hinten gedrückt, er glaubte seine Hüfte zu verlieren, da das Bein so stark nach hinten gedrückt wurde. Jetzt lief alles wie in Zeitlupe ab.</p>
<p>Sein Puls schoss in die Höhe. Kennen Sie das, wenn ihnen schon einmal ein Unfall passiert ist. Sie sehen genau was passiert, glauben es aber in Zeitlupe zu sehen, als wären Sie unbeteiligt, ein Außenstehender. Sie sehen was passiert wie von einer anderen Position. Die Dinge laufen ab wie in einem Film. Es ist nicht wirklich. Sie spüren ja auch keine Schmerzen, zumindest bis der Schock vorbei ist. Wenn man dann noch lebt.</p>
<p>Durch den Aufschlag seines Knies am Rahmen der Tür wurde sein Körper rechts herumgerissen und nach oben geschleudert. Links wurde er gegen den braunen Kombi gedrückt und tatsächlich streifte er dessen Außenspiegel. Zum Glück riss der gleich ab und flog im hohen Bogen durch die Luft. Trotzdem hinterließ er eine böse Wunde am linken Arm. Er konnte sehen wie die Jacke an der Stelle zerfetzt war und gleich eine Wunde klaffte an der der Spiegel ihn berührt hat. Nun blieb sein Motorrad mit der rechten Fußraste an der Tür des blauen Japaners hängen. Der Aufprall verursachte einen Ruck der durch den Wagen und das Motorrad ging und den Wagen nach rechts drückte. Entsetzt sah nun der Familienvater nach links und erkannte erst jetzt was passiert war. Einen Augenblick lang sahen sie sich in die Augen und beide wussten was passierte und wie schlimm es werden könnte. Er dachte noch, wo ist mein rechtes Bein, wenn da schon das Motorrad am Auto hängen bleibt? Dann muss es viel weiter hinten sein. Es hatte ihn ja auch etwas gedreht, so das er sich jetzt sozusagen im Flug über seinem Motorrad mit der rechten Seite nach oben befand. Das Motorrad drehte sich immer stärker nach rechts weil es ja da mit der Fußraste hängen blieb. Dadurch wurde er auch nach rechts gedreht, nun flog er also sich drehend mit der linken Seite und dem Kopf nach vorne. Er sah zurück und sah sein rechtes Bein ungewöhnlich labil an seiner Hüfte hängen und durch die Luft wirbeln. Jetzt merkte er, dass er bereits sein Motorrad verlassen hatte und über es hinweg flog. Es drehte sich unter ihm nach rechts und kippte nach links um. Alles immer noch bei einer Geschwindigkeit von ca. fünfzig Sachen. Er blieb mit dem linken Bein am Lenker hängen. Es machte einen Ruck und einen lauten Knacks. Es war am Oberschenkel vermutlich gebrochen. Dadurch war es labil genug ihm zu folgen. Es wurde einfach durch seine Masse mitgerissen. Nun hatte er das Motorrad verlassen und befand sich im freien Flug nach vorne. Er spürte keinerlei Schmerzen.</p>
<p>Durch den Aufprall mit dem rechten Knie an der Tür des Wagens war er in eine Rechtsdrehung gebracht worden. Nun flog er also sich drehend an den beiden Wagen, dem alten, braunen Kombi und dem blauen Japaner vorbei in Richtung der davor fahrenden oder besser, jetzt stehenden Wagen. Rechts stand ein größerer, schwarzer Geländewagen und links ein <span class="caps">VW </span>Golf. Das Motorrad rutschte hinter ihm auf der linken Seit her und verkeilte sich unter dem Heck des Geländewagens und wurde weiter herumgerissen. Dabei machte es durch das Schleifen auf dem Asphalt unglaubliche kreischende Geräusche. Er war jetzt bereits soweit in der Luft gedreht, dass er fast mit dem Rücken und dem Hinterkopf nach vorne flog. Nach einigen Metern schlug er mit dem Rücken und dem Kopf auf dem Asphalt auf. Zum Glück hatte er ja seinen Helm auf, der ihn vor härteren Verletzungen schützte. Er rutschte weiter. Im Flug hatte er den Geländewagen leicht gestreift und wurde durch den leichten Aufprall nach links geschleudert. Jetzt rutschte er also, immer noch wahrscheinlich mit ca. vierzig Kilometer pro Stunde, auf den <span class="caps">VW </span>Golf zu der links stand. Er spürte wie er mit dem Kopf am Hinterrad des Wagens aufschlug. Durch die Wucht des Aufschlags wurde sein Kopf nach oben gedrückt. Sein Körper drückte nach und er dachte wie lange er die Biegung des Halses wohl noch aushalten könnte. Dann machte es einen Knack und augenblicklich war es still und dunkel um ihn.</p>

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		<title>Der Tag des Indianers</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2007 12:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Gordian Hense (copyright) Das Wasser glitzerte in der Morgensonne. Der See lag ruhig da, nur der leichte Wind blies ein paar kleine Wellen auf dem Wasser vor sich her. Das Schilf auf der anderen Seite des Ufers rauschte im Wind und die Bäume von dem dahinter liegenden Wald bogen sich sanft. Es war ein [...]]]></description>
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<p><em>von Gordian Hense (copyright)</em></p>
<p>Das Wasser glitzerte in der Morgensonne. Der See lag ruhig da, nur der leichte Wind blies ein paar kleine Wellen auf dem Wasser vor sich her. Das Schilf auf der anderen Seite des Ufers rauschte im Wind und die Bäume von dem dahinter liegenden Wald bogen sich sanft. Es war ein friedlicher Morgen und die letzten Tage ware ebenso verlaufen.<span id="more-31"></span></p>
<p>Er hockte am Ufer und formte beide Hände zu einer Mulde, tauchte sie in das Wasser, hob sie wieder und trank daraus. Das Wasser war frisch und schmeckte etwas nach dem Laub das auf dem Grund am Ufer lag. Dann tauchte er die Hände noch einmal ein und wusch sich mit dem Wasser. Es war erfrischend und weckte ihn immer mehr auf. Er zog sich weiter aus, bis er nackt war und ging langsam in den See hinein. Der Boden verlief flach und nur langsam kam er in tieferes Wasser. Als er nur noch bis zur Hüfte aus dem Wasser schaute, nahm er die Wurzel die er mitgebracht hatte und begann sich damit abzureiben. Er hatte die Schale der Wurzel am Ufer mit dem Messer abgezogen, so das der Saft an die Oberfläche kam. Dieser Saft zusammen mit der fasrigen Oberfläche benutzte er zum waschen. Er wusch damit den Dreck und Schweiß der letzten Tage ab. Seine Frau und Kinder hatten ihn schon nicht mehr riechen können.</p>
<p>Sie hatten gejagt und für die nächsten Wochen genug Fleisch beschafft. Die Frauen hatten zusammen mit den Kindern Früchte, Nüsse, Wurzeln und Knollen gesammelt. Danach hatten alle zusammen die erlegten Tiere – Rehe, Kaninchen und Wildschweine – gehäutet und zerlegt. Das was man nicht haltbar machen konnte wurde gleich am offenen Feuer gebraten und gegessen. Der Rest wurde in Salz eingelegt oder in Blätter eingewickelt, die das Fleisch haltbar machten. Den Trick mit dem Salz hatten Sie von den Weissen gelernt, die zunehmend in ihr Gebiet einsickerten und ihnen alles mögliche versuchten zu verkaufen. Das Salz nahmen sie gerne, da sie es selber nie in solchen Mengen beschaffen konnten, aber an den anderen Dingen, die die Weissen ihnen anboten, waren sie nicht interessiert. Sie waren oft vollkommen überflüssig und nur zum Vergnügen da. Gegen das Salz tauschten sie Felle, auf die die Weissen gierig waren. So hatten sie jetzt auch wieder Felle von den erlegten Tieren gesammelt. Die besseren hatten sie für sich zur Seite gelegt um daraus Schuhe oder Kleidung zu machen. Die anderen waren immer noch gut genug sie den Weissen zu verkaufen. Diese primitiven Weissen konnten ein gutes Fell nicht von einem schlechten unterscheiden. Aber das war ihm egal. Was ihm Angst machte war, dass immer mehr Weisse aus dem Osten zu ihnen kamen. Sie hatten keinen Respekt vor der Natur und erst recht nicht vor anderen Menschen, besonders ihnen den Indianern. Und, es waren einfach viel zu viele.</p>
<p>Es kamen immer mehr seines Stammes an den See um sich zu waschen oder zu baden. Die Frauen mit den Kindern etwas abseits, die Kämpfer und Führer des Stammes in seiner Nähe. Die nackten Körper waren schön anzusehen, in der Morgensonne, nass und von der Sonne braun gebrannt. Sie waren stolz auf ihren Stamm. Sie hatten fast nur schöne Frauen und junge, kräftige Kämpfer. Das Verhältnis zwischen Alt und Jung war genaus so wie es sein sollte. Zwei Drittel Junge sorgten für ein Drittel Alte, die nicht mehr jagen oder kämpfen konnten. Ausserdem hatten sich bei ihnen noch keine Krankheiten eingeschlichen oder bemerkbar gemacht, wie das bei anderen Stämmen schon manchmal vorkam.</p>
<p>Sein Name war Ina‘li, was soviel wie „Schwarzer Fuchs“ im alten Cherokee – Dialekt bedeutete. Sie befanden sich an einem See der heute im <span class="caps">US </span>Staat North Carolina liegt. Das Gebiet heisst heute „Black Bear Cove“ bei der kleinen Stadt Marion, zwischen Asheville und Hickory.</p>
<p>Der See war ein kleiner See der heute zu dem aufgestauten „Lake James“ gehört. Damals war er natürlich nicht aufgestaut und nahm nur einen kleinen Teil des heutigen Sees ein. Es war ein flacher See der in einer Senke durch Regenwasser und Wasser aus dem angrenzenden Gebirgen den Appalachen über Bäche zusammen kam. Das Ufer war mit Schilf bewachsen und es ging von den angrenzenden Wiesen flach in das Wasser über. Weiter untern floss das Wasser des Sees in einen kleinen Bach.</p>
<p>Sie hatten ihre Tipis und das Dorf oberhalb des Sees, in Richtung der Appalachen aufgebaut. Die meisten Zelte direkt an den dahinter liegenden Wald und die Öffnung des Dorfes in Richtung des Sees und der davor liegenden Wiese. Das hatte mehrere Vorteile. Durch den dichten Wald im Rücken waren sie durch unerwartete Besuche gut geschützt. Er war so dicht, dass es schwer war von dort unbemerkt an das Dorf heran zu kommen. Auch grössere Tiere wagten es nicht von dort in das Dorf einzudringen. Zusätzlich benötigte jeder im Dorf auch mal eine Gelegenheit sich der Dinge zu entledigen, bei der man nicht gerne beobachtet wird. Das geschah weiter hinten im Wald. Der dichte Wald bot dafür viele Möglichkeiten und man konnte es so anstellen, dass es nicht bis in das Dorf roch. Die näheren Bäume wurde zum Aufhängen diverse Gegenstände benutzt, die man nicht im Zelt aufhängen konnte oder wollte. Die Mitte des Dorfes öffnete sich zu der Wiese an dem See. Es war ideal gelegen. Hinter ihnen der Wald, vor ihnen der See und offene Zugänge waren nur an den Ufern des Sees oben und unten. Diese konnte man leicht aus dem Augenwinkel kontrollieren.</p>
<p>Links neben ihm sah er seine Frau – Iskagua, was so viel heisst wie „klarer Himmel“. Sie hatten ihr den Namen gegeben, weil sie blaue Augen hatte, was unter den Indianern sehr ungewöhnlich war. Ihre Mutter meinte, es sieht so aus als würde sich der klare Himmel darin spiegeln. Deshalb gaben sie ihr den Namen. Er gefiel ihm und auch die Frau die den Namen trug. Sie war bildhübsch mit ihren langen braunen Haaren, den blauen Augen und der noch guten Figur. Sie hatte ihm immerhin schon fünf Kinder geschenkt und trotzdem konnte sie es immer noch von den Formen mit den anderen jungen Mädchen im Dorf aufnehmen. Leider waren von den fünf Kindern in den vergangenen Jahren drei gestorben, nicht ungewöhnlich bei dem rauen Leben das sie führten. Jetzt in der Morgensonne wusch sie sich etwas abseits aber in seiner Nähe, nackt im Wasser des Sees. Es war gut anzusehen und er freute sich auf den Abend wenn er wieder mit ihr im Tipi sein konnte. Er warf ihr einen liebevollen Blick zu und sie freute sich darüber, das konnte man sehen.</p>
<p>Ihre beiden Kinder waren Witokape (die Erstgeborene) und Caske (der Erstgeborene). Sie waren jetzt schon sechs und vier Jahre alt. Später, wenn sie älter wären, würden sie vielleicht andere Namen bekommen, abhängig von ihrer Art oder einem Ereignis das auf sie zutraf. Aber jetzt wurden sie so genannt. Sie wuschen sich dicht bei ihrer Mutter im niedrigeren Wasser. Witokape würde einmal genau so hübsch wie ihre Mutter werden, sie hatte auch blaue Augen und die gute, kräftige aber schöne Figur. Caske kam mehr nach ihm und war das zweite Kind. Er war Gott sei Dank ein kräftiger Kerl und hatte ihm die Ehre gemacht am Leben zu bleiben. Er ist, bis jetzt, sein einziger männlicher Nachkomme, was in ihrem Stamm wichtig ist. Die anderen drei Kinder, ein Mädchen und zwei Jungen, die seine Frau von ihm bekam, waren alle entweder in dem folgenden Winter wegen Kälte oder Hunger oder durch einen Unfall gestorben. Es war bei ihnen nicht ungewöhnlich, das viele Kinder starben. Sein bester Freund „ Adahy“ (Lebt im Wald) hatte mit seiner Frau „Adsila“ (Blüte) noch kein Kind über den ersten Winter gebracht. Sie hatten schon sechs Kinder verloren. Er fühlte Trauer mit ihnen, aber es war der Weg der Natur. Der kräftigere, stärkere oder geschicktere überlebte und die anderen starben. Selbst wenn sie gewollt hätten, hätten sie solchen Kindern nicht helfen können. Sie hatten es auch alle akzeptiert. Die Natur war so und es hatte auch seine guten Seiten. Hätten sie mehr schwächere in ihrem Stamm, müssten die anderen zunehmend darunter leiden und der ganze Stamm käme dadurch vielleicht in Schwierigkeiten. So wie es bei den befreundeten Cheyenne auf der anderen Seite der Appalachen war. Die konnten nicht mal mehr zwischen ihren Jagdgründen hin und her ziehen, weil sie so viele Alte und Schwache haben. Dadurch hatten sie weniger Fleisch und selbst die stärksten Jäger waren nach einer kurzen Zeit so entkräftet, dass sie sich ein ganzes Jahr an einem Ort erholen mussten. Ina‘li glaubte, sie alle werden den nächsten Winter nicht überleben.</p>
<p>Er hatte, bevor er zum See ging, das Feuer vor dem Zelt neu entfacht und dicke Holzscheite darauf gelegt. Wenn er zurück kam, würde das Feuer schön brennen und die Glut wäre genau richtig um die Knollen und das Kanninchenfleisch kurz anzubraten um sie als Frühstück zu essen. Er rief seiner Frau zu „Iskagua, bringst Du auf dem Rückweg zum Zelt das Fell des Hirschen mit, dass ich erlegt habe?“ Und sie nickte. Er wollte es nach dem Frühstück bearbeiten und Schuhe für Ihn und seine Familie für den Winter daraus machen. Die Bearbeitung des Fells war Arbeit der Frauen, aber daraus später Schuhe zu machen, war genauso seine Arbeit wie die seiner Frau. Sie mochte es nicht und deshalb machte er es. Es sollten gute, warme Schuhe werden. Das war wichtig. Im letzten Winter hatten alle ihre Schuhe nicht richtig gehalten und beinahe wären sie deswegen krank geworden. Diesen Winter sollte das anders sein.</p>
<p>Und dann kamen sie. Vom Weiten hörte man die Hufe der vielen Pferde. Hufe mit Metallbeschlag. Keine Indianerpferde. Es kamen die Weissen. Mit Gewehren. Mit Pistolen. Mit bösen Gedanken. Der Himmel wurde rot und er wusste nicht warum sie so bestraft werden sollten …</p>

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