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Wie wir die Welt verändern

benjamin franklinWir befinden uns in einer Zeit mit enormem Wandel. Nach dem zweiten Weltkrieg befand sich die Welt in einer Art “Gleichgewicht”. Osten und Westen war durch politische Systeme gewaltsam getrennt. Der Rest der Welt spielte, ausser zur Ausbeutung, kaum eine Rolle. Auch dort traf Ost auf West. Durch die berühmten “grünen Wiesen”, nach dem Krieg, auf denen man beliebig bauen konnte, war dem Wachstum im Westen kaum eine Grenze gesetzt, so das alle Arbeit und Brot hatten, mit ein paar kleinen Ausnahmen versteht sich. Mit dem Fall des eisernen Vorhangs und der “quasi” beginnenden Freiheit im Osten, aber auch mit der Entwicklung in dem Rest der Welt hat sich vieles grundlegend geändert.

Wo es früher zwei machtpolitische Zentren gab, die für Regeln auf der Welt zuständig waren, gibt es heute viele. Die Wirtschaft der “etablierten” Welt, mit um die 1 Milliarde Menschen, bekam und bekommt Konkurrenz vom Rest der Menschheit, von ca. 5 Milliarden Menschen. Gleichzeitig steht es um das demographische Gleichgewicht im Westen so schlecht wie noch nie. Immer mehr Alte sollen von immer weniger Jungen versorgt werden. Und zusätzlich, als wäre das nicht alles noch nicht genug, verroht der Westen in Moral und Können. Jüngste Beispiele aus Finanzen, Politik, Militär und Kirche belegen das uneingeschränkt.

Eine weitere Logik beginnt zu greifen, die wir unterbewusst schon immer kannten – Rationalisierung bedeutet weniger Arbeit. Wenn es also weniger Arbeit gibt und die wenigen Arbeitenden auch noch für viel mehr andere Menschen arbeiten bzw. verdienen sollen, dann kann das irgendwann nicht mehr funktionieren. Viele sagen, ja mit Wachstum fangen wir das auf. Das ist ein Trugschluss. So viel Wachstum kann es gar nicht geben um dieses Ungleichgewicht aufzufangen. Read more »

Der Unfall

von Gordian Hense (copyright)

Er fuhr mit seinem Motorrad auf der Autobahn in Richtung Heimat. Es war ein wunderschöner Tag gewesen. Er war am morgen relative früh gestartet und war in Richtung Jura gefahren. Früh war für ihn, an einem freien Tag, so neun Uhr gewesen. Es war Mai und das Wetter war entsprechend der Jahreszeit wunderschön, warm und mild, es wehte ein schwacher Wind und überall blühten die Pflanzen. Read more »

Einer mehr als 07/14

von Gordian Hense (copyright)

Die Erde ist eine Wiese. Auf der rechten Seite ragt die Maschine in den Himmel. Stahlblau, aus hartem Material ist sie. Wie ein riesiger Wolkenkratzer sieht sie aus. Kleine Gucklöcher erlauben den Menschen nach draussen zu schauen. Bei den milliarden Menschen gelingt das aber nur wenigen. Dafür gibt es zu wenige Fenster und ausserdem keine Zeit um einen Blick zu wagen. Read more »