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	<title>Gordian Hense &#187; Regeln</title>
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		<title>Wie wir die Welt verändern</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 15:43:57 +0000</pubDate>
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<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-676" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="benjamin franklin" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/06/benjamin_franklin-300x225.jpg" alt="benjamin franklin" width="300" height="225" />Wir befinden uns in einer Zeit mit enormem Wandel. Nach dem zweiten Weltkrieg befand sich die Welt in einer Art &#8220;Gleichgewicht&#8221;. Osten und Westen war durch politische Systeme gewaltsam getrennt. Der Rest der Welt spielte, ausser zur Ausbeutung, kaum eine Rolle. Auch dort traf Ost auf West. Durch die berühmten &#8220;grünen Wiesen&#8221;, nach dem Krieg, auf denen man beliebig bauen konnte, war dem Wachstum im Westen kaum eine Grenze gesetzt, so das alle Arbeit und Brot hatten, mit ein paar kleinen Ausnahmen versteht sich. Mit dem Fall des eisernen Vorhangs und der &#8220;quasi&#8221; beginnenden Freiheit im Osten, aber auch mit der Entwicklung in dem Rest der Welt hat sich vieles grundlegend geändert.</p>
<p style="text-align: justify;">Wo es früher zwei machtpolitische Zentren gab, die für Regeln auf der Welt zuständig waren, gibt es heute viele. Die Wirtschaft der &#8220;<strong>etablierten</strong>&#8221; Welt, mit um die 1 Milliarde Menschen, bekam und bekommt Konkurrenz vom Rest der Menschheit, von ca. 5 Milliarden Menschen. Gleichzeitig steht es um das demographische Gleichgewicht im Westen so schlecht wie noch nie. Immer mehr Alte sollen von immer weniger Jungen versorgt werden. Und zusätzlich, als wäre das nicht alles noch nicht genug, verroht der Westen in Moral und Können. Jüngste Beispiele aus Finanzen, Politik, Militär und Kirche belegen das uneingeschränkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere Logik beginnt zu greifen, die wir unterbewusst schon immer kannten &#8211; Rationalisierung bedeutet weniger Arbeit. Wenn es also weniger Arbeit gibt und die wenigen Arbeitenden auch noch für viel mehr andere Menschen arbeiten bzw. verdienen sollen, dann kann das irgendwann nicht mehr funktionieren. Viele sagen, ja mit Wachstum fangen wir das auf. Das ist ein Trugschluss. So viel Wachstum kann es gar nicht geben um dieses Ungleichgewicht aufzufangen.<span id="more-674"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Alle Systeme in unserer westlichen Welt sind aber von dem Kreislauf der Wirtschaft, so wie er fünfzig Jahre funktionierte, abhängig. Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Steuern, Renten, Krankenkasse, Preise, Infrastruktur und viel mehr. Diese Dinge reagieren auf Änderungen stark abhängig. Wenn weniger Arbeitskräfte beschäftig sind, dann wird weniger Steuern gezahlt, wird weniger in die Arbeitslosenkasse gezahlt, weniger in die Rentenkasse oder in die Sozialhilfetöpfe. Aber nicht nur das, es wird auch weniger in der Wirtschaft ausgegeben. Wer nicht zur Arbeit muss, braucht kein S-Bahnticket, grosses Auto oder ähnliches Transportmittel. Er braucht keine Versicherung und bezahlt nicht für Reparaturen. Alle diese Dinge hängen zusammen und liegen zueinander in Abhängigkeit. Dramatische Veränderungen an dem einen Ende verursachen dramatische Auswirkungen am anderen Ende. Oft sogar mit einem Multiplikatoreffekt. Und bisher hat kaum einer daran gedacht daran etwas zu ändern.</p>
<p style="text-align: justify;">Es passieren aus diesen Gründen jetzt schon dramatische Dinge, obwohl die Zeit noch nicht einmal gekommen ist, in der erst richtige Probleme auftreten. Sicher, einiges wird durch gegenläufige, positive Entwicklungen abgefedert, aber nicht alles. Grosse Veränderungen bleiben auf jeden Fall.</p>
<p style="text-align: justify;">Was aber haben wir daraus zu erwarten? Das ist die Frage die wir uns stellen müssen, denn ohne Folgen werden diese Änderungen nicht an uns vorüber ziehen. Nein, es wird für jeden von uns ganz konkrete Auswirkungen haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Gesundheitssystem</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Gesundheitssystem entwickelt immer teurere Behandlungen, Medikamente oder Verhalten, die von einer immer kleiner werdenden Zahl Menschen bezahlt werden muss. Bereits jetzt brechen manche Krankenkassen aufgrund dieser Fehlentwicklung zusammen und machen Bankrot. Wie soll das erst werden wenn die demographische Spitze erreicht wird, so um die Jahre 2040 oder 2050? Wenn über 50 % der Bevölkerung über 60 Jahre alt sein wird. Es wird dann vermutlich an Ausgaben gespart, das bedeutet Entlassungen aus dem Gesundheitswesen, den Versicherungen und angegliederten Institutionen. Medikamente werden nicht mehr zu den heutigen hohen Preisen verkauft werden können, einfach weil die Kassen sie nicht mehr bezahlen können. Die Preise für Medikamente müssen runter. Die Pharmaindustrie wird deshalb Menschen entlassen werden müssen. Viele Patienten werden sich anderen Möglichkeiten zuwenden für Gesundheit zu sorgen. Die Prävention wird ungeahnte Entwicklungen vollziehen. Naturheilmittel oder Nahrungsergänzungen werden boomen. Die vielen Arbeitslosen und Rentner werden die Kassen noch weiter belasten, einmal weil sie in immer grösserer Zahl als Zahler fehlen und weil sie mit versorgt werden müssen. Das System wie es heute existiert wird nicht aufrecht erhalten werden können &#8211; das ist klar. Jedoch tun Politiker heute alles um dieses System zu erhalten. Bis vor ein paar Jahren war es noch möglich ohne Krankenversicherung zu sein (DE/CH), da wurde flux ein Gesetz gemacht und nun müssen alle in den Topf zahlen, der als endloses Loch enden wird. Zölle und Einfuhrbeschränkungen für günstige Medikamente aus dem Ausland wurden verschärft. Niederlassungsbewilligungen für Ärzte wurden reduziert oder nicht erteilt. Auswege daraus gibt es kaum. Die Menschen werden in das alte System gepresst bis es nicht mehr geht. Ein Ausweg kann sein die Beschränkung auf nationale Krankenkassen aufzulösen und diese Beschränkung auf eine grössere Region z.B. die EU auszuweiten. So das jeder in Europa ein Krankenkasse in Europa wählen kann. Gleichzeitig müsste die Zuzahlung zu jeder Behandlung angehoben werden so das notorische Arztgänger nicht mehr auf Kosten Anderer unnötig behandelt werden. Das würde einen enormen Druck auf die Preise für Gesundheitsleistungen erzeugen und der Markt würde die Preise an natürliche Verhältnisse anpassen. Natürlich müssen dazu die Einfuhrbeschränkungen für Medikamente ebenfalls eliminiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Arbeitssystem</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir freuen uns, dass die meisten Unternehmen pro Jahr 10 % Rationalisierung erreichen. Das bedeutet höhere Stückkostendegression, sprich mehr Gewinn für die Unternehmen oder niedrigere Preise für die Kunden &#8211; Sie, wir, die Arbeitnehmer. Das bedeutet auch, das jedes Jahr 10 % weniger Arbeit gebraucht wird, also wir, sie oder Sie. Denn wir, als Gesellschaft bzw. die Anzahl der Kunden und der Bedarf bleibt ja fast gleich oder er geht sogar zurück. Die Bevölkerung wächst ja nicht, sondern sie schrumpft &#8211; hier im Westen. Eine älter werdende Gesellschaft benötigt auch weniger Konsum als eine jüngere. Das liegt in der Natur der Sache. Wie oft kauft man sich ein Sofa in seinem Leben? Wann kauft man sich zum letzten mal ein neues Sofa? Will man mit 70 noch ein iPhone? Die Kundschaft in den &#8220;Emerging Markets&#8221;, also China, Indien, Afrika, Süd-Amerika &#8211; welche noch in einem ausgeglichenen Verhältnis Alt und Jung haben, hat noch nicht das Geld dazu &#8211; uns unsere Produkte im grossen Stil abzukaufen. Bei uns aber &#8211; wer ein iPhone kauft, kauft kein Nokia. Nur weil es neue Produkte gibt, bedeutet das nicht gleichzeitig das mehr verkauft wird. Höchstens mehr von einer Marke, die andere verliert. Logisch? Wir produzieren in der Mehrzahl Produkte die wir an uns selbst verkaufen wollen, aber gleichzeitig reduzieren wir unter uns die Einkommen dazu. Unternehmen stellen gerne junge Leute ein, weil die (angeblich) weniger kosten als ein älterer Mitarbeiter und gleichzeitig noch &#8220;formbar&#8221; sind. Wir drehen uns sozusagen den Hahn selber ab. Wie dumm ist das denn? Und die Selektionskriterien dafür, wer &#8220;ausscheidet&#8221; aus dem System sind vollkommen zufällig. Wen eine Kleinigkeit entwickelt wird, kann das für den Chirurgen wie den Bauarbeiter &#8220;weniger&#8221; Arbeit bedeuten. Mit vorausschauender Bildung können diese Sprünge nicht aufgefangen werden. Arbeitslose sind deshalb in den seltensten Fällen selber schuld an ihrer Situation. Die psychischen Auswirkungen aber bleiben. Krankheiten sind die Folge bis hin zur Belastung des gesamten Umfelds der Person und Gesellschaft. Schon heute ist es so, dass an bestimmten Stellen tausende Fachkräfte fehlen während an anderer Stelle arbeitswillige ohne Arbeit sind. Unternehmen nicht der Staat müssen in Zukunft stärker auf die Ausbildung ihrer Mitarbeiter setzen. Das bedeutet aber andere Bindungsmodelle, weniger Flexibilität und Abhängigkeiten. Die Wirtschaft wird ihr &#8220;Hire and Fire&#8221; &#8211; Modell der letzten Jahre in Zukunft teuer bezahlen müssen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das politische System</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Lobbyisten sind heute die grössten Einflussnehmer auf die politische Entscheidung. Die meisten Politiker sind, weil sie zu weit weg sind vom eigentlichen Geschehen, immer mehr schlecht qualifiziert um die Entscheidungen zu treffen die für die Gesetze des täglichen Lebens gebraucht werden. Weiterhin hat man das Gefühl das Politiker heute nicht mehr &#8220;vorausschauend&#8221; handeln und regieren, sondern eher nach der Methode &#8220;Waldbrandtreter&#8221; &#8211; man tritt auf jedes kleine Feuer (alias Problem) das man gerade so erreichen kann und versucht es damit zu lösen. Zur Planung und Struktur kommt es gar nicht erst. Regieren kommt nicht von dem Wort &#8220;reagieren&#8221; sondern &#8220;Dieses bedeutete im engeren Sinne so viel wie <em>richten</em> bzw. <em>lenken</em> und im weiteren Sinne <em>führen</em>, <em>leiten&#8221; (siehe Wikipedia)</em>. Ausserdem werden Politiker heute von einer Heerschar an Lobbyisten belagert und bearbeitet. Arte, der TV &#8211; Sender, berichtete kürzlich, dass alleine in Brüssel ca. 3&#8217;000 Agenturen im Auftrag der Pharmaindustrie unterwegs sind um die Gesetzgebung in der EU so zu beeinflussen, dass sie keinen Schaden für die Branche anrichtet. Man kann sich vorstellen, dass es ja noch andere gut zahlende Branchen gibt, die das ebenso machen. Automobilindustrie, Maschinenbau, Bauindustrie, Abfallwirtschaft um nur wenige zu nennen. Das ist bei weitem nicht nur in Europa so. Washington lebt davon, dass sämtliche Industriebereiche ihre Interessenvertreter dorthin schicken um die Gesetzgebung zu beeinflussen. In China und Indien wird es ähnlich sein. Wer kann da noch von &#8220;volksnah&#8221; oder &#8220;demokratisch&#8221; sprechen. Durch diese massive Einflussnahme wird das Wort des &#8220;kleinen Mannes&#8221; oder der &#8220;kleinen Frau&#8221; immer weniger an Gewicht haben und die Entscheidungen fallen gezwungener Massen zu ihren Nachteilen aus. Resultat ist, dass die Schere von Arm und Reich noch schneller weiter auseinander gehen wird. Nur eine gesunde Volkswirtschaft lebt von kaufkräftigen Konsumenten. Das läuft diametral entgegengesetzt &#8211; logisch das da irgendwo ein Endpunkt ist, wo die Belastung zu gross wird. Wenn wir hier z.B. für die Medizin den Rückschluss zu oben gesagtem ziehen, bedeutet das, dass Medizin noch teurer wird und damit Gesundheit zu einem Luxusgut nur für Menschen die es bezahlen können.</p>
<p><strong>Das bedingungslose Grundeinkommen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Da die Arbeitsplatzgarantie quasi nie mehr gegeben sein wird, da wir ja immer weiter Rationalisieren, muss es erlaubt sein zu fragen &#8220;wovon sollen wir dann alle leben&#8221; wenn wir weiter so rationalisieren? Wir können schlicht keine Kinder auf die Welt bringen und dann sagen &#8220;wie ihr euch ernähren sollt, müsst ihr euch schon selber überlegen&#8221;. Alle Bedingungen und Entwicklungen laufen darauf hinaus, dass Einkommen nicht mehr zwangsweise von Arbeit abhängig sein muss bzw. kann. Wir haben alle gewollt, dass wir immer stärker rationalisieren, damit wir weniger Arbeiten müssen und bessere und billigere Produkte bekommen. Jetzt sind wir so weit. Nun müssen wir aber auch dafür sorgen, dass die Rationalisierung bei allen ankommt. Und das kann in Form eines Grundeinkommens verwirklicht werden. Die &#8220;<a href="http://www.initiative-grundeinkommen.ch/content/home/">Initiative Grundeinkommen</a>&#8221; liefert dazu überzeugende Argumente und einen hervorragenden <a href="http://www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen">Film</a>, der die Logik dahinter erklärt. Das Entscheidende dabei ist, dass das &#8220;bedingungslose Grundeinkommen&#8221; nicht mehr kosten würde, sondern durch eine Umverteilung von Steuern und Abgaben zustande gebracht werden könnte die heute bereits gezahlt werden. Gleichzeitig würde dieses Modell eine Kaufkrafterhöhung für die Wirtschaft bedeuten, die einen enormen Auftragsschub nach sich ziehen würde. Es ist ein guter Weg den Geld-Kreislauf der Volkswirtschaft wieder zu beleben, so wie ein Blutkreislauf bei einem Patienten, der gegen Arterienverkalkung ankämpft. Es wäre eine Anpassung an die aktuelle Lage und keine unüberlegte Neuheit.</p>
<p style="text-align: justify;">All diesen Problemen und Aufgaben müssen wir uns in den nächsten Jahren stellen, ob wir wollen oder nicht. Wenn wir nichts tun, wird der Wandel um so dramatischer sein und nicht mehr von uns bestimmbar. Es wäre also besser, sich rechtzeitig mit vernünftigen Lösungen auseinander zu setzen als zu warten bis etwas geschieht. Die Erfahrung der Neuzeit zeigt, dass die Menschen sich ihren friedlichen Weg dann selber suchen. So wie ein grosser Teil der Befreiung der DDR durch die Initiative des Volkes gelang, werden oben genannte Probleme dann eben auch so gelöst. Ich persönlich glaube, dass die Gesundheitssystem an der ersten Stelle zu diesem Übergang stehen.</p>

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		<title>Die Wechsel der Wirtschaftsschwankungen wird zunehmen</title>
		<link>http://www.hense.com/2008/12/22/die-wechsel-der-wirtschaftsschwankungen-wird-zunehmen/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 19:04:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kleinvieh macht auch viel Mist, ist eine alte Bauernregel. Auch der Spruch &#8220;die Menge der Einzelteile ist grösser als ihre Summe&#8221; deutet darauf hin, was ich hier beschreiben möchte. Früher hat man auch in komplexen Systemen die einzelnen Faktoren statisch, linear und oft unabhängig betrachtet. Das wird auch heute noch in der Wirtschaftsanalyse gemacht. Gerade jetzt [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Kleinvieh macht auch viel Mist, ist eine alte Bauernregel. Auch der Spruch &#8220;die Menge der Einzelteile ist grösser als ihre Summe&#8221; deutet darauf hin, was ich hier beschreiben möchte. Früher hat man auch in komplexen Systemen die einzelnen Faktoren statisch, linear und oft unabhängig betrachtet. Das wird auch heute noch in der Wirtschaftsanalyse gemacht. Gerade jetzt bei den Prognosen der Wirtschaftsinstitute für die Aussichten im nächsten Jahr. Einige werfen ja mit Superlativen nur so um sich. Kaum wird aber erklärt, was die Basis der Analysen ist und wie sie berechnet werden. Sind es etwa Modelle aus den sechziger Jahren?</p>
<p style="text-align: justify;">Ein grosses Problem das wir heute haben, ist die fehlende, komplexe Analysemöglichkeit der immer stärker interdependenten Systeme. Was heisst das? In den fünziger Jahren konnte man noch sagen &#8220;die Automobilindustrie schafft neue Arbeitsplätze&#8221; oder &#8220;das Investmentbanking wird um X % im nächsten Jahr zunehmen&#8221;. Das waren Einzelbetrachtungen die z.B. in Wirtschaftsinstituten addiert und daraus Prognosen für die Zukunft erstellt wurden. Sicherlich sind sie um einiges komplexer als ich es hier versuche darzustellen. Ich glaube aber, dass die Interdependenz der heutigen Wirtschaftssysteme eine viel grössere Auswirkung hat und die Effekte die daraus entstehen sich zu anderen Dimensionen addieren bzw. multiplizieren. Zusätzlich führen diese Effekte zu vermehrten Wechselwirkungen die Schwankungen der Wirtschaftsabläufe beschleunigen. Wenn man die Entwicklung der Wirtschaft in Europa und den USA in den letzten fünfzig Jahren betrachtet, so wurden die Schwankungen in zeitlicher Folge immer häufiger und der Ausschlag der Schwankung immer stärker. Sowohl in die positive wie in die negative Richtung.<span id="more-241"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Elektronik und Computertechnik wirkt sich heute auf alle Branchen aus. Ganz egal welche Ware oder Dienstleistung es gibt, alle hängen von diesen beiden Faktoren ab. So natürlich auch der Finanzbereich. Alleine die &#8220;Stop-Orders&#8221; kleinerer Aktienverwaltungsprogramme, besonders in den USA, haben dazu geführt, dass es Aktienschwankungen gibt, die es zu Zeiten, ohne Computer nicht gegeben hat oder hätte geben können. Bei Stop-Orders gibt der Benutzer ein bei welchem Maximal- oder Minimalbetrag des Aktienkurses die Software automatisch die Aktie verkauft oder kaufen soll. Das führt dazu, dass viele Benutzer die von Analysten empfohlenen Werte eingeben. In viele Fällen verkauft oder kauft die Software voll automatisch ohne das der Benutzer noch einmal eingreifen muss. Wenn das viele so machen und der Minimalbetrag wird erreicht, heizt der Verkauf durch so viele Inhaber den Kurs nach unten so an, dass andere auch schnell verkaufen um nichts zu verlieren und den Verfall der Aktie noch verstärken. Auf eine Aussage über die Ursachen und Gründe wird nicht, oder kann nicht mehr gewartet werden. Sonst verliert man zu viel. Genau so funktioniert es umgekehrt. Da reichen oft SPAM-Emails rund um die Erde um einen Kurs um ein paar Cent nach oben zu beeinflussen. Das beeinflusst wieder den kaufauslösenden Moment anderer Software. Wer von der Aktie Tausende oder Millionen hat, kann richtig Reibach machen. Auch Fonds, die sehr grosse Geldmengen verwalten, verfahren so. Die Auswirkungen müssen dadurch automatisch grösser, heftiger und schneller erfolgen. Dieses Prinzip findet nicht nur in der Finanzbranche Anwendung, sondern auch bei der Computer-Entwicklung, der Entwicklung im Internet oder bei der Medizin. Der so genannte &#8220;Fortschritt&#8221; löst dadurch Kettenreaktionen aus, die unberechenbare Auswirkungen in immer grösserer Form haben. Gute Medizin -&gt; längeres Leben -&gt; mehr Menschen zu versorgen -&gt; höhere Kosten für Sozialkassen -&gt; &#8230;!</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz einfach kann man diese Entwicklung verfolgen, wenn man die grossen Krisen in den letzten Jahren vergleicht. In den siebziger Jahren gab es die erste (1973) und zweite (1979) Oel-Krise. Danach folgte die Japankrise 1991 und dann die Asienkrise 1997. Die Entwicklung des Einflusses von Computer und Internet führten zu der DOT-COM Blase, die im Jahre 2001 platzte.  Nur sieben Jahre später haben wir die weltweite Finanzkrise. Während sich die Krisen in den siebziger und achtziger Jahren auf einzelne Regionen beschränkten und in ihrer Dramatik und Höhe nicht so gravierende Einflüsse hatten, wurden von dem Platzen der DOT-COM Blase und der heutigen Finanzkrise die ganze Welt betroffen. Jetzt hat die letzte Krise so eine Grösse erreicht, dass sie massive Auswirkungen auf viele haben wird. Eine Illustration kann das besser zeigen. <a href="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2008/12/amplitude-210.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-243" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="amplitude-210" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2008/12/amplitude-210.jpg" alt="" width="210" height="179" /></a>In früheren Zeiten, als die Abhängigkeiten und der Austausch unter den Wirtschaftssystemen noch gering waren, waren die Schwankungen niedrig und der Wechsel geschah in langen Abständen (erste Kurve). Für den Einzelnen waren die Wechsel nicht so stark zu bemerken, da sie im Vergleich mit der kürzeren Lebenszeit, einen langsamen Verlauf nahmen. Am Anfang des neunzehnten  Jahrhunderts gab es, durch die Industrialisierung, die erste grosse Krise, genau dort wo der Aufschwung am heftigsten war, nach dem ersten Weltkrieg, in den USA (mittlere Kurve). Übrigens war der erste Weltkrieg in einigen Teilen der Erde (USA/England) einer der Hauptgründe für den folgenden unnatürlichen Aufschwung, der automatisch irgendwann in sich zusammen brechen musste.</p>
<p style="text-align: justify;">Danach wurde das System durch den zweiten Weltkrieg unterbrochen. Nach dem zweiten Weltkrieg gab es einen lang anhalten Aufschwung, in Europa wegen dem Wiederaufbau und in den USA wegen der Aufrüstung gegen den Ostblock. Die dann folgenden kleineren Auf- und Abschwünge wurden kaum wahrgenommen, da sie von dem massiven Aufschwung überlagert wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ab den siebziger Jahren nahmen die Krisen in Heftigkeit und bei kürzeren Abständen immer mehr zu und die Auswirkungen erhöhen sich (dritte Kurve). Eigentlich eine ganz logische Entwicklung. Die positive Entwicklung und der Fortschritt in einzelnen Branchen befruchtete sich gegenseitig. Die Austauschbarkeit zwischen Waren und Leistungen nahm zu, Grenzen und Zölle fielen, die Kommunikations- und Transportmöglichkeiten nahmen zu, die Möglichkeiten in immer kürzeren Zeiten und internationaler zu handeln nahm zu. Die gegenseitigen Wechselwirkungen durch den Einsatz moderner Technik führten zu einer Beschleunigung der Wirtschaftskreisläufe. Damit wurden auch die Schwankungen der Krisen beschleunigt und die Auswirkungen erhöht. Wo Licht ist, muss auch Schatten sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel. Durch die Entwicklung von Super-Computern zur Crash-Simulation von Autos wurde die Entwicklung eines Autos um die Hälfte verkürzt. Unternehmen konnten häufiger und schneller neue Modelle anbieten. Aber auch der Wettbewerb wurde dadurch angeheizt, denn die Konkurrenz konnte sich auch einen Super-Computer kaufen oder anmieten und somit auch in kürzerer Zeit entwickeln. Der Zwang zu immer häufigeren, moderneren und besseren Fahrzeugmodellen war dadurch vorprogrammiert. Die Entwicklung und Herstellung der Einzelteile, aus denen ein Auto besteht, wurde dadurch natürlich auch beschleunigt. Die Wechselwirkung in andere Branchen nahm zu.  Der Sitzhersteller, für Autos, verkauft natürlich auch die neuen starpazierfähigeren Stoffe in den Flugzeugbau und an die Eisenbahn. Da alle Zulieferer dass so machen, kann die Flugzeugindustrie auch schneller und billiger neue Flugzeuge bauen. Genau so im Eisenbahnbau. Die Systeme wachsen immer schneller und nahtloser zusammen und heizen den Wirtschaftskreislauf immer stärker an. Die positiven wie die negativen Interdependenzen nehmen zu. Da aber der Mensch, der Kunde, nur eine bestimmte Geschwindigkeit mit diesem System mithalten kann und will. Wer will sich schon alle sechs Monate ein neues Auto kaufen? Muss dieses System unweigerlich immer wieder an seine Grenze stossen und kollabieren. Schon alleine, weil sich nicht alle Systeme genau so schnell und flexibel entwickeln. Zum Beispiel Tarifverträge (Kündigungsgesetze, Arbeitszeiten), Flexibilität (Umzug), Wissen (Weiterbildung), Infrastruktur (Strassenbau, Bahnkapazität), der Wunsch/Wille zum wechseln, etc.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Analyse- und Steuerungsmöglichkeiten, um diesen Schwankungen entgegen zu treten, sind sowohl technisch wie politisch nicht vorhanden oder auf einem Niveau das der Entwicklung weit hinterher hinkt. Eigentlich hätte es hier ein riesiges Betätigungsfeld für die internationale Politik gegeben. Die führenden Köpfe haben sich aber lieber mit Verteilungskämpfen beschäftigt. Wer bekommt wo Oel? Wer bekommt wo welches Land? Wer hat welche Raketen? Die Auswirkungen, die jetzt die gesamte Menschheit aus dieser oberflächlichen Politik tragen muss, sind weit grösser als wenn die USA unter einem höheren Oel-Preis zu leiden gehabt hätte, weil sie den Irak nicht angegriffen hätte. Die Politik denkt immer noch in Dimensionen der sechziger Jahre und lokal bzw. national, die Wirtschaft ist aber bereits um exponentielle Stufen weiter, handelt global und international. Wie will das die Politik aufholen? Welche Strategien und Konzepte sind dafür vorhanden. Fast keine.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Notwendigkeit internationaler Vereinbarungen wird eine zunehmende Rolle in diesem System spielen, wollen wir nicht unseren Wohlstand aufs Spiel setzen. Und, im Grunde, kann man solchen Entwicklungen nur mit einem &#8220;quasi&#8221; planwirtschaftlichen Modell begegnen. Um heftige Schwankungen abzumildern müssen Systeme mit Regeln verwendet werden, an die sich die wichtigsten Teilnehmer halten.  Das heisst, wir müssen umdenken. Von der grossen Freiheit einiger Weniger, hin zur Stabilisierung der Weltwirtschaft. Wenn wir das nicht tun, werden die nächsten Krisen so heftig werden, dass sie nur durch Kriege lösbar sind. Und daraus resultiert die Frage, wollen wir jetzt Regelungen in Kauf nehmen, die den einen oder anderen etwas einschränken oder wollen wir es auf das Risiko ankommen lassen, alles aufs Spiel zu setzen?</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn wir aber internationale Regeln aufstellen um die Schwankungen im Zaum zu halten, stellt sich die Frage, wer hat davon Vorteile, wer nicht und wer bezahlt dafür. Teilweise gibt es ja schon Regelungen die mit Steuergeldern oder Abgaben finanziert werden. Jedoch zahlen diese Gelder viele, aber die Vorteile durch diese Regelungen haben nur wenige. Manche Politiker behaupten ja, indirekt würden sich dann die Vorteile auch für die anderen lohnen, z.B. durch Arbeitsplatzsicherheit. Das ist aber nur ein schwacher Trost, denn direkt hat es für manche, vor allem Reiche, sehr positive Auswirkungen. Und wenn man erst einmal einen Sockel von mehreren Tausend oder Millionen Euro hat, dann lässt es sich leicht leben. Das kann man z.B. ganz einfach an den Agrarsubventionen oder der indirekten Subventionen für Pharmabranche, Banken und Automobilindustrie in Europa und den USA sehen. Internationale Regelung für die Abschwächung von starken Wirtschaftsschwankungen müssen vor allem für den einzelnen Menschen gestaltet werden, ein Vorteil bildet sich dann für die Grossen immer noch.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">

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		<title>Einer mehr als 07/14</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2007 12:16:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[von Gordian Hense (copyright) Die Erde ist eine Wiese. Auf der rechten Seite ragt die Maschine in den Himmel. Stahlblau, aus hartem Material ist sie. Wie ein riesiger Wolkenkratzer sieht sie aus. Kleine Gucklöcher erlauben den Menschen nach draussen zu schauen. Bei den milliarden Menschen gelingt das aber nur wenigen. Dafür gibt es zu wenige [...]]]></description>
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<p><em>von Gordian Hense (copyright)</em></p>
<p>Die Erde ist eine Wiese. Auf der rechten Seite ragt die Maschine in den Himmel. Stahlblau, aus hartem Material ist sie. Wie ein riesiger Wolkenkratzer sieht sie aus. Kleine Gucklöcher erlauben den Menschen nach draussen zu schauen. Bei den milliarden Menschen gelingt das aber nur wenigen. Dafür gibt es zu wenige Fenster und ausserdem keine Zeit um einen Blick zu wagen.<span id="more-30"></span></p>
<p>Links, neben der Maschine auf der Wiese ist es schön grün. Gras und Blumen blühen, ein Bach plätschert vor sich hin und Berge und Täler liegen friedlich in der Sonne da. Eine wunderschöne Natur bietet sich denjenigen, wenigen Menschen die dort leben.</p>
<p>Der Platz den die Maschine auf der Erde einnimmt ist genau so gross wie der Platz den die Wiesen und Wälder daneben einnehmen. Nur, in der Maschine leben neunzig Prozent der Menschen, die es auf der Erde gibt. Tag ein, Tag aus treten sie in den blauen, grünen und gelben Rädchen der Maschine ihre Runden, oder besser treiben die Rädchen durch ihr Gewicht und das Vorwärtslaufen an. Das müssen sie. Gibt ihnen doch die Maschine ihr täglich Brot, ihr Wasser zum leben und den Luxus den sie meinen haben zu müssen. Und, die Maschine muss wachsen. Wachsen in die Höhe, denn in die Breite geht nicht. Also treten sie alle in den Rädchen damit die Maschine wächst und noch mehr von ihnen aufnehmen kann, die wieder Rädchen drehen.</p>
<p>Das war schon mit den Eltern so und deren Eltern und deren Eltern. Angeblich hatten mal vor urlangen Zeiten ein paar Menschen die Möglichkeit sich zu entscheiden. Sich zu entscheiden ob sie in der Maschine bleiben wollten oder ob sie auf der Wiese neben der Maschine leben wollten. Aber den meisten schien das zu gewagt. Auf der zwar schönen Wiese wusste keiner vorher wovon er leben sollte. Wer gab ihm sein Essen? Wer gab ihm etwas zu trinken? Waren dort auch andere mit denen man Kontakt aufnehmen konnte. War man da wohlmöglich ganz alleine? Sie wussten es nicht, und bevor sie sich trauten nachzusehen, wollten sie lieber in der Maschine bleiben. In der Sicherheit. In den Regeln, da wo andere dafür sorgen das es einem gut geht.</p>
<p>In der Maschine wussten sie genau wie das Leben verlief. Nachdem man gelernt hatte wie die Rädchen anzutreiben sind, musste man erst einmal ein paar Jahre in den grossen Rädchen mit vielen anderen zusammen laufen. Später, wenn man älter wurde und mehr Erfahrung mit dem richtigen Gleichgewicht beim Laufen in den Rädchen hatte, wurde man in ein kleineres mit weniger Menschen angetriebenes Rädchen versetzt. Wenn man Glück hatte und sehr gut in seinem Job war könnte man auch spät an seinem Lebensende erreichen in ein eigenes Rädchen steigen zu dürfen. Das man selber steuern durfte. Natürlich nur im Rahmen der Regeln der Maschine. Und die, die waren streng.</p>
<p>Die Menschen auf der Wiese hatten vor Urzeiten entschieden nicht in der Maschine zu leben. Sie glaubten das ihr Leben wichtiger wäre als es an eine schnöde Maschine zu vergeben. Natürlich, die Maschine gab vielen Menschen Platz und Essen und andere Annehmlichkeiten. Das war aber nur der eine Teil. Der andere Teil der Maschine verlangt Unterwürfigkeit, Disziplin, Anpassung, Konformität und keine Kritik. Auf keinen Fall Kritik.</p>
<p>Sie, auf der Wiese, hatten aber bald bemerkt, das man auch dort ganz gut leben konnte. Wenn es nicht so viele Menschen gab, konnte man von dem was die Natur so bot sehr gut leben. Es musste nur ein Gleichgewicht zwischen der Anzahl der Menschen und dem was die Natur bot geben. Dann funktionierte die Sache prima. Ab und zu kamen aus der Maschine Menschen. Menschen die erkannt hatten was das für eine Maschine war. Menschen die erkannt hatten das sie die Maschine nicht brauchen um zu überleben. Das irgend jemand einmal den Menschen eingeredet hatte, sie bräuchten diese Maschine. Wahrscheinlich waren es einmal die gewesen die oben, ganz weit oben in den goldenen Rädchen ihre Runden drehten. Die auch mal aussteigen konnten. Denen die Trauben in den Mund gehängt wurden. Die Pausen machen durften wann immer sie wollten. Ihnen hatten sie das System der Maschine zu verdanken. Und so fristeten ab diesem Zeitpunkt die meisten Menschen ein erkleckliches Dasein in der Maschine mit den vielen Rädchen. Und sie wussten es nicht einmal. Sie wussten nicht das sie der Teil von 08/15 sind, nämlich 07/14, eben einer weniger.</p>

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		<title>Die Madonna Imitation</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jan 2007 11:27:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Madonna, die Sängerin, ist und bleibt ein Idol für viele Menchen. Jedoch sollte man oder besser Frau sie nur nachmachen, wenn man a. singen kann und b. das nicht am Arbeitsplatz tun. Sehen Sie hier, was passieren kann, wenn man diese Regeln missachtet. Klicken Sie bitte auf diesen Link: &#34;Madonna Imitation&#34;]]></description>
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Madonna, die Sängerin, ist und bleibt ein Idol für viele Menchen. Jedoch sollte man oder besser Frau sie nur nachmachen, wenn man a. singen kann und b. das nicht am Arbeitsplatz tun. Sehen Sie hier, was passieren kann, wenn man diese Regeln missachtet. Klicken Sie bitte auf diesen Link:</p>
<p><code><a href="#" onClick="MM_openBrWindow('http://www.hense.com/flash/madonna.swf','Homerun','width=820,height=620')">&quot;Madonna Imitation&quot;</a></code></p>

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