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Wie wir die Welt verändern

benjamin franklinWir befinden uns in einer Zeit mit enormem Wandel. Nach dem zweiten Weltkrieg befand sich die Welt in einer Art “Gleichgewicht”. Osten und Westen war durch politische Systeme gewaltsam getrennt. Der Rest der Welt spielte, ausser zur Ausbeutung, kaum eine Rolle. Auch dort traf Ost auf West. Durch die berühmten “grünen Wiesen”, nach dem Krieg, auf denen man beliebig bauen konnte, war dem Wachstum im Westen kaum eine Grenze gesetzt, so das alle Arbeit und Brot hatten, mit ein paar kleinen Ausnahmen versteht sich. Mit dem Fall des eisernen Vorhangs und der “quasi” beginnenden Freiheit im Osten, aber auch mit der Entwicklung in dem Rest der Welt hat sich vieles grundlegend geändert.

Wo es früher zwei machtpolitische Zentren gab, die für Regeln auf der Welt zuständig waren, gibt es heute viele. Die Wirtschaft der “etablierten” Welt, mit um die 1 Milliarde Menschen, bekam und bekommt Konkurrenz vom Rest der Menschheit, von ca. 5 Milliarden Menschen. Gleichzeitig steht es um das demographische Gleichgewicht im Westen so schlecht wie noch nie. Immer mehr Alte sollen von immer weniger Jungen versorgt werden. Und zusätzlich, als wäre das nicht alles noch nicht genug, verroht der Westen in Moral und Können. Jüngste Beispiele aus Finanzen, Politik, Militär und Kirche belegen das uneingeschränkt.

Eine weitere Logik beginnt zu greifen, die wir unterbewusst schon immer kannten – Rationalisierung bedeutet weniger Arbeit. Wenn es also weniger Arbeit gibt und die wenigen Arbeitenden auch noch für viel mehr andere Menschen arbeiten bzw. verdienen sollen, dann kann das irgendwann nicht mehr funktionieren. Viele sagen, ja mit Wachstum fangen wir das auf. Das ist ein Trugschluss. So viel Wachstum kann es gar nicht geben um dieses Ungleichgewicht aufzufangen. Read more »

Spirituelle Konsequenz ist das Ergebnis unseres Handelns

In den letzten Jahren habe ich mich stark mit mir und meinem Leben auseinander gesetzt. Dem Sinn des Lebens allgemein aber auch speziell meinem natürlich. Dabei sind mir einige Dinge klar geworden, die ich hier gerne einmal aufschreiben möchte. Vielleicht helfen sie dem einen oder anderen anders über sein Leben nach zu denken.

Als Grundvoraussetzung muss ich einen Gedanken als Basis voraus erklären. Die Menschheit ist einige Millionen Jahre alt. Es kommen immer wieder neue Nachrichten, in denen das Alter der Menschen aufgrund von Funden neu berechnet werden muss. Einige sind der Meinung es sind 2 Millionen, es gibt aber auch Forscher die sprechen von vier oder sogar sechs Millionen Jahren. Das sind lange Zeiträume. Den modernen Homo sapiens soll es seit ca. zweihunderttausend Jahren geben. Vor den Ansiedlungen, der planmässigen Landwirtschaft und später der Industrialisierung rund um 1900 herum, waren die Menschen Sammler und Jäger. Sie zogen meist in Sippen oder Gruppen in der Landschaft herum auf der Suche nach Nahrung. In diesen Zeiten wurden die Menschen vielleicht 25 oder 30 Jahre alt, wenn überhaupt. Das lag an vielen Dingen wie der Ernährung, Verletzungen, Hygiene und fehlender Medizin. Bis in den Anfang des 1900 Jahrhunderts galten Menschen über 40 oder 45 Jahre als “Greise” und “Weise”. Erst seit ca. 60-70 Jahren entwickelt sich, vor allem in den Industrienationen, das Lebensalter der Menschen enorm nach oben. Heute wird in den Statistiken von einem durchschnittlichen Lebensalter in diesen Ländern von über 80 Jahren gesprochen. Das ist doppelt so alt, wie die Menschen Millionen von Jahren vorher wurden. Read more »

Der (neue) Sozialismus wird die Welt erobern!?

Der internationale, politische Druck durch den früheren Ostblock ist schon lange zusammen gebrochen. Und, damit auch die Fahne des – und Ermahnung an den Sozialismus. Das Gleichgewicht ist verloren. Geld regiert nun die Welt. Selbst Länder, wie Deutschland, deren Tugenden einst das Denken beinhalteten, die Ausgewogenheit verlangten, die systematisch und in sich ruhend vorgingen, sind der Hysterie des gierigen Geldmachens verfallen. Man merkt es schon wenn man, egal welche, Fussgängerzone in Deutschland betritt. Freundlichkeit ja, Ellenbogen ja, Hektik ja, Praktikanten ja, niedrige Gehälter ja. Selbst Politiker die in so genannten “christlichen” Parteien Karriere machen und bis an die Spitze vordringen, kennen kein wenn und aber.

Der der Reich ist soll noch reicher werden, der der arm ist soll nur noch mehr zahlen und sich tief ducken. Der der Arbeit hat, dem geht es gut. Der Rest ist egal. Das ist die Devise einer Frau Merkel und Co. Im Schulterschluss mit Herrn Bush, Sarkozy und vielen anderen Führern der westlichen Welt. Herr Sarkozy titulierte “seine” Gastarbeiter aus den ehemaligen Kolonien, die seit drei Generationen in Vororten von Paris vegetieren, als “kriminelle Schmarotzer”. In der Schweiz sind es “schwarze Schafe”. In Amerika die “dummen Schwarzen”. Read more »

Der Tag des Indianers

von Gordian Hense (copyright)

Das Wasser glitzerte in der Morgensonne. Der See lag ruhig da, nur der leichte Wind blies ein paar kleine Wellen auf dem Wasser vor sich her. Das Schilf auf der anderen Seite des Ufers rauschte im Wind und die Bäume von dem dahinter liegenden Wald bogen sich sanft. Es war ein friedlicher Morgen und die letzten Tage ware ebenso verlaufen. Read more »