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	<title>Gordian Hense &#187; Verhältnis</title>
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		<title>Wie wir die Welt verändern</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 15:43:57 +0000</pubDate>
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<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-676" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="benjamin franklin" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/06/benjamin_franklin-300x225.jpg" alt="benjamin franklin" width="300" height="225" />Wir befinden uns in einer Zeit mit enormem Wandel. Nach dem zweiten Weltkrieg befand sich die Welt in einer Art &#8220;Gleichgewicht&#8221;. Osten und Westen war durch politische Systeme gewaltsam getrennt. Der Rest der Welt spielte, ausser zur Ausbeutung, kaum eine Rolle. Auch dort traf Ost auf West. Durch die berühmten &#8220;grünen Wiesen&#8221;, nach dem Krieg, auf denen man beliebig bauen konnte, war dem Wachstum im Westen kaum eine Grenze gesetzt, so das alle Arbeit und Brot hatten, mit ein paar kleinen Ausnahmen versteht sich. Mit dem Fall des eisernen Vorhangs und der &#8220;quasi&#8221; beginnenden Freiheit im Osten, aber auch mit der Entwicklung in dem Rest der Welt hat sich vieles grundlegend geändert.</p>
<p style="text-align: justify;">Wo es früher zwei machtpolitische Zentren gab, die für Regeln auf der Welt zuständig waren, gibt es heute viele. Die Wirtschaft der &#8220;<strong>etablierten</strong>&#8221; Welt, mit um die 1 Milliarde Menschen, bekam und bekommt Konkurrenz vom Rest der Menschheit, von ca. 5 Milliarden Menschen. Gleichzeitig steht es um das demographische Gleichgewicht im Westen so schlecht wie noch nie. Immer mehr Alte sollen von immer weniger Jungen versorgt werden. Und zusätzlich, als wäre das nicht alles noch nicht genug, verroht der Westen in Moral und Können. Jüngste Beispiele aus Finanzen, Politik, Militär und Kirche belegen das uneingeschränkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere Logik beginnt zu greifen, die wir unterbewusst schon immer kannten &#8211; Rationalisierung bedeutet weniger Arbeit. Wenn es also weniger Arbeit gibt und die wenigen Arbeitenden auch noch für viel mehr andere Menschen arbeiten bzw. verdienen sollen, dann kann das irgendwann nicht mehr funktionieren. Viele sagen, ja mit Wachstum fangen wir das auf. Das ist ein Trugschluss. So viel Wachstum kann es gar nicht geben um dieses Ungleichgewicht aufzufangen.<span id="more-674"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Alle Systeme in unserer westlichen Welt sind aber von dem Kreislauf der Wirtschaft, so wie er fünfzig Jahre funktionierte, abhängig. Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Steuern, Renten, Krankenkasse, Preise, Infrastruktur und viel mehr. Diese Dinge reagieren auf Änderungen stark abhängig. Wenn weniger Arbeitskräfte beschäftig sind, dann wird weniger Steuern gezahlt, wird weniger in die Arbeitslosenkasse gezahlt, weniger in die Rentenkasse oder in die Sozialhilfetöpfe. Aber nicht nur das, es wird auch weniger in der Wirtschaft ausgegeben. Wer nicht zur Arbeit muss, braucht kein S-Bahnticket, grosses Auto oder ähnliches Transportmittel. Er braucht keine Versicherung und bezahlt nicht für Reparaturen. Alle diese Dinge hängen zusammen und liegen zueinander in Abhängigkeit. Dramatische Veränderungen an dem einen Ende verursachen dramatische Auswirkungen am anderen Ende. Oft sogar mit einem Multiplikatoreffekt. Und bisher hat kaum einer daran gedacht daran etwas zu ändern.</p>
<p style="text-align: justify;">Es passieren aus diesen Gründen jetzt schon dramatische Dinge, obwohl die Zeit noch nicht einmal gekommen ist, in der erst richtige Probleme auftreten. Sicher, einiges wird durch gegenläufige, positive Entwicklungen abgefedert, aber nicht alles. Grosse Veränderungen bleiben auf jeden Fall.</p>
<p style="text-align: justify;">Was aber haben wir daraus zu erwarten? Das ist die Frage die wir uns stellen müssen, denn ohne Folgen werden diese Änderungen nicht an uns vorüber ziehen. Nein, es wird für jeden von uns ganz konkrete Auswirkungen haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Gesundheitssystem</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Gesundheitssystem entwickelt immer teurere Behandlungen, Medikamente oder Verhalten, die von einer immer kleiner werdenden Zahl Menschen bezahlt werden muss. Bereits jetzt brechen manche Krankenkassen aufgrund dieser Fehlentwicklung zusammen und machen Bankrot. Wie soll das erst werden wenn die demographische Spitze erreicht wird, so um die Jahre 2040 oder 2050? Wenn über 50 % der Bevölkerung über 60 Jahre alt sein wird. Es wird dann vermutlich an Ausgaben gespart, das bedeutet Entlassungen aus dem Gesundheitswesen, den Versicherungen und angegliederten Institutionen. Medikamente werden nicht mehr zu den heutigen hohen Preisen verkauft werden können, einfach weil die Kassen sie nicht mehr bezahlen können. Die Preise für Medikamente müssen runter. Die Pharmaindustrie wird deshalb Menschen entlassen werden müssen. Viele Patienten werden sich anderen Möglichkeiten zuwenden für Gesundheit zu sorgen. Die Prävention wird ungeahnte Entwicklungen vollziehen. Naturheilmittel oder Nahrungsergänzungen werden boomen. Die vielen Arbeitslosen und Rentner werden die Kassen noch weiter belasten, einmal weil sie in immer grösserer Zahl als Zahler fehlen und weil sie mit versorgt werden müssen. Das System wie es heute existiert wird nicht aufrecht erhalten werden können &#8211; das ist klar. Jedoch tun Politiker heute alles um dieses System zu erhalten. Bis vor ein paar Jahren war es noch möglich ohne Krankenversicherung zu sein (DE/CH), da wurde flux ein Gesetz gemacht und nun müssen alle in den Topf zahlen, der als endloses Loch enden wird. Zölle und Einfuhrbeschränkungen für günstige Medikamente aus dem Ausland wurden verschärft. Niederlassungsbewilligungen für Ärzte wurden reduziert oder nicht erteilt. Auswege daraus gibt es kaum. Die Menschen werden in das alte System gepresst bis es nicht mehr geht. Ein Ausweg kann sein die Beschränkung auf nationale Krankenkassen aufzulösen und diese Beschränkung auf eine grössere Region z.B. die EU auszuweiten. So das jeder in Europa ein Krankenkasse in Europa wählen kann. Gleichzeitig müsste die Zuzahlung zu jeder Behandlung angehoben werden so das notorische Arztgänger nicht mehr auf Kosten Anderer unnötig behandelt werden. Das würde einen enormen Druck auf die Preise für Gesundheitsleistungen erzeugen und der Markt würde die Preise an natürliche Verhältnisse anpassen. Natürlich müssen dazu die Einfuhrbeschränkungen für Medikamente ebenfalls eliminiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Arbeitssystem</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir freuen uns, dass die meisten Unternehmen pro Jahr 10 % Rationalisierung erreichen. Das bedeutet höhere Stückkostendegression, sprich mehr Gewinn für die Unternehmen oder niedrigere Preise für die Kunden &#8211; Sie, wir, die Arbeitnehmer. Das bedeutet auch, das jedes Jahr 10 % weniger Arbeit gebraucht wird, also wir, sie oder Sie. Denn wir, als Gesellschaft bzw. die Anzahl der Kunden und der Bedarf bleibt ja fast gleich oder er geht sogar zurück. Die Bevölkerung wächst ja nicht, sondern sie schrumpft &#8211; hier im Westen. Eine älter werdende Gesellschaft benötigt auch weniger Konsum als eine jüngere. Das liegt in der Natur der Sache. Wie oft kauft man sich ein Sofa in seinem Leben? Wann kauft man sich zum letzten mal ein neues Sofa? Will man mit 70 noch ein iPhone? Die Kundschaft in den &#8220;Emerging Markets&#8221;, also China, Indien, Afrika, Süd-Amerika &#8211; welche noch in einem ausgeglichenen Verhältnis Alt und Jung haben, hat noch nicht das Geld dazu &#8211; uns unsere Produkte im grossen Stil abzukaufen. Bei uns aber &#8211; wer ein iPhone kauft, kauft kein Nokia. Nur weil es neue Produkte gibt, bedeutet das nicht gleichzeitig das mehr verkauft wird. Höchstens mehr von einer Marke, die andere verliert. Logisch? Wir produzieren in der Mehrzahl Produkte die wir an uns selbst verkaufen wollen, aber gleichzeitig reduzieren wir unter uns die Einkommen dazu. Unternehmen stellen gerne junge Leute ein, weil die (angeblich) weniger kosten als ein älterer Mitarbeiter und gleichzeitig noch &#8220;formbar&#8221; sind. Wir drehen uns sozusagen den Hahn selber ab. Wie dumm ist das denn? Und die Selektionskriterien dafür, wer &#8220;ausscheidet&#8221; aus dem System sind vollkommen zufällig. Wen eine Kleinigkeit entwickelt wird, kann das für den Chirurgen wie den Bauarbeiter &#8220;weniger&#8221; Arbeit bedeuten. Mit vorausschauender Bildung können diese Sprünge nicht aufgefangen werden. Arbeitslose sind deshalb in den seltensten Fällen selber schuld an ihrer Situation. Die psychischen Auswirkungen aber bleiben. Krankheiten sind die Folge bis hin zur Belastung des gesamten Umfelds der Person und Gesellschaft. Schon heute ist es so, dass an bestimmten Stellen tausende Fachkräfte fehlen während an anderer Stelle arbeitswillige ohne Arbeit sind. Unternehmen nicht der Staat müssen in Zukunft stärker auf die Ausbildung ihrer Mitarbeiter setzen. Das bedeutet aber andere Bindungsmodelle, weniger Flexibilität und Abhängigkeiten. Die Wirtschaft wird ihr &#8220;Hire and Fire&#8221; &#8211; Modell der letzten Jahre in Zukunft teuer bezahlen müssen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das politische System</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Lobbyisten sind heute die grössten Einflussnehmer auf die politische Entscheidung. Die meisten Politiker sind, weil sie zu weit weg sind vom eigentlichen Geschehen, immer mehr schlecht qualifiziert um die Entscheidungen zu treffen die für die Gesetze des täglichen Lebens gebraucht werden. Weiterhin hat man das Gefühl das Politiker heute nicht mehr &#8220;vorausschauend&#8221; handeln und regieren, sondern eher nach der Methode &#8220;Waldbrandtreter&#8221; &#8211; man tritt auf jedes kleine Feuer (alias Problem) das man gerade so erreichen kann und versucht es damit zu lösen. Zur Planung und Struktur kommt es gar nicht erst. Regieren kommt nicht von dem Wort &#8220;reagieren&#8221; sondern &#8220;Dieses bedeutete im engeren Sinne so viel wie <em>richten</em> bzw. <em>lenken</em> und im weiteren Sinne <em>führen</em>, <em>leiten&#8221; (siehe Wikipedia)</em>. Ausserdem werden Politiker heute von einer Heerschar an Lobbyisten belagert und bearbeitet. Arte, der TV &#8211; Sender, berichtete kürzlich, dass alleine in Brüssel ca. 3&#8217;000 Agenturen im Auftrag der Pharmaindustrie unterwegs sind um die Gesetzgebung in der EU so zu beeinflussen, dass sie keinen Schaden für die Branche anrichtet. Man kann sich vorstellen, dass es ja noch andere gut zahlende Branchen gibt, die das ebenso machen. Automobilindustrie, Maschinenbau, Bauindustrie, Abfallwirtschaft um nur wenige zu nennen. Das ist bei weitem nicht nur in Europa so. Washington lebt davon, dass sämtliche Industriebereiche ihre Interessenvertreter dorthin schicken um die Gesetzgebung zu beeinflussen. In China und Indien wird es ähnlich sein. Wer kann da noch von &#8220;volksnah&#8221; oder &#8220;demokratisch&#8221; sprechen. Durch diese massive Einflussnahme wird das Wort des &#8220;kleinen Mannes&#8221; oder der &#8220;kleinen Frau&#8221; immer weniger an Gewicht haben und die Entscheidungen fallen gezwungener Massen zu ihren Nachteilen aus. Resultat ist, dass die Schere von Arm und Reich noch schneller weiter auseinander gehen wird. Nur eine gesunde Volkswirtschaft lebt von kaufkräftigen Konsumenten. Das läuft diametral entgegengesetzt &#8211; logisch das da irgendwo ein Endpunkt ist, wo die Belastung zu gross wird. Wenn wir hier z.B. für die Medizin den Rückschluss zu oben gesagtem ziehen, bedeutet das, dass Medizin noch teurer wird und damit Gesundheit zu einem Luxusgut nur für Menschen die es bezahlen können.</p>
<p><strong>Das bedingungslose Grundeinkommen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Da die Arbeitsplatzgarantie quasi nie mehr gegeben sein wird, da wir ja immer weiter Rationalisieren, muss es erlaubt sein zu fragen &#8220;wovon sollen wir dann alle leben&#8221; wenn wir weiter so rationalisieren? Wir können schlicht keine Kinder auf die Welt bringen und dann sagen &#8220;wie ihr euch ernähren sollt, müsst ihr euch schon selber überlegen&#8221;. Alle Bedingungen und Entwicklungen laufen darauf hinaus, dass Einkommen nicht mehr zwangsweise von Arbeit abhängig sein muss bzw. kann. Wir haben alle gewollt, dass wir immer stärker rationalisieren, damit wir weniger Arbeiten müssen und bessere und billigere Produkte bekommen. Jetzt sind wir so weit. Nun müssen wir aber auch dafür sorgen, dass die Rationalisierung bei allen ankommt. Und das kann in Form eines Grundeinkommens verwirklicht werden. Die &#8220;<a href="http://www.initiative-grundeinkommen.ch/content/home/">Initiative Grundeinkommen</a>&#8221; liefert dazu überzeugende Argumente und einen hervorragenden <a href="http://www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen">Film</a>, der die Logik dahinter erklärt. Das Entscheidende dabei ist, dass das &#8220;bedingungslose Grundeinkommen&#8221; nicht mehr kosten würde, sondern durch eine Umverteilung von Steuern und Abgaben zustande gebracht werden könnte die heute bereits gezahlt werden. Gleichzeitig würde dieses Modell eine Kaufkrafterhöhung für die Wirtschaft bedeuten, die einen enormen Auftragsschub nach sich ziehen würde. Es ist ein guter Weg den Geld-Kreislauf der Volkswirtschaft wieder zu beleben, so wie ein Blutkreislauf bei einem Patienten, der gegen Arterienverkalkung ankämpft. Es wäre eine Anpassung an die aktuelle Lage und keine unüberlegte Neuheit.</p>
<p style="text-align: justify;">All diesen Problemen und Aufgaben müssen wir uns in den nächsten Jahren stellen, ob wir wollen oder nicht. Wenn wir nichts tun, wird der Wandel um so dramatischer sein und nicht mehr von uns bestimmbar. Es wäre also besser, sich rechtzeitig mit vernünftigen Lösungen auseinander zu setzen als zu warten bis etwas geschieht. Die Erfahrung der Neuzeit zeigt, dass die Menschen sich ihren friedlichen Weg dann selber suchen. So wie ein grosser Teil der Befreiung der DDR durch die Initiative des Volkes gelang, werden oben genannte Probleme dann eben auch so gelöst. Ich persönlich glaube, dass die Gesundheitssystem an der ersten Stelle zu diesem Übergang stehen.</p>

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		<title>Spirituelle Konsequenz ist das Ergebnis unseres Handelns</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 15:17:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In den letzten Jahren habe ich mich stark mit mir und meinem Leben auseinander gesetzt. Dem Sinn des Lebens allgemein aber auch speziell meinem natürlich. Dabei sind mir einige Dinge klar geworden, die ich hier gerne einmal aufschreiben möchte. Vielleicht helfen sie dem einen oder anderen anders über sein Leben nach zu denken. Als Grundvoraussetzung [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-640" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="jin-jang" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2010/04/jin-jang.png" alt="" width="100" height="100" />In den letzten Jahren habe ich mich stark mit mir und meinem Leben auseinander gesetzt. Dem Sinn des Lebens allgemein aber auch speziell meinem natürlich. Dabei sind mir einige Dinge klar geworden, die ich hier gerne einmal aufschreiben möchte. Vielleicht helfen sie dem einen oder anderen anders über sein Leben nach zu denken.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Grundvoraussetzung muss ich einen Gedanken als Basis voraus erklären. Die Menschheit ist einige Millionen Jahre alt. Es kommen immer wieder neue Nachrichten, in denen das Alter der Menschen aufgrund von Funden neu berechnet werden muss. Einige sind der Meinung es sind 2 Millionen, es gibt aber auch Forscher die sprechen von vier oder sogar sechs Millionen Jahren. Das sind lange Zeiträume. Den modernen Homo sapiens soll es seit ca. zweihunderttausend Jahren geben. Vor den Ansiedlungen, der planmässigen Landwirtschaft und später der Industrialisierung rund um 1900 herum, waren die Menschen Sammler und Jäger. Sie zogen meist in Sippen oder Gruppen in der Landschaft herum auf der Suche nach Nahrung. In diesen Zeiten wurden die Menschen vielleicht 25 oder 30 Jahre alt, wenn überhaupt. Das lag an vielen Dingen wie der Ernährung, Verletzungen, Hygiene und fehlender Medizin. Bis in den Anfang des 1900 Jahrhunderts galten Menschen über 40 oder 45 Jahre als &#8220;Greise&#8221; und &#8220;Weise&#8221;. Erst seit ca. 60-70 Jahren entwickelt sich, vor allem in den Industrienationen, das Lebensalter der Menschen enorm nach oben. Heute wird in den Statistiken von einem durchschnittlichen Lebensalter in diesen Ländern von über 80 Jahren gesprochen. Das ist doppelt so alt, wie die Menschen Millionen von Jahren vorher wurden.<span id="more-639"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Medizin und Lebensbedingungen sorgen dafür das dieser Prozess weiter zunehmen wird, also die Menschen in Zukunft noch viel älter werden. Dabei ist aber folgendes zu berücksichtigen. Die Menschen haben viele Kenntnisse diesen Verhältnissen angepasst. Schüler müssen heute drei mal so viel Stoff aufnehmen wie vor sechzig Jahren. Arbeiter müssen heute doppelt so viel wissen wie vor sechzig Jahren. Die allgemeine Belastung durch Institutionen und Anforderungen ist um einige Faktoren gewachsen. Hätten Sie vor sechzig Jahren jemanden eine Steuererklärung vorgelegt, die heute üblich ist, er wäre damit nicht ohne Hilfe zurecht gekommen. Vor sechzig Jahren wären die Menschen schon wegen der Menge an Anforderungen &#8211; die heute üblich sind &#8211; an den Rand der Psychose getrieben worden. Man kann diese Entwicklung nicht mit der Bemerkung &#8220;die Zeiten ändern sich halt&#8221; abtun. Verglichen mit der Belastung eines Neandertalers &#8211; ist unsere heutige, psychische Belastung tausend mal höher. Und wir tun so als ob das normal sei. Ein Gehirn starb früher nach 40-50 Jahren, heute muss die Psyche 80 Jahre und mehr Erfahrungen verarbeiten, erdulden, ertragen und darauf basierend Entscheidungen treffen. Die Zahl der Psychotherapie &#8211; Praxen wächst, unter anderem, deswegen sprunghaft an.</p>
<p style="text-align: justify;">Parallel dazu hat sich unser &#8220;spirituelles&#8221; Wesen kaum weiter entwickelt. Die Lehren Buddhas, der Christen oder des Islam haben sich kaum verändert. Auch wurde die Heranführung der Menschen an diese Themen kaum weiter entwickelt. Die Gesellschaft hat ihren Wirtschafts- und Lebensraum parallel neben einem geistlichen geschaffen, die nichts miteinander zu tun haben. Im Gegenteil, die Kluft ist grösser geworden.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute entsteht aus der Not mehr Spiritualität als die Institutionen jeher schaffen konnten. Und das nur, weil die Menschen merken, dass die Systeme die wir haben an ihre Grenzen stossen. Arbeitskräfte sollen immer jünger und billiger sein, die Menschheit wird aber immer älter und teurer. Der Anteil der Menschen in höherem Alter wird zunehmen. Das heisst, dass immer weniger junge Menschen, mehr lernen und arbeiten müssen um den Apparat am Laufen zu halten der uns alle ernährt. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit und führt zu immer stärker werdenden Konflikten. Diese Konflikte schwelen jetzt noch unter der Oberfläche, werden aber in den nächsten Jahren rapide anwachsen und zu direkten physischen Auswirkungen führen.</p>
<p style="text-align: justify;">Immer mehr Ältere kommen durch die längere Lebenszeit und die aktuelle Lebensart in Situationen in denen sie dringend Auswege finden müssen. Da es keine gesellschaftliche Diskussion zu diesen Themen gibt und auch keine Lösungsansätze, wenden sich die Menschen konsequenter Weise immer mehr der Spiritualität zu.</p>
<p style="text-align: justify;">Sie verlassen den Lebens- und Arbeitsraum, entweder direkt gezwungen durch Entlassung oder eigener Entscheidung &#8211; oder auch wegen eigenem Druck, Erlebnisse in der Familie, der Ehe oder dem sozialen Umfeld. Es gibt geradezu einen Exodus von Menschen in höherem Alter die eine neue Umgebung und Situation zum Leben und &#8220;dasein&#8221; suchen. Sie verkaufen ihr Haus, wenn sie eines haben, oder anderen Wertgegenstände. Die vermeintlich Glücklichen sind die, die sich einen Bungalow in Spanien kaufen und von Erspartem leben. Die &#8211; vielleicht &#8211; weniger Glücklichen tauchen unter in einem Zimmer mit Bett in den Bergen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt verschiedene Religionen die diese Zuspitzung der Lage und damit die konsequente, zunehmende Spiritualität vorher gesagt haben. Ein Beispiel ist der <a href="http://www.21dezember2012.org/mayakalender.html">Maya-Kalender</a>. Er endet am 21.12.2012 &#8211; bzw. beginnt von neuem. Von einigen Menschen wird dieser Zeitpunkt als Weltuntergang interpretiert, andere sagen einfach eine enorme Bewusstseinsveränderung der Menschen ab diesem Datum voraus. Jeder der logisch denken kann, sieht natürlich Parallelen. Geht die weltliche Entwicklung so weiter, kann es konsequenter Weise zu einer stärkeren Hinwendung zu Spiritualität, als Ausgleich zum Spannungsfeld in der &#8220;alten&#8221; Gesellschaftsstruktur, kommen. Da kann man sicher die Frage nach dem, was war eher da &#8220;das Huhn oder das Ei&#8221; stellen. Wahr ist aber, dass die aktuelle Lagen in den Industrienationen unweigerlich auf eine Katastrophe zusteuert und Menschen mit etwas mehr Sensibilität bereits jetzt Auswege daraus suchen. Sollten die Mayas das bereits erahnt und in ihrer Berechnungen eingeplant haben? Oder ist die Menschheitsgeschichte tatsächlich abhängig von Sternenkonstellationen auf denen der Maya-Kalender ja auch basieren soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Fakt ist, dass die Menschen immer älter werden. Das unsere Gesellschaftsstruktur diametral entgegengesetzt dazu aufgebaut ist und das die Psyche der Menschen mit den Belastungen dieser Tatsachen nicht &#8220;trainiert&#8221; ist klar zu kommen. Wenn das kein Potential für Konflikte ist, was soll dann Ursache für Konflikte sein? Entweder also wenden wir uns diesen Problemen zu und lösen sie &#8211; vielleicht über Spiritualität &#8211; oder wir werden tatsächlich einen Weltuntergang erleben. Die Waffen und den Knopf zum darauf drücken haben wir ja.</p>
<p style="text-align: justify;">

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		<title>Der (neue) Sozialismus wird die Welt erobern!?</title>
		<link>http://www.hense.com/2007/12/25/der-neue-sozialismus-wird-die-welt-erobern/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Dec 2007 14:46:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der internationale, politische Druck durch den früheren Ostblock ist schon lange zusammen gebrochen. Und, damit auch die Fahne des &#8211; und Ermahnung an den Sozialismus. Das Gleichgewicht ist verloren. Geld regiert nun die Welt. Selbst Länder, wie Deutschland, deren Tugenden einst das Denken beinhalteten, die Ausgewogenheit verlangten, die systematisch und in sich ruhend vorgingen, sind [...]]]></description>
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<p>Der internationale, politische Druck durch den früheren Ostblock ist schon lange zusammen gebrochen. Und, damit auch die Fahne des &#8211; und Ermahnung an den Sozialismus. Das Gleichgewicht ist verloren. Geld regiert nun die Welt. Selbst Länder, wie Deutschland, deren Tugenden einst das Denken beinhalteten, die Ausgewogenheit verlangten, die systematisch und in sich ruhend vorgingen, sind der Hysterie des gierigen Geldmachens verfallen. Man merkt es schon wenn man, egal welche, Fussgängerzone in Deutschland betritt. Freundlichkeit ja, Ellenbogen ja, Hektik ja, Praktikanten ja, niedrige Gehälter ja. Selbst Politiker die in so genannten &#8220;christlichen&#8221; Parteien Karriere machen und bis an die Spitze vordringen, kennen kein wenn und aber.</p>
<p>Der der Reich ist soll noch reicher werden, der der arm ist soll nur noch mehr zahlen und sich tief ducken. Der der Arbeit hat, dem geht es gut. Der Rest ist egal. Das ist die Devise einer Frau Merkel und Co. Im Schulterschluss mit Herrn Bush, Sarkozy und vielen anderen Führern der westlichen Welt. Herr Sarkozy titulierte &#8220;seine&#8221; Gastarbeiter aus den ehemaligen Kolonien, die seit drei Generationen in Vororten von Paris vegetieren, als &#8220;kriminelle Schmarotzer&#8221;. In der Schweiz sind es &#8220;schwarze Schafe&#8221;. In Amerika die &#8220;dummen Schwarzen&#8221;. <span id="more-95"></span></p>
<p>Dieser Tage kann man es in allen Nachrichten sehen und lesen. Ob eine Berufsgruppe, wie die Zugführer in Deutschland, berechtigt, für eine verantwortungsbewusste Position auch eine verantwortungsbewusste Entlohnung verlangt. Und der haarsträubenden Gegenargumente eines Herrn Mehdorn der dann noch versucht seine Kunden, die Fahrgäste, emotional auf seine Seite zu ziehen. Ob eine Frau Merkel und Konsorten von der Weltbühne die gesamte Klimadiskussion und ihre Auswirkungen auf den Schultern der Armen der Welt austragen will. Oder ob man die Bootsflüchtlinge auf den Kanarischen Inseln beobachtet. Die Signale sind verehrend. Arm und Reich driften so stark auf der Welt auseinander, wie noch nie.</p>
<p>Es gibt keinen Einhalt gebietenden individualistischen Sozialismus-Block mehr, es gibt viel viel mehr Wohlstand und Geld zu verteilen, es ist viel leichter möglich viel mehr Geld zu machen, wenn man denn erst mal eins hat. Jedem stehen heute alle möglichen Dienste weltweit, jederzeit zur Verfügung noch mehr Geld zu machen. Aber eben nur wenn man welches hat. Der der keine Sicherheiten hat bekommt keinen Kredit (Basel II). Alle Dinge die den bevorzugen und beschützen, der bereits Geld hat und noch mehr haben möchte, sind in den letzten Jahren und Jahrzehnten massiv ausgebaut, perfektioniert und abgesichert worden. Die Blockaden und Hemmnisse für Leute die nichts haben sind auch massiv ausgebaut, perfektioniert und abgesichert worden. Beides sind dynamische Systeme die in sich selbst weiter progressiv wachsen. Das ist die Schere die auseinander geht. Reich und Arm trennt sich immer mehr, die Mittelschicht wird aufgelöst.</p>
<p>Sicher, hierzulande muss (fast) keiner hungern, oder ohne Dach über dem Kopf schlafen gehen. In Afrika, Süd-Amerika oder im Osten sieht das schon anders aus. Aber auch hierzulande wird einem jungen Menschen die Chance geraubt, nach oben zu kommen. Natürlich werden jetzt viele sagen, aber er kann doch frei lernen, er kann sogar kostenlos studieren. Und die viele Unterstützung, die es gibt. Wir wissen alle, dass das nur die halbe Wahrheit ist. Ein Sohn, dessen Vater reich ist und deshalb Beziehungen hat, wird es immer leichter haben einen Posten zu bekommen. In vielen Ländern geht diese Diskriminierung ja schon bei der Nationalität los, warum sollte es dann bei Beziehungen anders sein. Und diese Dinge sind heute entscheidend, nicht mehr das Geld zum lernen. Ohne Beziehung kein guter Job.</p>
<p>Durch die Modernisierung werden immer mehr Arbeitskräfte überflüssig. Auch das führt dazu, dass der Konkurrenzkampf unter den &#8220;Armen&#8221; grösser wird. BMW will nächstes Jahr ca. 8.000 Menschen in Deutschland entlassen. Für mich stellen sich dabei mehrere Fragen. Einmal, BMW muss ja die letzten Jahr sehr unproduktiv gearbeitet haben, wenn sich jetzt herausstellt, dass sie bei steigendem Umsatz und Verkaufszahlen, also auch höherer Produktion, mit weniger Leuten auskommen können. Als Aktionäre würde ich mich ganz schön betrogen vorkommen. Weiter, die Entlassungen sollen über Fluktuation und Auflösung von Arbeitsverträgen mit Leiharbeitern durchgeführt werden. Angenommen, der normale Ingenieur bekommt bei BMW 8.000 Euro im Monat. Für den Leiharbeiter zahlt man sicher nur 7.000 Euro (wenn überhaupt), die Leiharbeitsfirma zahlt dem Angestellten aber nur 5.000 Euro und sackt die Differenz von 2.000 ein. Meist sind da nur drei oder vier Leute mit der Vermittlung von hunderten Ingenieuren beschäftigt. Also ein Millionen Ding.<br />
Jetzt sollen also die, die ordentliche Arbeit geleistet haben, aber im Verhältnis das Wenigste dafür bekommen haben, auch noch ganz auf ihren Job verzichten? Oder zahlen die Leiharbeitsfirmen grosszügige Übergangsgelder?<br />
Schauen  Sie sich die fetten BMWs an.  Die kann sich sowieso bald nur noch der leisten, der zum reichen Teil der Gesellschaft gehört. Früher war ein 3er ein Mittelklassewagen, heute ist es eine Luxuslimousine.</p>
<p>Jetzt will man sogar den Armen noch die Kinder nehmen. Damit sie für wenig Geld ordentlich Arbeiten können, braucht man Frauen und Männer ohne Kinder. Kinder braucht man aber auch. Also sollen diese welche bekommen, erzogen werden sollen sie aber vom Staat, sprich den Reichen. Natürlich in dem Sinne, wie die mögen. Damit sie später einmal alle brave, willige und günstige Arbeiter werden. In manchen Ländern redet man den Kindern ja sogar ein, dass ihr Dialekt sie von den anderen unterscheidet und zu etwas besonderem macht. Dass sie damit aber schlechtere Aussichten auf dem internationale Arbeitsmarkt haben, sagt man ihnen nicht. Vom wem kommt da wohl diese Erziehung und welche Absichten stecken dahinter?</p>
<p>So und nun machen wir einen Strich und stellen uns vor, das alles geht so die nächsten zehn, zwanzig Jahre weiter. Die Welt wird immer kleiner. Die Reichen werden immer reicher, die Armen werden immer ärmer. Der Druck nimmt zu, weil die Dienste nicht mehr erfüllt werden können. Denken sie nur an die Altenpflege. Was ist die politische Konsequenz?</p>
<p>Es ist selbstredend, der Drang und Wunsch nach sozialistischen Systemen, nach einem Ausgleich wird zunehmen. Das Volk der Armen wird es sich zunehmend nicht mehr gefallen lassen, immer mehr ausgebeutet zu werden. Der Wunsch nach Parteien, die sie ehrlich vertreten, wird lauter und lauter. Oskar Lafontain hat das in Deutschland, vielleicht, schon früh erkannt. Ich sage der &#8220;Linken&#8221; beste Ergebnisse voraus. Die Zukunft der Politik der Welt liegt im Sozialismus. Und nicht nur weil die Schere von Arm und Reich so stark auseinander driftet. Viele zukünftige Aufgaben lassen sich mit demokratisch, imperialistischen, konkurrierenden Methoden und Mikroorganisation einfach nicht mehr bewerkstelligen. Wer eine Atombombe haben darf oder nicht, geht uns alle an und nicht nur acht Länder. Ob und wie die Welt verschmutzt wird, geht uns alle an und nicht nur einige Länder. Wer dafür wie viel bezahlt, dass er mit Umweltverschmutzung Profit macht, geht uns alle an, und vor allem die darunter leiden und nicht die die damit Geld verdienen. Eine tatsächliche Durchführung von Massnahmen im internationale Stil erfordern mehr als nur die Zusammenarbeit von wenigen Industrieländern, die dabei auch noch Profit machen wollen.</p>

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		<title>Der Tag des Indianers</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2007 12:17:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[von Gordian Hense (copyright) Das Wasser glitzerte in der Morgensonne. Der See lag ruhig da, nur der leichte Wind blies ein paar kleine Wellen auf dem Wasser vor sich her. Das Schilf auf der anderen Seite des Ufers rauschte im Wind und die Bäume von dem dahinter liegenden Wald bogen sich sanft. Es war ein [...]]]></description>
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<p><em>von Gordian Hense (copyright)</em></p>
<p>Das Wasser glitzerte in der Morgensonne. Der See lag ruhig da, nur der leichte Wind blies ein paar kleine Wellen auf dem Wasser vor sich her. Das Schilf auf der anderen Seite des Ufers rauschte im Wind und die Bäume von dem dahinter liegenden Wald bogen sich sanft. Es war ein friedlicher Morgen und die letzten Tage ware ebenso verlaufen.<span id="more-31"></span></p>
<p>Er hockte am Ufer und formte beide Hände zu einer Mulde, tauchte sie in das Wasser, hob sie wieder und trank daraus. Das Wasser war frisch und schmeckte etwas nach dem Laub das auf dem Grund am Ufer lag. Dann tauchte er die Hände noch einmal ein und wusch sich mit dem Wasser. Es war erfrischend und weckte ihn immer mehr auf. Er zog sich weiter aus, bis er nackt war und ging langsam in den See hinein. Der Boden verlief flach und nur langsam kam er in tieferes Wasser. Als er nur noch bis zur Hüfte aus dem Wasser schaute, nahm er die Wurzel die er mitgebracht hatte und begann sich damit abzureiben. Er hatte die Schale der Wurzel am Ufer mit dem Messer abgezogen, so das der Saft an die Oberfläche kam. Dieser Saft zusammen mit der fasrigen Oberfläche benutzte er zum waschen. Er wusch damit den Dreck und Schweiß der letzten Tage ab. Seine Frau und Kinder hatten ihn schon nicht mehr riechen können.</p>
<p>Sie hatten gejagt und für die nächsten Wochen genug Fleisch beschafft. Die Frauen hatten zusammen mit den Kindern Früchte, Nüsse, Wurzeln und Knollen gesammelt. Danach hatten alle zusammen die erlegten Tiere – Rehe, Kaninchen und Wildschweine – gehäutet und zerlegt. Das was man nicht haltbar machen konnte wurde gleich am offenen Feuer gebraten und gegessen. Der Rest wurde in Salz eingelegt oder in Blätter eingewickelt, die das Fleisch haltbar machten. Den Trick mit dem Salz hatten Sie von den Weissen gelernt, die zunehmend in ihr Gebiet einsickerten und ihnen alles mögliche versuchten zu verkaufen. Das Salz nahmen sie gerne, da sie es selber nie in solchen Mengen beschaffen konnten, aber an den anderen Dingen, die die Weissen ihnen anboten, waren sie nicht interessiert. Sie waren oft vollkommen überflüssig und nur zum Vergnügen da. Gegen das Salz tauschten sie Felle, auf die die Weissen gierig waren. So hatten sie jetzt auch wieder Felle von den erlegten Tieren gesammelt. Die besseren hatten sie für sich zur Seite gelegt um daraus Schuhe oder Kleidung zu machen. Die anderen waren immer noch gut genug sie den Weissen zu verkaufen. Diese primitiven Weissen konnten ein gutes Fell nicht von einem schlechten unterscheiden. Aber das war ihm egal. Was ihm Angst machte war, dass immer mehr Weisse aus dem Osten zu ihnen kamen. Sie hatten keinen Respekt vor der Natur und erst recht nicht vor anderen Menschen, besonders ihnen den Indianern. Und, es waren einfach viel zu viele.</p>
<p>Es kamen immer mehr seines Stammes an den See um sich zu waschen oder zu baden. Die Frauen mit den Kindern etwas abseits, die Kämpfer und Führer des Stammes in seiner Nähe. Die nackten Körper waren schön anzusehen, in der Morgensonne, nass und von der Sonne braun gebrannt. Sie waren stolz auf ihren Stamm. Sie hatten fast nur schöne Frauen und junge, kräftige Kämpfer. Das Verhältnis zwischen Alt und Jung war genaus so wie es sein sollte. Zwei Drittel Junge sorgten für ein Drittel Alte, die nicht mehr jagen oder kämpfen konnten. Ausserdem hatten sich bei ihnen noch keine Krankheiten eingeschlichen oder bemerkbar gemacht, wie das bei anderen Stämmen schon manchmal vorkam.</p>
<p>Sein Name war Ina‘li, was soviel wie „Schwarzer Fuchs“ im alten Cherokee – Dialekt bedeutete. Sie befanden sich an einem See der heute im <span class="caps">US </span>Staat North Carolina liegt. Das Gebiet heisst heute „Black Bear Cove“ bei der kleinen Stadt Marion, zwischen Asheville und Hickory.</p>
<p>Der See war ein kleiner See der heute zu dem aufgestauten „Lake James“ gehört. Damals war er natürlich nicht aufgestaut und nahm nur einen kleinen Teil des heutigen Sees ein. Es war ein flacher See der in einer Senke durch Regenwasser und Wasser aus dem angrenzenden Gebirgen den Appalachen über Bäche zusammen kam. Das Ufer war mit Schilf bewachsen und es ging von den angrenzenden Wiesen flach in das Wasser über. Weiter untern floss das Wasser des Sees in einen kleinen Bach.</p>
<p>Sie hatten ihre Tipis und das Dorf oberhalb des Sees, in Richtung der Appalachen aufgebaut. Die meisten Zelte direkt an den dahinter liegenden Wald und die Öffnung des Dorfes in Richtung des Sees und der davor liegenden Wiese. Das hatte mehrere Vorteile. Durch den dichten Wald im Rücken waren sie durch unerwartete Besuche gut geschützt. Er war so dicht, dass es schwer war von dort unbemerkt an das Dorf heran zu kommen. Auch grössere Tiere wagten es nicht von dort in das Dorf einzudringen. Zusätzlich benötigte jeder im Dorf auch mal eine Gelegenheit sich der Dinge zu entledigen, bei der man nicht gerne beobachtet wird. Das geschah weiter hinten im Wald. Der dichte Wald bot dafür viele Möglichkeiten und man konnte es so anstellen, dass es nicht bis in das Dorf roch. Die näheren Bäume wurde zum Aufhängen diverse Gegenstände benutzt, die man nicht im Zelt aufhängen konnte oder wollte. Die Mitte des Dorfes öffnete sich zu der Wiese an dem See. Es war ideal gelegen. Hinter ihnen der Wald, vor ihnen der See und offene Zugänge waren nur an den Ufern des Sees oben und unten. Diese konnte man leicht aus dem Augenwinkel kontrollieren.</p>
<p>Links neben ihm sah er seine Frau – Iskagua, was so viel heisst wie „klarer Himmel“. Sie hatten ihr den Namen gegeben, weil sie blaue Augen hatte, was unter den Indianern sehr ungewöhnlich war. Ihre Mutter meinte, es sieht so aus als würde sich der klare Himmel darin spiegeln. Deshalb gaben sie ihr den Namen. Er gefiel ihm und auch die Frau die den Namen trug. Sie war bildhübsch mit ihren langen braunen Haaren, den blauen Augen und der noch guten Figur. Sie hatte ihm immerhin schon fünf Kinder geschenkt und trotzdem konnte sie es immer noch von den Formen mit den anderen jungen Mädchen im Dorf aufnehmen. Leider waren von den fünf Kindern in den vergangenen Jahren drei gestorben, nicht ungewöhnlich bei dem rauen Leben das sie führten. Jetzt in der Morgensonne wusch sie sich etwas abseits aber in seiner Nähe, nackt im Wasser des Sees. Es war gut anzusehen und er freute sich auf den Abend wenn er wieder mit ihr im Tipi sein konnte. Er warf ihr einen liebevollen Blick zu und sie freute sich darüber, das konnte man sehen.</p>
<p>Ihre beiden Kinder waren Witokape (die Erstgeborene) und Caske (der Erstgeborene). Sie waren jetzt schon sechs und vier Jahre alt. Später, wenn sie älter wären, würden sie vielleicht andere Namen bekommen, abhängig von ihrer Art oder einem Ereignis das auf sie zutraf. Aber jetzt wurden sie so genannt. Sie wuschen sich dicht bei ihrer Mutter im niedrigeren Wasser. Witokape würde einmal genau so hübsch wie ihre Mutter werden, sie hatte auch blaue Augen und die gute, kräftige aber schöne Figur. Caske kam mehr nach ihm und war das zweite Kind. Er war Gott sei Dank ein kräftiger Kerl und hatte ihm die Ehre gemacht am Leben zu bleiben. Er ist, bis jetzt, sein einziger männlicher Nachkomme, was in ihrem Stamm wichtig ist. Die anderen drei Kinder, ein Mädchen und zwei Jungen, die seine Frau von ihm bekam, waren alle entweder in dem folgenden Winter wegen Kälte oder Hunger oder durch einen Unfall gestorben. Es war bei ihnen nicht ungewöhnlich, das viele Kinder starben. Sein bester Freund „ Adahy“ (Lebt im Wald) hatte mit seiner Frau „Adsila“ (Blüte) noch kein Kind über den ersten Winter gebracht. Sie hatten schon sechs Kinder verloren. Er fühlte Trauer mit ihnen, aber es war der Weg der Natur. Der kräftigere, stärkere oder geschicktere überlebte und die anderen starben. Selbst wenn sie gewollt hätten, hätten sie solchen Kindern nicht helfen können. Sie hatten es auch alle akzeptiert. Die Natur war so und es hatte auch seine guten Seiten. Hätten sie mehr schwächere in ihrem Stamm, müssten die anderen zunehmend darunter leiden und der ganze Stamm käme dadurch vielleicht in Schwierigkeiten. So wie es bei den befreundeten Cheyenne auf der anderen Seite der Appalachen war. Die konnten nicht mal mehr zwischen ihren Jagdgründen hin und her ziehen, weil sie so viele Alte und Schwache haben. Dadurch hatten sie weniger Fleisch und selbst die stärksten Jäger waren nach einer kurzen Zeit so entkräftet, dass sie sich ein ganzes Jahr an einem Ort erholen mussten. Ina‘li glaubte, sie alle werden den nächsten Winter nicht überleben.</p>
<p>Er hatte, bevor er zum See ging, das Feuer vor dem Zelt neu entfacht und dicke Holzscheite darauf gelegt. Wenn er zurück kam, würde das Feuer schön brennen und die Glut wäre genau richtig um die Knollen und das Kanninchenfleisch kurz anzubraten um sie als Frühstück zu essen. Er rief seiner Frau zu „Iskagua, bringst Du auf dem Rückweg zum Zelt das Fell des Hirschen mit, dass ich erlegt habe?“ Und sie nickte. Er wollte es nach dem Frühstück bearbeiten und Schuhe für Ihn und seine Familie für den Winter daraus machen. Die Bearbeitung des Fells war Arbeit der Frauen, aber daraus später Schuhe zu machen, war genauso seine Arbeit wie die seiner Frau. Sie mochte es nicht und deshalb machte er es. Es sollten gute, warme Schuhe werden. Das war wichtig. Im letzten Winter hatten alle ihre Schuhe nicht richtig gehalten und beinahe wären sie deswegen krank geworden. Diesen Winter sollte das anders sein.</p>
<p>Und dann kamen sie. Vom Weiten hörte man die Hufe der vielen Pferde. Hufe mit Metallbeschlag. Keine Indianerpferde. Es kamen die Weissen. Mit Gewehren. Mit Pistolen. Mit bösen Gedanken. Der Himmel wurde rot und er wusste nicht warum sie so bestraft werden sollten …</p>

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