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	<title>Gordian Hense &#187; Wohlstand</title>
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		<title>Die Wechsel der Wirtschaftsschwankungen wird zunehmen</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 19:04:07 +0000</pubDate>
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<p style="text-align: justify;">Kleinvieh macht auch viel Mist, ist eine alte Bauernregel. Auch der Spruch &#8220;die Menge der Einzelteile ist grösser als ihre Summe&#8221; deutet darauf hin, was ich hier beschreiben möchte. Früher hat man auch in komplexen Systemen die einzelnen Faktoren statisch, linear und oft unabhängig betrachtet. Das wird auch heute noch in der Wirtschaftsanalyse gemacht. Gerade jetzt bei den Prognosen der Wirtschaftsinstitute für die Aussichten im nächsten Jahr. Einige werfen ja mit Superlativen nur so um sich. Kaum wird aber erklärt, was die Basis der Analysen ist und wie sie berechnet werden. Sind es etwa Modelle aus den sechziger Jahren?</p>
<p style="text-align: justify;">Ein grosses Problem das wir heute haben, ist die fehlende, komplexe Analysemöglichkeit der immer stärker interdependenten Systeme. Was heisst das? In den fünziger Jahren konnte man noch sagen &#8220;die Automobilindustrie schafft neue Arbeitsplätze&#8221; oder &#8220;das Investmentbanking wird um X % im nächsten Jahr zunehmen&#8221;. Das waren Einzelbetrachtungen die z.B. in Wirtschaftsinstituten addiert und daraus Prognosen für die Zukunft erstellt wurden. Sicherlich sind sie um einiges komplexer als ich es hier versuche darzustellen. Ich glaube aber, dass die Interdependenz der heutigen Wirtschaftssysteme eine viel grössere Auswirkung hat und die Effekte die daraus entstehen sich zu anderen Dimensionen addieren bzw. multiplizieren. Zusätzlich führen diese Effekte zu vermehrten Wechselwirkungen die Schwankungen der Wirtschaftsabläufe beschleunigen. Wenn man die Entwicklung der Wirtschaft in Europa und den USA in den letzten fünfzig Jahren betrachtet, so wurden die Schwankungen in zeitlicher Folge immer häufiger und der Ausschlag der Schwankung immer stärker. Sowohl in die positive wie in die negative Richtung.<span id="more-241"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Elektronik und Computertechnik wirkt sich heute auf alle Branchen aus. Ganz egal welche Ware oder Dienstleistung es gibt, alle hängen von diesen beiden Faktoren ab. So natürlich auch der Finanzbereich. Alleine die &#8220;Stop-Orders&#8221; kleinerer Aktienverwaltungsprogramme, besonders in den USA, haben dazu geführt, dass es Aktienschwankungen gibt, die es zu Zeiten, ohne Computer nicht gegeben hat oder hätte geben können. Bei Stop-Orders gibt der Benutzer ein bei welchem Maximal- oder Minimalbetrag des Aktienkurses die Software automatisch die Aktie verkauft oder kaufen soll. Das führt dazu, dass viele Benutzer die von Analysten empfohlenen Werte eingeben. In viele Fällen verkauft oder kauft die Software voll automatisch ohne das der Benutzer noch einmal eingreifen muss. Wenn das viele so machen und der Minimalbetrag wird erreicht, heizt der Verkauf durch so viele Inhaber den Kurs nach unten so an, dass andere auch schnell verkaufen um nichts zu verlieren und den Verfall der Aktie noch verstärken. Auf eine Aussage über die Ursachen und Gründe wird nicht, oder kann nicht mehr gewartet werden. Sonst verliert man zu viel. Genau so funktioniert es umgekehrt. Da reichen oft SPAM-Emails rund um die Erde um einen Kurs um ein paar Cent nach oben zu beeinflussen. Das beeinflusst wieder den kaufauslösenden Moment anderer Software. Wer von der Aktie Tausende oder Millionen hat, kann richtig Reibach machen. Auch Fonds, die sehr grosse Geldmengen verwalten, verfahren so. Die Auswirkungen müssen dadurch automatisch grösser, heftiger und schneller erfolgen. Dieses Prinzip findet nicht nur in der Finanzbranche Anwendung, sondern auch bei der Computer-Entwicklung, der Entwicklung im Internet oder bei der Medizin. Der so genannte &#8220;Fortschritt&#8221; löst dadurch Kettenreaktionen aus, die unberechenbare Auswirkungen in immer grösserer Form haben. Gute Medizin -&gt; längeres Leben -&gt; mehr Menschen zu versorgen -&gt; höhere Kosten für Sozialkassen -&gt; &#8230;!</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz einfach kann man diese Entwicklung verfolgen, wenn man die grossen Krisen in den letzten Jahren vergleicht. In den siebziger Jahren gab es die erste (1973) und zweite (1979) Oel-Krise. Danach folgte die Japankrise 1991 und dann die Asienkrise 1997. Die Entwicklung des Einflusses von Computer und Internet führten zu der DOT-COM Blase, die im Jahre 2001 platzte.  Nur sieben Jahre später haben wir die weltweite Finanzkrise. Während sich die Krisen in den siebziger und achtziger Jahren auf einzelne Regionen beschränkten und in ihrer Dramatik und Höhe nicht so gravierende Einflüsse hatten, wurden von dem Platzen der DOT-COM Blase und der heutigen Finanzkrise die ganze Welt betroffen. Jetzt hat die letzte Krise so eine Grösse erreicht, dass sie massive Auswirkungen auf viele haben wird. Eine Illustration kann das besser zeigen. <a href="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2008/12/amplitude-210.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-243" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="amplitude-210" src="http://www.hense.com/wp-content/uploads/2008/12/amplitude-210.jpg" alt="" width="210" height="179" /></a>In früheren Zeiten, als die Abhängigkeiten und der Austausch unter den Wirtschaftssystemen noch gering waren, waren die Schwankungen niedrig und der Wechsel geschah in langen Abständen (erste Kurve). Für den Einzelnen waren die Wechsel nicht so stark zu bemerken, da sie im Vergleich mit der kürzeren Lebenszeit, einen langsamen Verlauf nahmen. Am Anfang des neunzehnten  Jahrhunderts gab es, durch die Industrialisierung, die erste grosse Krise, genau dort wo der Aufschwung am heftigsten war, nach dem ersten Weltkrieg, in den USA (mittlere Kurve). Übrigens war der erste Weltkrieg in einigen Teilen der Erde (USA/England) einer der Hauptgründe für den folgenden unnatürlichen Aufschwung, der automatisch irgendwann in sich zusammen brechen musste.</p>
<p style="text-align: justify;">Danach wurde das System durch den zweiten Weltkrieg unterbrochen. Nach dem zweiten Weltkrieg gab es einen lang anhalten Aufschwung, in Europa wegen dem Wiederaufbau und in den USA wegen der Aufrüstung gegen den Ostblock. Die dann folgenden kleineren Auf- und Abschwünge wurden kaum wahrgenommen, da sie von dem massiven Aufschwung überlagert wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ab den siebziger Jahren nahmen die Krisen in Heftigkeit und bei kürzeren Abständen immer mehr zu und die Auswirkungen erhöhen sich (dritte Kurve). Eigentlich eine ganz logische Entwicklung. Die positive Entwicklung und der Fortschritt in einzelnen Branchen befruchtete sich gegenseitig. Die Austauschbarkeit zwischen Waren und Leistungen nahm zu, Grenzen und Zölle fielen, die Kommunikations- und Transportmöglichkeiten nahmen zu, die Möglichkeiten in immer kürzeren Zeiten und internationaler zu handeln nahm zu. Die gegenseitigen Wechselwirkungen durch den Einsatz moderner Technik führten zu einer Beschleunigung der Wirtschaftskreisläufe. Damit wurden auch die Schwankungen der Krisen beschleunigt und die Auswirkungen erhöht. Wo Licht ist, muss auch Schatten sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel. Durch die Entwicklung von Super-Computern zur Crash-Simulation von Autos wurde die Entwicklung eines Autos um die Hälfte verkürzt. Unternehmen konnten häufiger und schneller neue Modelle anbieten. Aber auch der Wettbewerb wurde dadurch angeheizt, denn die Konkurrenz konnte sich auch einen Super-Computer kaufen oder anmieten und somit auch in kürzerer Zeit entwickeln. Der Zwang zu immer häufigeren, moderneren und besseren Fahrzeugmodellen war dadurch vorprogrammiert. Die Entwicklung und Herstellung der Einzelteile, aus denen ein Auto besteht, wurde dadurch natürlich auch beschleunigt. Die Wechselwirkung in andere Branchen nahm zu.  Der Sitzhersteller, für Autos, verkauft natürlich auch die neuen starpazierfähigeren Stoffe in den Flugzeugbau und an die Eisenbahn. Da alle Zulieferer dass so machen, kann die Flugzeugindustrie auch schneller und billiger neue Flugzeuge bauen. Genau so im Eisenbahnbau. Die Systeme wachsen immer schneller und nahtloser zusammen und heizen den Wirtschaftskreislauf immer stärker an. Die positiven wie die negativen Interdependenzen nehmen zu. Da aber der Mensch, der Kunde, nur eine bestimmte Geschwindigkeit mit diesem System mithalten kann und will. Wer will sich schon alle sechs Monate ein neues Auto kaufen? Muss dieses System unweigerlich immer wieder an seine Grenze stossen und kollabieren. Schon alleine, weil sich nicht alle Systeme genau so schnell und flexibel entwickeln. Zum Beispiel Tarifverträge (Kündigungsgesetze, Arbeitszeiten), Flexibilität (Umzug), Wissen (Weiterbildung), Infrastruktur (Strassenbau, Bahnkapazität), der Wunsch/Wille zum wechseln, etc.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Analyse- und Steuerungsmöglichkeiten, um diesen Schwankungen entgegen zu treten, sind sowohl technisch wie politisch nicht vorhanden oder auf einem Niveau das der Entwicklung weit hinterher hinkt. Eigentlich hätte es hier ein riesiges Betätigungsfeld für die internationale Politik gegeben. Die führenden Köpfe haben sich aber lieber mit Verteilungskämpfen beschäftigt. Wer bekommt wo Oel? Wer bekommt wo welches Land? Wer hat welche Raketen? Die Auswirkungen, die jetzt die gesamte Menschheit aus dieser oberflächlichen Politik tragen muss, sind weit grösser als wenn die USA unter einem höheren Oel-Preis zu leiden gehabt hätte, weil sie den Irak nicht angegriffen hätte. Die Politik denkt immer noch in Dimensionen der sechziger Jahre und lokal bzw. national, die Wirtschaft ist aber bereits um exponentielle Stufen weiter, handelt global und international. Wie will das die Politik aufholen? Welche Strategien und Konzepte sind dafür vorhanden. Fast keine.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Notwendigkeit internationaler Vereinbarungen wird eine zunehmende Rolle in diesem System spielen, wollen wir nicht unseren Wohlstand aufs Spiel setzen. Und, im Grunde, kann man solchen Entwicklungen nur mit einem &#8220;quasi&#8221; planwirtschaftlichen Modell begegnen. Um heftige Schwankungen abzumildern müssen Systeme mit Regeln verwendet werden, an die sich die wichtigsten Teilnehmer halten.  Das heisst, wir müssen umdenken. Von der grossen Freiheit einiger Weniger, hin zur Stabilisierung der Weltwirtschaft. Wenn wir das nicht tun, werden die nächsten Krisen so heftig werden, dass sie nur durch Kriege lösbar sind. Und daraus resultiert die Frage, wollen wir jetzt Regelungen in Kauf nehmen, die den einen oder anderen etwas einschränken oder wollen wir es auf das Risiko ankommen lassen, alles aufs Spiel zu setzen?</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn wir aber internationale Regeln aufstellen um die Schwankungen im Zaum zu halten, stellt sich die Frage, wer hat davon Vorteile, wer nicht und wer bezahlt dafür. Teilweise gibt es ja schon Regelungen die mit Steuergeldern oder Abgaben finanziert werden. Jedoch zahlen diese Gelder viele, aber die Vorteile durch diese Regelungen haben nur wenige. Manche Politiker behaupten ja, indirekt würden sich dann die Vorteile auch für die anderen lohnen, z.B. durch Arbeitsplatzsicherheit. Das ist aber nur ein schwacher Trost, denn direkt hat es für manche, vor allem Reiche, sehr positive Auswirkungen. Und wenn man erst einmal einen Sockel von mehreren Tausend oder Millionen Euro hat, dann lässt es sich leicht leben. Das kann man z.B. ganz einfach an den Agrarsubventionen oder der indirekten Subventionen für Pharmabranche, Banken und Automobilindustrie in Europa und den USA sehen. Internationale Regelung für die Abschwächung von starken Wirtschaftsschwankungen müssen vor allem für den einzelnen Menschen gestaltet werden, ein Vorteil bildet sich dann für die Grossen immer noch.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">

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		<title>Der (neue) Sozialismus wird die Welt erobern!?</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Dec 2007 14:46:58 +0000</pubDate>
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<p>Der internationale, politische Druck durch den früheren Ostblock ist schon lange zusammen gebrochen. Und, damit auch die Fahne des &#8211; und Ermahnung an den Sozialismus. Das Gleichgewicht ist verloren. Geld regiert nun die Welt. Selbst Länder, wie Deutschland, deren Tugenden einst das Denken beinhalteten, die Ausgewogenheit verlangten, die systematisch und in sich ruhend vorgingen, sind der Hysterie des gierigen Geldmachens verfallen. Man merkt es schon wenn man, egal welche, Fussgängerzone in Deutschland betritt. Freundlichkeit ja, Ellenbogen ja, Hektik ja, Praktikanten ja, niedrige Gehälter ja. Selbst Politiker die in so genannten &#8220;christlichen&#8221; Parteien Karriere machen und bis an die Spitze vordringen, kennen kein wenn und aber.</p>
<p>Der der Reich ist soll noch reicher werden, der der arm ist soll nur noch mehr zahlen und sich tief ducken. Der der Arbeit hat, dem geht es gut. Der Rest ist egal. Das ist die Devise einer Frau Merkel und Co. Im Schulterschluss mit Herrn Bush, Sarkozy und vielen anderen Führern der westlichen Welt. Herr Sarkozy titulierte &#8220;seine&#8221; Gastarbeiter aus den ehemaligen Kolonien, die seit drei Generationen in Vororten von Paris vegetieren, als &#8220;kriminelle Schmarotzer&#8221;. In der Schweiz sind es &#8220;schwarze Schafe&#8221;. In Amerika die &#8220;dummen Schwarzen&#8221;. <span id="more-95"></span></p>
<p>Dieser Tage kann man es in allen Nachrichten sehen und lesen. Ob eine Berufsgruppe, wie die Zugführer in Deutschland, berechtigt, für eine verantwortungsbewusste Position auch eine verantwortungsbewusste Entlohnung verlangt. Und der haarsträubenden Gegenargumente eines Herrn Mehdorn der dann noch versucht seine Kunden, die Fahrgäste, emotional auf seine Seite zu ziehen. Ob eine Frau Merkel und Konsorten von der Weltbühne die gesamte Klimadiskussion und ihre Auswirkungen auf den Schultern der Armen der Welt austragen will. Oder ob man die Bootsflüchtlinge auf den Kanarischen Inseln beobachtet. Die Signale sind verehrend. Arm und Reich driften so stark auf der Welt auseinander, wie noch nie.</p>
<p>Es gibt keinen Einhalt gebietenden individualistischen Sozialismus-Block mehr, es gibt viel viel mehr Wohlstand und Geld zu verteilen, es ist viel leichter möglich viel mehr Geld zu machen, wenn man denn erst mal eins hat. Jedem stehen heute alle möglichen Dienste weltweit, jederzeit zur Verfügung noch mehr Geld zu machen. Aber eben nur wenn man welches hat. Der der keine Sicherheiten hat bekommt keinen Kredit (Basel II). Alle Dinge die den bevorzugen und beschützen, der bereits Geld hat und noch mehr haben möchte, sind in den letzten Jahren und Jahrzehnten massiv ausgebaut, perfektioniert und abgesichert worden. Die Blockaden und Hemmnisse für Leute die nichts haben sind auch massiv ausgebaut, perfektioniert und abgesichert worden. Beides sind dynamische Systeme die in sich selbst weiter progressiv wachsen. Das ist die Schere die auseinander geht. Reich und Arm trennt sich immer mehr, die Mittelschicht wird aufgelöst.</p>
<p>Sicher, hierzulande muss (fast) keiner hungern, oder ohne Dach über dem Kopf schlafen gehen. In Afrika, Süd-Amerika oder im Osten sieht das schon anders aus. Aber auch hierzulande wird einem jungen Menschen die Chance geraubt, nach oben zu kommen. Natürlich werden jetzt viele sagen, aber er kann doch frei lernen, er kann sogar kostenlos studieren. Und die viele Unterstützung, die es gibt. Wir wissen alle, dass das nur die halbe Wahrheit ist. Ein Sohn, dessen Vater reich ist und deshalb Beziehungen hat, wird es immer leichter haben einen Posten zu bekommen. In vielen Ländern geht diese Diskriminierung ja schon bei der Nationalität los, warum sollte es dann bei Beziehungen anders sein. Und diese Dinge sind heute entscheidend, nicht mehr das Geld zum lernen. Ohne Beziehung kein guter Job.</p>
<p>Durch die Modernisierung werden immer mehr Arbeitskräfte überflüssig. Auch das führt dazu, dass der Konkurrenzkampf unter den &#8220;Armen&#8221; grösser wird. BMW will nächstes Jahr ca. 8.000 Menschen in Deutschland entlassen. Für mich stellen sich dabei mehrere Fragen. Einmal, BMW muss ja die letzten Jahr sehr unproduktiv gearbeitet haben, wenn sich jetzt herausstellt, dass sie bei steigendem Umsatz und Verkaufszahlen, also auch höherer Produktion, mit weniger Leuten auskommen können. Als Aktionäre würde ich mich ganz schön betrogen vorkommen. Weiter, die Entlassungen sollen über Fluktuation und Auflösung von Arbeitsverträgen mit Leiharbeitern durchgeführt werden. Angenommen, der normale Ingenieur bekommt bei BMW 8.000 Euro im Monat. Für den Leiharbeiter zahlt man sicher nur 7.000 Euro (wenn überhaupt), die Leiharbeitsfirma zahlt dem Angestellten aber nur 5.000 Euro und sackt die Differenz von 2.000 ein. Meist sind da nur drei oder vier Leute mit der Vermittlung von hunderten Ingenieuren beschäftigt. Also ein Millionen Ding.<br />
Jetzt sollen also die, die ordentliche Arbeit geleistet haben, aber im Verhältnis das Wenigste dafür bekommen haben, auch noch ganz auf ihren Job verzichten? Oder zahlen die Leiharbeitsfirmen grosszügige Übergangsgelder?<br />
Schauen  Sie sich die fetten BMWs an.  Die kann sich sowieso bald nur noch der leisten, der zum reichen Teil der Gesellschaft gehört. Früher war ein 3er ein Mittelklassewagen, heute ist es eine Luxuslimousine.</p>
<p>Jetzt will man sogar den Armen noch die Kinder nehmen. Damit sie für wenig Geld ordentlich Arbeiten können, braucht man Frauen und Männer ohne Kinder. Kinder braucht man aber auch. Also sollen diese welche bekommen, erzogen werden sollen sie aber vom Staat, sprich den Reichen. Natürlich in dem Sinne, wie die mögen. Damit sie später einmal alle brave, willige und günstige Arbeiter werden. In manchen Ländern redet man den Kindern ja sogar ein, dass ihr Dialekt sie von den anderen unterscheidet und zu etwas besonderem macht. Dass sie damit aber schlechtere Aussichten auf dem internationale Arbeitsmarkt haben, sagt man ihnen nicht. Vom wem kommt da wohl diese Erziehung und welche Absichten stecken dahinter?</p>
<p>So und nun machen wir einen Strich und stellen uns vor, das alles geht so die nächsten zehn, zwanzig Jahre weiter. Die Welt wird immer kleiner. Die Reichen werden immer reicher, die Armen werden immer ärmer. Der Druck nimmt zu, weil die Dienste nicht mehr erfüllt werden können. Denken sie nur an die Altenpflege. Was ist die politische Konsequenz?</p>
<p>Es ist selbstredend, der Drang und Wunsch nach sozialistischen Systemen, nach einem Ausgleich wird zunehmen. Das Volk der Armen wird es sich zunehmend nicht mehr gefallen lassen, immer mehr ausgebeutet zu werden. Der Wunsch nach Parteien, die sie ehrlich vertreten, wird lauter und lauter. Oskar Lafontain hat das in Deutschland, vielleicht, schon früh erkannt. Ich sage der &#8220;Linken&#8221; beste Ergebnisse voraus. Die Zukunft der Politik der Welt liegt im Sozialismus. Und nicht nur weil die Schere von Arm und Reich so stark auseinander driftet. Viele zukünftige Aufgaben lassen sich mit demokratisch, imperialistischen, konkurrierenden Methoden und Mikroorganisation einfach nicht mehr bewerkstelligen. Wer eine Atombombe haben darf oder nicht, geht uns alle an und nicht nur acht Länder. Ob und wie die Welt verschmutzt wird, geht uns alle an und nicht nur einige Länder. Wer dafür wie viel bezahlt, dass er mit Umweltverschmutzung Profit macht, geht uns alle an, und vor allem die darunter leiden und nicht die die damit Geld verdienen. Eine tatsächliche Durchführung von Massnahmen im internationale Stil erfordern mehr als nur die Zusammenarbeit von wenigen Industrieländern, die dabei auch noch Profit machen wollen.</p>

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