Dollar gegen Euro, wo ist China, wo ist Russland?

China und Russland müssten das grösste Interesse daran haben die Vormachtstellung des Dollar als Leitwährung auf der Welt zu brechen. Wo ist also China im aktuellen Kampf Dollar gegen Euro und EU? Wo ist Russland?

Die Medien in Europa gehören Ausländern, die gegen den Euro wetten

Die Medien in Europa gehören zum grössten Teil Inhabern aus den USA oder Menschen in der Allianz von Australien über USA bis England und deren zu gewendeten Ländern.

Diese betreiben, innerhalb der EU, eine Hexenjagd gegen die EU und den Euro. Er wird mittlerweile so offen ausgetragen, dass es selbst den simpelsten Gemütern klar sein müsste was hier läuft. Dennoch gibt es eine Minderheit die den oberflächlichen Argumenten gegen den Euro aufgeschlossen gegenüber stehen.

In hysterischen Artikeln versucht man den Menschen in Europa einzureden, der Euro und die Länder in der EU wären nicht erfolgreich und somit wäre es die Währung auch nicht. Unglaubliche Lügen über Transferzahlungen, Schulden oder einzulösende Bürgschaften werden den Menschen eingetrichtert. Absolutismen wie – die sind Bankrott – wir müssen zahlen – werden ohne Prüfung veröffentlicht. Jeder weiss, dass schon solche Äusserungen Schaden anrichten können. Und genau das wollen die USA und ihre Dollar-Verbündeten.

Zum Glück gibt es anerkannte Verfechter des Euro und der EU – die die Dinge aufklären. Zum Beispiel hat Edzard Reuter, ehemaliger Vorstand der Daimler AG, gerade ein Buch „Egorepublik Deutschland“ darüber geschrieben. Dort erklärt er, auch aus anderer Perspektive, warum die EU und der Euro existentiell für die Länder in Europa ist und der Plan der EU eingehalten werden muss. Wohl wissend, das er die USA nicht direkt angreifen darf. Dennoch glauben viele mit einem Wunsch nach dem Ausstieg aus dem Euro und der EU auf der richtigen Seite zu liegen. Das Gegenteil ist der Fall – sie sind alles Vasallen der USA, Australien und Englands und arbeiten dem Dollar zu.

Vormachtstellung des Dollar wird bis auf das Blut verteidigt

Wie der Australische Schriftsteller Geoffrey Heard bereits über den Irak – Krieg erklärte – verteidigt die USA die Vormachtstellung des Dollar mit allen Mitteln. So auch mit offenem Krieg gegen den Irak. Laut seinem Ergebnis wurde der Irak-Krieg nur geführt, weil Saddam Hussein alle Öl-Zahlungen von Dollar auf Euro umgestellt hat. Wäre das so weiter gegangen, würde der Dollar als Leitwährung durch den Euro abgelöst worden sein. So führte man einen Krieg, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, nur um den Zerfall des Dollar aufzuhalten.

Die USA haben in den letzten hundert Jahren mehr als genug Geld aus Europa abgezogen, nun ist es an der Zeit, dass die EU mit dem Euro das bekommt was ihr zusteht und „nur“ selber von seinen Leistungen profitiert. Darüber könnte man ganze Bücher schreiben – leider hat dazu keiner den Mumm. Die Vormachtstellung des Dollar hat bereits fast hundert Jahre unglaubliche Vorteile für die USA. So haben sie alle von der Finanzkrise in den letzten Jahren und auch schon früher profitiert – obwohl sie sie angezettelt haben. Das war 1930 nicht anders als 1998, 2001 oder 2008. Geld das in Europa erarbeitet wurde – floss in die USA. Die USA profitierten vom ersten und zweiten Weltkrieg und holten sich alles was sie bekommen konnten. Noch dazu schafften sie es über lange Zeit die bestimmende Macht auf Erden zu sein. Europa, als zweiter wesentlicher Kontinent, hing immer am Tropf des Dollar. Ob beim Kauf von Öl in der ganzen Welt und Anlagegeschäften in den USA oder Militärgeschäften. Auch deshalb versucht sich Deutschland und die EU anderen Energiequellen zuzuwenden – als dem Öl. Eigene Militärgeschäfte zu betreiben und sich mit dem Euro unabhängig zu machen. Die USA haben ihren Wohlstand auf der Stärke des Dollar und immensen Schulden aufgebaut. Wenn der Dollar schwächelt, schwächelt auch der Wohlstand in den USA. Und Europa hängt mit drin, besonders aber ohne einen Euro.

Der Euro soll mit anderen Mitteln fertig gemacht werden

Gegen die EU können die USA keinen Krieg führen um den Euro wieder abzuschaffen. Aber was sie machen können ist viel. Zur Zeit führen sie u.a. Verhandlungen über eine Freihandelszone mit Europa und Japan. Das ist nicht der Versuch der EU und US-Wirtschaft etwas Gutes zu tun, sondern den Dollar zu retten. Die USA würden ungleich mehr von einer Freihandelszone profitieren als die EU. Bei einem Niedergang des Dollar müsste die EU aushelfen, da geht es dann aber um andere Summen als in Zypern. In einer Freihandelszone müssten alle Beteiligten für die anderen Partner sorgen, sonst würden sie selber leiden. Die USA versucht also die EU und Japan an ihren zukünftigen Misserfolgen teil zu haben – ihnen wieder Geld weg zu nehmen – ohne eine echte Gegenleistung zu bieten. Gleichzeitig wird auf allen Medien-Kanälen der US – Sympathisanten versucht eine Anti-Stimmung gegen den Euro und der EU zu führen. Einer der oberflächlichsten Versuche gegen den Euro und die EU zu agieren, sind die des US-Spekulanten und Deutschland-Hasser George Soros. Der Focus in Deutschland und andere Auflagen geile Magazine bieten seinem Feldzug immer wieder eine Plattform. Er fordert sogar, dass Deutschland aus der EU austreten soll.

„Rothschild wettet mit 200 Millionen Dollar gegen den Euro“ – und ähnliche Headlines sollen die EU-Bürger und alle die von der EU profitieren verunsichern und mürbe machen. Das Ziel ist die Regierungen in der EU zum Streit und Zerwürfnis zu bringen – während die USA ihre Fäden für die Stabilisierung ihres Dollars zieht. Die Medien und Politiker thematisieren diesen Krieg der Währungen nicht. Obwohl es für die Bürger in beiden Kontinenten wichtig wäre über diese Dinge Bescheid zu wissen. Man muss schon tief recherchieren um die Wahrheit zu entdecken.

Diese Strategie der USA kennt man aus den berühmten Krimi-Serien aus Hollywood. Good Cop / Bad Cop. Auf der einen strecken wir euch die Hand hin (Freihandelsabkommen, milit. Beschützer, etc.) auf der anderen Seite nutzen wir unsere Macht z.B. über die Medien, Banken und Investoren um euch schlecht zu machen und euch eine funktionierende EU-Wirtschaft so schwer wie möglich zu machen. Dazu sind uns alle Mittel recht.

Medienmanipulation hoch drei

Wenn man heute im deutschsprachigen Internet bei Google nach „Währungskrieg Euro / Dollar“ sucht, findet man fast nur ablenkende Artikel die vermutlich aus Opportunität geschrieben werden. Mal wird auf den Renminbi Yuan eingegangen, dann auf den Yen oder dem Euro im Verhältnis zum Dollar. Fast aber nie aus Sicht Dollar gegen den Euro, Yen oder Yuan. Wie kommt das? Die Macht der Medien. Tatsache ist, dass die USA alles versuchen um den Dollar gegenüber den anderen Währungen billig zu machen. Gleichzeitig tun sie aber so als würden die anderen die Schuldigen sein. So wird China vorgeworfen den Yuan extra billig zu halten um besser exportieren zu können. Was könnten denn die USA nach China exportieren wenn ihr Dollar billiger als der Yuan wäre, ausser iPhones und Hollywood-Filme? Und selbst das iPhone wird dort hergestellt – man muss es nicht einmal re-importieren. Der Euro wird moralisch schwach und schlecht geredet aber finanztechnisch hoch gehalten, damit der Dollar profitiert. Das Spiel kann und wird nicht lange so weiter gehen. Wenn die USA also nicht die Kurve kriegen, wird die Schwäche des Dollar und Strategie der USA bald auffliegen. Was dann passiert ist für alle besser, ausser für die USA. Wer hat also welche Motivation tendenziell über Verschuldung von EU-Ländern zu berichten und das mit einer Schwäche der EU und dem Euro gleich zu setzen?

Alle die gegen den Euro sind, sind für den Dollar und die USA und gegen die EU. Das sollte sich jeder bei seiner Kritik am Euro überlegen. Auch Bürger aus der Schweiz. Sie profitieren mehr von einem „guten Euro“ als von einem „mächtigen Dollar“. Es gibt keine Euro – Krise, es gibt einen Währungskrieg. Und vielleicht gibt es ein paar verschuldete Länder – wobei die in der EU dort wieder leicht heraus kommen, aber die in den USA nur mit einem starken Dollar. Keiner redet in Europa darüber wie verschuldet Kalifornien ist und welche Staaten in den USA dort hin Transferzahlungen machen? Alleine diese Einseitigkeit in der Berichterstattung in Europa müsste jeden hellhörig werden lassen. Wenn sich Gouverneure in den USA über die Medien angreifen, weil sie Transferzahlungen zu leisten haben, wird hier nicht darüber berichtet und so getan als ob die USA vor ihrem Zerfall stünde. Umgekehrt schon.

Der Zusammenbruch des Euro und der EU wäre ein Freudenfest für Banken und Investoren, besonders in den USA und ihren Dollar-Verbündeten

Gerade veröffentlicht die Welt wieder einen Artikel mit dem Titel „Die Zeche zahlen die Deutschen Sparer“ um polemisch Front gegen den Euro und die EU zu machen. Ein Interview mit dem neuen Chef-Volkswirt der Deutschen Bank – Folkerts-Landau soll zeigen warum die EU und der Euro schlecht für die Deutschen Sparer ist. Wie im Interview geschrieben wird, trifft sich Folkerts-Landau vor allem mit Investoren und anderen Banken um sein Wissen zu bilden. Der Bürger oder nachfolgende Generationen interessieren hier nicht wirklich. Das es für Investoren und Banken interessanter wäre, wenn es den Euro und die EU nicht gäbe, muss jedem klar sein. Nur um ein paar Argumente zu nennen: Kleine schwache Länder die durch Investoren gesteuert werden können sind besser als ein vereintes Europa. Schwankende Wechselkurse zwischen 27 Währungen bieten unendliche Möglichkeiten Profit zu machen. Auch der Spielraum für Finanz-Spekulation wären bei 27 europäischen Einzelländern mit eigener Währung ideal. Lokale Steuer-Schlupflöcher, all das wünschen sich Banken und Investoren a la Soros und Co. Klar das da ein Chef-Volkswirt der Deutschen Bank, dessen Name reiner Hohn in Deutschen Augen sein muss, darauf drängt den Menschen Angst ein zu jagen und den Euro und die EU schlecht reden. Übrigens hatten wir diese Verhältnisse über viele Jahrzehnte in Europa und die Spekulanten aus den USA haben sich daran prächtig bereichert. Das ihnen der Euro nun einen Strich durch ihre Rechnung macht merkt man an den harschen Reaktionen. Immer den, dem es am meisten weht tut, hört man am lautesten schreien -> Soros und Co.

Europäische Bürger sollen für Investoren aus den USA, seinen Alliierten und den Dollar arbeiten, wie die letzten fünfzig Jahre

In meinen Augen sind sie Saboteure an der Sache EU, ganz offen und mit Unterstützung der Medien (wer zahlt denn die Werbung?). Die EU und der Euro ist aber für alle folgenden Generationen in Europa das Fundament des Wohlstands. Ohne die EU und den Euro werden nachfolgende Generationen es weit schwerer haben den Wohlstand von heute lange zu halten. Die emporkommenden Kontinente / Länder wie China, Indien, Brasilien, Afrika, Russland würden mit Einzelländern wie Portugal oder Irland leichtes Spiel haben. Wenn dann nur noch ein stabiles Deutschland und Frankreich in Europa übrig bleiben, ist dort auch kein Zuckerschlecken mehr angesagt. Die Länder in Europa würden gegeneinander ausgespielt, so wie es jetzt z.B. mit Zypern dargestellt wird. Die Wohlstandsgefälle würden so gross, dass wir hier in Europa Bürgerkriege und schlimmeres fürchten müssten. Diese Beispiele zeigen klar, wer für die EU und den Euro ist und wer ihn bekämpft. Europa hat mit dem Euro eine Chance sich aus der Kontrolle der USA und seiner Alliierten zu befreien und sich den Anteil, den sie seit Jahrzehnten an diese zahlen, zurück zu holen und selber zu verdienen. Die USA haben immer über den Dollar den Ölpreis bestimmt. Die meisten und grössten wesentlichen Öl-Konzerne sitzen in den USA. Dort wird das Geld aus der Welt gebunkert. In diesem Zusammenspiel konnten sie die europäischen Länder, aber auch Russland und China kontrollieren und ausnehmen. Jetzt beginnt sich das Blatt zu wenden, denn diese befreien sich aus dieser Zwangslage. Die EU tut es mit dem Euro und der Energiewende, Russland durch die Ausnutzung des eigenen Öl und Gases, China durch Bürgschaften an die USA. Das trifft die Allianz um die USA hart und sie tun alles um sich nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Dabei wird sichtbar, wer für wen kämpft. Banken, Investoren und Spekulanten haben sich zu sehr an das System USA gewöhnt und angepasst, als das sie es aufgeben oder ändern mögen. Die USA beutet die restliche Welt schon lange aus, auch das wollen viele nicht ändern, weil sie ihren Teil davon ab bekommen. Man sollte also immer darauf achten welche Motivation jemand hat in der Welt, dem Focus, der Zeit oder der Süddeutschen negativ über den Euro und die EU zu schreiben.

8 Comments

You must be logged in to post a comment.

Leave A Reply

H&H Color Lab