Einer mehr als 07/14

von Gordian Hense (copyright)

Die Erde ist eine Wiese. Auf der rechten Seite ragt die Maschine in den Himmel. Stahlblau, aus hartem Material ist sie. Wie ein riesiger Wolkenkratzer sieht sie aus. Kleine Gucklöcher erlauben den Menschen nach draussen zu schauen. Bei den milliarden Menschen gelingt das aber nur wenigen. Dafür gibt es zu wenige Fenster und ausserdem keine Zeit um einen Blick zu wagen. „Einer mehr als 07/14“ weiterlesen

„50 Stunden bis Kabul“ oder „Smiling in a war zone“

Vier Monate Reise, 50 Stunden Flugzeit, 33 Landungen und viele Abenteuer mussten die dänische Künstlerin und Pilotin Simone Aaberg Kaern und ihr Kameramann Magnus Bejmar überstehen, um einem afghanischen Mädchen einen Lebenstraum zu erfüllen: das Fliegen.

Nach dem Ende der Taliban-Herrschaft liest die junge dänische Künstlerin Simone Aaberg Kaern in der Zeitung von einem Mädchen namens Faryal in Kabul, das davon träumt zu fliegen.

Sie beschließt, ihr diesen Wunsch zu erfüllen, da sie selbst leidenschaftliche Fliegerin ist. Für 10.000 Dollar kauft sie eine 40 Jahre alte Piper Colt. Das Flugzeug kann nur zwei Menschen und 40 Kilo Gepäck aufnehmen. Begleitet wird Simone Aaberg Kaern von dem Kameramann Magnus Bejmar, der die gesamte Reise dokumentiert. Am 4. September 2002 heben sie in Kopenhagen ab und landen am 7. Dezember in Kabul. Dazwischen liegt eine viermonatige Reise mit 50 Stunden Flugzeit, 33 Landungen und vielen Abenteuern. Der Reiseweg geht via Berlin-Tempelhof über Prag nach Graz, wo Simone Aaberg Kaern vergeblich um die Genehmigung kämpft, nach Sarajewo fliegen zu dürfen. Schließlich fliegt sie über Albanien nach Korfu. Hier gibt es kein Flugbenzin, also muss Pkw-Benzin gefiltert werden. „„50 Stunden bis Kabul“ oder „Smiling in a war zone““ weiterlesen